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Moviepool: Spielfilme

16.10.17

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frost.mpg Frost/Nixon USA, Großbritannien, Frankreich, 2008. – Verleih: Universal – R: Ron Howard, Drehbuch: Peter Morgan, Produktion: Brian Grazer, Tim Bevan, Eric Fellner. Kamera: Salvatore Totino. – Cast: Michael Sheen (David Frost), Frank Langella (Richard Nixon), Sam Rockwell (James Reston, Jr.), Kevin Bacon (Jack Brennan), Matthew Macfadyen (John Birt), Oliver Platt (Bob Zelnick), Rebecca Hall (Caroline Cushing), Toby Jones (Swifty Lazar), Andy Milder (Frank Gannon), Patty McCormack (Pat Nixon) Die Verfilmung eines Theaterstücks von 2006, erzählt die Geschichte des legendären Interviews, das der junge Talkmaster David Frost 1977 mit dem ehemaligen US-Präsidenten Richard Nixon führte. Die beiden Hauptpersonen David Frost und Richard Nixon wurden wie in der Bühnenversion mit Michael Sheen und Frank Langella besetzt. - Handlung: Als David Frost während der Dreharbeiten für eine seiner Shows die Rücktrittsrede von Präsident Richard Nixon sieht, der aufgrund der Watergate-Affäre sein Amt niederlegen musste, entwickelt er sofort den Plan, eine Interviewserie mit dem ehemaligen Staatsoberhaupt zu drehen. Er verspricht sich hiervon hohe Einschaltquoten, da weltweit ca. 400 Millionen Menschen die Rücktrittsrede verfolgt hatten. Drei Jahre lang gibt Nixon zu den Umständen seines Rücktrittes keine öffentliche Stellungnahme ab, geht aber im 1977 schließlich auf Frosts wiederholte Anfragen ein. Nixon ist zwar nach der Watergate-Affäre unbeliebt, aber ein brillanter Redner und sein Auftreten ist wohlüberlegt. Nixon selber geht davon aus, dass der in politischen Debatten unerfahrene David Frost ihm nicht viel anhaben kann, er aber durch das Interview seine Beliebtheit steigern kann. Inzwischen versucht Frost sein Interview an viele amerikanische TV-Sender zu verkaufen, doch nur allzu wenige trauen David Frost zu, dass er dem ehemaligen Präsidenten Geständnisse oder gar Entschuldigungen entlocken kann. So entschließt sich Frost, das Interview auf eigene Kosten (mit der Hilfe von Sponsoren und einigen wohlhabenden Freunden) zu produzieren. So ist es kaum überraschend, dass es bei den ersten drei von vier Interviews dem gewieften und gut gerüsteten Nixon spielend gelingt, den schlechter vorbereiteten Frost zu verunsichern, unangenehmen Fragen auszuweichen und sich in einem positiven Licht darzustellen. Unter anderem bringt er Frost jeweils Sekunden vor Beginn der Aufnahmen mit Fragen nach privaten Dingen aus dem Konzept. Vier Tage vor dem letzten Drehtermin, als sich bereits sein wirtschaftlicher Ruin abzeichnet, erhält Frost nachts einen Anruf vom betrunkenen Richard Nixon. Der bisher stets diplomatische Ex-Präsident äußert sich nun überraschend offen und stellt das Schicksalhafte und Tragische des Duells beider heraus. Diese Unterhaltung spornt Frost an, sich diesmal drei Tage lang konzentriert auf das Interview vorzubereiten. Kurz vor der Aufnahme ist es diesmal Frost, der Nixon mit seiner Erwähnung des nächtlichen Telefonats aus dem Konzept bringt, an das sich der Ex-Präsident nicht erinnern kann, was ihn sehr verunsichert. Im Verlauf des Interviews gelingt es Frost mit neuem Material, Nixon die Äußerung zu entlocken, er habe Dinge getan, die illegal gewesen wären, wäre er zum jeweiligen Zeitpunkt nicht Präsident gewesen. Damit hat sich Nixon über das Gesetz gestellt. Er gesteht, an einer Vertuschung beteiligt gewesen zu sein und das amerikanische Volk verraten zu haben. Er erklärt, dass seine politische Karriere nun definitiv zu Ende sei. Die Schlussszene zeigt das letzte Treffen von Nixon und Frost, der mit den Interviews enorme Einschaltquoten erzielen konnte und nun wieder ein gefragter Talkmaster ist. Nixon bittet um ein Gespräch unter vier Augen. Die beiden Männer verabschieden sich voneinander. (Zit.n.: secure linkext. Link ) – Internet Movie Database: linkext. Link ► Audiopool frostnix 111:25
VIIII.i Nix Frost/Nixon. The Complete Interviews The Frost Nixon Interviews are recognized as one of the great media events of the twentieth century. First broadcast in May 1977, they drew the biggest ever worldwide audience for a news interview. Frost questioned Nixon on everything from Vietnam to China, from abuse of power to the final days. But the most dense and gripping sessions were on Watergate. Two entire days were devoted to the subject. (Liberation 658423001810). 2-Disc Set ► Audiopool frostnix 400:00
live.mpg Live! USA, 2007. R, Drehbuch: Bill Guttentag, Cast: Eva Mendes, David Krumholtz u. a. - Fernsehmanagerin Katy entwickelt eine Reality-TV-Show, von der sie sich besonders hohe Einschaltquoten erhofft. Sechs Teilnehmer sollen Russisches Roulette mit einem Revolver, dessen Trommel eine scharfe Patrone und fünf Patronen-Attrappen beinhaltet, spielen. Sie bietet jedem Teilnehmer eine Million Dollar an, aber es melden sich ausschließlich Selbstmordkandidaten. Da sie Teilnehmer bevorzugt, die leben wollen, verfünffacht sie den Preis. Die Federal Communications Commission untersucht das Konzept der Show. Währenddessen dreht Rex einen Dokumentarfilm über Katy, außerdem hilft er bei den Vorbereitungen zur Sendung. Als sie beginnt, erwischen die angehende Schauspielerin Jewel und der Mexikaner Pablo Platzpatronen. Die Performancekünstlerin Abalone trifft ebenfalls auf eine Platzpatrone. Auch der vierte Teilnehmer Byron überlebt, der Fünfte, Brad, tötet sich selbst vor laufenden Kameras. Etwas später wird Katy von einem der Zuschauer erschossen. (Zit.n.: secure linkext. Link ). - Internet Movie Database: linkext. Link 92:38
night_luck.mpg Good Night, and Good Luck USA, 2006. R, Drehbuch: George Clooney und Grant Heslov. Cast: George Clooney, Jeff Davis, David Strathairn u. a. - Zur Zeit der McCarthy-Ära. Joseph McCarthy wird im Film von diesem selbst dargestellt, indem Originalausschnitte damaliger Fernsehsendungen verwendet werden, in denen er seine Reden hält. - Eingerahmt von einer Preisverleihung für den Journalisten Edward R. Murrow im Jahre 1958 blickt der Film auf die Jahre 1953 und 1954 zurück, in denen Murrow zusammen mit seinem Produzenten Fred Friendly und einem kleinen Team von Reportern im politischen Fernsehmagazin I See It Now den Kampf gegen die Machenschaften des Senators Joseph McCarthy und den von ihm geleiteten Senatsausschuss aufnahm. Dieser Ausschuss wurde eingesetzt, um kommunistische Verschwörungen innerhalb staatlicher Organe aufzudecken, verstieß dabei aber immer wieder gegen die Bürgerrechte. Ausgehend von dem Fall eines Air-Force-Soldaten, der aus dem Militärdienst entlassen wurde, weil er sich geweigert hatte, seine Schwester und seinen Vater zu denunzieren, wagt Murrow einen direkten Angriff auf McCarthy. Dabei stoßen Murrow und sein Team auf Widerstand bei den Sponsoren und der Leitung des Senders CBS. Trotzdem wird die Sendung über McCarthy zu einem großen Triumph. Murrow schnitt hauptsächlich Originaltöne von McCarthy aneinander, die zeigten, dass er – nach Ansicht von Murrow – eine größere Gefahr für die Demokratie darstellte als die von ihm gesuchten Kommunisten. Als McCarthy es nicht schaffte, in einer weiteren Sendung die Argumente gegen sein Vorgehen glaubwürdig zu entkräften, begann sein politischer Niedergang. Murrows Erfolg wird aber durch den Selbstmord des befreundeten Nachrichtensprechers Don Hollenbeck sowie den Erfolg von trivialen Unterhaltungsprogrammen – in erster Linie Spielshows – getrübt, und am Ende läuft See It Now anstatt wöchentlich im Abendprogramm nur noch unregelmäßig am Sonntagnachmittag. Schließlich kehrt der Film zu Murrows Rede bei der Preisverleihung zurück, die er mit der Warnung beendet, dass es die Aufgabe des Fernsehens sein müsse, die Zuschauer auch zu belehren und vielleicht sogar zu inspirieren. Dies sei auch von der Bereitschaft der Zuschauer abhängig, die Aufgabe des Fernsehens als solche anzunehmen. Der Film basiert auf historischen Ereignissen. (Zit.n.: secure linkext. Link. ) - International Movie Database: linkext. Link 89:49
