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oe1_dl_2024
ORF Ö1 - Digital Leben
Jeden Montag bis Donnerstag informiert Digital Leben in Ö1 über Chancen, Risiken und (un)erwünschte Nebenwirkungen von Internet, Digitalkamera und Computerviren
Archivnummern: AP/m_mm1/oe1_dl_2024_(Sendedatum)
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| 08.01 | Google hat ein einfaches Tool für die Meinungsfreiheit entwickelt Internetzensur ist ein Katz- und Mausspiel. Autoritäre Regierungen entwickeln Methoden, um bestimmte Websites oder Apps in ihrem Netz zu blockieren, Firmen und Menschenrechtsorganisationen tüfteln an Lösungen, um diese Zensur zu umgehen. Eine Methode der Umgehung sind VPN-Server, also virtuelle Netzwerke, die im Internet vortäuschen, das jeweilige Gerät würde sich ganz woanders befinden - zum Beispiel im Ausland. Die Google-Tochterfirma Jigsaw ist noch einen Schritt weitergegangen und hat einen digitalen Anti-Zensur-Werkzeugkoffer veröffentlicht. Teile dieses Pakets können direkt in Apps eingebaut werden. Ulla Ebner hat bei einer Expertin für solche Technologien nachgefragt, wie wirksam das Werkzeug im Kampf gegen die Internetzensur ist. | 04:52 |
| 09.01 | Vorwürfe an Facebook-Konzern Meta Soziale Medien gehören zu unserem Alltag schon selbstverständlich dazu. Besonders Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene sind täglich mehrmals online. Immer wieder zeigen Studien, dass sich der ständige Medienkonsum negativ auf die psychische Gesundheit auswirken kann. Ende letzten Jahres hat der Bundesstaat Kalifornien daher gemeinsam mit 33 anderen US-Staaten eine Sammelklage gegen den Facebook-Mutterkonzern Meta eingereicht. Der Vorwurf: Plattformen wie Facebook und Instagram wären schädlich für Kinder und Jugendliche, und Meta habe ein Geschäftsmodell entwickelt, damit die Teenager mehr Zeit auf ihren Plattformen verbringen. Nora Schäffler hat mit Expertinnen des Science Media Center of Germany über die Vorwürfe gesprochen. | 04:48 |
| 10.01 | Was im Unterhaltungs- und Elektroniksektor in den nächsten Monaten auf uns zukommt: Das zeigt jedes Jahr Anfang Jänner die CES, die Consumer Electronics Show in Las Vegas. Sie ist die weltweit größte Messe für Unterhaltungselektronik. Auch Autos spielen seit einigen Jahren eine große Rolle bei dieser Show und seit Neuestem natürlich auch das Thema "Künstliche Intelligenz". Es gibt kaum mehr ein Gerät, das nicht mit dem Etikett "KI inside" aufpoliert wird. Manche sprechen deshalb schon von "AI-Washing", das heißt: KI als nicht immer eingelöstes Marketing-Versprechen. Mehr dazu von Nils Dampz aus Las Vegas. Konsumenteninformation: Fallen bei Dropshipping Dropshipping: Das bedeutet, bei einer Website in der EU zu bestellen, die Lieferung kommt dann aber von einem anderen Anbieter oder Hersteller, meist aus China. Und diese Art des Einkaufs birgt auch einige Risiken, was zum Beispiel die Rücksendung betrifft. Wie man unseriöse Anbieter erkennt, das hat jetzt die Arbeiterkammer in einem [http://wien.arbeiterkammer.at/dropshipping|Leitfaden] zusammengefasst. Hier ein paar Empfehlungen: + Achtung bei Social Media-Werbung: Vorsicht bei Werbung von äußerst günstigen Produkten auf TikTok, Facebook, Instagram und Co. Unseriöse Dropshipping-Händler:innen setzen auf Werbekampagnen mit besonders attraktiven Produkten auf diesen Plattformen, um Sie auf ihre Webseiten zu locken. + Lieferbedingungen checken: Achten Sie auf die Lieferbedingungen. Bei problematischen Dropshipping-Händler:innen können Sie oft Ungereimtheiten entdecken. Sie lesen auf den Produktseiten, dass die Ware sofort lieferbar ist, erfahren aber gut versteckt in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen von mehrwöchigen Lieferzeiten. Das deutet etwa auf Lieferungen aus China hin. + Rücksendeadresse für allfällige Retouren eruieren: Lesen Sie in den Geschäftsbedingungen nach: Konsument:innen werden vor dem Kaufabschluss zumindest manchmal (an unauffälliger Stelle) darüber informiert, dass sie die bestellte Ware, wenn sie ihr gesetzliches Rücktrittsrecht in Anspruch nehmen, auf eigene Kosten in ein weit entferntes Land, in der Regel nach China, zurücksenden müssen. + Zollkosten zahlen: Sie sollen Zollkosten zahlen, obwohl der Händler einen Sitz in Österreich oder Deutschland angibt? Das ist ein klarer Hinweis für Dropshipping aus dem entfernten Ausland. + Preise vergleichen: Dropshipping-Händler:innen preisen ihre Waren sehr häufig als einmalige Schnäppchen an – mit einem Preisvergleich im Internet ist der günstige Preis häufig entzaubert. + Achtung beim Bezahlen: Nutzen Sie bei der Zahlung PayPal oder Kauf auf Rechnung, um bei Problemen Ihr Geld zurückholen zu können. + Erfahrungsberichte lesen: Suchen Sie vor einer Bestellung nach Erfahrungsberichten im Internet. Bei den meisten problematischen Dropshipping-Händler:innen tauchen bald nach den ersten Verkäufen negative Erfahrungsberichte auf. (APA) | 04:53 |
| 11.01 | Der Schweizer Informatik-Pionier verstarb am 1. Jänner "Zum Teufel mit dieser künstlichen Intelligenz!" Diese Worte stammen von einem Pionier der Informatik: dem Schweizer Niklaus Wirth. Der 1934 geborene Informatiker war Zeitzeuge der Entstehung von Computern und hat Programmiersprachen wie Pascal, Modula und Oberon entwickelt. 1968 baute er an der ETH Zürich das Informatikinstitut auf und lehrte dort bis zu seiner Pensionierung. 1984 wurde er mit dem renommierten Turing Award ausgezeichnet, das ist so etwas wie der Nobelpreis der Computerwissenschaften. Am ersten Jänner dieses Jahres ist Niklaus Wirth im 90. Lebensjahr verstorben. Mariann Unterluggauer hat ihn in den vergangenen Jahrzehnten mehrfach interviewt und einen Nachruf gestaltet. *KI-Roboter gegen Hunde-Einsamkeit* Sie kennen das vermutlich: Wenn Ihr Hund allein zuhause ist, fühlt er sich traurig und macht viel Unfug. Auf der Tech-Messe Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ist jetzt eine Lösung für dieses Problem vorgestellt worden: ein Roboter für Hunde, der mit künstlicher Intelligenz ausgestattet ist. Nils Dampz hat sich diesen elektronischen Hundespielgefährten näher angeschaut. | 04:52 |
| 15.01 | Die EU-Kommission machte illegal Werbung für die Chatkontrolle Die Social Media Plattform X - früher Twitter genannt - soll Nutzerinnen und Nutzer nach ihren politischen Einstellungen und ihrer Religionszugehörigkeit ausgewählt haben, um ihnen gezielt politische Werbung anzuzeigen. Konkret hat dort die EU-Kommission verbotenerweise Werbung gemacht, um positive Stimmung für die Chatkontrolle zu machen. Das hat die Datenschutzorganisation noyb herausgefunden. Mit Felix Mikolasch von noyb hat Irmi Wutscher über den Fall gesprochen. Wie KI Löhne und Gehälter verändert - IWF-Studie Wie eine Studie des Internationalen Währungsfonds (IWF) zeigt, wird KI 60% der Arbeitsplätze in entwickelten Volkswirtschaften verändern. Einerseits steigt die Produktivität durch Künstliche Intelligenz, andererseits könnten dadurch auch Löhne und Gehälter teilweise sinken, weil KI viele Aufgaben vom Menschen übernimmt. KI ist schlecht in Grammatik Was KI nicht so gut kann, wie alle glauben: Grammatik. Das zeigt eine neue Studie. Dabei verglichen die Forscher aus Deutschland und Spanien, wie Mensch und Maschine die Korrektheit von Sätzen beurteilen. Menschen schnitten dabei viel besser ab, die Algorithmen irrten sich oft. | 04:52 |
| 16.01 | Die Vatikanbibliothek als Ziel von Hackern Wie der Heilige Stuhl seine digitalisierten Buchschätze schützt Die Bestände der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek gehören zu den wertvollsten der Welt. Von den 2 Millionen Büchern sind allein 150.000 Handschriften. Bereits 2010 hat die Vatikanische Bibliothek mit der Digitalisierung wichtiger Bücher begonnen. Dafür interessieren sich aus unterschiedlichsten Gründen auch Hacker, wie Thomas Migge aus Rom berichtet. Social Travelling Viele Leute würden gern reisen, haben aber keine Begleitung. [https://meetravel.it/|Meetravel] von Emiliano Piccinin bringt sie mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz und basierend auf ihren Interessen und Reisezielen zusammen. Social Travelling nennt sich das Konzept, das nicht Lebenspartner vermitteln will, sondern harmonische Reisegruppen zusammenstellt. Franz Zeller hat mit dem Meetravel-Erfinder gesprochen. | 04:53 |
| 17.01 | Wenn die App 2x klingelt Sounddesign für bessere Benutzbarkeit Töne leiten uns durch den Alltag: der Wecker zum Aufwachen, der Gong bei der Stationsansage der U-Bahn, der Piepser, wenn uns eine Kurznachricht erreicht. Solche Klänge sind auch ein wichtiger Bestandteil von Geräten, sie helfen uns dabei, diese richtig zu benutzen. Dementsprechend viel Aufmerksamkeit widmen Tech-Firmen dem Sounddesign ihrer Produkte - also welche Geräusche unsere Smartphones, Tablets und auch die unterschiedlichen Programme machen, die wir verwenden. Irmi Wutscher nimmt uns mit auf einen kurzen Ausflug in die Welt des Sounddesigns. | 04:51 |
| 18.01 | Gefährdet KI unsere Demokratie? Wie Deepfakes, Microtargeting und Chatbots Wahlen beeinflussen können Der Kampf gegen Desinformation im Netz wird durch die rasante Weiterentwicklung von Künstlicher Intelligenz nicht einfacher. Mittlerweile müssen Menschen mit Manipulationsabsicht ihre Fake News nicht mehr selbst schreiben, sondern können das von ChatGPT & Co erledigen lassen. Mit Bildgeneratoren lassen sich Deepfake-Bilder von Politikern erstellen, auch Stimmen und Bewegtbilder kann man immer einfacher fälschen. Welchen Einfluss KIs auf unsere Demokratien haben und wie man diese Technologien regulieren sollte, darüber wurde diese Woche auf einer Veranstaltung von TU Wien, Außenministerium und der US-amerikanischen Botschaft diskutiert. Ulla Ebner hat dort mit Expert:innen gesprochen. | 04:53 |
| 22.01 | Kunst als Spielmaterial? Googles Arts and Culture zwischen digitalem Museum und KI-Experiment Wie wandeln sich Museen und Galerien in digitalen Zeiten? Darüber machte sich in der Vorwoche ein Symposium im Belvedere Research Center in Wien Gedanken. Leo Cao von der Universität Austin in Texas und der Universität Leiden zeigte etwa, wie sehr das Projekt Google Arts and Culture die Wahrnehmung von Kunst verändert. Einerseits macht die Plattform Werke aus Museen auf der ganzen Welt Menschen niederschwellig im Netz zugänglich, jeder kann dort einen Chagall oder Picasso gratis anschauen, andererseits verwandelt Google mit KI-gesteuerten Tools sein Arts and Culture-Projekt in ein Spiel und lenkt damit möglicherweise von der Kunst ab. Mehr dazu von Andreas Maurer. OpenAI sperrt erstmals politischen Chatbot Die ChatGPT-Firma OpenAI hat erstmal einen politischen Chatbot vom Netz genommen. Der Bot namens Dean sollte für den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Dean Philips wahlkämpfen. Die Entwickler hatten beim Einstieg in den Dean-Bot sogar transparent gemacht, dass das Programm den Kandidaten imitiert. Trotzdem verstieß die Organisation hinter dem Bot, "We deserve better", gegen die Richtlinien von OpenAI, das derlei politische Anwendungen seines Sprachmodells verbietet. | 04:53 |
| 23.01 | Bilder exzessiver Gewalt Warum Videos von Gräueltaten so beliebt sind und wie man damit umgeht Kriege wie jene in der Ukraine und in Israel spülen Bilder von exzessiver Gewalt in unsere Social Media-Welten. Der IS wiederum nutzte solche unmenschlichen Videos bewusst aks Schockstrategie, um Aufmerksamkeit zu erregen. Und weil südamerikanische Drogengangs gern ihren "Narco"-Lifestyle abfeiern, kann man sich anschauen, was mit Menschen passiert, die den Boss hintergangen haben ... Nicht einmal für gefestigte Erwachsene ist es einfach, mit solchen Bildern umzugehen. Aber auch Kinder und Jugendliche stolpern in ihren Social Media-Feeds über solche verstörenden Weltausschnitte oder sehen sich die Gräuelvideos sogar absichtlich an. Irmi Wutscher hat bei Matthias Jax von Saferinternet nachgefragt, wie Eltern damit umgehen sollen. Und sie hat sich zu diesem Thema in einem Gymnasium in Wien Floridsdorf umgehört. Service Saferinternet.at - Wie man mit belastenden Inhalten im Netz richtig umgeht | 04:53 |
| 24.01 | Phishing-Trends Was gerade beim Internetbetrug boomt Zu den häufigsten Betrugsmaschen im Internet gehört das Phishing. Dabei erhält man täuschend echt aussehende Nachrichten einer Bank, eines Finanzdienstleisters oder eines Paketdienstes. Die Gauner versuchen die Adressaten auf gefälschte Webseiten zu locken, die originalen Seiten sehr ähnlich schauen. Dort geben viele Menschen ihre Finanzdaten ein, überweisen Geld oder schicken gar eine Passkopie, mit der die Kriminellen wiederum Verträge abschließen können. Welche Maschen gerade boomen beim Phishing, das fasst Franz Zeller zusammen. Service Watchlist Internet | 04:50 |
| 25.01 | Der Ressourcenhunger der Künstlichen Intelligenz KI-Systeme verschlingen enorme Mengen an Energie KI-Systeme wie ChatGPT verschlingen enorme Mengen an Energie und Ressourcen - beim Training ebenso wie bei der Verwendung. Laut Studien aus den USA verbraucht allein eine durchschnittliche Unterhaltung mit einem KI-Chatbot einen halben Liter Wasser, um nur ein Beispiel zu nennen. Wie viel Energie ein Sprachmodell oder ein Chatbot in seinem gesamten Lebenszyklus frisst, wissen wir aber nicht. Denn: Unternehmen veröffentlichen sehr ungerne Daten dazu und wenn, sind es nur ausgewählte Zahlen. Es fehlt uns ein umfassendes Bild, welchen Einfluss KI auf die Umwelt hat. Das kritisiert die NGO AlgorithmWatch, wie Julia Gindl berichtet. | 04:52 |
| 29.01 | Sporteln in der virtuellen Realität Golf oder Tennis in den eigenen vier Wänden Boxen oder Golf spielen, ohne die eigenen vier Wände zu verlassen: Mit Hilfe von Virtual Reality ist Sport mittlerweile auch auf engstem Raum möglich. Virtual Reality bedeutet, dass man in eine künstliche Welt eintaucht, die sehr echt aussieht und sich auch echt anfühlt. Das österreichische Start-Up VR Motion Learning hat zum Beispiel ein virtuelles Tennisprogramm entwickelt, das auch zu Trainingszwecken dient. Hannah Balber hat es ausprobiert. | 04:52 |
| 30.01 | Wie die EU den AI Act verwässert Viele Ausnahmen bei biometrischer Überwachung der Bürgerinnen und Bürger Wie Künstliche Intelligenz in unserem Alltag eingesetzt werden darf und soll - darauf hat sich im Dezember die Europäische Union nach langen Verhandlungen im "AI Act" geeinigt. Prinzipiell sieht das neue KI-Gesetz vor: Je mehr Risiko ein KI-System für uns Menschen darstellt, desto strenger soll es reguliert werden. Ein Leak des finalen Gesetzestexts zeigt jetzt, dass rund um die umstrittene biometrische Gesichtserkennung noch mehr problematische Ausnahmen geplant sind, als ursprünglich vorgesehen, wie Julia Gindl berichtet. | 04:52 |
| 31.01 | Scharfe Fotos nach Insektenvorbild Ein Grazer Biologe schaut der Natur einen Bildverbesserungs-Algorithmus ab In der Dämmerung noch schnell ein winterliches Landschaftsfoto schießen oder einen Schnapsschuss mit den Kindern - was durch die zunehmende Dunkelheit nur durch spezielle Filter und Hightech-Werkzeuge möglich ist, können viele Insekten auf ihrer nächtlichen Futtersuche von Natur aus. Diese Fähigkeit, auch bei schlechtem Licht zu sehen, hat sich der Grazer Zoologe Manfred Hartbauer zunutze gemacht: Aus seinem anatomischen Wissen über die Augen von nachtaktiven Bienen und Schmetterlingen hat er einen Bildverbesserungs-Algorithmus für die Fotografie entwickelt. Welche Insekten ihn dazu inspiriert haben, erzählt er im Gespräch mit Sylvia Andrews. Steigerung bei Googles Werbeerlösen Die Anzeigenerlöse des Google-Mutter-Konzerns Alphabet stiegen im vergangen Quartal im Jahresvergleich um 11 Prozent auf 60,52 Mrd. Euro. Die Werbung im Umfeld der Suchmaschine Google erwirtschaftete in diesen drei Monaten 44 Milliarden Euro, rund 13 Prozent mehr als im Jahr davor. Der Wall Street war das aber immer noch nicht genug, die Alphabet-Aktie verlor vier Prozent. | 04:52 |
