CW-Terror gegen DX-Stationen
Seit einigen Monaten stören drei oder vier leistungsstarke Stationen systematisch DX-Frequenzen im CW-Band über Stunden hinweg durch Dauer-Überlagerung mit CW-Schleifen. Typisch sind Dauerträger mit anschließenden Punktserien, Betriebszeichen (CQ mit erfundenen Rufzeichen, "5nn-tu", "up-up"... Die Störer folgen der DX-Station nach jedem Frequenzwechsel. - Gegenmaßnahmen beschränken sich bisher auf nutzlose Proteste in DX-Clustern. - Akustische Beispiele - auch über das übliche Jamming durch Psychopathen - werden erbeten an:
office@dokufunk.org
IT9RYH - Nino Pacenzia
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Er ist wahrscheinlich der meistgehasste italienische Funkamateur. SWL seit 1971, lizenziert seit 1973 als IT9PZF und DJ0DF besetzt er, mittlerweile IT9RYH, seit Jahren konsequent die als "DX-Fenster" geltende Frequenz 14.195. Dahingestellt sei, ob diese weltweit geachtete Regelung auf bindenden Vereinbarungen beruht oder bloß ein "Gentlemen's agreement" ist (was den Umkehrschluss zuließe, dass jeder, der sich nicht daran hält, kein Gentleman sein kann). Unbestritten ist jedenfalls, dass Nino, sobald er auf 14.195 (oder dem 80-m DX-Window 3.795) auftaucht, eine Flut von Protesten auslöst, die ihrerseits dem Amateurfunk nicht zur Zierde gereichen. Wer die Muße aufbringt, die 23 Druckseiten zu lesen, die Nino zur Rechtfertigung seines Kreuzzugs für erforderlich hält, findet sie hier. Ebenso ein kleines humorvolles Intermezzo: Nino erteilt Rechtschreibhilfe für das gegen ihn gemünzte Schmähwort "Maccaroni". Aufschlussreich ist aber vor allem, welches Vokabular der erklärte Saubermann benutzt, wenn er sich über die von ihm provozierten akustischen Bandverschmutzer beklagt: "Du Arsch ... Du Scheißefresser..."
Manfred Staar, DL3ZI, sammelt Amateurfunk-Anstecknadeln
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Seit gut vierzig Jahren sammelt Manfred Staar die Anstecknadeln der Funkverbände. Zu seinen absoluten Raritäten zählen die Nadel des Deutschen Funktechnischen Verbandes (DFTV), dem Vorläufer des Deutschen Amateur Senderdienstes (DASD), aus der unmittelbaren Nachkriegszeit die Nadel des Samstag Abend Club (SAC) und des Württemberg-Badischen Radio Clubs (WBRC). Inzwischen besteht die Sammlung aus über 300 Nadeln von mehr als 70 Ländern.
Lester Picker (26.09.1905 – 10.05.1930)
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In den 1920er-Jahren berühmter US-Funkamateur. Fiel als 16jähriger in San Diego, Cal., aus 17m Höhe vom Dach, als er versuchte, eine Antenne für sein Radio zu montieren. Brach sich das Genick und war fortan querschnittgelähmt. (Zeitungsausschnitt: The Decatur, Illinois, Sunday Review of April 16, 1922)
1921: 1BCG Crossing the Atlantic with Amateur Radio
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On November 18th, 1921, six members of the Radio Club of America at on informal meeting, decided to build a transmitting station that would be heard in Europe. The six men were: E. H. Armstrong, Walter Inman, E. V. Amy, John Grinan, Minton Cronkhite, and George Burghard. Much discussion as to the locations of the station followed, but it was finally decided to build at Greenwich, Conn., on the site of Cronkhite's present station 1BCG.
Rudyard Kipling, SWL or forge?
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Der berühmte Dichter ("Kim", "Die Dschungelbücher") Rudyard Kipling (1865-1936) war offenbar auch ein begeisterter KW-Hörer - wie dieser Empfangsbericht beweist, den er im Mai 1925 an Ben Clapp, G2KZ, richtete. Kipling hatte auf einem Dampfschiff unterwegs nach Hamburg Bens Verbindung mit G6YM mitverfolgt.
American Morse Code
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„American Morse“, das amerikanische Morsealphabet, fälschlicher Weise Samuel F.B. Morse und Alfred Vail zugeschrieben, wurde 1844 von Telegrafisten der AP (Associated Press) entwickelt und verwendet – also sieben Jahre nach dem von Morse und Vail entwickelten Code. Sinn und Zweck dieser Modifikation war eine schnellere Übermittlung der gebräuchlisten Buchstaben in englischen Texten. Zusätzliche Änderungen erfolgten 1875 durch den AP-Mitarbeiter Walter A. Philipps, der später auch den so genannten Philipps-Code der Abkürzungen entwickelte.
'The Star-Spangled Banner" in Morse
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Der Grund für seine Reverenz an die amerikanische Flagge war seine Erleichterung darüber, dass am Tag nach den britischen Angriffen noch immer die amerikanische Flagge über dem Fort wehte. - Die Melodie stammt aus einem populären englischen Trinklied um 1800 von John Stafford Smith (To Anacreon in Heaven) und das Clublied der von 1772 bis 1792 bestehenden Anacreontic Society in London war. 1916 erhielten die amerikanischen Militärkapellen von Präsident Woodrow Wilson die Weisung, zu offiziellen Anlässen dieses Lied zu spielen. Erst 1931 wurde neben dem Text auch eine verbindliche Melodie für die Hymne offiziell festgelegt.