radiodays.mpg Radio Days USA, 1967. R, Drehbuch: Woody Allen. Cast: Mike Starr, Paul Herman, Don Pardo u. a. - Die Handlung erscheint als Erinnerung des Sprechers, der als der jüdische Junge Joe Needleman im New Yorker Stadtteil Queens der späten 1930er und frühen 1940er Jahre lebt. Er und seine Verwandten hören Radiosendungen. Die Familie ist arm und jedes Familienmitglied findet beim Hören der Radiosendungen eine kleine Ausflucht vor der Realität des doch recht beschwerlichen Alltags. An den Radiosendungen, die beispielsweise Klatsch über Prominente, Sportstars des Tages, Game-Shows oder Schnulzensänger behandeln, teilweise aber auch auf realgeschichtliche Ereignisse dieser Zeit (z. B. die Ausstrahlung von H. G. Wells' Der Krieg der Welten, Pearl Harbor, das Einschreiten der USA in den Zweiten Weltkrieg, der tragische Tod der kleinen Kathy Fiscus) referieren, entspannen sich dabei sorglose Anekdoten und Tagträume. Derweil werden mehrere parallel ablaufende Storys erzählt: Unter anderem vom aufstrebenden Radio-Star Sally White (Mia Farrow), von Tante Bea's (Dianne Wiest) meist erfolgloser Suche nach Liebe, vom kleinen Mädchen Polly Phelps, das in einen Brunnen gefallen ist, etc. Das Ende des Films bildet der Jahreswechsel 1943/44. Der Sprecher zieht hier das möglicherweise pessimistische Résumé, dass all diese Erinnerungen zwar noch immer recht klar wären, jedoch mit jedem neuen Jahr immer weiter verblassen. (Zit.n.: secure linkext. Link ). International Movie Database: linkext. Link 84:13
boatrock.mpg The Boat that Rocked UK, 2009. Regie und Drehbuch: Richard Curtis. Cast: Philip Seymour Hoffman, Bill Nighy, Nick Frost u.a. -- Geschichte eines Piratensenders, der in den 1960er Jahren von einem Schiff in der Nordsee aus Rock ’n’ Roll sendet. Vorlage für die fiktive Handlung war der damalige Piratensender Radio Caroline. Nachdem er wegen Drogenkonsums von der Schule verwiesen worden ist, wird der 18-jährige Carl von seiner Mutter auf das Schiff seines Patenonkels Quentin geschickt, um dort beim Arbeiten wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Quentin ist Chef von Radio Rock, einem Radiosender, der rund um die Uhr Rock ’n’ Roll und Pop sendet, Musik, die auszustrahlen die BBC sich weigert. Der Regierung ist der Sender ein Dorn im Auge. Premierminister Wilson beauftragt Postminister Dormandy ein Gesetz auszuarbeiten, das Piratensender verbietet. Im Zentrum des Films stehen persönliche Beziehungen zwischen Der Crew und den DJs. Zu Neujahr 1967 verabschiedet die britische Regierung ein Schifffahrt-Schutzgesetz, mit dem das Ende für Radio Rock besiegelt werden soll. Doch die Crew schlägt vor, das Schiff, das nur knapp außerhalb der Dreimeilenzone vor Anker liegt, weiter hinaus in See stechen zu lassen, um unbehelligt weitersenden zu können. Im Laufe der folgenden Nacht kommt es dann im veralteten Maschinenraum zu Explosionen, wodurch Lecks im Rumpf entstehen, so dass das Schiff im Morgengrauen sinkt. Die zu ertrinken drohende Crew wird jedoch von Fans gerettet, die im Radio von dem Vorfall gehört und sich mit zahlreichen Booten zur Unglücksstelle aufgemacht haben. Als Schiff diente das ehemalige niederländische Hospiz-Schiff Timor Challenger. Gefilmt wurde u.a. im Portland Harbour in Dorset. (Zit.n.: secure linkext. Link ) - International Movie Database: linkext. Link 127:02
rockrev.mpg Rock Revolution Deutsche Synchronfassung von The Boat that Rocked 123:20
meand.mpg Me and Orson Welles USA, 2008. R: Richard Linklater. Cast: Zac Efron, Christian McKay, Claire Danes Filmdrama nach dem gleichnamigen Roman von Robert Kaplow. -1937 trifft der kulturell interessierte 17-jährige Richard Samuels in New York City zufällig den Schauspieler und Regisseur Orson Welles vor dem demnächst eröffnenden Mercury Theatre. Welles bietet ihm spontan die Rolle des Lautenspielers Lucius im Stück Julius Cäsar an, das Welles gerade dort inszeniert. Im Trubel der vielen neuen Menschen um ihn herum bemerkt Richard, dass die ehrgeizige und attraktive Produktionsassistentin Sonja Jones sich zu ihm hingezogen fühlt. Einige Tage vor der Premiere erzählt Welles Richard, dass er besorgt ist, da sie noch kein Pech bei den Proben hatten und dies bedeuten könne, dass die Premiere schlecht verläuft und das Stück ein Flop wird. Während der Proben löst Richard versehentlich die Sprinkleranlagen aus, und dieses Ereignis wird von Welles als das ersehnte Unglück angesehen. Nach einer Probe lässt Welles das Ensemble ein Verkuppelungsspiel spielen. Hierbei gelingt es Richard durch einen Trick, dass er mit Sonja den Abend verbringen darf, worauf die beiden im Anschluss die Nacht miteinander verbringen. Die nächste Nacht verbringt Sonja allerdings mit Welles, was Richard eifersüchtig werden lässt. Daraufhin konfrontiert Richard seinen Regisseur damit, dass er Affären hat, obwohl er verheiratet und seine Frau schwanger ist. Auf Grund dessen wird er von Welles gefeuert. Bei einem Gespräch auf einer Parkbank scheinen sich die beiden wieder zu versöhnen, woraufhin Richard bei der Premiere mitspielen darf. Die Aufführung des Julius Cäsar in einer antifaschistischen Interpretation wird ein voller Erfolg. Bei der Feier nach dem Stück erfährt Richard vom Ensemble-Mitglied Joseph Cotten, dass er nur für die Premiere gebraucht wurde und nun endgültig entlassen ist und bereits ein anderer Schauspieler für die Rolle gefunden wurde. Am Ende des Films trifft er jedoch ein Mädchen wieder, das er zu Beginn des Filmes kennengelernt hatte. Mit diesem ebenfalls kulturschaffenden Mädchen will er nun gemeinsam in die Zukunft gehen. (Zit.n.: secure linkext. Link ) - International Movie Database: linkext. Link 109:40
gleiwitz.mpg Der Fall Gleiwitz (O: The Gleiwitz Case) DDR, DEFA, 1961 - R: Gerhard Klein - Cast: Hannjo Hasse, Christoph Bayertt, Wolfgang Kalweit u.a. - Künstlerisch und propagandistisch überhöht wird der fingierte polnische Überfall auf dem Sender Gleiwitz im September 1939 dargestellt, der als Auslöser für den Überfall auf Polen und damit für den Beginn des 2. Weltkrieges gilt. Die Handlung wurde nach den Aussagen des SS-Mannes Alfred Naujocks vor britischen Vernehmungsbehörden und im Nürnberger Prozess minutiös rekonstruiert. Die Anfangseinstellung zeigt die Kinovorführung einer Wochenschau, die kriegsverherrlichend über eine Militärparade berichtet. Unter den Zuschauern ist (in Zivil) SS-Hauptsturmführer Alfred Naujocks, der in einigen Passagen des Films als Erzähler der Ereignisse aus seiner Sicht zu hören ist. Gestapochef Müller rekrutiert volksdeutsche SS-Angehörige, darunter Naujocks, um in Verkleidung Überfälle polnischer Freischärler auf deutsche Einrichtungen zu inszenieren. Parallel dazu werden einzelne polnische KZ-Häftlinge an Orte im Grenzgebiet verlegt. Für die Einsatzgruppen werden polnische Uniformen und Waffen bereitgestellt. Nach Platzierung eines Störgeräusches verschafft sich Naujocks mit gefälschtem Dienstausweis und Uniform der Reichspost als angeblicher Störungstechniker Zutritt zum Sender (der nur als Relaisstation das Programm des Senders Breslau ausstrahlt und daher wenig Personal hat), um sich dort zu orientieren. Ein KZ-Häftling soll – als angeblicher Täter präpariert – im Anschluss an den Überfall am Sender erschossen werden. Dazu wird ein Hilfspolizist eingeweiht, der nachher aussagen würde, dass er auf einen Flüchtenden geschossen hätte. Ein gleichfalls eingeweihter Arzt verabreicht dem Häftling eine Injektion, die ihn für drei bis vier Stunden betäubt, so dass eine Obduktion ergeben würde, dass der Tod erst durch den Schuss eintrat. Die Gruppe um Naujocks fährt nicht in Uniform, sondern in „Räuberzivil“ mit zwei Wagen zum Sender. Auf dem Weg dahin übergibt ihnen die Gestapo den betäubten Häftling und für dessen Ermordung einen Karabiner K98, wie ihn auch die örtliche Polizeistation hat. Ein Mann der Schutzstaffel übersteigt und öffnet das Tor zur Anlage, die Gruppe dringt in das Gebäude ein und sperrt die Techniker in den Keller. In einem Schrank findet Naujocks das Notmikrofon, unterbricht das Programm und lässt einen zweisprachigen Untergebenen einen deutsch und polnisch abgefassten Aufruf verlesen. Währenddessen zertrümmern die anderen einiges Mobiliar als Hintergrundgeräusche für die Sendung. Nach wenigen Minuten bricht Naujocks die Durchsage ab, die Gruppe verlässt den Sender, bevor die Polizei eintrifft, und ein Mann der Schutzstaffel erschießt den gerade erwachenden Häftling vor dem Sender. In der Schlusseinstellung gehen die Männer von der Kamera weg auf den Sendemast zu. Im Hintergrund ist zunächst ein Teil aus Hitlers Radioansprache vom 1. September 1939 zu hören, die mit den Worten „Seit 5 Uhr 45 wird jetzt zurückgeschossen“ endet, gefolgt von der ersten Strophe des Deutschlandliedes. Darüber wird zum Schluss groß der Text „43.000.000 Tote“ geblendet. (gleiwitz.doc) (Zit.n.: secure linkext. Link )- International Movie Database: linkext. Link 63:20
VIIII.a Eas Play Misty For Me (D: Sadistico aka Wunschkonzert für einen Toten) - USA, 1971, Universal - R: Clint Eastwood; Drehbuch: Joo Heims, Dean Reísner; Kamera: Bruce Sirtees; Cast: Clint Eastwood (Dave Garver), Jessica Walter (Evelyn Draper) Donna Mills (Tobie Williams), John Larch (Sgt. McCallun), Hack Ging (Frank), Irene Hervey (Madge), James McEachin (Al Monte), Clarice Taylor (Birdie), Don Siegel (Murphy), Duke Everts (Jay Jay) - Dave Garver arbeitet als DJ bei einem kleinen Radiosender in der Stadt Carmel. Er lernt Evelyn Draper kennen, die ihn bewundert, und besucht sie in ihrer Wohnung. Sie offenbart ihm, dass sie jene Anruferin ist, die ihn jede Nacht um das Abspielen des Songs Misty bittet. Garver und Draper verbindet für eine kurze Zeit eine sexuelle Beziehung, die von Garver beendet wird. Garver wird in der nächsten Zeit immer mehr von Draper belästigt. Er findet heraus, dass Evelyn unter falschem Namen das Appartement seiner Freundin Tobie Williams mitbewohnt. Dort kommt es schließlich zu einem Kampf zwischen Garver und Evelyn, den Garver für sich entscheiden kann. Evelyn stirbt nach einem Sturz vom Balkon. (Zit.n.: secure linkext. Link ) - Internet Movie Database: linkext. Link 98:00