| 01.02 | In Indien boomt das bargeldlose Bezahlen Am Subkontinent hat das digitale Geld den Alltag erreicht Nirgendwo sonst auf der Welt wird mehr digital bezahlt als in Indien. Dazu trägt unter anderem eine Anwendung bei, die unterschiedlichste Zahlungsanbieter und Banken vernetzt. Wie tief das bargeldlose Bezahlen mit dem Handy in Indien in den Alltag eingedrungen ist, dokumentiert Peter Hornung. Ändere dein Passwort-Tag Der 1. Februar ist "Ändere dein Passwort"-Tag. Aber wenn Sie für wichtige Konten ohnehin komplexe und sichere Passwörter gewählt haben, behalten Sie diese lieber bei. Ändern sollten Sie auf jeden Fall die voreingestellten Passwörter auf Geräten wie WLAN-Routern. Wie die deutsche IT-Branchenvereinigung Bitkom gestern zeigte, ersetzen 90% aller Menschen die Standardpasswörter der Hersteller nicht durch persönliche Zugangscodes. Die voreingestellten Passwörter sind leicht im Netz zu finden und entsprechend lässt sich der Router dann manipulieren. Da quasi täglich Passwörter irgendwo auf der Welt gestohlen werden, könnte jeder von uns von solchen Diebstählen betroffen sein. Ob Ihr Passwort geknackt wurde und irgendwo im Darknet aufgetaucht ist oder verkauft wurde, können Sie auf der Webseite "Have I Been Pwned" erfahren. Service Bitkom-Studie Have I Been Pwned | 04:51 |
| 05.02 | Finale Diskussion rund um den AI Act Es ist vollbracht: Vor dem Wochenende haben die Vertreter der EU-Staaten den AI Act endlich abgesegnet. Der AI Act ist das weltweit erste Gesetz, das Künstliche Intelligenz regulieren soll. Gestritten wurde bis zuletzt nicht nur über automatische Gesichtserkennung, sondern auch darüber, was die neuen Regeln für KI-Chatbots wie ChatGPT bedeuten. Genauer gesagt geht es um die Foundation Models, um die Basismodelle, auf denen Anwendungen wie ChatGPT aufbauen. Warum auch Europa solche Basismodelle entwickeln sollte, berichtet Irmi Wutscher. | 04:30 |
| 06.02 | Wenn die Wohnung für Instagram eingerichtet wird Schöne Bilder auf Plattformen wie Tiktok, Instagram und Pinterest können uns neue Ideen liefern - zum Beispiel für Inneneinrichtung, Essen oder Mode. Was als nette Inspiration beginnt, kann sich allerdings in ein zwanghaftes Erfüllen von Social-Media-Ästhetik entwickeln. Nora Schäffler berichtet, wie sie und andere Nutzerinnen und Nutzer sich von solchen Looks in den Sozialen Netzwerken beeinflussen lassen. | 04:31 |
| 07.02 | Onlineplattformen tun zu wenig gegen "Cyber-Grooming" 100.000 Kinder und Jugendliche werden jeden Tag auf Metas Plattformen Instagram und Facebook sexuell belästigt. Das ist Mitte Jänner im Rahmen eines Gerichtsprozesses herausgekommen - bei dem Meta vorgeworfen wird, zu wenig für den Schutz von Minderjährigen auf seinen Plattformen zu tun. Irmi Wutscher aus der Digital Leben Redaktion hat sich mit Schülerinnen aus einem Gymnasium in Wien Floridsdorf über ihre Erfahrungen mit Cyber-Grooming unterhalten und berichtet, wie man Jugendliche auf den Plattformen besser schützen kann. | 04:30 |
| 08.02 | Ein niederländisches Soft Robotics Team entwickelt ein selbstpumpendes Herzimplantat Wie Tintenfische sich geschmeidig durchs Meer bewegen - das zum Beispiel dient als Inspiration für ein Forscherteam an der Technischen Universität Eindhoven. Die Wissenschaftler experimentieren im Bereich Soft Robotics mit Stoffen, die besonders anpassungsfähig und weich sind. Für die Arbeit an einem künstlichen Herz haben sich die Forscher von einer Ketchup-Flasche inspirieren lassen. Aber auch ein einfaches Blatt Papier kann helfen, wie Ulla Ebner berichtet. | 04:30 |
| 12.02 | Synthetische Stimmen und personalisiertes Programm Viele journalistische Betriebe träumen davon, Journalistinnen und Journalisten durch Maschinen zu ersetzen - auch so mancher Radio-Sender. Vor knapp einem Jahr ging in Deutschland das erste KI-Radio in Betrieb, mittlerweile gibt es eine Vielzahl derartiger Radiostationen. Auch in Österreich haben Privatsender entsprechende Pläne veröffentlicht. "Absolute Radio AI" etwa wird von einer künstlichen Stimme namens KAI moderiert. Bei Sendern wie dem US-amerikanischen NPR One stellt ein Algorithmus ein individuelles Programm für die Hörerinnen und Hörer zusammen. | 04:30 |
| 14.02 | Vor allem Junge wolle lieber im echten Leben jemanden kennen lernen Seitdem Tinder 2012 auf den Markt gekommen ist, haben Dating-Apps die Suche nach der Liebe - oder den schnellen Aufriss - verändert. Zehn Jahre lang haben diese Beziehungs-Apps stetig dazugewonnen, an Nutzerinnen und Nutzern genauso wie an Börsenwert. 2023 scheint sich dieser Trend umgekehrt zu haben, vor allem beim Platzhirsch Tinder. Angeblich ist es die GenZ - die Generation der nach 1995 Geborenen, die zunehmend keine Lust mehr haben, auf der Suche nach einem Date nach links und rechts zu wischen. Warum das so ist, darüber hat Irmi Wutscher mit der 22-jährigen Isabel gesprochen. ChatGPT bekommt Gedächtnis ChatGPT soll sich in Zukunft Vorlieben und Eigenheiten der Nutzerinnen und Nutzer merken können. Das hat die Betreiberfirma OpenAI jetzt bekannt gegeben. Damit soll sich der Chatbot dann zum Beispiel daran erinnern, in welchem Stil man seine Texte schreibt oder in welchem Format man Zusammenfassungen am liebsten liest. Die Funktion wird zuerst aber im kleinsten Kreis getestet, bevor sie allen zugänglich ist. Redaktion: Franz Zeller | 04:30 |
| 15.02 | Das Seattle-Musikmagazin "The Rocket" ist nun frei zugänglich Gerade macht sich eine gewisse Nostalgie für die 90er Jahre in den Sozialen Medien breit. Die Mode ist schon seit ein paar Jahren zurück mit weiten, tiefsitzenden Hosen, klobigen Schuhen und Mittelscheitel. Auch die Musik der 90er wird wieder- oder von jüngeren Menschen neu entdeckt. Eine Musikrichtung, die die frühen 1990er Maßgeblich geprägt hat, war der Grunge - dine Form des Alternative Rock, die aus der Untergrundmusikszene in Seattle im Nordwesten der USA entstand. Seit kurzem können wir in der Musikgeschichte zurückreisen in die Entstehungszeit des Grunge - zumindest digital: Das legendäre Musikmagazin "The Rocket" aus Seattle hat seine Ausgaben von 1979 bis 2000 digitalisiert und durchsuchbar gemacht. Irmi Wutscher hat sich reingeklickt. Redaktion: Franz Zeller | 04:30 |
| 19.02 | Wachsende Sehnsucht nach dem analogen Leben Die Generation Z ist der Inbegriff der "Digital Natives" - sie sind mit Facebook, Instagramm und TikTok aufgewachsen. Aber zunehmend sind gerade diese jungen Leute von der Lebensweise, der Mode und der Popkultur der 90er und 00er-Jahre fasziniert, die sie selbst kaum erlebt haben. Totgeglaubte analoge Medien der 90er erleben heute ein Revival: Viele große Bands und KünstlerInnen aus Klassik, Pop und Rock veröffentlichen ihre Musik auch auf Schallplatte und Kassette, analoge Fotografie liegt im Trend und die Generation Z feiert Serien mit nostalgischem Wohlfühl-Faktor wie "Friends" und "Gilmore Girls. Hannah Balber, selbst Mitglied der GenZ, und die nostalgische Sehnsucht der Jungen. | 04:33 |
| 20.02 | Wie Kim Jong-un das Land von der Welt abschottet Nordkorea hat einen Hang zu negativen Schlagzeilen: 12 Jahre Arbeitslager als Strafe für ein bisschen Serien-Schauen, nämlich südkoreanische Serien. In einem geleakten Video sieht man zwei Teenager in Handschellen bei einem Schauprozess. Das Video ist eine Warnung an Nordkoreas BürgerInnen, dass sie sich von südkoreanischen und westlichen Filmen und Büchern fernhalten sollen. Nordkorea kontrolliert streng wie kaum ein anderer Staat, welche Informationen ins Land rein dürfen. Der Zugang zum Internet ist daher streng reglementiert. Wie sehr, das hat vor kurzem eine südkoreanische NGO gezeigt. Details von Anna Masoner. | 04:27 |
| 21.02 | Wie ein Forscher unsere grauen Zellen zusammenschalten will So komplex unser Gehirn auch ist, zumindest einige Geheimnisse hat es in den vergangenen Jahren preisgegeben. Deshalb ist es etwa möglich geworden, menschliche Gehirne über Brain-Computer-Interfaces mit Computern zu verbinden. Auf diese Weise können zum Beispiel gelähmte Menschen Nachrichten an den PC schicken oder Personen, denen Gliedmaßen fehlen, ihre Prothesen mit Gedanken steuern. Der Neurowissenschaftler Rajesh Rao von der Universität Washington geht noch einen Schritt weiter, und seine Forschung klingt stark nach Science-Fiction: Er verbindet menschliche Gehirne nicht nur mit einem Computer, sondern auch miteinander. Rao war auf Einladung der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Wien. Ulla Ebner hat mit ihm über Hirnforschung und über Star Trek gesprochen. | 04:30 |
| 22.02 | Neue Regeln fürs Netz mit dem Digital Services Act Für weniger Hass und illegale Inhalte in Sozialen Medien soll jetzt ein neues EU-Gesetz sorgen: der Digital Services Act. Betreiber von Online-Plattformen müssen sich an einige neue Regeln halten und etwa transparent machen, welche Texte und Bilder sie warum löschen. Und die Betreiber von Facebook, Instagram und Co. müssen, wenn es um illegale Inhalte geht, mehr mit Nutzern und Behörden kommunizieren. Der Digital Services Act schreibt auch neue Regeln für personalisierte Werbung vor und soll das Netz insgesamt zu einem angenehmeren Ort machen, wie Julia Gindl berichtet. | 04:31 |
| 26.02 | Russland zerstört viele Schätze der Vergangenheit Russlands Überall auf die Ukraine bedroht auch das kulturelle Erbe des Landes. Zahlreiche Stätten und Denkmäler werden gezielt beschädigt und sogar zerstört. Um die Kulturschätze des Landes zu schützen, kommen viele Museumsexponate in sichere Lager - aber nichtr alle. Zu geringe Vorinvestitionen in nationale Digitalisierungs-Strategien bedrohen jetzt das kulturelle Überleben des Landes. Anfang Jänner - auf der Konferenz "Das Kunstmuseum im Digitalen Zeitalter" - hielt Nazar Kozak von der ukrainischen Akademie der Wissenschaften dazu einen Vortrag. Andreas Maurer hat ihn im Anschluss zum Gespräch getroffen. | 04:31 |
| 27.02 | Wie KI auch das Geschäft mit der nackten Haut verändert Vor wenigen Tagen hat OpenAI sein neuestes Projekt vorgestellt - ein AI Videogenerator namens SORA. Er erstellt aus einer Texteingabe ein Video. Und wie man in zahlreichen Demo-Filmen sieht, ist das ziemlich beeindruckend und wirkt vielfach wie gefilmt. Vorangestellt ist der Demonstration des neuen Programms allerdings ein Hinweis: OpenAI sei derzeit dabei, wichtige Sicherheitsmaßnahmen einzuziehen, und deswegen sei das Tool noch nicht für die Öffentlichkeit freigegeben. Eine dieser Sicherheitsmaßnahmen wird wahrscheinlich das Herstellen von KI-Porno betreffen - ein Problem, das derzeit rasant um sich greift. Und es trifft nicht nur Stars wie Taylor Swift, berichtet Irmi Wutscher. | 04:31 |
| 28.02 | Künstliche Intelligenz braucht Unmengen Strom Computer sind für zwei bis vier Prozent der weltweiten Treibhausgas-Emissionen verantwortlich, so die Schätzungen. Gemeint ist natürlich der ganze Informationstechnologie-Sektor. Besonders energiehungrig ist Künstliche Intelligenz, die spezielle Hochleistungsprozessoren braucht. Eine Anfrage an ChatGPT verschlingt zum Beispiel ein Vielfaches an Strom im Vergleich zu einer einfachen Google-Suche. Mehr über den Energiehunger der KI von Franz Zeller. *Gefälschte Finanz-Online-Nachrichten*Die Watchlist Internet warnt aktuell vor Fake-SMS, in denen Kriminelle behaupten, die Finanz-Online-ID der Empfänger würde ablaufen. Sie locken Nutzer und Nutzerinnen dann auf eine gefälschte Finanz-Online-Seite und stehlen deren Daten. | 04:31 |
| 29.02 | App aus Sizilien soll Sicherheitsgefühl heben Gewalt gegen Frauen ist nicht nur in Österreich ein unerträgliches Dauerthema, sondern auch in Ländern wie Italien. So ist dort auch die Zahl der Delikte nach Einbruch der Dunkelheit stark angestiegen, wenn sich Frauen etwa allein auf den Heimweg machen. Junge Studierende aus Sizilien haben nun eine App entwickelt, damit Menschen bei einem Überfall schneller Hilfe rufen können - keine Lösung des Gewaltproblems, aber ein Zeichen dagegen, so Thomas Migge aus Rom. | 04:30 |
| 04.03 | Wie die neue Technologie Politik und Wirtschaft verändert Was bedeuten die oft gehypten Technologien der künstlichen Intelligenz im globalen Kampf um Einfluss, Macht und Profit? Mit Fragen wie dieser befasst sich der kanadische Autor und Wirtschaftsexperte Nick Srnicek. Beim Elevate Festival in Graz sprach der Dozent für Digitale Ökonomie am Londoner Kings College u.a. über den Einfluss von KI auf ökonomische Entwicklungen. Sylvia Andrews hat am Wochenende beim Festival für Musik, Kunst und gesellschaftspolitischen Diskurs mit Srnicek gesprochen. Mehr Roboterautos und KI-Roboter Künstliche Intelligenz erfasst jetzt auch die Robotik. Die Firma Figure will mit Hilfe von OpenAI, der Firma hinter ChatGPT, seine Roboter trainieren. Mit KI sollen sie schneller aufrecht gehen und komplexe Bewegungen lernen. Kalifornien hat die Genehmigungen für selbstfahrende Taxis ausgeweitet. Das zum Google-Konzern Alphabet gehörende Unternehmen Waymo darf ab nun seine fahrerlosen Taxis auch in Städten um San Francisco und in Los Angeles anbieten. Widerspruch gab es allerdings von regionalen Verwaltungen. Auch aus der Bevölkerung wächst der Widerstand gegen Roboterautos. Zuletzt wurde ein Waymo-Taxi in San Franciscos Chinatown in Brand gesetzt. | 04:30 |
| 05.03 | Wie eine sehbeeinträchtigte Schülerin durchs Netz navigiert Das Internet ist für sehende Nutzerinnen und Nutzer angelegt:Dank unterschiedlicher Schriftgrößen wissen wir zum Beispiel sofort, was die Überschrift ist und was der Fließtext. Wir erkennen Links an der Farbe und daran, dass sie unterstrichen sind. Und wir sehen die Bilder, die zum Artikel oder zum Posting dazu gehören. Aber auch wenn es auf den ersten Blick nicht so wirkt: Wenn eine Webseite barrierefrei gestaltet ist, können sich auch blinde Menschen dort zurechtfinden, sie haben einfach andere Wege, durch diese Seiten zu navigieren. Im Rahmen der berufspraktischen Tage war die 14-jährige Lena bei Ö1, sie hat eine Sehbeeinträchtigung. Irmi Wutscher hat sich mit ihr darüber unterhalten, wie sie Computer oder das Internet benutzt. | 04:30 |
| 06.03 | Russlands Desinformationsnetzwerk Von 15. bis 17. März finden in Russland Präsidentschaftswahlen statt. Und auch wenn das Ergebnis schon mehr oder weniger feststeht, betreibt die russische Führung viel Aufwand, um die Bevölkerung auf Putin einzuschwören. Auch der Ukraine-Krieg, der zunehmend an Rückhalt in der russischen Bevölkerung verliert, muss weiterhin gerechtfertigt werden. Dabei helfen radikale Talk-Master und sogenannte Trollfabriken. Über russische Desinformation im In- und Ausland hat der renommierte Russland-Experte Stephen Hutchins diese Woche auf einer Veranstaltung vom Forum für Journalismus und Medien sowie dem Presseclub Concordia gesprochen, wie Ulla Ebner berichtet. | 04:31 |
| 07.03 | Warum es zu wenige Daten über Frauen-Gesundheit gibt Die Medizin orientiert sich stark an Männern. Zumindest galt der männliche Körper lange Zeit als Standard. Denn Behandlungsmethoden und Medikamente wurden hauptsächlich an Männern getestet. Das hat zum Beispiel zur Folge, dass kleinere und leichtere Frauen Medikamente bekommen, die für sie zu stark dosiert sind. Warum in vielen medizinischen Bereichen und Studien Daten zu Frauen überhaupt fehlen und warum auch Männer von geschlechtsspezifischer Gesundheitsforschung profitieren würden, berichtet Julia Gindl. | 04:30 |
| 11.03 | Der "Frauen-Förderpreis für Digitalisierung und Innovation" von ORF und Infineon Rund 70 Frauen haben sich für den "Frauen-Förderpreis für Digitalisierung und Innovation" beworben. Am Donnerstag wurden die von ORF und Infineon initiierten Auszeichnungen am Küniglberg an vier Finalistinnen verliehen. Den Preisgebern geht es nicht nur darum, junge Frauen in naturwissenschaftlichen oder technischen Berufen als Role Models sichtbarer zu machen. ORF und Infineon möchten Frauen auch ermutigen, ihre Bedürfnisse und Sichtweisen stärker in die Technikgestaltung und damit die Gestaltung unserer Welt einzubringen. Franz Zeller stellt die Preisträgerinnen vor. | 04:31 |
| 12.03 | Wie Gaming dabei helfen soll, ein Rätsel aus der Vergangenheit zu lösen Lust am digitalen Spielen soll dabei helfen, ein 1.500 Jahre altes Puzzle zu lösen. Das wünscht sich zumindest ein Gemeinschaftsprojekt des Grazer Universitätsinstituts für Antike und der TU Graz. Es geht um eine wertvolle Altarplatte aus Osttirol, die vor langer Zeit nach einer Brandkatastrophe für den Wiederaufbau der Kirche in Lavant verwendet wurde. Mittlerweile ist sie in kleine Stücke zerbrochen. Nach der Entdeckung der Fragmente in den 1950er Jahren scheiterten bisher alle Versuche, die Altarplatte wieder zusammenzufügen. Nun nutzt das Archäologie-Team Werkzeuge der Gaming-Branche, um begeisterte Hobbyforscher zum digitalen Puzzlespiel zu animieren. Aus Graz berichtet Sylvia Andrews. Weniger Social Media bei Jugendlichen Die Social Media-Nutzung bei Jugendlichen geht zurück. Das zeigt der heute veröffentlichte Jugend Internet Monitor 2024 von [https://www.saferinternet.at/services/jugend-internet-monitor|Saferinternet.at]. Vor allem WhatsApp und YouTube haben mit rund 20% bzw. 24% deutlich verloren. Aber noch immer nutzen 77% der Jugendlichen täglich WhatsApp, 68% Instagram. Zugelegt hat nur BeReal, das sich mit seinem Konzept gegen geschönte, inszenierte Fotos stemmt und mehr täglichen Realismus abbilden will. | 04:31 |
