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ap_2019

Audiopool 2019

02.08.

Archivnummern: AP/a_df/ap_2019_(Dateiname Audiodatei und/oder Begleitinformation)
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Datei Datum Inhalt Quelle Dauer
radtke 06.01 Die Röhrensammlung von Udo Radtke Röntgenröhren, Fernsehröhren, Radioröhren – er hat sie alle. Udo Radtke sammelt Röhren, seit er als junger Funkamateur die Liebe zu den kleinen oder auch großen Röhren entdeckt hat. Inzwischen ist er längst pensioniert und hat rund 18.000 Röhren in seiner Sammlung. Anschauen kann man diese auch unter linkext. Link oder nach Anmeldung live vor Ort. Interview mit Manuela Reichart. Matinee SWR2 11:36
free_europe 22.01 Radio Free Europe: Radio mit Mission - Ein Besuch in der festungsartigen Redaktion in Prag Das Konzept des Radiosenders Radio Free Europe/Radio Liberty stammt aus der Zeit, als die Welt noch in schwarz und weiß eingeteilt war: Als Stimme der freien Welt sendete er im Kalten Krieg in den Ostblock, bezahlt von den Vereinigten Staaten; Rundfunkhörer und -hörerinnen in der Sowjetunion und deren Satellitenstaaten sollten mit Informationen aus dem Westen versorgt werden und wurde daher als feindlicher Propagandasender bekämpft. Heute hat sich die Welt komplett verändert - aber den Radiosender gibt es immer noch, er strahlt Programme in 28 Sprachen aus. Für Demokratie will er auch heute kämpfen, hinzugekommen ist ein Feldzug gegen Fake News. Und: Zum Sendegebiet zählt inzwischen auch die arabische Welt. Gestaltung: Kilian Kirchgeßner. Journal-Panorama Ö1 30:01
gewalt_frauen 31.01 Wie berichten über Gewalttaten an Frauen? Verzweiflungstat: Ehefrau mit Polster erstickt - Opfer bedrohte Ehemann mit Messer - Sechster Frauenmord: Wieder Beziehungstat? Drei Schlagzeilen aus dem Boulevard, drei Beispiele dafür, wie man es nicht machen soll. Oft wird den Opfern die Schuld am eigenen Tod gegeben, die Argumentation des Täters wird unkritisch übernommen, die Tat wird verharmlost oder es werden unnötige Details über erlittene Qualen abgedruckt. Aus Anlass der jüngsten Serie an Frauenmorden stellen sich viele Fragen: Wie können Journalistinnen und Journalisten besser auf die Sichtweise des Opfers eingehen? Was sind No-Gos in der Berichterstattung? Inwieweit beeinflusst die Berichterstattung über Gewalttaten auch die Stimmung im Gerichtssaal und damit indirekt die Gerichtsurteile? Darüber diskutieren: Sonja Aziz, gerichtliche Opfervertreterin; Andrea Brem, Geschäftsführerin der Wiener Frauenhäuser; Christian Nusser, Chefredakteur "Heute"; Daniela Tunst, Leiterin der Pressestelle der Wiener Polizei. Diskussionsleitung: Elisa Vass. Journal-Panorama Ö1 30:16
russland 08.02 (K)eine Pressefreiheit in Russland? In Russland stehen unabhängige Medien zunehmend unter Druck. Es gibt zwar formal eine breite Medienlandschaft, die meisten Zeitungen, Radio- und Fernsehstationen zeichnen sich jedoch durch regierungsfreundliche Berichterstattung aus. Die wenigen unabhängigen Medien werden nur von einem kleinen Teil der Bevölkerung genutzt und häufig politisch in Bedrängnis gebracht - durch drakonische Gesetze, das Sperren von Websites und in letzter Konsequenz die Entlassung von Chefredakteuren auf Druck der Regierung hin. Die in der russischen Verfassung festgeschriebene Pressefreiheit gerät dabei immer öfter unter die Räder. Viele Journalisten üben in vorauseilendem Gehorsam Selbstzensur und vermeiden umstrittene Themen. Die russische Medienaufsichtsbehörde überprüft ausländische Medien auf "Verletzungen örtlicher Gesetze" - und wurde dabei zuletzt beim russischsprachigen Dienst der BBC fündig. Wie steht es um die Pressefreiheit in Russland? Paul Krisai berichtet. Europa-Journal Ö1 07:55