VIIII.a Jor Die Fremde in dir (O: The Brave One) - USA, Australien, 1971, Deutsche Fassung! Verleih: Warner Brothers - R: Neil Jordan; Drehbuch: Roderick Taylor, Bruce A. Taylor, Cynthia Mort; Kamera: Philippe Rousselot; Cast: Jodie Foster (Erica Bain), Naveen Andrews (David) Terrence Howard (Detective Mercer), Mary Steenburger (Carol), Jane Adams (Nicole), Zoe Kravitz (Chlore) - Als Radiomoderatorin der Sendung „Street Walk“ beschäftigt sich Erica Bain mit dem pulsierenden Leben der Stadt New York. Mit ihrem Verlobten David Kirmani führt sie ein glückliches und zufriedenes Leben, bis sie Opfer eines brutalen Verbrechens wird: David wird bei einem von drei Tätern verübten Raubüberfall ermordet und sie selbst erleidet schwere Verletzungen. Diese heilen äußerlich ohne größere Komplikationen, doch psychisch ist Erica fortan instabil und unsicher. Durch den Kauf einer illegal erworbenen Schusswaffe versucht Erica die verlorene Sicherheit zurückzugewinnen. Später wird sie in einem Laden Zeugin der Ermordung einer Verkäuferin. Da der Täter ihre Anwesenheit im Laden bemerkt hatte, erschießt sie den Täter kurz darauf selber in Notwehr. Sie entwendet das Band der Überwachungskamera und verlässt unerkannt den Laden. Am Abend spricht sie auf ihr Diktiergerät, sie habe in sich „eine Fremde“ entdeckt. Am nächsten Tag erschießt sie in der U-Bahn zwei Angreifer, die sie mit einem Messer bedrohen. Einen Tag später befreit sie die jugendliche Prostituierte Chloe, die ein Taxifahrer seit Tagen in seinem Auto unter Drogen gesetzt gefangen hält. Chloe wird von dem Taxifahrer angefahren, nachdem Erica den Fahrer getötet und er die Kontrolle über seinen Wagen verloren hat. Auf Chloes Frage, wer sie sei, antwortet sie: „Ich bin Niemand“. Mit der Zeit entwickelt sich in Erica ein neues Gefühl und die Angst verschwindet nach und nach. Bald berichten die Medien der Stadt über den „düsteren Racheengel“. Der Polizist Sean Mercer vom New York City Police Department soll den Fall aufklären. Bald führen die ersten Spuren zu Erica, mit der er sich anfreundet. Er erzählt ihr über einen Boss des organisierten Verbrechens, den er seit Jahren erfolglos verfolgt. Erica tötet in der darauffolgenden Nacht diesen Mann. Sie produziert eine Radiosendung über den „Racheengel“, dessen Taten viele der Zuhörer loben. Mercer bringt sie in das Krankenhaus, in das Chloe stationär aufgenommen wurde. Als Erica von dem Mädchen erkannt wird und sie ihr nahelegt, die Wahrheit zu sagen, behauptet Chloe, sie habe „Niemand“ gesehen. Mercer bittet Erica, an einer Gegenüberstellung auf dem Polizeirevier teilzunehmen, um den Mörder ihres Verlobten Davids zu identifizieren. Obwohl sie den Täter erkennt, behauptet sie, dass er nicht dabei wäre. Sie erfährt, dass die Polizei des vermeintlichen Mörders habhaft geworden ist, weil dessen Freundin Shauna beim Versuch, Ericas Ring, den die Täter beim Überfall geraubt hatten, in einem Pfandhaus zu versetzen, festgenommen werden konnte. Erica spürt Shauna schließlich auf und tötet zwei der Täter. Dem dritten gelingt es jedoch, sie zu überwältigen. Als die Lage für sie aussichtslos erscheint, kommt Mercer hinzu und zwingt den Täter, sich auf den Boden zu legen. Erica erschießt den Mörder. Die anfangs scheinbar wiedergewonnene Sicherheit geht Erica mit der Zeit immer mehr verloren, und sie weiß nicht, ob sie nun selbst zu dem geworden ist, was sie eigentlich bekämpfen wollte. In der letzten Szene kehrt sie zu dem Ort zurück, wo alles mit dem brutalen Überfall begann. Ihre Stimme sagt, dass es für sie keine Rückkehr zum früheren Leben oder zur Person, die sie einmal war, mehr gebe − die Fremde in ihr bleibt. (Zit.n.: secure linkext. Link ) - Internet Movie Database: linkext. Link 117:00
frequency.wmv / VIIII.c Hob Frequency USA, 2000 - R: Gregory Hoblit; Drehbuch: Toby Emmerich; Kamera: Alar Kivilo. Cast: James Caviezel (John Sullivan); Dennis Quaid (Frank Sullivan); Elizabeth Mitchell (Julia Sullivan); Noah Emmerich (Gordo Hersch); Andre Braugher (Satch DeLeon) - Queens, 1969: Frank Sullivan ist ein wagemutiger Feuerwehrmann, gleichzeitig ein liebender Ehemann und Familienvater für seine Frau, die Krankenschwester Julia und seinen sechsjährigen Sohn John. Wann immer er Zeit hat, sitzt Baseball-Fan Frank vor seinem Funkgerät und hat Kontakt mit anderen Amateuren. Derzeit herrschen aufgrund starker Sonnenexplosionen extrem ungewöhnliche Bedingungen… - Queens, 1999: John Sullivan, inzwischen ein Cop, ist allein im Haus seiner Eltern. Seine Freundin hat ihm soeben den Laufpass gegeben. In zwei Tagen, am 12. Oktober, jährt sich der Todestag seines Vaters zum 30. Mal. Damals hatte Frank Sullivan bei einer waghalsigen Rettungsaktion den falschen Weg gewählt und war in den Flammen ums Leben gekommen. John trauert noch immer um seinen Vater. Als Johns Jugendfreund Gordo Hersch mit seinem Sohn vorbeikommt um ihn aufzuheitern, stoßen sie in einem Schrank zufällig auf eine alte Kiste, in der unter anderem Franks Transceiver liegt. John und Gordo schließen ihn aus Spaß - und vergeblich - an. Als Gordo gegangen ist, geschieht das Unfassbare: Ein Funker meldet sich und beginnt eine Plauderei mit John über die Baseball-World-Series des Jahres 1969. John erkennt, dass er Funkkontakt mit einem Menschen aus dem Jahr 1969 hat. Mehr noch: es ist sein Vater, zwei Tage vor seinem Tod. Tags darauf gibt sich John zu erkennen, und Frank muss er sich die Geschichte des eigenen Todes anhören. Doch als er am Tag darauf tatsächlich zu dem todbringenden Brand gerufen wird, erinnert sich an die Worte seines Sohnes, handelt anders und überlebt. Doch da Frank und John so die Vergangenheit beeinflusst haben, wird kurz darauf Johns Mutter Julia von einem Serienkiller getötet. Dieser wäre, hätte Frank nicht überlebt, im Krankenhaus, in dem Johns Mutter arbeitet, an einer falschen Medikation verstorben. Vater und Sohn begeben sich nun auf die Suche nach dem Mörder, der bald in der Vergangenheit als der Polizeibeamte Jack Shepard identifiziert und gestellt werden kann, und nach einem Handgemenge mit Frank für tot gehalten wird. In der Gegenwart ist Shepard nun, da sein Geheimnis gelüftet zu werden droht, hinter John her. Er taucht außerdem überraschend in der Vergangenheit auf, fesselt Frank mit Handschellen und will dessen Frau töten. Es kommt zum einen Kampf, bei dem die Kampfgeräusche aus der jeweils anderen Zeit per Funk hörbar sind. Frank befreit sich in der Vergangenheit, nimmt ein Gewehr und schießt dem Mörder eine Hand ab. Auch in der Gegenwart verschwindet daraufhin diese Hand, was Shepard davon abhält, John zu töten. Der um dreißig Jahre ältere Frank taucht in der Gegenwart auf und erschießt den seinen Sohn bedrohenden Shepard. Mit den Worten „Ich bin noch da, Häuptling!“ fällt er John in die Arme. Frank hat zwar den Lagerhausbrand 1969 überlebt, starb aber 20 Jahre später (im zweiten Szenario der Gegenwartsbeeinflussung) an Lungenkrebs. John warnt ihn aus der Zukunft, mit dem Rauchen aufzuhören. So erklärt sich, dass er nun plötzlich 1999 aus dem Hintergrund auftaucht, also noch lebt. In der nun so ganz neu entstandenen dritten Zeitlinie ist erneut alles anders: John ist behütet von Vater und Mutter aufgewachsen und mittlerweile selbst Vater eines Sohnes. Seine große Liebe Samantha, von der er sich in der ursprünglichen Zeitlinie gerade getrennt hatte, erwartet bereits ein zweites Kind. Sein bester Freund hat einen aus der Zukunft geschickten Tipp genutzt und mit Xahoo-Aktien ein Vermögen gemacht. Am Ende sind alle glücklich vereint. - (Zit.n.: secure linkext. Link und moviemaster.de) - Internet Movie Database: linkext. Link 10:01 / 114:00