| 13.03 | Billige Clickworker bringen Künstlicher Intelligenz richtiges Verhalten bei Woher weiß die Künstliche Intelligenz in einem selbstfahrenden Auto eigentlich, wo sie fahren darf und wo nicht oder welche Geschwindigkeiten sie einhalten muss? Damit wir uns in Zukunft sicher fühlen können in Roboterautos, müssen deren Steueralgorithmen trainiert werden - und zwar von Hand, per Computermaus. Diese arbeitsintensiven Click-Jobs am Computer lagern große Konzerne in Billiglohnländer aus - vor allem nach Afrika. Im ostafrikanischen Land Uganda etwa bringen hunderte junger Ugander und Uganderinnen autonomen Autos oder auch Ernterobotern bei, wie sie sich verhalten sollen, berichtet aus Kampala Simone Schlindwein. | 04:31 |
| 14.03 | Digital Skills Barometer zeigt Österreichs digitale Fähigkeiten und Defizite Wie steht es um die digitalen Fähigkeiten der Österreicherinnen und Österreicher? Das wurde letztes Jahr abgefragt beim Digital Skills Barometer. Mehr als 3.600 Personen haben an der Online-Befragung teilgenommen – quer über Generationen, Ausbildungsniveaus und Beschäftigungsverhältnisse hinweg. Irmi Wutscher fasst zusammen, was man hierzulande über das Internet, Office-Programme oder Künstliche Intelligenz weiß. | 04:29 |
| 18.03 | Fünf Firmen dominieren das Internet und machen es Open Source schwer Wer den Messenger Signal, die Bürosoftware Libreoffice oder den Browser Firefox verwendet, ist Teil einer digitalen Gegenbewegung. Dann gehört man zu jenen, die freie Software verwenden. Mit dieser Nische der hat sich der IT-Journalist Stefan Mey ausführlich beschäftigt. Sein Kritikpunkt: Die großen US-Technologiefirmen Alphabet, Amazon, Apple, Meta und Microsoft dominieren unser Internet und sind damit viel zu mächtig. Wie die kleine digitale Gegenwelt wachsen könnte, hat er Julia Gindl erzählt. | 04:30 |
| 19.03 | Exzessive Suchmaschinenoptimierung ruiniert gute Ergebnisse Viele Menschen haben den Eindruck, die Google-Suche sei nicht mehr so gut wie früher. Immer öfter kommt man auf Seiten, deren Informationsgehalt gleich null ist, die dafür viele Links eingebettet haben, über die man etwas kaufen kann. Ein Grund dafür könnte exzessive Suchmaschinen-Optimierung der Seitenbetreiber sein, die sich so mehr Besuche erhoffen. Ein Gruppe von Forschern der Bauhaus Universität Weimar hat jetzt in einem Experiment nachgeprüft, ob sich unser Gefühl, dass die Suche immer schlechter wird, auch empirisch nachweisen lässt. Irmi Wutscher hat mit den beiden Erstautoren der Studie gesprochen und sie gefragt, ob auch sie eine Verschlechterung bei der Internetsuche bemerken | 04:29 |
| 20.03 | Als die kleine Stadt Prawez das Silicon Valley des Ostens werden sollte Wussten Sie, dass der Computer von einem Bulgaren erfunden wurde (zumindest nach Meinung der Bulgaren)? In der bulgarischen Hauptstadt Sofia ist dem Erfinder sogar eine Statue gewidmet. Er heißt John Atanasoff und wurde 1903 an der US-amerikanischen Ostküste geboren, als Sohn einer Irin und eines Bulgaren. Ende der 1930er Jahre entwickelte er einen der ersten elektronischen digitalen Computer, programmierbar war er noch nicht. Obwohl er kaum Bulgarisch sprach und nie die bulgarische Staatsbürgerschaft hatte, und es den einen Computererfinder schlichtweg nicht gibt, wird er als Held gefeiert. Anna Masoner mit einem Rückblick in die Computergeschichte des Ostblocks. | 04:31 |
| 21.03 | Quartalsbilanz aus dem Silicon Valley Nach dem KI-Hype im letzten Jahr kehrt nun eine gewisse Ernüchterung ein: Auch Künstliche Intelligenz wird nicht alle unsere Probleme lösen können, vor allem, wenn sie politischer oder sozialer Natur sind. Das ist schön langsam auch im Silicon Valley zu spüren. ARD-Korrespondent Nils Dampz mit einem Stimmungsbild und einer Quartalsbilanz zu den jüngsten Entwicklungen in Streaming, Social Media und eben KI. | 04:31 |
| 25.03 | Immer mehr Frauen sind auf der Suche nach Alternativen zu hormoneller Verhütung. 2023 hat sich eine leise Revolution zugetragen: zum ersten Mal seit Jahrzehnten ist die Pille in Deutschland nicht mehr das Verhütungsmittel Nummer eins - sie wurde abgelöst vom Kondom. Für Österreich gibt es keine aktuellen Zahlen, man kann davon ausgehen, dass sie ähnlich sind. Dahinter steht die Entwicklung, dass junge Frauen zunehmend skeptisch sind, was das Verhüten mit Hormonen betrifft: sie befürchten Nebenwirkungen, oder sie wollen nicht in den Hormonhaushalt ihres Körpers eingreifen. Daher suchen sie nach Alternativen. Neben der Spirale können sich viele auch mit so genannten Verhütungscomputern anfreunden. Das ist so etwas wie die Kalendermethode 2.0. Denn damit errechnet man aufgrund verschiedener Körperdaten die fruchtbaren Tage. Irmi Wutscher hat mit der 22-jährigen Irina über ihre Sicht auf Verhütung und Pille gesprochen und bei der Frauenärztin Marlene Hager nachgefragt, wie verlässliche die Verhütung via App eigentlich ist. | 04:30 |
| 26.03 | Kartellermittlungen in den USA, Milliardenstrafen in der EU Apple ist ja bekannt dafür, dass es seine iProdukte nicht gerne kompatibel macht mit den Produkten anderer Firmen. Bisher war diese Taktik erfolgreich: Das unkooperative iPhone hat Apple eine Zeitlang zum wertvollsten Unternehmen der Welt gemacht. Doch jetzt erfährt Apple Gegenwind. Die EU-Kommission ermittelt gegen den Konzern wegen möglicher Verstöße gegen den Digital Markets Act, und die US-Bundesanwaltschaft klagt Apple wegen illegaler Monopol-Bildung. Aus San Francisco berichtet Nils Dampz | 04:30 |
| 27.03 | Wie Google und die EU die Europawahlen schützen möchten Desinformation ist mittlerweile wohl die größte Bedrohung für unsere Demokratien. Generative KI, die erfundene Texte, Stimmen, Bilder und Videos erstellen kann, bietet hier ganz neue Möglichkeiten, Fake News schnell und einfach zu erstellen. Besonders gefährlich sind Falschinformationen in Zeiten von Wahlkämpfen. Im heurigen "Superwahljahr 2024" ist mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung aufgerufen, neue Regierungen zu wählen. Im Juni findet die EU-Wahl statt. Aus diesem Anlass hat der Google Konzern vergangene Woche in Brüssel Maßnahmen vorgestellt, wie er den digitalen Raum vor Fake News schützen möchte. | 04:31 |
| 28.03 | Ein Leitfaden für Künstliche Intelligenz in der Verwaltung Immer mehr Bereiche der öffentlichen Verwaltung werden von Maschinen erledigt: KI-Chatbots beraten arbeitslose Menschen, Algorithmen entscheiden, wer Anspruch auf Sozialhilfe hat, und künstliche Intelligenzen helfen der Justiz. Das ist zwar effizient, bringt aber auch Probleme mit sich. Das Austrian Institute of Technology (AIT) hat daher im Auftrag des Bundesministeriums für Kunst, Kultur und öffentlichen Dienst einen Leitfaden für ethische KI erarbeitet. Der enthält Empfehlungen, worauf man beim Einsatz von KI in der öffentlichen Verwaltung achten muss. Ulla Ebner hat mit dem Projektleiter Peter Biegelbauer gesprochen. | 04:31 |
| 02.04 | Technik-Affine hängen andere im Job ab Künstliche Intelligenz ist gerade dabei, die Arbeitswelt grundlegend zu verändern. Das ist fast schon eine Binsenweisheit. Große Utopien und große Ängste prägen die Diskussion: von "die KI wird uns die Jobs wegnehmen" bis zu "wir werden nur mehr 3 Tage arbeiten müssen". Alles scheint möglich zu sein. KI beinhaltet beides, Chancen und Gefahren, sagt auch Lena Marie Glaser. Sie ist Expertin für die Zukunft der Arbeit und hat gerade einen Essay mit dem Titel "Künstliche Konkurrenz" über KI in der Arbeitswelt herausgebracht. Glaser ist als Beraterin regelmäßig in Betrieben in ganz Österreich unterwegs. Irmi Wutscher hat sie gefragt, wo und in welcher Form Künstliche Intelligenz hierzulande in der Arbeitswelt eine Rolle spielt. | 04:30 |
| 03.04 | Junge Frauen besonders oft von gefälschten Videos betroffen Seit etwa 2017 gibt es Deepfake Videos. Sie wirken echt, sind aber von einem Computerprogramm quasi erfunden worden. Gerade im Superwahljahr 2024 gibt es viel Angst und Besorgnis darüber, dass Deepfake Videos verwendet werden, um Falschnachrichten und Verschwörungstheorien zu verbreiten oder Politikern Worte in den Mund zulegen. Am meisten wird die Technologie allerdings dazu verwendet, Pornovideos von Menschen herzustellen, die nie in Pornofilmen mitgespielt haben. Vor allem Influencerinnen, Gamerinnen und Youtuberinnen sind betroffen. Auch von so ziemlich jeder Hollywoodschauspielerin findet man diese unechten Sexvideos. Gerade zieht die italienische Ministerpräsidentin Giorgia Meloni gegen zwei Ersteller solcher Schmuddel-Videos vor Gericht. Irmi Wutscher hat sich mit der Podcasterin und Autorin Beatrice Frasl darüber unterhalten, wie der Aufstieg der Deepfake Pornos ins Bild des Online Frauen-Hasses passt. | 04:28 |
| 04.04 | Pleite sein und damit prahlen Die Lebensmittel vor die Haustüre geliefert, Putzmittel und Kosmetika im Sparabo vom Online-Riesen, eine Schnäppchenjagd auf die neuesten Technik-Spielereien im Internet: Online-Shopping ist für viele Menschen mittlerweile Alltag, die nächste Bestellung nur einen Klick entfernt. Die simple und bequeme Handhabung hat auch seine Schattenseiten, denn wer den omnipräsenten Reizen der Warenwelt und den Einflüsterungen der Social-Media-Influencer schwer widerstehen kann, kauft vielleicht mehr, als er oder sie sich leisten kann. | 04:29 |
| 08.04 | Ein Open Source-Projekt gegen Googles Handy-Dominanz im Test Google beherrscht nicht nur den Suchmaschinenmarkt, sondern auch die Welt der Handy-Betriebssysteme. Vier von fünf Smartphones weltweit werden mit seinem Betriebssystem Android verkauft. Es gibt aber Alternativen, wenn auch in kleinen Nischen. Das Programmpaket "GrapheneOS" ist eine davon. Man kann es statt Android auf das Handy spielen, wenn auch mit einigem Aufwand. Benjamin Breitegger hat sich angeschaut, wie gut das funktioniert und was "GrapheneOS" für den Alltag bedeutet . Seinen Beitrag präsentiert Julia Gindl. | 04:31 |
| 09.04 | Der Oberste Gerichtshof Brasiliens leitet Ermittlungen gegen den X-Besitzer ein Der Multimilliardär Elon Musk gerät wieder einmal in die Schlagzeilen. Diesmal liefert er sich einen Machtkampf mit der brasilianischen Justiz. Auf seinem Kurznachrichtendienst X - ehemals Twitter - fordert Musk offen die Absetzung eines brasilianischen Höchstrichters. Denn dieser ermittelt gegen Musk wegen Behinderung der Justiz, Aufruf zu Straftaten und Mitgliedschaft in einer kriminellen digitalen Miliz. Hintergrund der Auseinandersetzungen sind brasilianische Gerichtsbeschlüsse, wonach die Social Media Accounts bestimmter brasilianischer User gesperrt werden müssen, weil sie als gefährlich eingestufte Desinformation verbreiten. Nach dem Sturm auf den Regierungspalast in Brasilia vergangenes Jahr hat Brasilien die Gesetze gegen Fake News verschärft. | 04:31 |
| 10.04 | Ließ Facebook dem Streaming-Portal Netflix die Privatnachrichten seiner Nutzer lesen? Der Videostreaming-Dienst Netflix weiß, welche privaten Nachrichten Sie wem wann auf Facebook geschrieben haben. Und Meta, die Firma hinter Facebook, weiß, welche Filme Sie auf Netflix angesehen haben. Das behaupten US-Gerichtsdokumente, die jetzt enthüllt worden sind. Ihnen zufolge läuft dieser Daten-Austausch der Tech-Giganten bereits seit über einem Jahrzehnt. Und er dürfte nicht legal sein, wie Sarah Kriesche berichtet. | 04:31 |
| 11.04 | Künstliche Intelligenz im Recruiting Vorstellungsgespräche, bei denen die Bewerberinnen zuerst mit einer KI reden, statt mit einem Menschen - in den USA kommt das bereits häufig vor. Vier von zehn Unternehmen in den USA setzen im Jahr 2024 Interviews von KI-Bots ein, sagt eine Studie der Online-Jobbörse Resume Builder. In Österreich herrscht beim Einsatz von KI im Recruiting-Bereich noch Zurückhaltung. Laut einer Umfrage des Job-Portals Stepstone setzen nur 13 Prozent der Unternehmen in Österreich im Recruiting-Prozess auf KI. Julia Gindl berichtet. | 04:32 |
| 15.04 | Fan-Aktivismus als Einstieg in die politische Arbeit Wenn sich Fans von Harry Potter oder Taylor Swift zusammenschließen, um gegen Ungerechtigkeiten einzutreten, dann nennt man das Fan-Aktivismus. In den letzten Jahren hat sich darum eine eigene Szene gebildet, die etwa für die Rechte von Transpersonen oder gegen Umweltzerstörung eintritt. Die sogenannten "Nerdfighters" sammelten dieses Jahr über 3 Millionen Dollar für wohltätige Zwecke, und die gemeinnützige Vereinigung "Fandom Forward" organisiert weltweit Fan-Aktivistinnen und - Aktivisten. Hannah Balber hat mit zwei Mitgliedern der Organisation über ihre Arbeit gesprochen. | 04:30 |
| 16.04 | Das Problem mit In-Game-Käufen und Lootboxen Vor allem Jugendliche geben in Video- und Handyspielen Geld aus, um etwa stärkere Waffen zu kaufen oder sich andere Vorteile zu verschaffen. Auch Kostüme für Spielcharaktere - die sogenannten Skins - kosten oft einiges an Geld und haben zum Teil Kultcharakter. Diese Skins können etwa im Spiel Counter Strike für viel Geld weiterverkauft werden, wie etwa Markus Meschik von der Uni Graz dokumentiert hat. Von schwarzmarktähnlichen Zuständen im Gaming-Bereich und dem Problem der In-Game-Käufe berichtet Rafael Gindl. | 04:30 |
| 17.04 | Das Google Shopping Monopol Die Macht der großen Plattformen einschränken, um kleineren Firmen das Tor zu Online-Märkten zu öffnen: Das ist eines der Ziele im Digital Markets Act der EU. Seit Anfang März sieht die EU-Verordnung drakonische Strafen für Tech-Firmen vor, die ihre Monopolstellung missbrauchen. Besonders große Unternehmen gelten als sogenannte Gatekeeper - also Torwächter, sie müssen härtere Auflagen erfüllen und sind mit Strafen bis zu 10 Prozent ihres weltweiten Jahresumsatzes bedroht. Zu den Gatekeepers gehören etwa Apple oder die Google-Mutter Alphabet. Ein Monopol-Verfahren gegen Google, konkret gegen Google Shopping, läuft bereits seit neun Jahren, wie Till Köppel berichtet. | 04:30 |
| 18.04 | Wie der Ö3 Wettermoderator immer wieder für Love Scams missbraucht wird. Social Media und Dating Apps haben das Leben von vielen Singles erleichtert. Sie können Leute auch im Netz kennenlernen, bevor sie sich mit Auserwählten treffen. Allerdings sind auf Dating-Plattformen auch viele Leute unterwegs, die weniger die große Liebe, sondern eher das große Geld suchen. Der Ö3 Wetter-Moderator Sigi Fink kann ein Lied davon singen. Seine Fotos werden immer wieder für solche Love Scams, also Liebesbetrügereien, verwendet. Irmi Wutscher aus der Digital Leben Redaktion hat sich mit Sigi Fink darüber unterhalten. | 04:30 |
| 22.04 | Wie ein undichter Thermos-Becher zum Hype wurde Thermoskannen und Edelstahlbecher können immer wieder neu befüllt werden - und sind damit recht nachhaltig. Wenn solche Becher allerdings zum angesagten Lifestyleprodukt werden, die alle haben wollen, verlieren sie diesen Bonus schnell wieder. Am besten kommen sie gleich in mehreren Farben und Sondereditionen daher, damit sie auch zum Outfit passen, oder auch als Sammlerstück für das Regal. So geschehen im Fall des „Stanley Cup“: Der Thermobecher ging in den letzten Monaten auf TikTok viral und wurde durch geschicktes Influencer-Marketing zum Heiligen Gral der gesundheitsbewussten GenZ. Daniela Derntl weiß mehr darüber. Open Source Sprachmodell Llama 3 präsentiert Die Facebook-Mutter Meta hat ihr neuestes Sprachmodell veröffentlicht - Llama 3. Es ist vorerst nur in Englisch verfügbar und u.a. in WhatsApp integriert. In vielen Vergleichen schneidet es besser ab als etablierte Sprachmodelle, Llama 3 wurde aber zu 95% in Englisch trainiert, was sich möglicherweise auf die Qualität der Antworten in Deutsch und anderen Sprachen niederschlägt. | 04:30 |