doping 01.03 (a) Debatte über Blutdoping-Video in Medien Ein von der Polizei aufgenommenes Video, das den Langläufer Max Hauke in seinem Hotelzimmer beim Blutdoping zeigt, kursiert ausschnittsweise im Internet. Es wurde von mehreren Medien verbreitet, darunter auch der ORF. Die Quelle des Videos ist ein Polizist, den das Bundeskriminalamt noch in der Nacht ausgeforscht und vom Einsatz in der Doping-Causa abgezogen hat. Dem Mann drohen rechtliche und disziplinäre Konsequenzen. - O-T: Kriegs-Au, Polizeisprecher; Klaus Schweighofer, Uni Innsbruck; Maria Windhager, Medienexpertin. Mod: Stefan Kappacher. (b) Sportjournalist: "Brauchen mehr kritische Distanz" Bei aktuellen Dopingfällen stellt sich die Frage nach der Verantwortung und auch Medien tun sich mit dem Thema schwer. Der langjährige Sportjournalist Johann Skocek verortet in seinem Feld eine Praxis der Stigmatisierung. Im positiven Fall werden Sportler zu Helden konstruiert und im negativen Fall als „Sünder“ gebrandmarkt. Da Medien hohe Reichweiten generieren müssten, könne es passieren, dass sie den ethischen Boden unter den Füßen zu verlieren. Da es öffentlichen Sport ohne Medien nicht gebe, seien sie unmittelbar mitbeteiligt und mitschuld an der Situation. Auch durch das Naheverhältnis zwischen Sportlern und Journalisten könne kritische Distanz nur schwer gewahrt werden. Zudem beeinflussen finanzielle Beteiligungen von Medien etwa an Sportveranstaltungen oder Verbänden die Berichterstattung. Skocek wünscht sich kritische Distanz zu den Verbänden. - O-T: Johann Skocek. Mod: Barbara Schiede. Mittagsjournal Ö1 10:19
pressefreiheit 13.03 Pressefreiheit - wie lange noch? Die Türkei hat die Arbeitserlaubnis des deutschen Journalisten Jörg Brase nun doch noch verlängert: Der Leiter des ZDF-Studios in Istanbul darf weiterhin aus dem Land berichten. Ursprünglich war ihm mitgeteilt worden, dass seinem Antrag auf Verlängerung der Pressekarte nicht stattgegeben würde. Auch zwei weiteren deutschen Korrespondenten war auf diese Weise die Arbeitserlaubnis entzogen worden. Die medialen türkischen Muskelspiele zeigen eines deutlich: Der Regierung unliebsame ausländische Berichterstattung soll hintangehalten werden. Viele türkische Journalisten und Journalistinnen sitzen ohnehin nach wie vor im Gefängnis. Und auch in anderen europäischen Ländern wie Ungarn oder Polen werden Journalisten nicht akkreditiert, ausgewiesen oder anderweitig unter Druck gesetzt. Wie frei kann die Presse mancherorts überhaupt noch agieren? Darüber diskutieren: Rubina Möhring, Reporter ohne Grenzen Österreich; Krisztina Rozgonyi, Medienexpertin Budapest/Wien; Jörg Winter, ORF Istanbul; Diskussionsleitung: Cornelia Krebs. Journal-Panorama-Mittwochsrunde Ö1 30:29
oe1_film 20.03 Ö1-Film: Radio "Gehört Gesehen" Ö1 gehört auch gesehen, haben sich zwei österreichische Regisseure gedacht und einen Film über den Kultursender gedreht. Der Dokumentarfilm, wohlgemerkt kein Auftragswerk, hat am Abend Premiere bei der Diagonale in Graz. Im Zentrum von „Gehört gesehen“ steht das Jahr 2017, ein für den Sender bedeutsames Jahr mit dem Jubiläum 50 Jahre Ö1, aber auch mit radikalen Veränderungen durch Sparmaßnahmen und Digitalisierung. Gestaltung: Wolfgang Popp. Morgenjournal Ö1 03:18