VIIII.a Lem Talk to me (O: Talk to me) USA, 2007 - Verleih: Central - R: Kasi Lemmons; Drehbuch: Michael Genet, Rick Famuyiwa; Kamera: Stéphane Fontaine. Cast: Don Cheadle (Ralph Waldo „Petey“ Greene), Chiwetel Ejifor (Dewey Hughes), Mike Epps (Milo Hughes), Peter MacNeill (Cecil Smithers), Taraji P. Henson (Vernell Watson), Martin Sheen (E. G. Sonderling). - Der Film beruht auf dem Leben des afroamerikanischen Radiomoderators Ralph Waldo Greene in den Jahren 1966 bis 1984.- Während sich die amerikanische Gesellschaft in den 60er Jahren im Umbruch befindet und nicht zuletzt Bürgerrechtler Dr. Martin Luther King um eine Gleichstellung der Afroamerikaner kämpft, sitzt Gauner Petey Greene eine Strafe im Gefängnis ab. Dort macht er sich einen Namen als DJ des Gefängnisradios. Als er eines Tages den Radiomacher Dewey Hughes trifft, der seinen ebenfalls inhaftierten Bruder im Gefängnis besucht, bittet er ihn um einen Job, sobald er seine Zeit abgesessen habe, blitzt er ab - fordert aber dennoch, Jahre später und kaum entlassen, im Washingtoner Sender WOL AM vergeblich „seinen Job“ ein bringt sogar Dewey vor seinem Boss Sonderling in Erklärungsnot. Doch Petey lässt sich nicht entmutigen und kämpft um seinen Traum: Er organisiert tägliche Demos vor dem Sender und erhält schließlich die erhoffte Chance: Er darf ein Morgenmagazin moderieren, scheitert jedoch wegen seiner ungehobelten Sprache und seinen unpassenden Witzen. Dewey erkennt aber nun die besondere Gabe des Petey Greene: Er spricht die Sprache der Afroamerikaner Washingtons. Er gewährt ihm einen zweiten Versuch. Petey wird dank der treuen und klugen Unterstützung Deweys zum echten Radio-Star, der den dunkelhäutigen Amerikanern eine Stimme verleiht. In einem der schwärzesten Momente der amerikanischen Geschichte, nach dem Attentat auf King in Memphis, ist es Petey, der passende und emotionale Worte für das schreckliche Verbrechen findet. Seiner Moderation in der er an den gewaltlosen Protest des Idols erinnert, ist es mitzuverdanken, dass die an den Tod Kings anschließenden Rassen-Unruhen wieder unter Kontrolle zu bringen waren. Fortan ist er einer der Superstars des Landes und Dewey sein Freund und Manager. Gemeinsam arbeiten sie an Peteys stetigem Aufstieg, der ihm sogar Auftritte als Comedian und eine eigene Fernsehsendung einbringt. Aber die alten Dämonen wollen nicht vom harten Trinker Petey lassen und er verfällt in tiefe Selbstzweifel. Dewey erkennt das nicht und Ende der 70er Jahre trennen sich die Wege der beiden. Es vergehen viele Jahre, ehe sich die beiden (Petey mittlerweile schwer an Krebs erkrankt) versöhnen. Dewey hält 1984 vor 10.000 Menschen eine Abschiedsrede auf den verstorbenen Freund. - (Quelle: Presseheft) - Internet Movie Database: linkext. Link - Greene-Bio bei Wikipedia: secure linkext. Link 114:00
VIIII.i Bei Wag the Dog – Wenn der Schwanz mit dem Hund wedelt (O: Wag the Dog) - USA, 1997 - R: Barry Levinson; Drehbuch: Larry Beinhart, Hilary Henkin, David Mamet. Produktion: Barry Levinson, Robert De Niro, Jane Rosenthal, Mark Knopfler. Kamera: - Cast: Dustin Hoffman:(Stanley Motss), Robert De Niro Conrad Brean, Anne Heche (Winifred Ames), Denis Leary (Fad King), Willie Nelson (Johnny Dean), Kirsten Dunst (Tracy Lime), William H. Macy (CIA-Agent Charles Young), Woody Harrelson (Sergeant William Schumann) - Die Satire basiert sehr frei auf dem Roman American Hero von Larry Beinhart. Der Film ist eine kritische Satire über den Umgang der Mächtigen mit Medien und Öffentlichkeit durch gezielte Medienmanipulation und nimmt die Theorie auf, dass von den USA schon häufiger Kriege aus wahltaktischen Gründen geführt wurden. - Als der US-amerikanische Präsident zwei Wochen vor der Wahl in einen Sex-Skandal mit einer minderjährigen Schülerin gerät, wird Conrad „Mr. Fix-It“ Brean (Robert de Niro) engagiert, um das Bild des Präsidenten in der amerikanischen Öffentlichkeit und vor allem seine Wiederwahl zu retten. Brean holt sich wiederum Hilfe bei einem waschechten Filmproduzenten, Motss (Dustin Hoffman), um seine Gegenkampagne entsprechend in Szene zu setzen. Die einzige Möglichkeit, den Skandal zu vertuschen, sehen die Hintermänner des Präsidenten darin, einen Krieg zu inszenieren. In den Nachrichten wird nun die Meldung verbreitet, dass die USA gegen Albanien in den Krieg ziehen würden, da die Albaner eine Atombombe in einem Koffer versteckt haben. Diese Kofferbombe sei an der Grenze Kanadas und auf dem Weg in die USA. Mit allen möglichen Aktionen und Inszenierungen wird von den Spin Doctors eine Welle von Patriotismus erzeugt. Als die CIA von der Sache Wind bekommt, scheint die Aktion gescheitert, aber es gelingt Brean, seinen Kopf aus der Schlinge zu reden. Allerdings erklärt die Opposition wenige Tage später, der Krieg sei beendet. Wieder einmal scheint das Ende der Präsidentschaft besiegelt. Motss allerdings kommt die Idee, das Gerücht von einem verschollenen Helden zu verbreiten, einem gewissen Schumann, genannt „Shoe“, der hinter den feindlichen Linien zurückgelassen wurde. Auf ein Neues wird ein Mediengewitter um den Veteranen entfacht, der im Kampf für sein Land in Albanien eingeschlossen sei. Kurz vor dem Wahltag wird die Befreiung des Soldaten verbreitet. Der von den Hintermännern auserwählte Soldat eines „Sonderprogramms“ wird in die Obhut von Brean übergeben und es stellt sich heraus, dass er ein Sträfling ist, der eine Nonne vergewaltigt und getötet hat. Als Krönung der Geschichte kommt heraus, dass Shoe nur mit starken Neuroleptika unter Kontrolle zu halten ist. Trotz eines Unwetters wollen die Wahlkämpfer Shoe auf eine Airbase fliegen, auf der der Präsident den „Heimkehrer“ empfangen kann. Während des turbulenten Flugs rastet Shoe aus und bringt das Flugzeug zum Absturz. Brean, Motss, Shoe und die Präsidentenberaterin Winifred Ames (Anne Heche) überleben unverletzt und werden von einem Mexikaner ohne Green Card zu einer Tankstelle gefahren, die sich unweit der Absturzstelle befindet. Dort belästigt Shoe die Tochter des Pächters, da seine Psychopharmaka keine Wirkung mehr zeigen. Aus Angst, seiner Tochter könne etwas passieren, erschießt der Pächter Shoe. Nach dem ersten Schreck kommt dies den Spin Doctors durchaus gelegen, da sie nun keine öffentlichen Auftritte des Sträflings mehr fürchten müssen; stattdessen veranlassen sie seine Bestattung auf der Airbase als gefallener Veteran mit allen militärischen Würden. Der Mexikaner bekommt seine Green Card. Die Vertuschungsaktion scheint Erfolg zu haben. Motss, mit seiner Arbeit zufrieden, verkraftet aber nicht, dass im Fernsehen die Produzenten der Fernsehwerbespots des Präsidenten als Erfolgsgaranten bezeichnet werden. Brean warnt ihn, dass die Aktion nie in der Öffentlichkeit bekannt werden darf. Motss, dem es nie um eine Bezahlung ging, kann aber nicht ertragen, um die Anerkennung seiner Arbeit gebracht zu werden, und verlässt den Raum in der Absicht die Sache publik zu machen. Brean gibt einem Agenten ein Zeichen. Kurz darauf erfährt man aus den Nachrichten, dass Motss − angeblich durch einen Herzinfarkt beim Sonnenbaden – ums Leben gekommen ist. In einer weiteren Nachrichtenmeldung ist von einem Terroranschlag in Albanien die Rede, der von einem ranghohen Militär mit den Worten kommentiert wird, dass er keinen Zweifel habe, dass weitere Truppen nach Albanien geschickt werden, um den Job zu Ende zu bringen. (Zit.n.: secure linkext. Link ) - Internet Movie Database: linkext. Link 93:00
DVD Enigma – Das Geheimnis (O. Enigma) 2001, GB, USA, Deutschland, Niederlande - R: Michael Apted; Drehbuch Tom Stoppard; Produktion Mick Jagger, Lorne Michaels; Kamera Seamus McGarvey - Cast: Dougray Scott (Tom Jericho); Kate Winslet (Hester Wallace); Saffron Burrows: (Claire Romilly); Jeremy Northam (Wigram); Nikolaj Coster-Waldau (Jozef „Puck“ Pukowski); Tom Hollander (Guy Logie); Matthew Macfadyen (Cave); Nicholas Rowe (Villiers); Edward Hardwicke (Heaviside); Anne-Marie Duff (Kay). - Basiert auf dem Roman Enigma des britischen Autors Robert Harris (1995). Hauptthema des Filmes ist die von den Briten in Bletchley Park während des Zweiten Weltkriegs vor dem Hintergrund des im Nordatlantik tobenden U-Boot-Krieges in mühsamer Arbeit durchgeführte Entzifferung der deutschen U-Boot-Funksprüche, die mit Hilfe der ENIGMA-Schlüsselmaschine verschlüsselt wurden. Die Entzifferung gelingt mit Hilfe einer speziellen elektromechanischen Maschine, genannt die Turing-Bombe, die vom englischen Codeknacker (codebreaker) Alan Turing ersonnen wurde, und deutscher Geheimdokumente, die den Engländern bekannt sind. - Der Mathematiker Tom Jericho kehrt zu Beginn des Films nach Bletchley Park zurück, nachdem er wegen Erschöpfung vor Monaten entlassen wurde, obwohl er wesentlichen Anteil an einer ersten Entzifferung des von den deutschen U-Booten verwendeten Verschlüsselungsverfahrens Shark (deutsch: „Hai“) hatte. Er erläutert den anwesenden Offizieren die Funktionsweise der ENIGMA I und sagt: „Das Problem ist, dass die Maschine 150 Millionen Möglichkeiten hat.