| 23.04 | Das Metall der Verkehrswende verwüstet Landstriche Kobalt ist eines der wichtigsten Elemente für die Verkehrswende. Bis zu 8 Kilogramm des Materials stecken im Akku eines Elektroautos. Das glänzende, silbergraue Metall macht meist negativ von sich reden - aufgrund der miserablen Arbeitsbedingungen, unter denen es gefördert wird. Die weltweit größten Kobaltreserven liegen in der Demokratischen Republik Kongo. Und von dort kommen oft Bilder und Berichte von verschütteten Minenarbeitern, von Kinderarbeit oder von ganzen Dörfern, die neuen Minen weichen müssen. Den Profit machen ausländische Firmen. Wie schwierig es ist, die Wertschöpfung vor Ort zu erhöhen, darüber berichtet Anna Masoner. Neue EU-Untersuchung gegen TikTok Die Europäische Kommission hat erneut ein Verfahren gegen die Online-Plattform TikTok eröffnet. Es hat für Minderjährige in Spanien und Frankreich ein Belohnungsprogramm eingeführt, um sie möglichst lange in der App zu halten. Nach Meinung der Kommission könne dies süchtig machen. | 04:31 |
| 24.04 | Helfen Wasserzeichen und Warnungen gegen Desinformation? Papst Franziskus in einer protzigen Luxus-Daunenjacke, Donald Trump in Handschellen und ein Foto, auf dem US-Präsident Biden dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj auf den Hintern greift. Nicht immer ist es auf den ersten Blick eindeutig, ob die Bilder von einer KI-Software erstellt und manipuliert wurden oder ob sie echt sind. Warum es immer schwieriger zu erkennen ist, ob ein Foto im Netz gefälscht ist und welche technischen Lösungen es hier geben könnte, hat Julia Gindl mit Jutta Jahnel vom Karlsruher Institut für Technologie besprochen. | 04:31 |
| 25.04 | Wie die Österreicher Smartphone und Computer nutzen Rund 90 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher sind mit der Mobilfunkabdeckung im Land und mit der Netzqualität sehr zufrieden oder zufrieden. Das zeigt eine Umfrage unter 500 Menschen, die das Forum Mobilkommunikation heute Vormittag präsentiert hat. Das Team um dessen Geschäftsführerin Margit Kropik hat auch erheben lassen, welche Dinge hierzulande vorwiegend via Smartphone, Tablet oder Computer erledigt werden. Ganz oben stehen Bankgeschäfte, die 81% der Befragten elektronisch abwickeln. Über 40% konsumieren auch Radio und Fernsehen sowie Zeitungen online oder schließen Verträge, etwa für Gas Strom und Versicherungen via Netz ab. | 04:31 |
| 29.04 | Wie KI-Star Sepp Hochreiter ChatGPT Konkurrenz machen will Seit er 1997 eine Methode fand, um Künstlicher Intelligenz ein Gedächtnis zu geben, gehört Sepp Hochreiter zu den Stars der KI-Forschung. Trotz vieler lukrativer Angebote blieb der gebürtige Baier an der Johannes Kepler Universität in Linz. Vor etwas mehr als zwei Monaten hat er eine Firma namens NXAI gegründet. Mangels öffentlicher Förderung kommt das Geld von Stefan Pierer, dem KTM-Eigentümer. Mit NXAI entwickelt Hochreiter ein österreichisches Sprachmodell - und nach ersten Tests zeigt sich: Die Österreich KI ist schneller, sparsamer und effektiver als die gängigen Modelle. | 04:32 |
| 02.05 | Die Bildungsinitiative "Digifö" hat Computerkurse für Volksschulen entwickelt Auch für Kinder und Jugendliche wird der Umgang mit Apps, Tablets und Internet immer wichtiger - wie sich spätestens seit dem Homeschooling während der Pandemie gezeigt hat. Deshalb hat die Wiener Pädagogin Ludmila Schindler vor ein paar Jahren die Digitale Förderinitiative Digifö ins Leben gerufen. Das Programm richtet sich an Volksschulen - und insbesondere auch an Inklusionsklassen. Kinder mit und ohne Behinderung erwerben hier Grundkenntnisse für den digitalen Alltag. Christoph Dirnbacher und Sandra Knopp waren bei so einem Computerkurs im inklusiven Schulzentrum Kröllgasse im 15. Wiener Gemeindebezirk dabei. | 04:30 |
| 06.05 | Vom neuen Abrechnungssystem der Musikstreaming-Plattform profitieren vor allem die Superstars Wer ein Spotify-Abo hat, der finanziert mit seinen elf Euro im Monat auch Musiker und Musikerinnen, die er oder sie gar nicht hört. Das müsste ja per se noch gar nicht problematisch sein, wenn dadurch talentierte Newcomer oder Künstler und Künstlerinnen abseits des Mainstreams finanziert werden würden. Doch das Gegenteil ist der Fall. Beim Marktführer im Bereich Musik-Streaming findet gerade eine Umverteilung von unten nach oben statt. Durch das sogenannte "Pro Rata"-Modell verdienen diejenigen das meiste Geld, die am häufigsten gehört werden - also große Stars wie Taylor Swift, Beyonce und Raf Camora. All jene, deren Lieder weniger als eintausend Mal im Jahr gestreamt werden, bekommen nun gar kein Geld mehr. Ihre Krümel wandern in die Taschen derer, die den größten Anteil am Kuchen haben, wie Daniela Derntl berichtet. | 04:29 |
| 07.05 | Die Bußgelder in der EU wegen Verstößen gegen die DSGVO haben sich im vergangenen Jahr vervierfacht. 2,07 Milliarden Euro - das ist die Summe der Geldstrafen, die vergangenes Jahr in der EU verhängt wurden, weil Unternehmen, politische Gruppierungen oder Privatpersonen gegen die europäische Datenschutzgrundverordnung verstoßen haben. Die Höhe der Bußgelder ist viermal so hoch wie noch im Jahr 2022. Verantwortlich dafür ist Irland. Das Land verhängte heuer Strafen in Höhe von insgesamt 1,9 Milliarden Euro. Das ist kein Zufall, immerhin haben die großen Tech-Giganten, wie Google, Meta und TikTok dort ihren Sitz. Ulla Ebner hat mit zwei Ziviltechnikern gesprochen, die die EU-weiten Strafen ausgewertet haben. | 04:30 |
| 08.05 | Wenn die KI nach gefälschtem Käse sucht Büffelmozzarella gehört zu den Klassikern unter den italienischen Käsespezialitäten. Er wird aus der Milch von Wasserbüffeln hergestellt, ist von der Textur her cremiger - und er ist auch teurer. Deshalb wird er häufig gefälscht bzw. mit Kuhmilch versetzt. Um Fälschungen auf die Spur zu kommen, nutzt das italienische Landwirtschaftsministerium jetzt Künstliche Intelligenz. Wie, berichtet Thomas Migge aus Rom. Briefkasten als Einfallstor für Internet-Betrug Auch der alte Postkasten wird zunehmend Statist beim Internetbetrug, wie [https://www.watchlist-internet.at|Watchlist Internet] dieser Tage warnt. So werfen die Gauner etwa gelbe Zettel mit einem QR-Code ein, der auf eine gefälschte Webseite führt. Oder sie verschicken im Namen der Rundfunk- und Telekomregulierungsbehörde RTR Rechnungen. Über einen QR-Code landet man wiederum auf einer nachgebauten Seite, wo man 8 Euro 90 für den Anschluss an Mobilnetze begleichen soll. In jedem Fall lohnt es sich genau zu lesen, wohin ein Link führt. Den sieht man vor dem Anklicken schon, wenn man mit dem Mauszeiger über die Adresse fährt. | 04:31 |
| 13.05 | Max Schrems kritisiert Pay or Okay-Systeme von Facebook und Standard Wenn der Name Max Schrems fällt, dann geht es um Datenschutz - meist bei den großen US-amerikanischen Technologie-Unternehmen. Aktuell ist der österreichische Datenschutzjurist wieder einmal gegen die Facebook-Mutterfirma Meta aktiv: Denn Facebook und Instagram zwingen Nutzerinnen und Nutzer seit einigen Monaten dazu, für Datenschutz im Netz zu zahlen. Und das ist gar nicht im Sinne der europäischen DSGVO. Über das umstrittene "Pay or Okay"-Abomodell, auf das etwa auch der Online-Standard setzt, berichtet Julia Gindl. | 04:31 |
| 14.05 | Schweizer Studie stellt fest: KIs können ihr Gegenüber besser überzeugen als Menschen Vor acht Jahren sorgte die Firma Cambridge Analytica für Aufregung. Sie hatte mit Hilfe von Facebook-Daten Persönlichkeitsprofile über Wähler und Wählerinnen erstellt und diesen dann speziell auf sie - und ihre jeweiligen Ängste - zugeschnittene Wahlwerbung geschickt. Heute werden im US-Wahlkampf bereits Chatbots eingesetzt sowie KIs, die potentielle Wähler anrufen, um sie von einem bestimmten Kandidaten überzeugen. Nur, wie überzeugend kann so ein Chatbot eigentlich sein? Erschreckend gut und sogar wesentlich besser als Menschen. Das hat jetzt eine Studie der Technischen Hochschule Lausanne festgestellt. Ulla Ebner hat mit einem der Forscher gesprochen. | 04:30 |
| 15.05 | Superintelligenz als Gefahr Sie nennen ihn "The Godfather of AI": Der Kanadier Yoshua Bengio ist eine der prägenden Figuren in der Künstlichen Intelligenz. Er hat die Grundlagen geschaffen für das Prinzip des Deep Learning, auf dem heute so viele KI-Programme aufbauen. Doch der Mitbegründer dieser Technologie sieht die Entwicklung mittlerweile sehr kritisch. Erst kürzlich hat er in einem Fachartikel eine eindringliche Warnung ausgesprochen: Die Leistungszuwächse der Künstlichen Intelligenz bergen Risiken für unsere Demokratie, unsere Gesellschaft, ja sogar für die menschliche Spezies - und auf diese Bedrohung müsse man sich so schnell wie möglich vorbereiten. Robert Czepel hat ihn zu einem Gespräch getroffen. | 04:32 |
| 16.05 | Skurrile Falschmeldungen vor EU-Wahl Die Europäische Union will jetzt herkömmliches Klopapier verbieten, denn Toilettenpapier sei alles andere als umweltfreundlich. Diese Nachricht kursierte im Frühling in Sozialen Netzwerken in Polen, Rumänien und der Slowakei. Und es ist eines der amüsanteren Beispiele für eine der Falschmeldungen, die gerade vor den im Juni stattfindenden Europawahlen im Netz gezielt verbreitet werden. Welche Desinformationen rund um die EU-Wahl durchs Internet schwirren und mit welcher Absicht, berichtet Julia Gindl. | 04:31 |
| 21.05 | Mental health Offen über Ängste, Depression oder Essstörungen zu reden, das gelingt den unter 30jährigen, der GenZ, viel leichter als älteren Semestern. Auch im Netz. Dort trendet das Thema psychische Gesundheit. Unter #mental health werden fleißig Diagnosen und Erfahrungen geteilt. Das führt auch dazu, dass psychische Leiden ein Stück weit ihr Stigma verlieren. Gleichzeitig kann das viele Sprechen über psychische Probleme sie auch bagatellisieren. Anna Masoner hat darüber mit einer Influencerin gesprochen, die "mental health" zu ihrer Marke gemacht hat. Report: "IKT-Einsatz in Haushalten 2023" 95 Prozent der österreichischen Wohnbevölkerung haben in den letzten drei Monaten das Internet genutzt. Das zeigt der neue Report der Statistik Austria [https://www.statistik.at/services/tools/services/publikationen/detail/1882|"IKT-Einsatz in Haushalten 2023"]. Demnach haben Frauen bei der Nutzung mit den Männern fast gleichgezogen. Vier von zehn Personen sind im Netz schon auf Fake News gestoßen, zwei Drittel von ihnen haben die Falschnachrichten nach eigenen Angaben überprüft, zum Großteil durch weitere Internetrecherchen, zu einem kleinen Teil, nämlich zu 42 Prozent, durch Gespräche mit Bekannten oder auch durch Nachforschungen ohne Netz. | 04:31 |
| 22.05 | Warum OpenAI die Stimme Sky zum Schweigen brachte KI-gesteuerte Chatbots können nicht nur schreiben, sondern auch mit den Leuten sprechen. Die Stimmen sollen immer menschlicher und natürlicher klingen - das ist das große Ziel von Unternehmen wie der ChatGPT-Firma OpenAI. Sie hat erst letzte Woche ihr sprachgewaltiges System GPT4o vorgestellt. Und jetzt hat sie sich schon Verdruss eingehandelt, denn eine KI-Stimme klang offenbar zu sehr nach der Schauspielerin Scarlett Johansson. OpenAI hat die Stimme mittlerweile entfernt. Hintergründe von Katharina Wilhelm aus Los Angeles. | 04:31 |
| 23.05 | Wie Science-Fiction die Wissenschaft inspiriert Supercomputer, Künstliche Intelligenz, Reisen durch Wurmlöcher und Alien-Invasionen. Nicht zuletzt durch die Blockbuster-Reihe "Dune" oder die erfolgreiche Netflix-Serie "3 Body Problem" ist Science-Fiction derzeit wieder im Trend. Viele für uns heute selbstverständliche Technologien waren einst auch Stoff von Science-Fiction-Erzählungen. Wie sich Wissenschaft und Science-Fiction in den letzten Jahrzehnten gegenseitig inspiriert haben, hat sich Hannah Balber angeschaut. | 04:30 |
| 27.05 | Zu Frauen gibt es weitaus weniger medizinische Daten als zu Männern. Gender Data Gap nennt sich diese Kluft in der Fachsprache. Und er führt dazu, dass Frauen vielfach nicht die optimale Behandlung bekommen. Das deutsche Health-Tech Startup "The Blood" versucht diese Datenlücke kleiner zu machen und untersucht als erstes Startup in Europa Menstruationsblut, das lange nur als Abfallprodukt gesehen wurde. Die Gründerinnen erhoffen sich mit der Blutanalyse bessere und schnellere Diagnostik von zum Beispiel Endometriose. Julia Gindl berichtet. | 04:29 |
| 28.05 | Robotics-Pionierin Daniela Rus über die Maschinen der Zukunft Roboter, die kochen und den Geschirrspüler ausräumen. Davon träumt die Menschheit schon lange. Doch in der Praxis gehört das zu den schwierigsten Aufgaben für die Robotik. Mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz könnte sich das vielleicht ändern. Die Robotics-Pionierin Daniela Rus arbeitet am Forschungsinstitut MIT daran, selbstlernende, künstlich-intelligente Roboter zu entwickeln. Schon bald werden KIs die Enge der Computerwelt verlassen und in Roboter-Körpern mit uns auf vielfältige Weise interagieren können, erklärte Rus gestern Abend an der TU Wien. Ulla Ebner hat mir ihr gesprochen. | 04:31 |
| 29.05 | Das Festival der digitalen Gesellschaft über Online-Hass Die re:publica in Berlin - das ist das Festival der digitalen Gesellschaft und jedes Jahr eine Art Bestandsaufnahme der größten Probleme, Chancen und Möglichkeiten in der digitalen Welt. Parallel dazu gibt es auch die Tincon, sozusagen die re:publica für junge Leute. Sie widmet sich heuer u.a. Cybermobbing und dem Hass im Netz - ein Thema nicht nur für Teenager, wie Michel Setz aus Berlin berichtet. EU-Rechnungshofkritik an mangelnden KI-AusgabenEuropa hinkt den USA und China bei Investitionen in KI nach wie vor hinterher, bemängelt der europäische Rechnungshof. Zwar habe man die öffentlichen Ausgaben für KI erhöht, es sei aber nicht gelungen, entsprechende private Investitionen auszulösen. Es bestehe die Gefahr, dass am Ende der Gewinner alles bekommt, so der Rechnungshof. | 04:31 |
| 03.06 | Wie Künstliche Intelligenz die Schule bereichern kann KI in der Schule: das muss nicht immer eine Hausübung sein, die ein Chatbot geschrieben hat. Künstliche Intelligenz kann den Schulalltag durchaus in anderer Hinsicht bereichern, im Kunstunterricht nämlich. Das Bildungsministerium lädt die Lehrenden sogar ein, KI dort gezielt einzusetzen. Warum und welche Ergebnisse man sich dadurch erhofft, das hat Andreas Maurer mit der Sektionschefin des Ministeriums und einem Kunst-Lehrer besprochen. | 04:27 |
| 04.06 | Eine App, mit der man Polizei und Rettung verständigen kann, ohne zu sprechen. Was tut man bei einem medizinischen Notfall, einem Wohnungsbrand oder einer akuten Bedrohung? Man ruft natürlich bei der Rettung, Feuerwehr oder Polizei an. Doch, was tun gehörlose Menschen in so einem Fall? Das ist wesentlich komplizierter. Sie können ein SMS schicken oder müssen eine andere Person bitten, den Notruf zu verständigen. Um diesem Problem Abhilfe zu schaffen, hat eine Gruppe von ehrenamtlichen Aktivisten die App DEC 112 ins Leben gerufen - ein textbasiertes Notrufsystem. Wie das funktioniert, hat Ulla Ebner erfragt. | 04:31 |
| 05.06 | AI Austria kritisiert europäische Regelung künstlicher Intelligenz Vor zwei Wochen hat der Rat der Europäischen Union die KI-Verordnung, den AI-Act verabschiedet. Die EU will damit klare Rahmenbedingungen für die Entwicklung und Anwendung von Künstlicher Intelligenz schaffen. Das Ziel: Risiken minimieren und Innovationen fördern. Ob der AI-Act der heimischen KI-Wirtschaft tatsächlich zugute kommt, ist fraglich, wie Sarah Kriesche im Gespräch mit dem KI-Unternehmer und Leiter des Think Tanks "AI Austria", Clemens Wasner, erfahren hat. Projekte für Makerfaire in Rom gesucht Ideen werden auch andernorts gesucht, nämlich für Europas größte [https://makerfairerome.eu/en/|Makerfaire in Rom]. Massimo Banzi, einer der Erfinder des legendären Mikrocomputers Arduino, macht [https://www.youtube.com/watch?v=B_etQQEsMhI|in einem Video] allen Bastlern und Erfindern Mut, sich für einen Gratisstand in Rom zu bewerben - egal ob das Projekt fertig ist oder nicht. Man soll es einfach herzeigen. | 04:29 |
| 06.06 | Inwieweit russische Propaganda im Netz tatsächlich westliche Wahlen beeinflussen kann, ist umstritten Gerade im Vorfeld von Wahlen wird verstärkt vor Desinformation im Internet gewarnt. Vor allem Russland versucht seit Jahren, die öffentliche Meinung in Europa zu beeinflussen. Doch, wie viel Einfluss solche Desinformationskampagnen tatsächlich haben, ist umstritten. Ob russische Desinformation die Macht hat, das Ergebnis der EU-Wahlen zu verändern und wie gefährlich sie längerfristig für unsere Demokratie sein könnte, darüber hat eine Expert:innenrunde im deutschen Science Media Center (SMC) diese Woche diskutiert. Ulla Ebner berichtet. | 04:31 |