oe1_film_regie 20.03 Regisseure: "Es hat sich Veränderung abgezeichnet" Die beiden Regisseure Jakob Brossmann und David Paede haben mit "Gehört Gesehen" begonnen als "viel über Ö1 geredet wurde" - über den Funkhausverkauf und Hörerverlust. Es habe sich eine Veränderung abgezeichnet, in der viel über Radiomachen gesprochen werde, mit dieser Hoffnung seien Brossmann und Paede in das Projekt gestartet. Die Dreharbeiten über zweieinhalb Jahre hätten gezeigt, „wie die Menschen hier im Radio um Qualität ringen und auch vor welchen Schwierigkeiten und Herausforderungen sie stehen.“ Ihre größte Schwierigkeit sei es gewesen, die komplexen Inhalte, die auf Ö1 verhandelt würden, in knappe Szenen zu fassen. Gestaltung: Andrea Maiwald. Morgenjournal Ö1 05:39
rog_boulevard 09.04 Reporter ohne Grenzen Podiumsdiskussion: Die Macht der Boulevardmedien mit Richard Schmitt, Chefredakteur der Krone Online; Georg Eckelsberger, Journalist bei Dossier; Fritz Hausjell, Kommunikationswissenschaftler an der Universität Wien; Herbert Lackner, Journalist und ehemaliger Chefredakteur bei Profil. Moderation: Erhard Stackl, Journalist. Anlässlich des 60. Geburtstags der auflagenstärksten österreichischen Boulevardzeitung, der Kronen Zeitung, diskutieren wir darüber, welche Macht Boulevardmedien in Österreich haben, wie sie arbeiten und welche Ziele sie verfolgen. Eigenaufnahme 01:58:12
wolf_fpoe 29.04 Rechtspopulisten - FPÖ attackiert ORF-Journalisten Armin Wolf Armin Thurnher im Gespräch mit Vladimir Balzer (wolf_fpoe.docx) DLFK 08:36
wolf 03.05 Tag der Pressefreiheit - Der Kampf der Rechtspopulisten in Österreich gegen den ORF Nach einem TV-Interview sieht sich die rechtspopulistische FPÖ diffamiert und geht gegen ORF-Moderator Armin Wolf vor. Die FPÖ stellt sich schon lange gegen den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Österreich. Journalisten und Verbände sehen die Pressefreiheit in Gefahr. Von Clemens Verenkotte (wolf.docx) DLF 03:40
moehring 03.05 Pressefreiheit in Österreich - „Habe das Gefühl, Kurz lässt die FPÖ die Drecksarbeit machen“ Rubina Möhring von Reporter ohne Grenzen sieht die Pressefreiheit in Österreich bedroht. Dies liege nicht nur an der FPÖ, sondern auch an Bundeskanzler Sebastian Kurz, sagte sie im Dlf. Der gehe bei Kritik an Journalisten allerdings vorsichtiger vor, „um weiterhin schöne polierte Fingernägel zu haben“. Rubina Möhring im Gespräch mit Jörg Münchenberg (moehring.docx) DLF 07:36
venezuela 03.05 Tag der Pressefreiheit - Verschärfte Pressezensur in Venezuela Einschüchterungen und Zensur haben in Venezuela stark zugenommen, seit der politische Machtkampf zwischen Nicolás Maduro und Juan Guaido wieder offen ausgebrochen ist. Regierungskritische Journalisten werden mithilfe neuer Gesetze zum Schweigen gebracht. Für viele ist das Exil der einzige Ausweg. Von Anne-Katrin Mellmann (venezuela.docx) DLF 02:44
identitaere 03.05 Wie berichten über politische Extreme? Wie sollen Medien über extreme Gruppierungen berichten? Seit die rechtextremen Identitären wegen ihrer Nähe zur Regierungspartei FPÖ in den Schlagzeilen sind, stellt sich diese Frage vermehrt auch für österreichische Medien. Soll man etwa mit dem Identitären-Chef Interviews führen, ihn in Fernsehsendungen einladen? Experten warnen davor, Extremisten zu viel Bühne zu bieten, Medienhäuser sehen das aber nicht so eindeutig. Gestaltung: Rosanna Atzara. Mittagsjournal Ö1 03:18
brandstaetter 24.05 Brandstätter: "Im Moment gibt es eine Aufbruchsstimmung. Wir versuchen uns nicht zu fürchten" Der "Kurier"-Herausgeber bei einer Podiumsdiskussion am 24. Mai 2019 bei der "Langen Nacht der Kirchen" zum Thema "Die Rolle der Medien für die Demokratie". (brandstaetter.docx) kathpress 00:39