“ Die Handlung teilt sich nun auf in zwei Stränge: Für die Engländer völlig überraschend haben die Deutschen ihren Wettercode (Wetterkurzschlüssel) plötzlich geändert. Dies hat für sie die fatale Folge, dass sie nunmehr die wichtigen Funksprüche der U-Boote nicht mehr „knacken“ können. Tom Jericho hat jedoch die rettende Idee, die Standortmeldungen, die die an einem Geleitzug „Fühlung haltenden“ deutschen U-Boote regelmäßig absetzen, als neuen Weg zur Entzifferung auszunutzen. Der zweite Handlungsstrang dreht sich um Claire Romilly, die ehemalige Freundin von Tom Jericho. Sie ist mittlerweile spurlos verschwunden und wird verdächtigt, eine Spionin zu sein. Zusammen mit Hester Wallace, ihrer Freundin, Mitbewohnerin und Kollegin, versucht Jericho ihr Verschwinden aufzudecken. Jericho hat sich in Hester verliebt und sie bekommt ein paar Jahre später ein Kind von ihm. Er sieht Claire auf der Straße, geht aber trotzdem zu Hester.- Der Film nutzt Original-Schaustücke aus dem Bletchley-Park-Museum. Die Funksprüche wurden wirklichkeitsgetreu erzeugt und verschlüsselt. Die zu sehende ENIGMA-M4 (ab 07:45) stammt von Mick Jagger, der selbst während eines kurzen Auftritts zu sehen ist (bei 34:50). Außer authentischen ENIGMA- und TypeX-Maschinen (bei 45:00) sowie dem erbeuteten „Kurzsignalheft 1941“ (bei 13:00 und 56:00) und dem „Wetterkurzschlüssel“ sind auch realitätsnahe Nachbauten der Turing-Bombe in Aktion zu sehen (bei 16:00 und nach 86:00). Der Film wurde in Chicheley Hall gedreht. Der Name des polnischen Mathematikers und Codeknackers Zygalski wird in einem der Funksprüche gemorst, und Jericho klopft einmal scheinbar wahllos mit einem Bleistift auf den Tisch. morst aber den Namen Claire. (Zit.n.: secure linkext. Link )- Internet Movie Database: linkext. Link 120:00 vp_115
social.mpg The Social Network (O: The Social Network) 2010, USA – R: David Fincher; Drehbuch Aaron Sorkin; Produktion Scott Rudin u. a.; Kamera Jeff Cronenweth. – Cast: Jesse Eisenberg (Mark Zuckerberg); Rooney Mara (Erica Albright); Bryan Barter (Billy Olsen); Dustin Fitzsimons (Phoenix Club President); Joespeh Mazzello (Dustin Moskovitz), Patrick Mapel (Chris Hughes); Andrew Garfield (Eduardo Saverin) u. a. – Der Film thematisiert die Entstehungsgeschichte des sozialen Netzwerks Facebook. Das Drehbuch basiert auf dem Buch Milliardär per Zufall: Die Gründung von Facebook – eine Geschichte über Sex, Geld, Freundschaft und Betrug von Ben Mezrich. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg wirkte nicht direkt auf die Verfilmung ein. - Nachdem ihn seine Freundin Erica Albright verlassen hat, entwickelt der US-amerikanische Student Mark Zuckerberg im Jahr 2003 die Idee für eine Website namens FaceMash, auf der die Nutzer jeweils Bilder zweier Frauen präsentiert bekommen und per Mausklick deren Attraktivität vergleichen und bewerten können. Den Algorithmus für den Bildervergleich liefert ihm sein bester Freund und Kommilitone Eduardo Saverin. Um an das entsprechende Bildmaterial für die Website zu kommen, hackt sich Zuckerberg in die Datenbanken aller Wohnheime der Harvard University, stiehlt aus den Online-Jahrbüchern der Fakultäten digitale Fotos der Studentinnen und stellt die Bilder online. Zeitgleich postet der als Nerd verschriene Außenseiter herablassende Kommentare über seine Exfreundin in seinem Blog. FaceMash verbreitet sich rasend schnell unter den Studenten der Universität, und binnen kürzester Zeit bringt der Traffic die Server an den Rand ihrer Leistungsfähigkeit. Die Berichte über die Website machen die ebenfalls in Harvard studierenden Zwillinge Cameron und Tyler Winklevoss und ihren Kommilitonen Divya Narendra auf Zuckerberg aufmerksam. Sie besprechen mit ihm ihre Idee für ein elitäres soziales Netzwerk, das nur für die Kommilitonen an der Harvard University verfügbar sein soll. Zuckerberg sagt zu, die Drei zu unterstützen, ist dann jedoch für mehrere Wochen nur sporadisch für sie erreichbar. Während dieser Zeit arbeitet er an seiner eigenen Website, die er thefacebook.com nennt. Eduardo Saverin, Mitglied einer Vereinigung von Harvard-Studenten, bringt das notwendige Kapital ein und wird später Chief Financial Officer. Außerdem wird Zuckerberg von Dustin Moskovitz und Chris Hughes unterstützt. Der ungeahnte Erfolg überrollt die Gründer. Schnell wächst thefacebook über Campus- und Länder-Grenzen hinaus. Zuckerberg trifft sich mit Sean Parker, dem einstigen Mitgründer der Musiktauschbörse Napster. Er wird Zuckerbergs Mentor und schlägt ihm vor, das the im Domainnamen zu entfernen. Fortan als Facebook bekannt, geht es bei der Website nun um viel Geld. Parker stellt den Kontakt zum Risikokapitalgeber Peter Thiel her, der Facebook mit einer erheblichen Summe finanziell unterstützt. Saverin wird währenddessen aus dem Unternehmen gedrängt. Saverin verklagt Zuckerberg. Ebenso gehen die Winklevoss-Zwillinge und Narendra rechtlich gegen Zuckerberg vor, dem sie Diebstahl geistigen Eigentums vorwerfen. Die Verhandlungen mit den beiden Parteien bilden den Rahmen der Handlung, die in Rückblicken die Entstehungsgeschichte von Facebook erzählt. Saverin erhält später eine Abfindung in unbekannter Höhe, die Abfindung der Winklevoss-Zwillinge wird im Abspann mit 65 Millionen Dollar beziffert. Zuckerberg wurde durch den Erfolg von Facebook laut Film zum jüngsten Milliardär der Welt. (Zit.n.: secure linkext. Link ) - International Movie Database: linkext. Link 116:30
morning.mpg Morning Glory (O: Morning Glory) - 2010, USA, Paramount - R: Roger Michell; Drehbuch: Aline Brosh McKenna; Kamera: Alwin Kuchler . Cast: Rachel McAdams (Becky Fuller), Harrison Ford (Mike Pomeroy), Diane Keaton (Colleen Peck), Jeff Goldblum (Jerry Barnes), Ty Burrell (Paul McVee), Patrick Wilson (Adam Bennett), 50 Cent, Lloyd Banks, Tom Yavo (selbst) - Becky Fuller arbeitet als Produzentin einer erfolgreichen lokalen Morgensendung in New Jersey und erwartet für ihren umfassenden Einsatz eine Beförderung. Stattdessen wird sie von ihrem Boss zur Kosteneinsparung aus dem Team gefeuert. Nach einer engagierten Stellensuche nimmt Becky den Job als Produzentin der Sendung Daybreak an. Sie ist allerdings „unterbesetzt, unterfinanziert“ und im Frühstücksfernsehen ewig auf Platz vier. An ihrem ersten Arbeitstag feuert Becky den gockelhaften männlichen Co-Moderator. Als Ersatz gelingt es ihr, den renommierten Nachrichtenjournalisten Mike Pomeroy zu verpflichten. Dieser empfindet das Format jedoch unter seiner Würde. Das Verhältnis zu seiner Moderationskollegin Colleen Peck ist geprägt von tiefer Abneigung. Durch einige Änderungen gelingt Becky die Wende zum Besseren; den entscheidenden Beitrag leistet Mike durch seine Bereitschaft, sich schließlich doch auch auf die Moderation weicher Themen einzulassen. Mit seinem Sinneswandel gewinnt er Becky in letzter Minute für die Daybreak zurück, nachdem diese bereits im Vorstellungsgespräch für die NBC-Sendung Today gesessen hatte, ihren Traumjob, und bleibt bei ihrem Team von Daybreak. (Zit.n. secure linkext. Link ) – Internet Movie Database: linkext. Link 102:51 DVD
VIIII.c Pal Making Waves 2004 USA, Paramount - R: Nicolas van Pallandt; Drehbuch: Nicolas van Pallandt; Kamera: David Griffiths. Cast: Craig Henderson (Robert), Susie Benton (Rachel), Tom Bacon (Rafe), Robert Hardy (Parry), Martin Forsström (Sergei), Richard Kinsey (Jack), Rachel Evis (Taffy), u. a. Ham radio enthusiasts exaggerate who they are to the other listeners assuming they'll never meet but then have to try and live up to their fantasy personalities when they meet. When circumstances change, two of them have to try and live up to their larger than life personas, with disastrous results. (© IMDB) - Internet Movie Database: linkext. Link 87:00
VIIII.a Kei A Prairie Home Companion. 30th Broadcast season celebration USA 2004 R: Joe Brandmeier, Buch: Garrison Keillor. Cast: Garrison Keillor, Jearlyn Steele, Inga Swearingen, Phillip Brunelle, Peter Ostroushko, Andy Stein, Cindy Cashdollar u. a. - Recorded at Fitzgerald Theater, St. Paul, Minnesota, USA - Internet Movie Database: linkext. Link 120:00+
VIIII.a Alt Last Radio Show: A Prairie Home Companion (O: A Prairie Home Companion) –2006, USA, 2 Disc Special Edition – R: Robert Altman; Drehbuch: Garrison Keillor; Kamera: Edward Lachman. Cast: Marylouise Burke (Lunch Lady); Woody Harrelson (Dusty); L. Q. Jones (Chuck Akers); Meryl Streep (Yolanda Johansen), Garrison Keillor (Garrison Keillor). - A look at what goes on backstage during the last broadcast of America's most celebrated radio show, where singing cowboys Dusty and Lefty, a country music siren, and a host of others hold court. (© IMDB) – Internet Movie Database: linkext. Link 105:00 + 100:00
stanolly.mpg Stan Laurel und Oliver Hardy: The Hog Wild (O: The Hog Wild AKA The aerial antics) - USA, August 1930. R: James Parrott; Drehbuch: H. M. Walker. Cast: Stan Laurel; Oliver Hardy. - Panik auf der Leiter. Stan Laurel und Oliver Hardy wollen für das Radio eine Hochantenne auf dem Dach errichten. Internet Movie Database: linkext. Link 18:20