| 10.06 | Italien überwacht kritische Infrastruktur mit Drohnen Italien ist bergig. Und deshalb verfügt sein Autobahnnetz über mehr Tunnel und Brücken als jedes andere europäische Land. So viel Infrastruktur erfordert spezielle Kontrollsysteme, um deren Funktionsfähigkeit rund um die Uhr zu kontrollieren. So nutzt Italien etwa Drohnen, mit denen es Brücken überwacht, und Sensoren, die einen digitalen Zwilling der kritischen Bauwerke erschaffen. Damit will das Land Dramen wie den Brückeneinsturz in Genua 2018 verhindern, wie Thomas Migge aus Rom berichtet. Das vormalige Twitter, X erlaubt pornografische Inhalte X hat als erstes großes Netzwerk die Regeln zu Nacktbildern geändert. Entsprechende Inhalte seien nur für Erwachsene zugelassen, heißt es. Das Alter wird bei X allerdings nicht verifiziert, was zu Problemen mit EU-Recht führen könnte. | 04:31 |
| 11.06 | Warum wir parasoziale Beziehungen führen Es ist keine Seltenheit: Sie treffen einen Freund, den Sie lange nicht gesehen haben. Endlich haben Sie mal wieder Zeit, sich aus dem Leben zu erzählen … und dann schaut der die ganze Zeit nebenher auf das Handy! Oder während Sie noch der Liebsten beim Abendessen von Ihrem Tag erzählen, beginnt die zu scrollen! Unangenehm und außerdem ein Verstoß gegen die Handy-Etikette. Bisher hat man sich solche Verhaltensweisen vor allem mit "Sucht" erklärt oder mit der "Angst, etwa zu verpassen". Die deutsche Psychologin Johanna Degen sagt: Diese beiden Erklärungsmuster greifen zu kurz. Sie meint, dass hier parasoziale Beziehungen eine Rolle spielen. Irmi Wutscher hat sie dazu auf der Netzkultur-Konferenz re:publica in Berlin interviewt. | 04:30 |
| 12.06 | Warum Autisten besonders gut KIs anlernen können Künstliche Intelligenzen lernen nicht von Anfang an selbst, sie müssen zunächst einmal von Menschen trainiert werden. "Annotation" nennt sich diese Tätigkeit, und der Bedarf steigt gerade enorm an. Der Verein "Responsible Annotation" bildet dafür Menschen aus, die es am Arbeitsmarkt besonders schwer haben: nämlich Menschen aus dem Autismus-Spektrum. Und das ist kein Zufall. Eine wissenschaftliche Studie der Universität Linz gemeinsam mit den Barmherzigen Brüdern hat jetzt bestätigt, dass sich viele autistische Menschen besonders gut für diese - eher monotone - Tätigkeit eignen und die Aufmerksamkeit fordernde Arbeit mögen. [https://www.annotation.at/|"Responsible Annotation"] wiederum hat ein Trainingstool entwickelt, das dabei helfen soll, solche Talente zu finden, wie Ulla Ebner berichtet. | 04:31 |
| 13.06 | Die KI-Konvention des Europarats Der AI-Act der EU ist nicht das einzige Werk, das jüngst in Europa zur Regulierung von Künstlicher Intelligenz beschlossen wurde. Auch der Europarat hat Mitte Mai eine KI-Konvention verabschiedet. Sie soll die Menschenrechte, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit vor den schädlichen Auswirkungen von KI schützen. Für Staaten, die das Dokument unterzeichnen, ist es völkerrechtlich bindend. Es gibt jedoch einige Schlupflöcher für Unternehmen und Sicherheitsbehörden, die befürchten lassen, dass die Konvention keinen ausreichenden Schutz für Grundrechte bietet. Davor warnt unter anderem die NGO AlgorithmWatch, wie Sarah Kriesche berichtet. Zentrale Strategie für digitale Transformation nötig Mehr politische Strategie für die digitale Transformation: Das fordert die Initiative "Mehr Grips", zu der auch AMS-Chef Johannes Kopf gehört und die Ratschläge für "gute Politik" geben will. So sei der Politik in Sachen digitale Transformation bisher nicht viel mehr eingefallen als Tablets für Schüler. Es brauche aber eine abgestimmte Strategie über alle Ministerien hinweg, die zentral gesteuert wird. Chancen sieht [https://www.mehrgrips.at/|"Mehr Grips"] etwa in stärkerer Bürgerbeteiligung mit digitalen Mitteln. | 04:31 |
| 17.06 | Der Digital News Report 2024 Das Interesse an Nachrichten ist im vergangenen Jahr in Österreich weiter gesunken, das Vertrauen in Medien befindet sich auf einem neuen Tiefstand. Zu diesem besorgniserregenden Ergebnis kommt der "Digital News Report 2024". Insbesondere junge Menschen verlassen sich zunehmend auf jene Informationen, die sie von den Social Media- Algorithmen vorgesetzt bekommen. Das Reuters Institute in Oxford erhebt jährlich Daten zur digitalen Mediennutzung in 47 Ländern der Welt. Der Salzburger Medienwissenschaftler Stefan Gadringer ist verantwortlich für die Auswertung der österreichischen Daten. Ulla Ebner hat mit ihm gesprochen. | 04:28 |
| 18.06 | Keine Zeit für die Pessimismus-Blase Negative Meinungen zum Netz gibt es zuhauf: Künstliche Intelligenz wird vielleicht in wenigen Jahren die Menschheit unterjochen. Junge Menschen sind depressiv wegen der überhöhten Schönheitsideale auf Instagram und Tiktok. Wenn man sich ansieht, wie in Europa und Nordamerika über das Internet gesprochen wird, hat man das Gefühl, sich in einer Art Endzeit zu befinden. Ganz anders sehen junge Menschen im globalen Süden das Internet und alle seine Errungenschaften, sagt Payal Arora: nämlich als Chance, ihre Zukunft besser zu gestalten. Arora ist digitale Anthropologin an der Universität Utrecht und erforscht, wie junge Menschen digitale Medien in ihrem Alltag nutzen. Irmi Wutscher hat sie auf der Netzkultur-Konferenz Re:publica in Berlin interviewt. | 04:28 |
| 19.06 | Komponieren für Abenteuer in fremden Gaming-Welten Zarte, mystische Melodien für die magische Welt von "Zelda", schwungvolle Töne für das Jump n' Run-Spiel "Super Mario": Musik in Videospielen ist nicht nur Hintergrundgeräusch, sie dient der Orientierung und begleitet die Spielenden durch ihre Abenteuer in fremden Welten. Seit 2023 gibt es auch einen eigenen Grammy für den besten Videospielsoundtrack. Diesen Preis hat letztes Jahr die US-amerikanische Komponistin Stephanie Economou gewonnen. Hannah Balber hat sie erzählt, wie Kompositionen für Spiele im Vergleich zum Komponieren für den Film funktionieren. | 04:30 |
| 20.06 | Wie und womit KI-Modelle trainiert werden Ein KI-Modell lernt über die Welt, indem es mit riesigen Datensätzen trainiert wird. Erst Millionen Bilder von einem Apfel samt der Bildbeschreibung "Apfel" machen es einer bildverarbeitenden KI möglich, einen Apfel zu erkennen. Was in solche Trainings-Datensätze reinkommt, beziehungsweise wie sie überhaupt zusammengestellt werden, ist fast ein noch größeres Betriebsgeheimnis als die Modelle selbst. Denn es gibt nur wenige offen verfügbare, große Trainingsdatensätze, in die man Einblick nehmen kann. Einer der größten ist mit 5,8 Milliarden Text- und Bilddaten LAION 5B. | 04:31 |
| 24.06 | Wie uns Social Media und Handy die Träume rauben Schlaf könnte die natürlichste Sache der Welt sein. Aber viele können abends nicht mehr abschalten und finden keine Ruhe, vor allem junge Leute nicht. Schlafstörungen nehmen bei ihnen dramatisch zu. Davor warnt auch das Buch "Generation Angst: Wie wir unsere Kinder an die virtuelle Welt verlieren und ihre psychische Gesundheit aufs Spiel setzen" - verfasst vom prominenten US-Psychologen Jonathan Haidt. Auch österreichische Schlafforscher sehen einen Zusammenhang zwischen Schlafstörungen und der Reizüberflutung durch Social Media und Smartphone, wie Daniela Derntl berichtet. | 04:28 |
| 25.06 | Warum das Facebook-Sprachmodell in Europa vorläufig nicht online geht Der KI-Chatbot MetaAI soll die neue Nummer 1 unter den großen Sprachmodellen werden. Das hat Mark Zuckerberg im Frühling großmundig angekündigt. Nach einem Aufschrei und Beschwerden von Datenschützern muss der Meta-Konzern den Start seines KI-Chatbots für alle EU-Nutzerinnen und Nutzer jetzt aber verschieben. Der US-Konzern wollte seine KI nämlich mit Daten der EU-Nutzerinnen und Nutzer trainieren und darüber lediglich in den Datenschutzrichtlinien informieren. Was genau die Datenschützer kritisieren und was das für uns Nutzerinnen bedeutet, berichtet Julia Gindl. | 04:29 |
| 26.06 | Wie Grazer Forscher die Mensch-Maschine-Interaktion verbessern 1954 hat der US-amerikanische Erfinder George Devol ein Patent für einen "programmierbaren Manipulator" - den ersten Industrieroboter - angemeldet. Seither führen Roboter mehr und mehr Arbeiten aus, die per Menschenhand zu teuer, zu schwierig oder oft auch zu gefährlich wären. Wenn ein Roboter etwa in unbekanntem Terrain unterwegs ist, sieht der Pilot mit Hilfe einer Virtual Reality-Brille oft durch die Augen der Maschine. Forscher der TU-Graz wollen es mit einem speziellen Anzug jetzt auch möglich machen, dass man die Bewegung des Roboters am eigenen Leib spürt, wie Sylvia Andrews berichtet. | 04:31 |
| 27.06 | Wenn Maschinen künftig Entscheidungen treffen Glaubt man den Versprechen der Hersteller, so sollen autonome Autos künftig effizienter, intelligenter und sicherer unterwegs sein. Angeblich werden die Maschinen weniger Unfälle verursachen als wir Menschen. Viel diskutiert wird dabei, welche Entscheidungen die autonomen Systeme im Straßenverkehr treffen sollen, wenn es zu einem Unfall kommt: Soll das Auto dann eher die drei Mitfahrenden schützen und dafür fünf Fußgängen töten? Oder den Fußgängern ausweichen und die Mitfahrenden gefährden? | 04:30 |
| 01.07 | Wie Musik-KIs das Urheberrecht verletzen Seit diesem Frühjahr gibt es für KI-Fans ein neues Spielzeug. Neben Texten oder Bildern kann man mit Künstlicher Intelligenz auch Lieder oder Musikstücke erstellen lassen, etwa mit den Apps Suno und Udio. Einfach einen Text zum gewünschten Song eingeben, und das Programm spuckt die Musik aus. Woher die Trainingsdaten dafür stammen: Dazu halten sich die Firmen sehr bedeckt. Es liegt nahe, dass dafür bekannte Musikstücke verwendet wurden, die eigentlich dem Urheberrecht unterliegen. Und so haben sowohl Suno als auch Udio vor ein paar Tagen Millionenklagen erhalten. Experten und Journalistinnen konnten mit so genanntem Reverse Engineering zeigen, womit die Musik-KIs gelernt haben. Irmi Wutscher hat einen von ihnen, Bruno Kramm, getroffen. | 04:31 |
| 02.07 | Netz sorgt für Aufmerksamkeit für Nervenkrankheit ALS Können Sie sich noch erinnern, als es auf Facebook und Twitter nur so wimmelte von Videos, in denen sich Menschen einen Kübel mit eiskaltem Wasser über den Kopf leeren ließen? Das ist mittlerweile genau 10 Jahre her. Die „ALS Ice Bucket Challenge“ ist vermutlich die erfolgreichste Social Media Challenge aller Zeiten. Rund 28 Millionen Menschen aus 159 Ländern beteiligten sich daran. Und was zunächst albern wirkt, hat einen ernsthaften Hintergrund. Es ging darum, Aufmerksamkeit zu schaffen für Menschen, die an der unheilbaren Nervenkrankheit ALS leiden und Geld für deren medizinische Erforschung zu sammeln. Ulla Ebner über 10 Jahre Ice Bucket Challenge. | 04:30 |
| 03.07 | Besseres Recycling und neue Materialien Elektroautos statt Verbrenner scheinen der selbstverständliche Weg in eine grünere Zukunft zu sein. Aber leider ist das nicht so einfach. Denn auch E-Autos verbrauchen ziemlich viele Ressourcen. Allein in den Lithium-Ionen Akkus stecken Hunderte Kilos an Kunstoffen und Metallen, wie Lithium, Nickel und Kobalt. Deren Abbau hat in vielen Ländern negative Auswirkungen auf Menschen und Umwelt. Um den Rohstoffhunger zu verkleinern, soll das Recycling von E-Autobatterien besser werden. Daran arbeiten Forscher Austrian Institute of Technology kurz AIT. Anna Masoner berichtet. | 04:29 |
| 04.07 | 100 Schulen in Österreich sollen KI-Programme testen Haben die Schülerinnen und Schüler ChatGPT ihre Hausübungen schreiben lassen? Das ist wohl die häufigste Frage, die rund um KI-Systeme im Schulalltag gestellt wird. Wie man KI-Programme sinnvoll im Unterricht einsetzen könnte, das möchte jetzt das Bildungsministerium mit 100 KI-Pilotschulen in ganz Österreich herausfinden. Eines vorweg: Das Budget möchte man nicht verraten und es geht sehr schleppend voran, berichtet Julia Gindl. | 04:30 |
| 08.07 | Programmier-Workshops für Kinder und Jugendliche Ins Programmieren hineinschnuppern, Figuren für Spiele entwickeln und eigene digitale Kunstwerke kreieren - das können Kinder und Jugendliche ab 8 Jahren im Wiener mumok. Das mumok-Scratch Lab bietet Kurse an, in denen Kinder die Programmiersprache Scratch kennenlernen und sich auch mit Kunstwerken der mumok-Sammlung auseinander setzen können. Desiree Prammer war für Digital.Leben bei einem Workshop dabei. | 04:29 |
| 09.07 | In Irland verbrauchen Serverfarmen 18% der Energie Jedesmal, wenn wir ein Foto hochladen, ein Tiktok-Video oder einen Film bei einem Streamingdienst anschauen, steigt irgendwo die Stromrechung. Denn im Herzen unserer digitalen Welt stehen Rechenzentren. Schon mit dem Umstieg auf Cloud-Dienste ist die Nachfrage nach solchen Datenzentren gestiegen. Künstliche Intelligenz braucht noch mehr Energie und wird den Bedarf nach Rechenleistung noch einmal hochschnellen lassen. Was das für Gemeinden oder Länder bedeutet, in denen solche Datencenter stehen, hat Irmi Wutscher auf der Netzkonferenz Re:publica mit dem kanadischen Podcaster Paris Marx besprochen. | 04:31 |
| 10.07 | Digitales Flirten wirkt sich oft negativ auf die Psyche aus Wischen nach rechts heißt "gefällt mir", wischen nach links bedeutet "weiter". Vor zwölf Jahren ist die App Tinder auf den Markt gekommen und hat die Dating-Welt stark verändert. Auch auf Apps wie Bumble oder Hinge entscheiden Nutzerinnen und Nutzer oft im Bruchteil einer Sekunde, ob sie das Foto einer anderen Person anspricht oder nicht. Und so finden nicht alle über Tinder die erhoffte große Liebe, viele haben das Online-Daten satt und fühlen sich erschöpft, berichtet Hannah Balber. Sie hat mit einer Psychologin und mit Nutzerinnen über ihre Erfahrungen gesprochen | 04:30 |
| 11.07 | Der Online-Buchhändler als Streaming-Plattform und Cloud-Anbieter Im Juli vor 30 Jahren hat der US-Unternehmer Jeff Bezos eine Firma gegründet und damit die Handelswelt verändert: Dabei war Amazon zu Beginn nur ein Online-Buchhändler. Heute gibt es eigentlich nichts, was man nicht im Versandhaus bestellen kann und was dank riesigem Logistiknetz oft schon am nächsten Tag vor der eigenen Haustür liegt. Das sei nur möglich, weil es auf Kosten der Amazon-Arbeiter passiere - diese Kritik wird seit Jahren laut. Immer wieder gibt es auch Streiks und Berichte über unmenschliche Arbeitsbedingungen und schlechte Löhne von Lagerarbeitern, Fahrern und Paketboten. Zudem ist Amazon mittlerweile nicht nur Versandhändler, sondern auch Streaming-Plattform, Film-Produzent und Cloud-Anbieter. Nils Dampz berichtet aus den USA über 30 Jahre Amazon. | 04:30 |
| 15.07 | Was wir über den Ticketmaster-Hack wissen Cyberkriminelle stellen tausende Konzertkarten ins Netz Was wir über den Ticketmaster-Hack wissen Es wirkt, als wären es nur ein paar Klicks zum Gratis-Ticket für ein Konzert von P!nk, Taylor Swift, Bruce Springsteen oder den Red Hot Chili Peppers. Legal wäre das allerdings nicht. Denn die Ticket-Barcodes, die aktuell im Netz kursieren, sind gestohlen - eine Hackergruppe hat die vermeintlich kostenlosen Codes ins Netz gestellt. Und das ist derzeit wohl der Höhepunkt eines Schlagabtauschs zwischen den Cyberkriminellen und Ticketmaster. Ticketmaster ist eine Onlineplattform, die Karten für Konzerte und Veranstaltungen anbietet. Was Ticketmaster-Nutzerinnen in Österreich tun sollten, berichten Sarah Kriesche und Julia Gindl. | 04:30 |
| 16.07 | Technik-Philosophisches mit KI-Forscher Georg Gottlob Fragt man den KI-Chatbot ChatGPT, was das System über den Philosophen Ludwig Wittgenstein weiß, dann erfährt man, dass er als einer der bedeutendsten Denker des 20. Jahrhunderts gilt. Und dass sich Wittgenstein unter anderem mit der Philosophie der Sprache beschäftigt hat. Was aber würde Ludwig Wittgenstein wohl von Künstlicher Intelligenz und Systemen wie ChatGPT halten und von ihrer Art zu sprechen und zu antworten? Diese Frage haben wir nicht der KI, sondern dem Informatiker Georg Gottlob gestellt. Der Wittgenstein-Preisträger forscht dazu, wie Systeme unsere Wahrnehmung der Wirklichkeit prägen und verändern. Sarah Kriesche hat Georg Gottlob im Wiener Café Museum getroffen - ein Ort, den auch Ludwig Wittgenstein gerne besucht hat. | 04:30 |
| 17.07 | Einfühlsame Chatbots für Pflege und Kundenservice Künstliche Intelligenz-Systeme wie zum Beispiel ChatGPT erlernen zunehmend soziale und empathische Fähigkeiten, erzählt der Kognitionswissenschaftler und Rektor der Universität Klagenfurt Oliver Vitouch. Bereits 1966 gab es eine erste Chatbot-Psychotherapeutin namens Eliza, die mit Patientinnen und Patienten in natürlicher Sprache kommunizierte. Heute sind die Fähigkeiten von Chatbots diesbezüglich beeindruckend geworden. Damit können sie in Gesprächen empathisch und einfühlsam erscheinen und Menschen in schwierigen Lebenslagen oder bei Einsamkeit helfen. Wie wir das in Zukunft nützen können, darüber hat Desiree Prammer mit Oliver Vitouch gesprochen. | 04:30 |