kramp-karrenbauer 28.05 Kramp-Karrenbauer und der Wahlkampf im Internet - Die Meinungsfreiheit gilt analog und digital (kramp-karrenbauer.docx) DLF 03:12
faszination-funk_01 26.06 Faszination Funk Martin Schirghuber, OE5SEG, und seine Partnerin Conny, OE5YLI, berichten vom Funker Field Day 2019 Brandegg vom 21-23 Juni 2019. Zu hören auf Freies Radio B138. cultural broadcasting archive 57:39
afn_provan 04.07 Liebe zum Soldatensender AFN - Der Deutsch-Amerikaner John Provan In den Fünfzigern waren die USA kulturelles und politisches Vorbild für viele Deutsche. Die amerikanischen Streitkräfte und ihre Soldaten hatten ihren Anteil daran, aber auch die Musik, die sie hörten, die Musik des Soldatensenders American Forces Network (AFN). Der Historiker und Deutsch-Amerikaner John Provan ist Sohn eines Soldaten und war dreimal lange in Deutschland stationiert und blieb. Er versteht sich als Botschafter seines Landes und hat begeistert gesammelt: Langspielplatten, Bilder, Erinnerungstücke. Hans Rubinich trifft ihn und seinen Weggefährten Gary Bautell, den ehemaligen Chef-Sprecher des AFN. Von Hans Rubinich, SWR2 Leben (afn_provan.pdf) SWR2 23:54
zdf-kulturraum 08.07 Neuer ZDF-Kulturraum - Kunsthalle im Netz Der frühere Sender ZDFkultur startet ein umfangreiches digitales Kulturangebot. Von Kunst und Design über Literatur bis hin zu Gaming ist der Kulturbegriff sehr weit gefasst – und manch innovatives Projekt dabei. Insgesamt handelt es sich aber eher um eine erweiterte Mediathek 2.0. Von Julian Ignatowitsch (zdf-kulturraum.docx) DLF 04:49
mondlandung 20.07 Radio-Reportage vom 20. Juli 1969: Berlin ruft: Hallo Houston – hören Sie uns? Es kracht, es rauscht, dann steht die Leitung. Das Berliner Rias-Studio versucht am 20. Juli 1969 verzweifelt, den Kontakt zur NASA in Houston (Texas) herzustellen. Eine Livesendung, wie es sie heute nicht mehr geben würde. Aus den Archiven (mondlandung.docx) DLFK 56:42
viktor-worms 24.07 Eins zu Eins. Der Talk: Viktor Worms, Medienexperte Viktor Worms ist ein Urgestein der Medienlandschaft. Die ersten Schritte machte er bei RTL und Frank Elstner, wurde dann Moderator der Hitparade. Später Unterhaltungschef im ZDF und Producer bei "Wetten, dass". Heute bildet er Nachwuchs aus und unterstützt einen Radiosender in Südafrika. Moderation: Achim Bogdahn BAYERN 2 44:47
brandstaetter_neos 25.07 Kurier-Herausgeber Brandstätter für NEOS Es gibt keine Wahl ohne einen prominenten Quereinsteiger. Diesmal sind es die NEOS, die den ersten Prominenten auf ihrer Wahlliste präsentieren. Nachdem Irmgard Griss die Politik verlässt, kandidiert der ehemalige Journalist und Kurier-Herausgeber Helmut Brandstätter für die pinke Partei. Der bekennende Bürgerliche soll ein Angebot an die Mitte sein, sagt NEOS-Chefin Beate Meinl-Reisinger bei der gemeinsamen Pressekonferenz. Brandstätter wird direkt hinter ihr auf der Bundesliste gereiht sein. Gestaltung: Katja Arthofer, Mittagsjournal Ö1 03:54
weis 27.07 Ehemaliger ORF-Chef Gerhard Weis verstorben Der frühere Generalintendant des ORF, Gerhard Weis, ist gestern im Alter von 80 Jahren nach kurzer, schwerer Krankheit verstorben. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz äußert sich tief betroffen und würdigt Weis als Architekten des modernen ORF. Ohne Weis wäre der ORF heute nicht einer der erfolgreichsten öffentlich-rechtlichen Sender Europas, so Wrabetz. Gestaltung: Eva Haslinger, Mittagsjournal (weis.docx, weis_parte.pdf) ► Videos im Videopool: vp_2019 Ö1 02:54

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