VIIII.a Lev Good Morning Vietnam (O: Good Morning Vietnam). R: Barry Levinson; Drehbuch: Mitch Markowitz. Cast: Robin Williams (Adrian Cronauer); Forest Whitaker (Edward Garlick); Bruno Kirby (Lt. Steven Hauk). - Adrian Cronauer kommt 1965 als neuer unkonventioneller AFN-Radiomoderator nach Vietnam, um für die US Army auf Sendung zu gehen, gewinnt schnell eine große Fangemeinde unter den Soldaten, erzeugt jedoch auch Widerwillen bei seinen direkten Vorgesetzten. Eines Tages sieht Cronauer in der Stadt eine junge vietnamesische Frau, von der er sofort fasziniert ist. Von ihrem Bruder Tuan erfährt er ihren Namen, Trinh. Cronauer freundet sich mit ihrem Bruder an, besucht in seiner freien Zeit Trinh und ihre Familie in ihrem Dorf und erhält durch diese Kontakte einen immer tieferen Einblick in die Situation in Vietnam und in die Ungerechtigkeit des Krieges. Als er eines Tages Soldaten an der Front besuchen will, um sie zu interviewen, fährt sein Wagen auf eine Landmine und wird später von Trinhs Bruder Tuan gefunden, der als "Terrorist" gesucht wird. Tuan erklärt ihm, warum er den Anschlag auf die GI-Kneipe verübt hat: Viele seiner Verwandten wurden von Amerikanern getötet. Cronauer wird nach Guam strafversetzt. Zum Abschied gibt er seinem Kollegen Garlick ein Tonband mit dem Wunsch, es im Radio zu spielen - eine besonders subversive Abschiedssendung Cronauers. (Zit.n.: secure linkext. Link ) - Internet Movie Database: linkext. Link 116:00
VIIII.i Nol Prestige. Die Meister der Magie (O: Prestige) USA 2006 - R: Christoper Nolan; Drehbuch: Jonathan Nolan und Christopher Nolan. Cast: David Bowie (Nicola Tesla), Hug Jackman (Robert Angier); Christian Bale (Alfred Borden); Michael Caine (Cutter); Scarlett Johansson (Olivia Wenscombe); Rebecca Hall (Sarah Borden) – London um die Jahrhundertwende. Nachdem Robert Angier und Alfred Borden ihr Magier-Handwerk bei dem Illusionisten Cutter erlernt haben, steigen sie zu grossen Zauberern auf Englands Bühnen auf. Zum größten Trick gehört eine große Tesla-Spule (und Tesla wird auch in den Plot einbeziogen). Als aber Angiers Ehefrau bei einem Trick wegen Bordens Eigensinnigkeit ums Leben kommt, werden sie zu erbitterten Feinden. Während Showman Angier auch dank seiner attraktiven Assistentin vom Publikum favorisiert wird, lässt der ruppigere Borden nichts unversucht, um seinen Rivalen auszustechen - mit tödlichen Folgen. (Zit.n.: IMDB) - Internet Movie Database: linkext. Link 125:00
VIIII.i Hil Die Warriors (O: The Warriors). USA, 1979 - R: Walter Hill, Drehbuch: David Shaber, Walter Hill, Kamera: Andrew Laszlo. Cast: Michael Beck (Swan), James Remar (Ajax), Dorsey Wright (Cleon), Brian Tyler (Snow), David Harris (Cochise), Tom McKitterick (Cowboy), Roger Hill (Cyrus), David Patrick Kelly (Luther), Marcelino Sánchez (Rembrandt), Mercedes Ruehl (Polizistin), Thomas G. Waites (Fox), Deborah Van Valkenburgh (Mercy). Nach dem Roman von Sol Yurick, der wiederum die Anabasis des Xenophon interpretiert. New York City, Ende der 1970er Jahre: Die Stadt wird von hunderten Gangs bevölkert. Gangsterboss Cyrus von den Riffs, plant, alle Gangs zu einer riesigen „Armee der Nacht“ zu vereinigen. Der Anführer der Rogues, Luther, erschießt ihn hinterrücks aus der Menge und wird dabei von einem Mitglied der Warriors, einer Gang aus Coney Island, gesehen. Als die Riffs den Mörder suchen, beschuldigt Luther die Warriors, Cyrus erschossen zu haben. Über einen Radio-Piratensender - einziger Rundfunk-Bezug (!) - werden alle Gangs der Stadt von einem weiblichen DJ informiert, dass die Riffs die Warriors tot oder lebendig haben wollen. Alle Gangs der Stadt machen sich auf die Jagd nach den Warriors, bis Luther gestellt wird und die Warriors ihre Unschuld bewiesen haben. - Internet Movie Database: linkext. Link 89:00
tkx.mpg / VIIII.c Jaq TKX antwortet nicht (O: Si tous les gars du monde). - Frankreich, 1956. R: Christian-Jaque, Drehbuch: Christian-Jaque u. a.; Cast: André Valmy (Le Guellec), Jean Gaven (Jos), Marc Cassot (Marcel), Georges Poujouly (Benj), Doudou Babet (Mohammed), Hélène Perdrière (Christine Largeau), Jean-Louis Trintignant (Jean-Louis). Auf dem französischen Fischdampfer Lutèce bricht plötzlich eine rätselhafte Krankheit aus. Einige Besatzungsmitglieder verdächtigen den Algerier Mohammed, eine Krankheit an Bord eingeschleppt zu haben. Kapitän Le Guellec sendet unermüdlich Notrufe aus, die aber niemand empfängt. Seine letzte Hoffnung ist der Amateur-Kurzwellensender. Inzwischen sind bereits fünf Besatzungsmitglieder erkrankt. Tatsächlich empfängt im fernen Togo der Kaufmann Alberto den Notruf und alarmiert den örtlichen Tropenarzt. Dieser identifiziert die Krankheit anhand der Symptome als Botulismus. Nur das Pasteur-Institut in Paris verfügt über ein Serum, welches noch dazu in spätestens zwölf Stunden bei den Fischern sein muss. Erneut wird der Funksender bemüht, bis der Radiomechaniker Jean-Louis in Paris den Funkspruch hört und das Serum beschaffen kann. Die nächstmögliche Flugverbindung führt von Paris nach München und von dort wiederum nach Oslo. Ein blinder Funkkamerad soll das Serum in München in Empfang nehmen und weiterleiten. Doch aufgrund einer Verwechslung gelangt das Serum mit einer polnischen Stewardess nach Berlin. Wiederum gibt es verzweifelte Funknotrufe, bis das Serum endlich von einem amerikanischen Soldaten abgeholt werden kann. An der Berliner Sektorengrenze wird der Soldat aber verhaftet. Der sowjetische Offizier lässt sich allerdings von der Notlage überzeugen und organisiert ein sowjetisches Flugzeug, was die Medikamente direkt von Berlin nach Norwegen fliegt. Dort bringt ein norwegisches Flugzeug die Medikamente auf die See und wirft sie per Fallschirm über der Lutèce ab. Jedoch fällt die Ladung weitab vom Schiff ins Meer. Ausgerechnet der Algerier Mohammed, der als letzter Fischer noch nicht erkrankt ist, springt nun ins eisige Nordmeer und rettet seine Kameraden. Der Film endet damit, dass alle irgendwie an der nationenübergreifenden Rettungsaktion beteiligten Menschen, zumeist über Funksprüche, von der Rettung der Fischer erfahren. (Zit.n.: secure linkext. Link – Internet Movie Database: linkext. Link 94:53
wind.mpg Windtalkers (O: Windtalkers) - USA, 2012 -R: John Woo, Drehbuch: John Rice, Joe Batteer, Kamera: Jeffrey L. Kimball. Cast: Nicolas Cage (Sergeant Joe Enders), Adam Beach (Private Ben Yahzee), Peter Stormare (Sergeant Hjelmstad), Noah Emmerich (Private Chick), Mark Ruffalo (Private Pappas), Brian Van Holt (Private Harrigan), Martin Henderson (Private Nellie), Roger Willie (Private Charlie Whitehorse), Frances O'Connor (Rita), Christian Slater (Sergeant Ox Henderson), Jason Isaacs (Major Mellitz), William Morts (Fortino) - Den japanischen Streitkräften gelingt zu Beginn des Zweiten Weltkriegs die Eroberung eines Großteils des pazifischen Raumes. Dies lässt sich unter anderem auf die Überlegenheit des japanischen Geheimdienstes zurückführen, der es schafft, einen Großteil des amerikanischen Funkverkehrs abzufangen und zu entschlüsseln. Daher zieht die US-Kriegsmarine 1942 vermehrt Angehörige des Diné-Volkes (auch Navajo genannt) ein, um einen auf deren Muttersprache (Navajo) basierenden Nachrichtencode zu entwickeln. (Navajo für Funker: „Die mit dem Wind sprechen“.) Dieser Navajo-Code leitet mit etwa 400 indianischen Code-Sprechern, die als Funker und Fernmelder im Dienst der Kriegsmarine stehen, die Gegenoffensive der USA im Pazifikkrieg ein. Da die Japaner die Sprache der Diné ohne einen Muttersprachler nicht entschlüsseln können, hat der Schutz der Indianer vor Gefangennahme höchste Priorität. Der hoch dekorierte Marine-Sergeant Joe Enders erhält 1944 den Auftrag, den Navajo Private Ben Yahzee unter allen Umständen zu beschützen. Dem jungen Sergeant Ox Henderson wird der Navajo Charlie Whitehorse anvertraut. Die vier sind an der Schlacht um Saipan beteiligt. Enders und Henderson gehen zunächst auf Distanz zu den Navajo, wohlwissend, deren Tod im Falle einer Gefangennahme billigend in Kauf nehmen zu müssen, um den Nachrichtencode zu schützen. Aufgrund ihrer gemeinsamen Erlebnisse wird dieser Schutzwall zusehends aufgeweicht. Folglich schafft Enders es nicht, seinen Befehl auszuführen, den ihm anvertrauten Funker zu töten, sondern stellt über sein Überleben über den Schutz des Geheimcodes. Heute streitet das Pentagon ab, es habe jemals den Befehl gegeben, dass die Codesprecher nicht in Feindeshand fallen dürften. Das Navajo wurde nie verschriftlicht, weswegen es dem deutschen und japanischen Geheimdienst nicht gelang, den Nachrichtencode zu dechiffrieren; vermutlich der einzige der Militärgeschichte, der nie geknackt wurde. (Zit.n.: secure linkext. Link ) – Internet Movie Database: linkext. Link 130:09
wind_dc.mpg Windtalkers (O: Windtalkers) - USA, 2012 - The Director's Cut 143:07