| 18.07 | Wettbewerbs-Prozesse gegen Google, Apple, Amazon und Meta Vergangenen Herbst hat in den USA einer der größten Wettbewerbsprozesse der letzten 30 Jahre begonnen: Das US-Justizministerium möchte nichts geringeres als die "Zukunft der Internets" retten und klagt den US Tech-Riesen Google wegen - wie es heißt "monopolistischer Geschäftspraktiken". Es geht etwa um die Google Suche und zum anderen um die Vormachstellung bei Internetwerbung. Aber auch Apple, Meta und Amazon stehen Prozesse bevor, auch ihnen wird vorgeworfen, das Kartellrecht zu verletzen. Warum die US-Regierung die Tech-Riesen lange gewähren hat lassen und warum sie jetzt eingreift - das hat Irmi Wutscher mit Matthias Kettemann besprochen. Er ist Professor für Innovation, Theorie und Philosophie des Rechts an der Uni Innsbruck. | 04:30 |
| 02.09 | Warum wir die Vorhersagen viel zu genau nehmen Viele von Ihnen werden das vielleicht kennen: Man plant einen Ausflug, eine Wanderung oder auch nur den Arbeitsweg mit dem Fahrrad und schaut davor auf der Wetter-App seines Vertrauens die Vorhersage an. Und dann kommt es doch immer wieder anders als prognostiziert: Das Gewitter kommt eine Stunde früher oder gar nicht und viele Nutzerinnen und Nutzer sind verärgert, weil sie sich auf die App verlassen haben. Warum wir vielleicht falsche Erwartungen an Wetter-Apps haben, berichtet Julia Gindl. | 04:30 |
| 03.09 | Wie KI Menschen zeichnet Vor ca. zwei Jahren kamen die ersten Apps raus, die mit Künstlicher Intelligenz Phantasie-Selbstporträts erstellten. Auch meine Kolleginnen testeten Apps wie etwa Lensa, und ließen sich in Waldelfen verwandeln oder als Aquarell malen. Dabei ist ihnen aufgefallen, dass die KI ihre Gesichter nicht nur im gewünschten Stil darstellte, sondern auch sonst noch veränderte: Sie machte die Augen größer, zauberte Falten weg und plusterte die Lippen auf. Seitdem hat sich viel weiter entwickelt in Sachen KI-Modelle - aber Menschen zeichnen die Bilder-KIs noch immer vor allem normschön. Im Vorjahr hat zum ersten Mal eine KI-Misswahl stattgefunden, bei der die schönste künstlich erzeugte Frauenfigur gewählt wurde. Über die Schönheitsideale der Künstlichen Intelligenz hat Irmi Wutscher mit Elisabeth Lechner gesprochen. Die Kulturwissenschaftlerin arbeitet zu Körpernormen und hat das Buch "Riot, don't diet" - Aufstand der widerspenstigen Körper" geschrieben. | 04:33 |
| 04.09 | Wie sich Energieversorger gegen Hackerangriffe schützen Energieversorger sind immer wieder Ziel von Cyberangriffen. Russland hat zum Beispiel mehrfach die Stromversorgung der Ukraine angegriffen. Auch US-Stromerzeuger wurden bereits Opfer solcher Attacken. Schon im Jahr 2016 gab die Atomenergiebehörde zu, dass Hacker ein Atomkraftwerk im Nahen Osten lahmgelegt hatten. Umso mehr Grund gibt es, die heimischen Wasserkraftwerke zu schützen, damit wir nicht in ein Blackout schlittern. Der Verbund macht das mit einem Modell, an dem Cyber-Angriffe auf ein Wasserkraftwerk geübt werden können, wie Franz Zeller berichtet. | 04:30 |
| 05.09 | Die Ars Electronica 2024 Sehr verspielt und gleichzeitig umweltbewusst präsentiert sich seit gestern die ARS ELECTRONICA in Linz. Zwischen der Klimakrise und der zunehmenden Macht von Künstlicher Intelligenz sucht sie unter dem Motto "Hope" nach Möglichkeiten, wie wir eine menschenwürdige Zukunft gestalten können. Wir könnten zum Beispiel Natur und Technologie zusammenführen, statt sie als Gegensatz zu begreifen. Das versucht etwa das Projekt "Solar Protocol" auf der ARS ELECTRONICA anzuregen. "Gespräche abseits des Gewöhnlichen" kann man bei der Ars Electronica im Lentos führen, das dieses Jahr die Projekte des Prix Ars Electronica zeigt. Wer einen Kaffee trinken möchte, muss dort mit einer etwas ruppigen Kaffeemaschine plaudern: "Conversations Beyond the Ordinary" ist ein Projekt des niederländischen Künstlers und Foschers Jan Zuiderfeld, der sich über unseren Umgang mit Maschinen Gedanken macht. Von der Ars Electronica berichten Julia Gindl und Franz Zeller. | 04:32 |
| 09.09 | Musikalische Technikaufklärung bei der Ars Electronica Tanz den CO2-Verbrauch und klatsch die Macho-Kultur aus der Künstlichen Intelligenz: Das Robopsychology Lab der Johannes Kepler Universität in Linz beschreitet unorthodoxe Wege, um die Gesellschaft über Gefahren und Chancen von KIs zu informieren. In einem mehrjährigen Projekt werden - gemeinsam mit heimischen Künstlern und Künstlerinnen - Songs über KI produziert. Auf der Ars Electronica waren vergangene Woche einige der Ergebnisse zu hören: zum Beispiel ein Rap von Sängerin Yasmo sowie volkstümliche Gstanzln, vorgetragen von namhaften Wissenschaftlerinnen. Ulla Ebner hat sich das angehört. | 04:32 |
| 10.09 | Die Ars Electronica-Preise für Citizen Science Hülsenfrüchte gehören zu den gesündesten Nahrungsmitteln, für den Menschen und fürs Klima. In Europas Landwirtschaft spielen sie eine Nebenrolle. Noch dazu ist nur ein winziger Bruchteil der in Europa dereinst verbreiteten Bohnensorten im Handel verfügbar. Um die Bohne aus der Nische herauszuholen und die Vielfalt zu erhöhen, setzen Pflanzengenetiker auf die Kraft der Vielen. Sie machen Gartelnde zu Bürgerwissenschaftlerinnen, die mithelfen, wichtige Daten über die Bohnen zu sammeln. Das Projekt heißt INCREASE und wurde vergangene Woche auf dem Linzer Festival Ars Electronica mit dem Citizen Science Preis der Europäischen Union ausgezeichnet. Ein weiterer Preis ging an einen Chatbot, der speziell für Menschen mit psychischen Krankheiten entwickelt wurde. Anna Masoner hat mit den Presiträgerinnen gesprochen. | 04:32 |
| 11.09 | Der Faktencheck-Kanal Bait richtet sich speziell an Jugendliche TikTok ist ja nicht gerade berühmt für seriöse Informationen. Vielmehr wimmelt es dort von Videos zweifelhafter Herkunft mit fragwürdigen Inhalten. Um diesen Kanal nicht nur den Verbreitern von Desinformation zu überlassen, versuchen immer mehr Bildungsinstitutionen auf TikTok präsent zu sein, beispielsweise die "Zeit im Bild". Der "Digitale Kompass" - ein Institut für Nachrichtenkompetenz und Digitale Bildung wiederum betreibt den TikTok-Kanal "Bait - Faktencheck-Kanal für Jugendliche. Ulla Ebner hat sich das angeschaut. | 04:27 |
| 12.09 | In der Doku "Eternal You" werden Verstorbene digital zum Leben erweckt Derzeit erleben wir ja anscheinend täglich, wie Science-Fiction Realität wird. Maschinen spucken druckreife Texte aus, erzeugen im Handumdrehen Bilder, Videos und Songs, klonen meisterhaft menschliche Stimmen. Im Film "Eternal You" zeigen zwei deutsche Filmemacher, wie nun auch Verstorbene digital auferstehen - mit Hilfe künstlicher Intelligenz. Die Filmemacher haben dafür Nutzerinnen und Entwickler in den USA, Südkorea und Neuseeland getroffen. Ihr Film zeigt mit Fingerspitzengefühl, welches Potential in neuen tröstlichen Ritualen stecken, aber auch was dabei schiefgehen kann. Der Film ist seit dieser Woche in den österreichischen Kinos. Anna Masoner hat ihn schon gesehen und mit den Filmemachern gesprochen. | 04:29 |
| 16.09 | Europa und USA hängen andere Erdteile ab Künstliche Intelligenz kann nicht nur texten. Sie eröffnet auch neue Möglichkeiten zur Diagnose, Behandlung und Vorhersage von Krankheiten. In der medizinischen Diagnostik wird KI zum Beispiel in der Augenheilkunde, Dermatologie, Krebsmedizin und Radiologie eingesetzt, wo sie etwa Bilder automatisch befundet. Auch können intelligente Systeme dabei helfen, personalisierte Therapien und neue Arzneimittel zu entwickeln. Obwohl weltweit sehr viel in diesem Bereich gearbeitet wird, ist die Forschung weltweit sehr ungleich verteilt - mit Nachteilen für einige Erdteile und Bevölkerungsgruppen. Das zeigen Forscher der Universität Mannheim und des Heidelberg Institute of Global Health. Hannah Balber hat mit den Studienautoren Leo Schmallenbach und Marc Lerchenmüller gesprochen. | 04:31 |
| 17.09 | Die EU und die USA blicken zunehmend kritisch auf den KI-Chiphersteller Die EU hat den Kampf gegen die Monopole von Tech-Giganten aufgenommen. Das zeigen zwei Urteile des Europäischen Gerichtshofs vergangene Woche: Einerseits wurde Apple zu einer Steuernachzahlung von 13 Milliarden Euro in Irland verurteilt und Google zu 2,4 Milliarden Euro Bußzahlung wegen unfairer Geschäftspraktiken gezwungen. In diesen Tagen wird eine neue EU-Kommission gebildet, die sich wohl auch mit der Marktmacht von Nvidia auseinandersetzen wird müssen. Der Konzern liefert Expertenschätzungen zufolge rund 80% der Chips, mit denen Künstliche Intelligenz trainiert wird. Sowohl die US-Justiz als auch die EU sind deshalb mittlerweile auf den Konzern aufmerksam geworden. Aus Brüssel berichtet Johannes Perterer. | 04:30 |
| 18.09 | Warum die Digitalisierung so viel Strom braucht Digitale Technologien brauchen Energie, viel Energie. Am sichtbarsten wird dies in den Datencentern und ihrem Stromverbrauch. Österreichs größtes Datencenter steht in Wien Floridsdorf und wird von der US-amerikanischen Firma "Digital Realty" betrieben. Es heizt mit einem kleinen Teil seiner Abwärme ein ganzes Krankenhaus. Wie nachhaltig Datenzentren angesichts ihres Energiehungers überhaupt sein können, hat Franz Zeller mit dem Österreich-Geschäftsführer von Digital Realty, Martin Madlo, besprochen. | 04:30 |
| 19.09 | Streitthema Jugendliche und ihre Smartphone-Nutzung Jugendkonten für Nutzerinnen und Nutzer unter 16 Jahren - das möchte Instagram bis Ende des Jahres in den USA und in Europa einführen.Das kündigte der Konzern Meta diese Woche an. Eltern sollen so mehr Kontrolle bekommen und etwa die Nutzungszeit beschränken können. Meta reagiert mit diesem Schritt auf scharfe Kritik und auf die Gefahren, die von Instagram und Co ausgehen: Denn sie verführen gerade Jugendliche zum Dauerscrollen, zeigen unrealistische Körperbilder oder setzen sie Anbahnungsversuchen von Kriminellen aus. Wie sich viel Social Media-Konsum auf die Entwicklung von Jugendlichen auswirkt, das ist zumindest in der Forschungscommunity weniger klar. Anna Masoner versucht eine Einordnung. | 04:30 |
| 23.09 | Bei der Lern-App "Lingvano" kann man zwischen österreichischer, britischer und US-amerikanischer Gebärdensprache wählen. Der 23. September ist der Internationale Tag der Gebärdensprachen. In Österreich wurde die Gebärdensprache 2005 als Minderheitensprache in der Verfassung verankert. Volkshochschulen oder Interessensvertretungen bieten Kurse an. Zusätzlich gibt es auch Online-Angebote. Zum Beispiel die Lern-App Lingvano. Mit der können Nutzer und Nutzerinnen Gebärdensprachen lernen - die, wie der Name schon verrät - mit Händen, Gestik und Mimik gesprochen werden. Wie das mit Hilfe einer App funktioniert, haben sich Sandra Knopp und Christoph Dirnbacher angeschaut. | 04:30 |
| 24.09 | KI-Forscher von MIT und ISTA machen große Sprachmodelle kleiner Künstliche Intelligenz ist derzeit fest in den Händen großer multinationaler Konzerne. Denn sonst kann sich kaum jemand den enormen Energieverbrauch und die riesigen Datencenter leisten, die dafür nötig sind. Daher haben es sich die beiden KI-Forscher Nir Shavit vom MIT und Dan Alistarh vom Klosterneuburger Institute of Science and Technology ISTA zur Forschungsaufgabe gemacht, riesige KI-Modelle kleiner und effizienter zu machen. Anleihen nehmen sie dabei unter anderem beim menschlichen Gehirn. Vergangene Woche haben die beiden auf der BigX-Konferenz in Klosterneuburg gesprochen. Ulla Ebner hat die zwei Experten dort getroffen. | 04:32 |
| 25.09 | Viele empfinden das Melden von Online-Beleidigungen als wenig sinnvoll und frustrierend Weniger Hass im Netz, mehr Handhabe gegen rechtswidrige Inhalte, also insgesamt ein angenehmeres Miteinander in Sozialen Medien - dafür soll der Digital Services Act DSA sorgen. Seit einem halben Jahr sind die Begleitgesetze der EU-Verordnung in Österreich in Kraft. Hass ist für viele junge Menschen im Netz aber immer noch sehr präsent, sagt Barbara Buchegger. Sie ist die pädagogische Leiterin von saferInternet.at. Julia Gindl hat mit ihr über den Digital Services Act und den Alltag von Jugendlichen im Netz gesprochen. | 04:32 |
| 26.09 | Fitness-Tracking fürs Rennradfahren Schneller, höher, weiter: Das Olympische Motto hat sich auch im Breitensport durchgesetzt. Viele Hobbysportlerinnen und Sportler nutzen für ihre Trainings gerne Fitness-Armbänder und smarte Uhren, um ihre Leistung zu messen. Und auf Lauf-, Rad- oder Wander-Apps prahlen viele dann mit ihren zurückgelegten Strecken, messen sich mit Gleichgesinnten und feuern sich gegenseitig an. Die Daten über die eigene Leistung sollen das Training optimieren. Till Köppel hat sich auf der Wiener Donauinsel mit dem Rennradcoach Stefan Mastaller zum Radeln getroffen und mit ihm über Fitness-Tracking gesprochen. | 04:30 |
| 30.09 | Ist es schlimm, wenn eine KI bei der Aufgabe hilft? Hausübungen haben sich in den vergangenen Jahren durch die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz verändert. Da immer öfter ChatGPT einen Aufsatz schreibt, suchen viele Schulen und Lehrpersonen nach neuen Wegen, Hausübungen sinnvoll zu gestalten und die KI als neue Chance zu nutzen. Eine Herangehensweise ist, ChatGPT bewusst zuzulassen und in die Hausübung zu integrieren. Desiree Prammer hat darüber mit Schülern und einer Lehrerin gesprochen. | 04:29 |
| 01.10 | Digitale Behördenwege für die Apennin-Halbinsel Wenn man an Italiens Verwaltung denkt, dann fällt einem eher Don Camillo und Peppone ein als ein moderner Staat. Doch dieser Schlendrian entspricht nicht mehr der Realität. Italiens öffentliche Verwaltung hat sich vor allem in den Großstädten modernisiert. Und modernisiert sich weiter - mit viel Geld von der EU. Die Verwaltung soll in den nächsten Jahren vollständig digital werden, berichtet Thomas Migge. | 04:30 |
| 02.10 | Neues Konzept gegen Desinformation Fake News und Desinformation, verteilt in Sozialen Medien oder über Messenger-Dienste, haben sich in den letzten Jahren zu einem Riesenproblem ausgewachsen, das nicht zuletzt im Superwahljahr 2024 auch unsere Demokratien bedroht. Die bisher meistverwendete Maßnahme gegen solche Falschnachrichten waren Faktenchecks - so genanntes Debunking: heißt es in einem Post zum Beispiel, die Erde sei flach, dann kommen Faktencheckerinnen und -checker und erklären zum Beispiel, aufgrund welcher wissenschaftlichen Daten man weiß, dass die Erde eine Kugel ist. Sie haben die Falschnachricht also widerlegt - auf englisch "debunked". Eine Forschungsgruppe an der Universität Cambridge beschäftigt sich schon seit einigen Jahren mit der Frage, ob es noch andere Wege gibt, um Fakenews einzudämmen. Sie wollen erreichen, dass Menschen die Fake News gar nicht erst glauben. Prebunking heißt dieses Konzept, bei dem Menschen sozusagen gegen Fakenews "geimpft" werden sollen. Irmi Wutscher hat darüber mit Sander van der Linden gesprochen. Er ist Psychologieprofessor in Cambridge und hat unter anderem ein Buch über Desinformation und den Kampf dagegen geschrieben. Unsere Redakteurin hat ein Browsergame aus seiner Forschungsgruppe namens Cat Park gespielt - eine der Interventionen gegen Fake News. | 04:30 |
| 03.10 | Die Online-Tricks der Finanz-Mafia Prominente geben in Online-Videos vermeintliche Investment-Tipps: eine beliebte Masche von Betrügern, um nach Opfern für ihren Finanzbetrug zu fischen. Sie benutzen Künstliche Intelligenz, um Bilder, Videos und Stimmen von bekannten Personen zu manipulieren. In den betrügerischen Videos bewerben sie mit den Promi-Gesichtern dann Krypto-Handelsplattformen. Mit nur 250 Euro Investition käme man zum großen Geld - so das falsche Versprechen. Die kriminellen Banden haben es dabei ganz gezielt auf Menschen zwischen 50 und 60 Jahren abgesehen, wie Martin Grasl unserer Kollegin Sarah Kriesche erzählt hat. Der Leiter der Ermittlungen im C4, dem Cybercrime Competence Center im Bundeskriminalamt hat in diesem Jahr eine Forschungsarbeit zum sogenannten "Cyber Trading Fraud" geschrieben. | 04:31 |
