Im Hochgebirge gestaltete sich der Bau von Großsendeanlagen sehr aufwändig. Die Baustoffe und Einzelteile mussten über eine eigene Materialseilbahn herauf geschafft werden. Wie hier am 2246 m hohen Patscherkofel bei Innsbruck dauerte es etwas länger, bis die Anlagen betriebsfertig waren. Das Sendegebäude wurde zwar schon am 21. Dezember 1956 eingeweiht und über zwei schwache UKW-Sender provisorisch der Sendebetrieb aufgenommen (1. Programm auf 88,5 MHz mit 1 kW, 3. Programm auf 92,1 MHz mit 1,5 kW), die Inbetriebnahme der starken Sender über den 50 m hohen Fachwerkmast erfolgte erst am 15. September 1958.