signals.wmv The Last Signals (O: The Last Signals) - USA, 2012 - R: Thomas Lynskey, Drehbuch: Thomas Lynskey, Cast: Jacob Swing (Harold Bride), Thomas Lynskey (John Phillips), Robert Bagdon (Harold Cattom), Richard Meyers (Captain Edward John Smith), Andrew Leland (Sixth Officer James Moody), Edward Schneider (Second Officer Charles Lightoller), Amanda Farese (Passagierin), Friedrich Haas (Guglielmo Marconi) u. a. - The Last Signals is the story of the sinking of the RMS Titanic from the point of view of its Marconi Telegraph Operators. Harold Bride, he Junior Operator, is the focus of the film. John Phillips is the Chief Operator. – (signals.doc, signals_1-8.jpg) – Internet Movie Database: linkext. Link 42:48
nachteis.mp4 In Nacht und Eis. Seedrama. Lebenswahr gestellt nach authentischen Berichten Deutschland, 1912, EA 1912.08.17 - Stummfilm. Prod.: Continental Kunstfilm GmbH Berlin R, Buch: Mime Misu. Cast: Otto Rippert (Kapitän), Ernst Rückert (1. Offizier), Waldemar Hecker (Telegraphist). Kamera: Max Rittberger - Der erste Film vom Untergang der Titanic am 15. April 1912. – Wikipedia, ausführlich: secure linkext. Link - Internet Movie Database: linkext. Link 34:55
titanic1943.mpg Titanic - Deutschland/UFA 1943 – R: Herbert Selpin, Werner Klingler (ungenannt). Buch: Harald Bratt (ungenannt), Hansi Köck (ungenannt), Herbert Selpin, Walter Zertett-Olfenius. Cast: Otto Wernicke (Kapitän Edward J. Smith), Ernst Fritz Fürebringer (Bruce Ismay), Karl Dannemann (Funker Philipps – ungenannt), Hans Nielsen (1. Offizier Petersen), Karl Schönböck (John Jacob Astor), Sybille Schmitz (Sigrid Olinsky), Kirsten Heilberg (Gloria), u.a. - Der von Goebbels in Auftrag gegebene Film schildert die Katastrophe in Form antibritischer Propaganda. Die White Star Line habe kurz vor dem Bankrott gestanden und deshalb den Kapitän bestochen, mit der Titanic in Rekordzeit den Atlantik zu überqueren, um die Reederei durch den Ruhm des „Blauen Bandes“ (der Auszeichnung für das jeweils schnellste Passagierschiff zwischen Ärmelkanal und New York City) finanziell retten zu können. Nur der deutsche Erste Offizier Petersen (in Wirklichkeit gab es keinen deutschen Offizier an Bord) erkennt die Gefahr; seine Warnungen werden aber ignoriert. Während des Untergangs versuchen reiche Passagiere und auch der Reederei-Präsident Sir Joseph Bruce Ismay, den Kapitän zu bestechen, ihnen Plätze in den Rettungsbooten zu überlassen. Den größten Mut und Charakter während der Katastrophe zeigen die deutschen Passagiere und Besatzungsmitglieder. Als Kapitän Smith den Besatzungsmitgliedern sagt, sie seien frei und alle versuchen sich zu retten, rettet Petersen im letzten Moment ein britisches Mädchen, das in einer Kabine allein gelassen worden war, und bringt es in ein Boot. Schockiert beobachten die Passagiere in den Booten den Untergang der Titanic. In der Gerichtsszene am Schluss des Films bezichtigt Petersen den Präsidenten der Hauptschuld am Unglück. Die Gerichtskommission verwirft diese Auffassung, weil rechtlich gesehen nur der (umgekommene) Kapitän das Kommando hatte. In der Nebenhandlung gibt es mehrere romantische Geschichten, bei denen die Situationen von wahrer Liebe, alter Liebe, neuer Liebe, Dreiecksbeziehung, Verlobung, Heirat und Aufopferung zum Thema werden. (Zit.n.: secure linkext. Link ) – Internet Movie Database: linkext. Link - Hemma Marlene Prainsack: So sank die Titanic. Antibritische Propaganda im nationalsozialistischen Spielfilm Diplomarbeit, Universität Wien, 2013 - linkext. Link 85:01
nazititanic.mpg Nazi Titanic USA/UK History Channel, 2012. R: Oscar Chan. Lee Williams (Narrator) - Nazi Titanic is the amazing and unknown story of one of the most bizarre chapters of WWII. In the middle of the war, Nazi propaganda minister Joseph Goebbels, who was fascinated by the Titanic, decided to make a movie based on the sinking of the ship, so he green lighted a $180-million dollar budget. Director Herbert Selpin entered the picture wanting to become Germany's best known filmmaker but before the filming was over he would be dead of an apparent suicide, although some debate it was murder. Countless problems happened during the production including a director who simply wanted more and more and apparently not caring that they were in war. The final flaw was that his best writer, a man who he got a job as screenwriter on the film, eventually turned him in for anti-Nazi rants that might have led to his demise. (Zit.n.: IMDb) – Internet Movie Database: linkext. Link 120:00
dienazitit_01.mpg Die Nazi Titanic – Teil 1 Prod.: Johnny- Kola Dokumentation. Spr: NN. Ergänzte deutsche Synchronfassung von Nazi Titanic - YouTube: secure linkext. Link 44:59
dienazitit_02.mpg Die Nazi Titanic – Teil 2 Prod.: Johnny- Kola Dokumentation. Spr: NN. Ergänzte deutsche Synchronfassung von Nazi Titanic - YouTube: secure linkext. Link 43:54
disaster.mpg Atlantic AKA Titanic- Disaster in the Atlantic - UK/British International Pictures, 1929 - R: Ewald André Dupont Buch: Victor Kendall, Ernest Raymond (play). Cast: Franklin Dyall, Madeleine Carroll, John Stuart. - Adhering to the classic three-act structure, the first portion of the film concentrates on the passengers -- both above and below deck - of a huge luxury liner on its maiden voyage. The middle portion deals with the liner's collision with an iceberg and the reactions of the passengers, ranging from mild annoyance to outright panic. Dupont reserves the best for last, as the great ship Atlantic begins its final descent amidst the terrified cries of the passengers as they try to crowd into too few lifeboats. Stalwart courage and craven cowardice come head to head in the climactic scenes, but in the final summation it is the special effects, rather than the behavior of the characters, that linger longest in the memory. Amazingly, the film fades before the ship sinks beneath the waves, which may be why Atlantic came nowhere near the box-office success of Cameron's Oscar-winning Titanic (besides, who had a billion dollars back in 1930?) In addition, too much time is spent on a comedy-relief steward, as if the death of the great ship was some sort of Broadway musical revue. Based on a stage play by Ernest Raymond, Atlantic was simultaneously filmed in English, French and German-language versions. (Zit.n.: linkext. Link ) - Internet Movie Database: linkext. Link 14:36
sostitanic.mpg S.O.S. Titanic USA/UK 1979 – Prod: Roger Gimbel, Buch: James Costigan, R: William Hale. Cast: David Janssen, Cloris Leachman, Harry Andrews, Czristopher Strauss (Harald Cottam) u.a. - Um das Drama aller drei Klassen auf der Titanic zu veranschaulichen, werden im Verlauf des Films gleich drei Handlungen parallel erzählt. In der 1. Klasse ist es John Jacob Astor, der mit seiner jungen und schwangeren Frau nach New York City reist, in der 2. Klasse ist es der Hochschullehrer Lawrence Beesley, der eine Romanze mit der Berufskollegin Leigh Goodwin beginnt, und in der 3. Klasse verliebt sich der irische Immigrant Martin Gallagher in eine irische unbekannte Schönheit. Drei Schicksale und Hoffnungen verlassen Southampton in Richtung USA und enden doch an jenem schicksalshaften 14. April 1912, als das als unsinkbar geltende Luxusschiff auf einen Eisberg trifft und der verzweifelte Kampf um die Rettungsboote beginnt. - Der Film wird als technisch weniger gelungen angesehen und beschränkt sich mehr auf die historischen Fakten als auf Authentizität des Filmsets. Die Titanic ist in diesem Film weder realistisch noch im Maßstab und Aussehen rekonstruiert. Die Einrichtung der für die Innenaufnahmen verwendeten Kulissen entsprachen großenteils den 1930er Jahren. Manche Außenaufnahmen lassen den Schluss zu, dass der Film teilweise auf der Queen Mary gedreht wurde. Diverse Einstellungen des sinkenden Schiffes ähneln zudem vergleichbaren Sequenzen aus dem britischen, in schwarz-weiß gedrehten Titanic-Film A Night to Remember aus dem Jahre 1958, welche für diesen TV-Film offensichtlich eincoloriert worden sind. (Zit.n.: secure linkext. Link ) - Internet Movie Database: linkext. Link 98:32
titanic_del.mpg Titanic – Deleted Scene USA, 1997 – Nicht verwendete Szene im Radio Room. - Quelle/gelöscht: secure linkext. Link 01:45