| 07.10 | Künstliche Intelligenz hilft Protest in Ostafrika In Kenia kam es im Juni zu landesweiten Protesten. Anlass war ein Finanzgesetz, das drastische Steuererhöhungen vorsah. Damit wäre das Leben für viele unleistbar geworden. Dagegen protestierte die Jugend - und setzte gekonnt Künstliche Intelligenz ein, um die Massen auf die Straße zu locken. Die jungen Leute programmierten beispielsweise Anwendungen, die das Gesetz in sämtliche kenianische Sprachen übersetzten. Umgekehrt reagierte die Regierung wiederum mit gezielten Verhaftungen von IT-Spezialisten und dem Abschalten des Internets. Unsere Reporterinnen Simone Schlindwein und Julia Neumann sind der neuen Protestkultur nachgegangen. | 04:31 |
| 08.10 | Warum Neurodivergenz in Sozialen Medien Thema ist Gefühlt jede zweite Influencerin spricht im Netz aktuell über ADHS, über die Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitätsstörung. Auch das Wort "neurodivergent" ist in aller Munde: Das bedeutet, ein Gehirn zu haben, das in irgendeiner Form von der Norm abweicht. Das kann ADHS sein, eine Lese- und Rechtschreib-Schwäche oder eine Erkrankung im Autismus-Spektrum. Und so findet man im Netz viele vermeintliche Selbstdiagnose-Tools, bis hin zu Tipps, wie man mit Neurodivergenz am besten umgeht. Irmi Wutscher hat Andre Frank Zimpel vom Zentrum für Neurodiversitäts-Forschung an der Uni Hamburg gefragt, was hinter diesem Trend steckt. | 04:29 |
| 09.10 | Das Online-Spiel "Tiny Biome Tales" Auf und im Körper von uns Menschen leben unzählige Mikroorganismen - unter anderem Viren, Bakterien und Pilze. Das ist das Mikrobiom. Dass sich die Ernährung auf das Mikrobiom auswirkt, ist vielen bekannt. Dass es aber auch durch Tanzen, laute Musik oder einen leidenschaftlichen Kuss beeinflusst wird, ist eine der vielen Detail-Infos, die Nutzerinnen und Nutzer in einem neuen Videospiel bekommen. Es heißt "Tiny Biome Tales", zu deutsch "Kleine Biom-Geschichten" und wurde von einem interdisziplinären Team der TU Graz und der Grazer Karl-Franzens-Uni entwickelt. Das Game soll dazu anregen, sich spielerisch mit der eigenen Gesundheit zu befassen, berichtet Sylvia Andrews. | 04:31 |
| 10.10 | Fragwürdiger Gesundheitstrend #fitspiration Gibt man #fitspiration auf Instagram ein, wird man fast erschlagen von praller Körperlichkeit: Stahlharte Bauchmuskeln und stramme Waden werden da von Männern in die Kamera gehalten, während Frauen gerne ihren Allerwertesten präsentieren. Diese Bilder sollen eigentlich dazu beitragen, fitter zu werden. Also uns zu zeigen, was man mit regelmäßigem Sport und Gewichte stemmen erreichen kann. Was die Fitness-Influencerinnen tatsächlich propagieren und wie das auf Jugendliche wirkt, das hat sich ein Forschungsprojekt der FH St. Pölten angesehen. Irmi Wutscher hat darüber mit der Ernährungswissenschaftlerin Elisabeth Höld gesprochen und sie gefragt, wofür #Fitspiration steht. | 04:30 |
| 14.10 | Warum die EU nicht etablierten Sprachmodellen hinterherhecheln sollte Beinahe täglich gibt es sensationsheischende Schlagzeilen über KI. Dabei wird gern übertrieben: Einmal sollen wir Angst bekommen vor einer angeblichen Superintelligenz, andererseits verspricht man uns, KI könne künftig all unsere Probleme lösen. Warum wir bei der Diskussion über KI eine andere Richtung einschlagen sollten und Europa nicht Sprachmodellen wie ChatGPT hinterherlaufen sollte, berichtet Julia Gindl. | 04:30 |
| 15.10 | Ein Stanford-Student hat einen Selenski-Deepfake-Detektor entwickelt und einen CNN-Anchor geklont Deepfakes mit freiem Auge oder Ohr zu erkennen, wird immer schwieriger. Die Rede ist von KI-manipulierten Fotos, Videos oder Audios, in denen Menschen Dinge in den Mund gelegt werden, die sie in Wahrheit gar nie gesagt haben. Solche Inhalte tauchen immer wieder im Internet auf. Besonders problematisch sind solche Fälschungen im Zusammenhang mit Wahlen oder bewaffneten Konflikten. Ulla Ebner war vergangene Woche in Riga auf der Jahreskonferenz des EU DisinfoLabs und hat dort einen jungen Forscher der Universität Stanford getroffen, der Methoden entwickelt, um solche Deepfakes automatisch zu identifizieren. | 04:30 |
| 16.10 | Zu wenig Schutz vor Spähversuchen des Staates, kritisiert Ex-EU-Abgeordnete "Pegasus" ist nicht nur das mystische geflügelte Pferd, sondern auch das Schlagwort für einen Spionage-Skandal in der EU. Vor drei Jahren ist bekannt geworden, dass weltweit Regierungen, darunter mutmaßlich auch Polen, Ungarn, Spanien und Griechenland ihre Bürgerinnen und Bürger mit dieser Spähsoftware aus Israel ausspioniert haben. Die Niederländerin Sophie In't Veld war als Abgeordnete des Europäischen Parlaments Teil des Pegasus-Untersuchungsausschusses und hat vor Kurzem an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften über die Schattenseiten der digitalen Revolution gesprochen. Hannah Balber berichtet. | 04:29 |
| 17.10 | Was wir über Fotos im Netz alles von uns preisgeben Postings in Sozialen Medien können manchmal sehr viel über uns verraten, auch wenn wir das gar nicht wollen. Das zeigt auch ein Versuch an der Fachhochschule Joanneum. Da haben viele Menschen über gepostete Videos und Fotos ungewollt viel von sich preisgegeben, wie Franz Zeller berichtet. Österreich säumig bei digitalen Sicherheitsstandards EU-Richtlinie für Cyber- und Informationssicherheit Bis heute hätte Österreich das EU-Gesetz zur Cyber - und Informationssicherheit umsetzen sollen. Die NIS 2-Richtlinie der Europäischen Union regelt digitale Sicherheitsstandards. Viele Unternehmen sind jetzt verunsichert, hat Sarah Kriesche im Gespräch mit Eva Silberschneider vom Beratungsunternehmen PwC Österreich erfahren. | 04:30 |
| 21.10 | Datenschutz ist am Subkontinent kein Thema Indien hat in den letzten 10 Jahren einen Aufholprozess beim Ausbau der Internetinfrastruktur hingelegt, der beeindruckend ist. Die Bevölkerung wächst und alles deutet darauf hin, dass Indien in ein paar Jahren der bevölkerungsreichste Staat der Welt sein wird und damit China überholt. Was den Datenschutz betrifft, schauen einige aus der Tech-Branche allerdings neidvoll nach Europa. Denn in Indien lässt sich mit Daten so ziemlich alles machen. Privatsphäre im Netz scheint nicht existent. Das berichtete vor Kurzem ein indischer Technologie-Journalist bei einem Vortrag in Wien. Mehr von Mariann unterluggauer. | 04:31 |
| 22.10 | Warum einige Tech-Anführer von den Demokraten enttäuscht sind Das Silicon Valley galt lang als Hort der Demokraten. Entsprechend schockiert war Kalifornien, als 2016 Donald Trump die Wahl gewann. Heute, acht Jahre später, hat sich die Stimmung in der Tech-Branche gedreht. Einige prominente Technologie-Führer, allen voran der Tesla und X Besitzer Elon Musk - unterstützen seit diesem Frühjahr offen Trump. Warum das so ist, hat Irmi Wutscher erkundet und dafür mit einer Historikerin und einem Tech-Journalisten aus San Francisco gesprochen. | 04:30 |
| 23.10 | Ein Besuch auf der GITEX Global in den Vereinten Arabischen Emiraten. Menschen pilgern zu internationalen Techmessen, um die neuesten Spielzeuge und Gadgets zu erleben. Oder - wenn sie selbst Businessmenschen sind - um andere Herstellerinnen oder potenzielle Kunden zu treffen. Vergangene Woche hat in Dubai die Techmesse GITEX Global stattgefunden. 6.500 Ausstellende aus über 180 Ländern haben ihre Produkte gezeigt und sich vernetzt. Dazwischen gab es Konferenzen zu Themen wie Cybersicherheit, Künstliche Intelligenz oder Digitale Städte. Irmi Wutscher war dabei und hat erlebt, wie sich die Emirate als innovations- und technologiefreundlich präsentieren wollen. | 04:31 |
| 24.10 | Wie politische Inhalte auf Plattformen unterdrückt werden Es gibt etliche Frauen auf Instagram, die sich vor der Kamera ihre Lippen knallrot anmalen und übertrieben viel und lange Makeup auftragen. Viele von ihnen machen aber keine Werbung für Kosmetik, sondern sie sprechen beim Schminken über politische Themen: Sie versuchen so, den Instagram-Algorithmus auszutricksen, der Nutzerinnen lieber Schminkvideos statt politischer Meinung anzeigt. Denn der Techriese Meta drosselt seit Frühjahr politische Inhalte und versucht so auf die Kritik zu reagieren, auf seinen Plattformen werde zu viel Hass verbreitet. Warum das ein Problem für die Redefreiheit im Netz ist, berichtet Irmi Wutscher. | 04:32 |
| 28.10 | Simuliertes "Baby X" trainiert durch Interaktion Lebensechte Avatare und Computersimulationen von Menschen - das sind Zukunftsvisionen, die wir aus Filmen kennen. Digitale Gefährten sind aber auch ein großes Geschäftsfeld der Zukunft - immer mehr Menschen in unserer Gesellschaft leiden unter Einsamkeit. Wie man solche digitalen Gefährten realistischer und menschenähnlicher machen kann, daran forscht der Neuseeländer Mark Sagar. Sagar kommt ursprünglich aus der Computeranimation und hat unter anderem die Technologie für die digitalen Charaktere in "Avatar", "KingKong" und "Spiderman 2" entwickelt. Seine Arbeit wurde bei den Oscars bereits zwei Mal ausgezeichnet. In seinem aktuellen Projekt "Baby X" beschäftigt sich Sagar mit einem Computermodell, das lernen soll wie ein Baby. Irmi Wutscher hat Mark Sagar auf der Techmesse GITEX in Dubai interviewt. | 04:32 |
| 29.10 | MakerFaire Rom 2024 Rom veranstaltet jedes Jahr im Oktober Europas größte Makerfaire - ein Festival für Bastler und Selbermacher, aber auch ein Forum, in dem sich ein paar wenige Startups und viele Bildungseinrichtungen mit Projekten präsentieren. Das Istituto Italiano di Tecnologia zeigte am Wochenende etwa einen Roboter, der die Lösung für ein durchaus italienisches Problem bieten möchte. Das Gerät ist so groß wie ein Rollstuhl und inspiziert archäologische Stätten. Im Besonderen ist es für die riesigen Ausgrabungen in Pompeji gedacht, die derzeit etwa 66 Hektar umfassen. Dort sucht der Roboter brüchige Mauern, damit sie nicht etwa auf Besucher stürzen. Franz Zeller berichtet aus Rom. | 04:30 |
| 30.10 | Künstliche Intelligenz ist mehr ChatGPT Große Sprachmodelle wie OpenAIs ChatGPT oder Googles Gemini sind unterhaltsam, sie gewinnen aber keine Nobelpreise. Den Nobelpreis für Chemie haben heuer die Entwickler von Google DeepMind für ihre Arbeit zur KI AlphaFold erhalten. Eine KI, die die 3D-Struktur von Proteinen vorhersagen kann. Der Preis ist auch eine wichtige Erinnerung, dass Künstliche Intelligenz mehr kann, als nur schöne oder manchmal auch leere Worte zu produzieren. Über das Potential von Künstlicher Intelligenz hat Sarah Kriesche hat mit Raia Hadsell gesprochen, Hadsell ist Vize-Forschungsdirektorin der Google Tochterfirma Google DeepMind, die sich auf KI spezialisiert hat. | 04:31 |
| 31.10 | Zwei Jahre Twitter unter Elon Musk Vor zwei Jahren hatten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Twitter keine lustige Halloween-Büroparty. Denn der Tesla- und SpaceX-Besitzer Elon Musk hatte wenige Tage zuvor den Kurznachrichtendienst übernommen und langsam trudelten die ersten Kündigungen ein. Seitdem hat Elon Musk Twitter radikal umgebaut und in "X" umbenannt. Im Namen der Redefreiheit lassen sich Hetze, Rassismus und Verschwörungs-Erzählungen jetzt dort problemlos verbreiten. Der Unternehmer und Milliardär unterstützt außerdem sehr offensiv Donald Trump im aktuellen US-Wahlkampf. Was in den zwei Jahren seit der Übernahme von Twitter passiert ist, das fasst der San-Francisco-Korrespondent Nils Dampz zusammen. | 04:31 |
| 04.11 | Traum und Wirklichkeit des ortsungebundenen Arbeitens Den Laptop aufklappen und arbeiten, egal ob im Strandcafé auf Bali oder in einem Co-Working-Space in Lissabon - so machen es viele digitale Nomaden. Sie sind meist selbständig und verdienen Geld, wo es ihnen gerade gefällt. Meist kommen sie aus Bereichen wie der Softwareentwicklung, Datenwissenschaft, Online-Marketing, Social Media oder Grafikdesign. Dieses scheinbare Traumleben mit Laptop am Strand hat aber auch seine Schattenseiten. Hannah Balber hat darüber mit einer digitalen Nomadin gesprochen. | 04:31 |
| 05.11 | Wie das Trump-Lager die Meinungsfreiheit im Namen der Meinungsfreiheit attackiert. Dass es Donald Trump mit der Wahrheit nicht immer ganz genau nimmt, ist bekannt. Aber dass er deshalb immer wieder von Social Media Plattformen gesperrt wurde, ist für ihn schlichtweg Zensur. Derselben Meinung ist sein großer Unterstützer Elon Musk. Seit dieser Twitter übernommen hat, wimmelt es auf der Plattform vor Hassreden und Verschwörungstheorien. Alles im Namen der Meinungsfreiheit. Mit der Freiheit der Wissenschaft wiederum nimmt es das Trump-Lager weniger genau. Seit Jahren attackieren ultrarechte Kreise in den USA Wissenschaftler:innen, die sich mit Desinformation beschäftigen, wie Ulla Ebner berichtet. | 04:31 |
| 06.11 | Bastlermesse will Jugendlichen Mut zu Neuem geben Maker Festival in Salzburg Bastlermesse will Jugendlichen Mut zu Neuem geben Auch Salzburg hat sein Festival für Selbermacher, Bastler und generell Menschen mit Fantasie - die Maker Faire Salzburg. Für das breite Publikum öffnet sie ihre Tore am Samstag in der TriBühne Lehen in der Stadt Salzburg. Aber schon in den nächsten Tagen gibt es Workshops für rund 500 Jugendliche, sagt die Organisatorin Julia Eder. Die eigentliche Maker Faire Salzburg bietet am Samstag einen Mix aus nationalen und internationalen Ausstellern, Dinge zum Anschauen genauso wie Mitmachstationen. Ganz klassisch handwerklich kann man drechseln oder auch löten und programmieren - oder sich einfach inspirieren lassen. ChatGPT wird Suchmaschine ChatGPT konnte mit seinen Antworten bislang nur auf Trainingsdaten zugreifen, die bis Oktober 2023 reichen. Seit letzter Woche stehen ihm auch Daten aus dem Netz zur Verfügung, und damit wandelt es sich zu einer Suchmaschine. Der Chatbot liefert - allerdings vorläufig nur in der Bezahlversion - Antworten auf neue Sportergebnisse oder auf Fragen nach aktuellen Nachrichten. Damit möchte OpenAI - die Firma hinter ChatGPT - auch den Suchmaschinen-Riesen Google herausfordern, der weltweit mehr als 90% des Suchmaschinenmarktes beherrscht. Auch Microsoft hat bereits Ähnliches versucht, geschadet hat Google das bislang allerdings kaum. Das zeigen auch die neuen Quartalsergebnisse von Google. Denn trotz steigender Konkurrenz hat Google deutlich mehr Geld mit Werbung verdient. Das gab die Konzernmutter Alphabet bekannt. Werbung über die Suchmaschine ist trotz KI-Konkurrenz nach wie vor die wichtigste Einnahmequelle, wie Nils Dampz aus den USA berichtet. | 04:31 |
| 07.11 | Wenn KI die Bienenkönigin beobachtet Rund 700 Wildbienenarten gibt es allein in Österreich. Trotzdem ist unser Blick vorwiegend auf die Honigbiene gerichtet. Aber selbst bei diesem Nutztier haben wir noch viele Wissenslücken. So weiß man noch relativ wenig über das Leben der Bienenkönigin. Am Institut für Biologie der Universität Graz versucht man ihr Sozialleben mit Roboterhilfe zu erforschen. Sylvia Andrews hat dem - gläsernen - Bienenvolk an der Uni Graz einen Besuch abgestattet. | 04:31 |
| 11.11 | Das Geschäft mit der Angst "Ich habe dein Notebook gehackt und dich heimlich gefilmt." So beginnen sinngemäß sogenannte "Sextortion"-Mails. Betrüger behaupten die Kontrolle über den Computer zu haben und intime Aufnahmen des Opfers zu besitzen. Nur gegen ein Lösegeld könne man verhindern, dass die Erpresser die Nacktbilder auf sozialen Medien verbreiten. Das ist so gut wie immer erstunken und erlogen. Es sind Massenmails von Betrügern, die sich ein Geschäft mit der Angst erhoffen. Einige, wenige Betrüger. Denn so stark die Zahl der Erpressungsversuche gerade ansteigt: Fast alle Fälle laufen bei wenigen Tätern zusammen, wie das Complexity Science Hub in Wien erforscht hat. Sarah Kriesche berichtet. | 04:30 |
| 12.11 | Musk und Bitcoin in Höchstform Neben Donald Trump gibt es nach der US-Wahl zwei weitere große Gewinner: Elon Musk und Fans von Kryptowährungen. Der Bitcoin ist schon in der Wahlnacht geklettert und steht momentan bei rund 90.000 Dollar, so hoch wie noch nie. Elon Musk wiederum hat nicht nur bewiesen, dass sich sein Kauf der Social Media-Plattform Twitter, jetzt X, doch ausgezahlt hat, sondern er kann sich wahrscheinlich über mehr Gewinne aus seinen Unternehmen und sogar ein politisches Amt freuen. Was in der Tech-Branche seit dem Sieg von Donald Trump vor einer Woche bei den US-Präsidentschaftswahlen los ist, fasst Irmi Wutscher zusammen. | 04:31 |