"The Star-Spangled Banner" is the national anthem of the United States of America. The lyrics come from a poem written in 1814 by Francis Scott Key, a then 35-year-old amateur poet after seeing the bombardment of Fort McHenry at Baltimore, Maryland, by Royal Navy ships in the Chesapeake Bay during the War of 1812. - The poem was set to the tune of a popular British drinking song, written by John Stafford Smith for the Anacreontic Society, a London social club. "The Anacreontic Song" set to various lyrics, was already popular in the United States. Set to Key's poem and renamed, it would soon become a well-known American patriotic song. "The Star-Spangled Banner" was recognized for official use by the Navy in 1889 and by the President in 1916, and was made the national anthem by a congressional resolution on March 3, 1931.
Oh, say can you see / By the dawn's early light / What so proudly we hailed / At the twilight's last gleaming / Whose broad stripes and bright stars / Through the perilous fight / O'er the ramparts we watched / Were so gallantly streaming? / And the rockets red glare / The bombs bursting in air / Gave proof through the night / That our flag was still there. / Oh, say does that star-spangled banner yet wave / O'er the land of the free / And the home of the brave?
Apollo 40 - Ballonflug erinnert an Apollo 11 / Alan Bean: Maler von Apollo 12
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Am 17. Juli 2009 startete in Bochum ein Ballon mit der Kennung DK0SB - das Projekt "Apollo 40" erinnerte an den 40. Jahrestag der Landung der ersten Menschen auf dem Mond. Thilo Elsner, DJ5YM, der Leiter der Sternwarte Bochum schildert den Verlauf der Unternehmung; eine Audiodatei lässt uns die Übertragung von DK0SB mitverfolgen.
The Peace symbol: a semaphoric variation
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What later became an internationally recognized symbol for peace, was originally designed for the British nuclear disarmament movement. It was designed and completed on 21 February 1958 by Gerald Holtom, a professional designer and artist in Britain for the 4 April march planned by the Direct Action Committee Against Nuclear War (DAC) from Trafalgar Square, London to the Atomic Weapons Research Establishment at Aldermaston Christan in England.
1. September 1939 - Ausbruch des 2. Weltkriegs
Die Provokation gegen den Sender Gliwice (Gleiwtz)
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Am 31. August 1939 um 20.00 Uhr brachten in das Gebäude des deutschen Funksenders in Gleiwitz ein paar bewaffnete dennoch zivil bekleidete SS-Männer ein. Geleitet wurden sie vom SS-Sturmbahnführer Alfred Naujocks, der dazu vom SS-Gruppenführer Reinhard Heydrich, dem Chef des Hauptamtes für Reichssicherheitsdienst ernannt wurde, der selbst auf den direkten Befehl Hitlers handelte. Der Einsatz war streng geheim. Man vereinbarte nur den Text der Losung, den von Heydrich an Naujocks telefonisch gesagt werden sollte. Der Text lautete: "Großmutter gestorben“ und war zugleich der Befehl zum Beginn der Operation. Die Angreifer terrorisierten die deutsche Senderbesatzung und funkten auf Polnisch: "Uwaga! Tu Gliwice. Rozg³oœnia znajduje siê w rêkach polskich..." (Achtung! Hier Gliwice. Der Sender befindet sich in polnischer Hand...). Der weitere Teil des damals vorgelesenen Aufrufs wurde wegen der technischen Fehlgriffe nicht ausgestrahlt.
Die Wahrheit über die Provokation von Gleiwitz wurde erst während der Nürnberger Prozesse enthüllt. - Homepage des Senders:
ext. Link
12. August 1960 - der erste Rundfunk-Satellit wird gestartet
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ECHO 1 war ein mit Gas gefüllter Ballon von 30m Durchmesser und ermöglichte erstmals die Übermittlung eines Rundfunkprogramms quer über die USA. (Bild NASA)
SOS DE PJTA
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4. Oktober, 1980 - Auf eine vielfach als an Wunder grenzende Weise wurden alle 535 Passagiere und die Mannschaft des in Brand geratenen Passagierdampfers MV Prinsendam/PTJA der Holland-America Lines gerettet. Sie hatten sich im Golf Von Alaska in den eisigen Fluten in Rettungsboote flüchten können, aber die Funksignale der hochmodernen Satelliten-Ausrüstung SATCOM, auf 2182kHz im Marineband (MF SSB) und die über UKW automatisch ausgesandten Notsignale blieben unbeantwortet. Das über Morsecode auf der verlässlichen Notfunkfrequenz 500kHz ausgestrahlte, angeblich überholte SOS hingegen wurde von 350 Stationen aufgenommen, unter ihnen der US-Supertanker T/T Williamsburgh. Deren beide Funkoffiziere, David J.J. Ring, jr. N1EA, und Jim N. Pfister, NS1L, wurden 1988 mit der Marconi-Medaille in Gold der VWOA (Veteran Wireless Operators Association)
ext. Link ausgezeichnet, die an Helfer in Seenot verliehen wird. Das Schiff kenterte und sank am 11.Oktober 1980.