| 13.11 | Wenn Muscheln zu Sensoren werden Wasser ist ein Gemeingut, das uns allen gehört. Trotzdem ist es vielerorts nicht mehr trinkbar. Daran sind Dünger aus der Landwirtschaft schuld oder auch Chemikalien. Laut einem europäischen Bericht von 2018 sind zwei Drittel der europäischen Gewässer in keinem guten ökologischen Zustand. Vor allem in Bächen werden immer wieder starke Pestizidbelastungen gemessen. Zwei Startup-Gründer aus Bordeaux wollen die Qualität von Gewässern anstatt mit High Tech-Geräten mit Tieren überwachen. Genauer gesagt mit Muscheln, die sie mit Sensoren verkabeln. Wie Austern zu Gewässerkontrolloren werden, berichtet Irmi Wutscher. | 04:30 |
| 14.11 | Wie die Plattform gegen den Digital Services Act verstößt Nach der Wahl von Donald Trump verlassen erneut Millionen Nutzerinnen und Nutzer den Kurznachrichtendienst X und suchen Alternativen. Der neue Eigentümer und Tech-Milliardär Elon Musk hat X zu seinem persönlichen politischen Sprachrohr umgebaut und offensiv Wahlwerbung für Donald Trump gemacht. Seit Musks Übernahme von X gibt es auf der Plattform auch immer mehr Platz für Verschwörungserzählungen, Rassismus, Antisemitismus und Hetze. Etliche Nutzerinnen und Nutzer haben den Dienst verlassen. Und auch die EU-Kommission hat eine Untersuchung und ein Verfahren gegen X eingeleitet, weil die Plattform gegen den Digital Services Act verstoße. Details von Julia Gindl. | 04:30 |
| 18.11 | Künstliche Intelligenz und Internet bevorzugen Englisch Englisch dominiert das Internet und die KI-Modelle, während andere weit verbreitete Sprachen wie Mandarin, Hindi oder Arabisch unterrepräsentiert sind. Dieses Ungleichgewicht hat Auswirkungen auf die Qualität verschiedener KI-Anwendungen. Doch es gibt auch Firmen, die versuchen, dieses Sprachen-Ungleichgewicht zu verbessern. Irmi Wutscher hat darüber auf der Technologie-Messe GITEX in Dubai mit der Gründerin Nour Al Hassan gesprochen - ihre Firma bietet eine Übersetzungs-KI für Arabisch und Englisch an. | 04:31 |
| 19.11 | Die Fuckup Nights beleuchten die Kraft des Misserfolgs In Österreich spricht man nicht gerne darüber, wenn man ein Projekt vergeigt oder ein Unternehmen in den Sand gesetzt hat. Eine Veranstaltungsreihe namens "Fuckup Nights" will das ändern. Bei diesen Events erzählen Menschen von ihren eigenen Misserfolgen und wie sie daraus gelernt haben. Mehr über das konstruktive Scheitern von Irmi Wutscher. | 04:30 |
| 20.11 | Zur ORF-Schwerpunktwoche "Leben mit Demenz" Das moderne Leben ist durchorganisiert und im schlimmsten Fall durchgetaktet. Kein Leben ohne Kalender. Geburtstage, Sportstunden, Arzttermine, alles kommt in den Online-Kalender am Smartphone oder Laptop.Menschen mit Lernschwierigkeiten oder Demenz tun sich mit einem schriftbasierten Kalender allerdings sehr schwer. Das Wiener Start-up "Independo" hat eine App entwickelt, die Termine und Ereignisse in Bildern - mittels Piktogrammen - abbildet. Christoph Dirnbacher und Sandra Knopp haben sich angeschaut, wie das funktioniert. | 04:30 |
| 25.11 | Von Stalking, Spionage und unerwünschten Bildern Heute beginnt die Aktion "16 Tage gegen Gewalt an Frauen". Bis zum 10. Dezember sollen die verschiedenen Ausprägungen von Gewalt thematisiert werden, die Frauen und Mädchen erleben. Bedrohungen und Belästigungen von Frauen finden immer mehr auch im Digitalen statt. Darunter kann alles Mögliche fallen: vom Stalken - also der nichterwünschten Kontaktaufnahme und Verfolgung, über Dickpics bis zum Posten von expliziten Bildern und Videos. Welche Rolle Smartphones und das Internet in Gewaltbeziehungen spielen, hat Irmi Wutscher mit Alina Zachar vom Frauennotruf der Stadt Wien besprochen. | 04:28 |
| 26.11 | Wie das Glücksspiel im Netz Existenzen ruiniert Die Glücksspielbranche wächst rasant, und zunehmend wird online gezockt. Fachleute warnten kürzlich, dass die glücksspielbedingten Schäden für Gesundheit und Wohlbefinden schwerwiegender sind als bisher angenommen und nicht nur die Glücksspielenden selbst, sondern auch ihr Umfeld betreffen. Onlinecasinos machen es Spielenden besonders einfach, muss man dafür ja nicht einmal die Jogginghose ausziehen. Ein Bericht von Benjamin Breitegger. | 04:29 |
| 27.11 | Welche Fake News zu Extremwetterereignissen kursieren Die starken Regenfälle und das Hochwasser in Österreich, Italien, Tschechien und Polen im September haben krude Theorien und Verschwörungserzählungen rund um Extremwetterereignisse und den Klimawandel wieder befeuert. Da kursierte im Netz etwa das Gerücht rund um Cloud Seeding - der Regen sei künstlich in großen Mengen erzeugt worden. Und auch die Flutkatastrophe im November in Valencia soll durch ein geheimes wettermanipulierendes HAARP-Schiff entstanden sein. Julia Gindl schaut sich an, was dahinter steckt. | 04:30 |
| 28.11 | Ein US-Journalist hat sich für 105 US-Dollar ein KI-generiertes Fake-News-Portal bauen lassen Desinformationskampagnen kommen manchmal sehr geschickt daher: Sie tarnen sich als vermeintliche Nachrichtenportale, die so aussehen, als wären sie Lokalzeitungen. Und dann verstecken sie ihre Fake News zwischen Wetterbericht, Sport- und Tageshoroskop. Mittlerweile gibt es auch kommerzielle Anbieter, die sich auf die Erstellung solcher Fake-Portale spezialisiert haben. Ein US-Journalist hat selbst ausprobiert, wie aufwändig es ist, sich so etwas erstellen zu lassen. Er hat mit Ulla Ebner über seine ernüchternden Erfahrungen gesprochen. | 04:31 |
| 02.12 | Ein übersehener Talente-Pool im IT-Sektor Im IT-Bereich klagen viele Firmen über Fachkräftemangel. Deswegen haben vor allem größere Tech-Firmen wie Microsoft oder SAP neurodivergente Menschen als einen sogenannten "übersehenen Talente-Pool" entdeckt. Unter neurodivergent versteht man Menschen, deren Gehirne anders gestrickt sind als die der Norm. Der Begriff ist sehr breit und umfasst alle möglichen Diagnosen von Autismus über Aufmerksamkeitsdefizitstörungen wie ADHS bis hin zu Epilepsie. Man geht davon aus, dass bis zu 20 Prozent aller Menschen neurodivergent sein könnten. Firmen, die solche Menschen als Mitarbeiterinnen gewinnen möchten, müssen ihre Einstellungsprozesse und vielleicht auch so manche Erwartungen anpassen. Darüber hat sich Irmi Wutscher mit Katrin Suetterlin unterhalten. Sie arbeitet im Bereich User Experience, bezeichnet sich selbst als neurodivergent und hat inklusivere Einstellungsprozesse entwickelt. | 04:33 |
| 03.12 | Wie das Feilschen um Investorengelder funktioniert Startups sind junge Unternehmen mit innovativen Ideen und großem Wachstumspotenzial. Die Tech-Branche lebt von ihnen, weil sie neue Technologien und Geschäftsmodelle einführen, die den Markt verändern können. Nicht nur im Fernsehen bei Investment-Shows, sondern auch im echten Leben rittern Startup-Gründerinnen und Gründer mit ihren Geschäftsideen um Investorengelder. Irmi Wutscher war bei der Startup- und Investorenmesse Expand Northstar in Dubai und hat live erlebt, wie das Feilschen um Geld in freier Wildbahn funktioniert. | 04:30 |
| 04.12 | Das Haus der Geschichte Österreich sammelt Exponate zur "Disability History" und zeigt sie im Rahmen einer Web-Ausstellung. Menschen mit Behinderungen sind im Lauf der Geschichte immer wieder aktiv für ihre Rechte eingetreten. Sie haben gekämpft für ein selbstbestimmtes Leben. Doch in Museen sieht man selten etwas über diese Protestbewegung. Das möchte das Haus der Geschichte Österreich jetzt ändern. Im Rahmen eines "Disability History"-Projekts lädt das Museum Menschen mit Behinderungen dazu ein, Objekte und Fotos einzureichen, die vom Kampf für ein selbstbestimmtes Leben erzählen. Auswählte Exponate zeigt das Haus der Geschichte im Rahmen einer Online-Ausstellung mit dem Titel "Selbst bestimmt!". Sandra Knopp und Christoph Dirnbacher haben sich angeschaut, wovon die bisher eingereichten Gegenstände berichten. | 04:31 |
| 05.12 | Australien erlaubt TikTok und Co. erst ab 16. "TikTok macht süchtig, ich kenne das von mir selbst", erzählt uns eine 17-Jährige Schülerin aus Wien. Für sie ist das australische Social Media-Verbot eine gute Idee, sie hat ihre TikTok-App kürzlich von ihrem Handy verbannt. Kein Instagram, kein TikTok, kein Snapchat, kein Facebook, X oder Reddit mehr für unter 16 Jährige: Australien hat vergangene Woche das strengste Online-Jugendschutzgesetz weltweit beschlossen. Kinder dürfen somit keine Soziale Medien mehr nutzen, Jugendliche erst ab 16. Das umstrittene Gesetz soll so vor sexueller Belästigung, Hass und anderen gefährlichen Inhalten auf den Plattformen schützen. Aber ist ein striktes Verbot die Lösung? Julia Gindl berichtet. | 04:28 |
| 09.12 | Die Ausstellung "Blockchain Unchained" im Wiener MAK Vor der derzeit allgegenwärtigen Künstlichen Intelligenz war die Blockchain-Technologie das Riesending in Sachen Technologie und Internet. Eine Blockchain ist sehr vereinfacht eine digitale Liste von Datensätzen, die in Blöcken organisiert und durch kryptografische Verfahren miteinander verknüpft sind - eine Art Vertragsbuch ohne Notar. Man kann sich eine Blockchain wie eine Kette vorstellen, bei der jeder Block ein Glied ist. Jeder Block enthält eine Liste von Transaktionen oder Daten und einen einzigartigen Code, den sogenannten Hash, der den Block identifiziert und mit dem vorherigen Block verbindet. Die bekannteste Anwendung der Blockchain-Technologien sind Kryptowährungen, zum Beispiel Bitcoin. Eine Ausstellung im Wiener MAK versucht jetzt, das sehr sperrige Thema Blockchain erfahrbar und für Schulkinder begreifbar zu machen. Irmi Wutscher hat sich "Blockchain Unchained" angesehen. | 04:31 |
| 10.12 | Was die Menschen vergangenes Jahr besonders genau wissen wollten Das südamerikanische Fußballturnier Copa America, die UEFA European Championship und das Kricket-Tournier ICC Men's T20 World Cup - das waren die Themen die Menschen weltweit im vergangenen Jahr offenbar am meisten interessiert haben. Zumindest laut Google. Jedes Jahr veröffentlicht der Suchmaschinen-Gigant zum Jahresende launige Jahrescharts. Diese meistgesuchten Begriffe sind so etwas wie trending topics - Themen und Namen, die zu einem Zeitpunkt plötzlich hochkochen also sehr viel nachgefragt werden. Denn die absolut am meisten gesuchten Suchbegriffe sind von Jahr zu Jahr recht konstant und so etwas wie "Wetter" oder "Youtube". Was genau die Österreicherinnen und Österreicher 2024 in ihre Suchleiste getippt haben und welche Überraschungen es dabei gab, das weiß Irmi Wutscher. *Digitale Grundkenntnisse in Österreich* Laut aktuellem Digital Skills Indicator verfügen zwei Drittel der Österreicherinnen und Österreicher über grundlege digitale Kenntnisse. Das heißt: ein Großteil der österreichischen Bevölkerung kann: E-Mails verschicken, soziale Medien nutzen, Online einkaufen und Textverarbeitungsprogramme verwenden. Damit liegen wir innerhalb der EU auf Platz 8. Die EU hat sich zum Ziel gesetzt, dass bis 2030 mindestens 80 Prozent der Bevölkerung ein digitales Basiswissen haben. Das schaffen bis jetzt nur die Niederlande und Finnland. Moderation: Ulla Ebner Redaktion: Franz Zeller | 04:50 |
| 11.12 | Dokumentarfilm über die Mechanismen von Desinformation Lügen über angebliche Wahlfälschungen, Falschinformationen rund um die Kriege in der Ukraine oder in Gaza - Desinformation gehört zu den größten Herausforderungen unserer Zeit und unserer Demokratien. Wie praktisch wäre es doch, wenn wir so etwas wie eine "Wahrheitsmaschine" hätten, die solch vorsätzlich verbreitete Lügen sofort identifizieren könnte? Dieser Idee geht der österreichische Filmemacher Friedrich Moser in seinem neuen Dokumentarfilm "How to Build a Truth Engine" nach. Darin begleitet er Desinformationsforscher und -forscherinnen aus verschiedenen Disziplinen bei ihrer Arbeit. Ulla Ebner hat den Film bereits gesehen und mit dem Regisseur gesprochen. | 04:31 |
| 12.12 | Wie Forschung und Behörden gegen betrügerische Online-Geschäfte vorgehen Ein Ausverkauf hier, Black Friday dort. Die Schnäppchensuche in der Vorweihnachtszeit sorgt leider auch für einen Anstieg von Fake-Shops, also Online-Geschäften, die keine sind: Seit Anfang Dezember hat alleine "Watchlist-Internet" 30 neue Online-Shops gelistet, die mit verführerisch günstigen Angeboten aufwarten. Die Produkte bekommt man freilich von ihnen nie geliefert. Und so schnell wie die Fake-Shops aufgepoppt sind, sind sie auch wieder verschwunden, die Spuren verwischt. Mit der Hilfe von Forschungen aus Österreich und den Niederlanden will die Zentralstelle Cybercrime Bayern in einem neuen Ansatz den betrügerischen Online-Shops den Garaus machen, sobald sie online gehen. Details von Sarah Kriesche. | 04:31 |
| 16.12 | Warum KI-Sprachmodelle an ihre Grenzen stoßen Seit knapp zwei Jahren haben wir uns an KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude gewöhnt, die uns Texte zusammenfassen, das Motivationsschreiben schöner machen oder lästige Emails beantworten. Nach den unglaublichen Fortschritten, die die KI in den letzten Jahren gemacht hat, scheinen die Modelle derzeit ein wenig an ihre Grenzen zu gelangen. Es könnte sogar ein so genannter Model Collaps - ein Zusammenbrechen der Modelle drohen. Weil nämlich schon so viele KI-generierte Inhalte das Netz fluten, fließen sie auch in die Trainingsdaten der Modelle ein. Und damit fehlt den Modellen frischer Daten-Input. Mehr dazu weiß Irmi Wutscher. | 04:31 |
| 17.12 | Der Hera-Companion vermittelt Wissen über die Reise zu einem Asteroiden Die Europäische Weltraum-Organisation ESA nutzt seit Oktober einen maßgeschneiderten Chatbot, um Wissen über eine Raumfahrt-Mission zu einem Asteroiden zu vermitteln. "Hera-Companion" heißt ihr Kommunikations-Roboter. Er begleitet die zweijährige Hera-Mission und stellt für Interessierte Bilder, Echtzeit-Daten und Informationen zur Mission bereit, wie von Sarah Kriesche berichtet. | 04:30 |
| 18.12 | Wie sich die Audio-Szene professionalisiert 2024 gilt als Erfolgsjahr des Podcasts - zumindest in den USA: So viele Menschen wie nie zuvor haben sich dort zur Präsidentschafts-Wahl über die abonnierbaren Audios informiert. Und immer wieder heißt es, Donald Trump habe die Wahl gewonnen, weil er 3 Stunden ungeschnitten im Joe-Rogan Podcast seine Message verbreiten konnte. Ganz verlässlich belegbar ist Letzeres natürlich nicht. In Österreich sind Podcasts noch nicht ganz so weit. Auch ist die Podcast-Hörerinnenschaft nicht so groß: Seit Jahren hören laut Digital News Report etwa ein Drittel der Befragten hierzulande Podcasts - im Gegensatz zu fast der Hälfte in den USA. Irmi Wutscher hat sich mit Andreas Sator vom Erfolgs-Podcast "Erklär mir die Welt" über das vergangene Podcast-Jahr unterhalten, unter anderem darüber, dass dieses Jahr ein Professionalisierungsschritt in Sachen Podcasts in Österreich stattgefunden hat. | 04:29 |
| 23.12 | Carlo Acutis soll wegen Online-Wundern heiliggesprochen werden Für Katholikinnen und Katholiken bringt das neue Jahr mindestens einen Heiligen mehr - einen besonders außergewöhnlichen: Carlo Acutis ist der erste Millennial, der heiliggesprochen werden soll. Millennials waren um die Jahrtausendwende herum jung. Als Digital-Redaktion interessiert uns das, weil Carlo Acutis gerne als "Influencer Gottes" bezeichnet wird oder auch als "Cyber Apostel". Was der Heilige in spe mit dem Internet zu tun gehabt hat und warum er der katholischen Kirche gut ins Konzept passt, um sich als offen gegenüber dem Internet und neuen Technologien zu zeigen, das hat Irmi Wutscher für uns herausgefunden. | 04:31 |
| 30.12 | Wie der Energiehunger der KI Googles Co2-Ziele zunichtemacht Wenn wir von KI sprechen, reden wir mittlerweile auch oft über Ressourcen: Denn Künstliche Intelligenz und die Rechenzentren der großen US-Technologie-Unternehmen verschlingen große Mengen an Strom. Vor allem das Training von KI-Systemen braucht enorm viel Energie. Der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht des Tech-Riesen Google zeigt, dass KI seinen CO2-Ausstoß wieder stark wachsen lässt. Dabei hat Google sich vor einigen Jahren zum Ziel gesetzt, seine Treibhausgas-Emissionen bis zum Jahr 2030 auf netto null zu reduzieren. Hintergründe von Julia Gindl. | 04:30 |
| 31.12 | Neujahrsvorsatz: handyfreie Zeit Wann haben Sie das letzte Mal einen ganzen Tag verbracht, ohne aufs Handy zu schauen? Oder sogar eine ganze Woche? Wer wieviel am Bildschirm hängt, ist in vielen Familien und Beziehungen oft ein Streitpunkt. Deswegen ist Handy-Fasten oder sich eine bewusste Handy-Auszeit zu nehmen ein Klassiker unter den Neujahrsvorsätzen. Inspiration dafür liefert der Medienexperte und Autor Thomas Feibel in seinem aktuellen Kinderbuch "Hilfe! Eine Woche ohne Handy". Mehr von Julia Gindl. | 04:29 |