VIIII.i Bak Die letzte Nacht der Titanic (O: A Night to Remember) – UK, 1958 - R: Roy Ward Baker, Kamera: Geoffrey Unsworth, Drehbuch: Eric Ambler, Cast: Kenneth More (Zweiter Offizier Charles Herbert Lightoller), Ronald Allen (Mr. Clarke), Robert Ayres (Maj. Arthur Peuchen), Honor Blackman (Mrs. Liz Lucas), Anthony Bushell (Kapitän der Carpathia Arthur Rostron), Kenneth Griffith (John 'Jack' Phillips) u. a. - Am Nachmittag des 14. April 1912 vernimmt der Funker der „Titanic“ die erste Warnung vor einem Eisberg, macht sich aber weiter keine Sorgen über diese Nachricht; das Schiff gilt schließlich als unsinkbar. Kurz vor Mitternacht meldet der Ausguck: „Eisberg unmittelbar voraus!“ Der Eisberg streift die „Titanic“ an der Seite und versetzt ihr eine 91 Meter lange Wunde. Von da an ist das Schiff dem Untergang geweiht. Langsam neigt sich das Schiff vornüber in das eisbedeckte Wasser des Atlantiks. Nach altem Seemannsbrauch erteilt der Kapitän mit ruhiger Stimme sein Kommando. Während sich das Heck immer höher schiebt, macht sich Panik breit. 58 Seemeilen entfernt gehen beim Dampfer „Carpathia“ die SOS-Rufe ein, die der Funker der „Titanic“ unaufhörlich über den Äther schickt. Sofort macht sich die „Carpathia“ auf, der „Titanic“ zu Hilfe zu eilen. Die Fahrt wird allerdings rund vier Stunden beanspruchen. Nur zehn Meilen entfernt befindet sich der Frachter „Californian“. Seine Mannschaft erkennt die Lichter der „Titanic“ und bemerkt, dass das Schiff gestoppt hat. „Sicherheitshalber“, denken die Seeleute, denn sie selbst haben wegen des Packeises und der Dunkelheit einen Halt eingelegt. Sie sehen auch die Seenotraketen in den Himmel steigen, glauben aber, es handle sich um ein Spektakel zur Erheiterung der Passagiere. Unterdessen warten an Bord der „Titanic“ noch rund 1.500 Personen auf ihre Rettung, obwohl inzwischen kein Rettungsboot mehr zur Verfügung steht. Als der Bug unter das eiskalte Wasser taucht, kämpfen sich alle zum Heck durch, das als einziger Teil des Schiffes noch aus dem Wasser ragt. Der Dampfer neigt sich immer mehr zur Seite, verharrt ein paar Sekunden in dieser Stellung und sinkt dann in die Tiefe. Als schließlich die „Carpathia“ am Unglücksort eintrifft, können gerade noch 705 Überlebende aus dem Wasser geborgen werden. (Zit.n.: secure linkext. Link ) Ablauf und Dialoge wurden an Hand der Protokolle der nachfolgenden Untersuchungen erarbeitet. – Internet Movie Database: linkext. Link 121:00
parade.mpg Die große Starparade (O: Die große Starparade) 1954 Österreich - R: Paul Martin, Drehbuch: Ernst Neubach und Franz Tanzler. – Cast: Adrian Hoven (Peter Hofer), Renate Holm (Renate Winkelmann), Gunther Philipp (Hannes Schöpf), Peter W. Staub (Paul Grüter), Hans Olden (Lukas Pichler), Fritz Imhoff (Herr Winkelmann), Aribert Wäscher (Rundfunkintendant), u. a. - Renate Winkelmann, die Tochter eines reichen Strumpffabrikanten, soll nach dem Willen des Vaters einen Strumpfhersteller-Sohn heiraten, liebt jedoch den mittellosen Sänger Peter Winkelmann will Peter erst als Schwiegersohn akzeptieren, wenn er 500 Fanbriefe vorweisen kann. Beim Rundfunk werden Renate und Peter nach dem Vorsingen abgelehnt. Wie ihnen ergeht es dem Schlager-Komponisten Paul. Am Empfang, klagt ihnen Rezeptionist Hannes sein Leid.Während er früher als Funker gearbeitet hat, muss er nun Kaffee holen. Die vier beschließen, Hannes’ alte Funkausrüstung zu reaktivieren und einen Schwarzsender ins Leben zu rufen. In dem Dorf, wo Hannes stationiert war, finden sie auf dem Dachboden der Bäuerin Schwandtner das Funkgerät wieder. Renate, die jodelnde Bauerntochter Kati und die Zither spielende Frau Schwandtner ergänzen das Team. Das erfolgreiche Programm des „Liebessenders“ bringt in allen Übertragungen den Aufruf, keine Winkelmann-Strümpfe mehr zu kaufen, bevor der nicht in eine Heirat von Renate und Peter einwilligt. Das Dorf wird zum Anlaufpunkt für große und kleine Stars der Unterhaltungsbranche. Ein getarnter Reporter der Quick fotografiert heimlich die Künstler. Seine Schnappschüsse sorgen für weiteres Interesse am Sender und den Sängern, helfen jedoch auch der Polizei bei ihrer Suche. Die Künstler reisen als Matrosen verkleidet nach Hamburg, wo sie kurz von der Wasserpolizei eingeholt werden. An Land werden sie jedoch begeistert empfangen. Herr Winkelmann akzeptiert Peter und Renates Liebe zueinander, das Team bekommt Sendezeit beim Rundfunk. (parade.doc) – Internet Movie Database: linkext. Link 97:52
antena.mpg La Antenna (O: La Antena) - Argentinien, R und Drehbuch: Esteban Sapir – Cast: Valeria Bertuccelli (Mr. TVs Sohn), Florencia Raggi (Sängerin "La Voz"), Alejandro Urdapilleta (Mr. TV), Rafael Ferro (Der Erfinder), Julieta Cardinali (Krankenschwester), u. a. - In einer Stadt, in der die Bürger ihre Stimme verloren haben, will ein sinistrer Fernsehimpresario die Macht an sich reißen. Seine Sendungen lullen die Bevölkerung ein, eine Sängerin dient dabei als Hauptattraktion. Doch er hat seine Rechnung ohne einige wenige Aufrechte gemacht: Ein Fernsehmechaniker flieht mit seiner kleinen Tochter in die Berge, ihnen steht der augenlose Sohn der Sängerin bei. Von einem alten Sendezentrum aus wollen sie der Massenhypnose entgegenwirken. (antena.doc) - Internet Movie Database: linkext. Link 91:22
mother.mp4 Mother Night (O: Mother Night) - 1996 USA - R: Keith Gordon, Drehbuch: Robert B. Weide – Cast: Nick Nolte ( Howard Campbell), Sheryl Lee (Helga Noth / Resi Noth), Alan Arkin (George Kraft), Bernard Behrens (Reverend Dr. Lionel Jones), Anna Berger (Epstein’s Mother), Arye Gross (Dr. Abraham Epstein), Norman Rodway (Werner Noth), Frankie Faison (Robert Sterling Wilson), Gerard Parkes (Father Patrick Keeley), Vlasta Vrana (August Krapptauer), Zach Grenier (Joseph Goebbels), Kirsten Dunst (Young Resi Noth), Anthony J. Robinow (Prison Warden), Michael McGill (Prison Official), Shimon Aviel (Guard Bernard Liebmann), u. a. An American spy behind the lines during WWII serves as a Nazi propagandist, a role he cannot escape in his future life as he can never reveal his real role in the war. They have a scene which is supposed to take place just before World War II with some people listening to a broadcast Howard Campbell is making. They show them listening on a Hallicrafter S-38C. Note: The S-38C wasn't manufactured until around the mid 1950s. – Internet Movie Database: linkext. Link 114:00 vp_131
VIIII.1.c RotZel Das rote Zelt (O: Krasnaja palatka, La tenda rossa) - 1969, Sowjetunion/Italien - R: Michail Kalatosow; Drehbuch: Richard DeLong Adams, Ennio De Concini; Produktion: Franco Cristaldi; Musik: Ennio Morricone (italienische Fassung), Aleksandr Zatsepin (sowjetische Fassung); Kamera: Leonid Kalaschnikow; Schnitt: Peter Zinner, John Shirley – Cast: Sean Connery (Roald Amundsen), Claudia Cardinale (Schwester Valeria), Hardy Krüger (Flieger Lundborg), Peter Finch (General Umberto Nobile), Massimo Girotti (Romagna), Luigi Vannucchi (Captain Zappi), Mario Adorf (Funker Biagi), Eduard Marzewitsch (Finn Malmgren), Grigori Gaj (Kapitän Samojlowitsch), Nikita Michalkow (Pilot Tschuchnowski), Nikolai Iwanow (Kolka), Boris Chmelnizki (Viglieri), Juri Solomin (Trojani), Juri Wisbor (Běhounek), Donatas Banionis (Mariano), Otar Koberidse (Cecioni) - Am 25. Mai 1928 stürzt der italienische Konstrukteur Umberto Nobile mit seinem Luftschiff Italia auf dem Rückweg vom Nordpol ab. Einige Überlebende können sich in ein Zelt retten, das sie rot anstreichen, um besser entdeckt werden zu können. Drei Expeditionsmitglieder brechen zu Fuß auf, die anderen bleiben. Der Funker Biagi kann Verbindung zur Außenwelt herstellen und ermöglicht auf diese Weise die Rettung durch den sowjetischen Eisbrecher Krassin Zuvor wird Nobile von einem schwedischen Piloten gerettet – als erster, was ihm später Schmach und Schande einträgt. Roald Amundsen kommt als Leiter einer Rettungsexpedition ums Leben. Im Film wird der von seinem Gewissen geplagte Nobile von allen Beteiligten in einer fiktiven „Gerichtsverhandlung“ zur Rede gestellt – Rahmen für die Handlung des Films, die zum Gutteil auf Tatsachen basiert. Chronik: Der Spiegel, 01.03.1961: linkext. Link - Polar-Kreuzfahrten: secure linkext. Link - bei DokuFunk: linkext. Link - Internet Movie Database: linkext. Link 117:00
sag.ts Sag, dass du mich liebst (O: Parlez-moi de vous) Frankreich, 2012 - R: Pierre Pinaud ; Stéphanie Carreras (Produzent), Maïdi Roth (Musik), Guillaume Deffontaines (Kamera)-- Cast: Karin Viard (Claire Martin / Mélina), Nicolas Duvauchelle (Lucas), Nadia Barentin (Joëlle Goulain), Catherine Hosmalin (Ingrid Goulain), Patrick Fierry (André, le producteur), Jean-Noël Brouté (Bertrand, l'ingénieur du son) u.a. - Claire Martin ist eine elegante 40-jährige Frau, die allein und bodenständig lebt. Als Moderatorin bei Radio France gibt sie in der Sendung „Erzählen Sie, was Sie bewegt“ ihren Anrufern Ratschläge in Beziehungs-, Sex- und allgemeinen Lebensfragen. Für ihre herzliche und offene Art erfährt sie große Bewunderung und die Zuhörerzahlen brechen immer wieder Rekorde. Doch Claire möchte anonym bleiben und strahlt außerhalb ihrer Sendung eine kühle Distanz aus. Privat lebt sie allein und zurückgezogen. Eines Tages erreicht sie ein langerwarteter Anruf. Claire hatte eine Personensuche beauftragt und jetzt kommt das Ergebnis: Ihre Mutter konnte ausfindig gemacht werden. Claire wurde als Kind zur Adoption freigegeben und hat nun das erste Mal einen Namen ihrer leiblichen Mutter: Joëlle Goulain. Sie fährt zur angegebenen Adresse, doch bringt sie nicht den Mut auf zu klingeln. Der Frau, die irgendwann aus der Haustür kommt, folgt sie mit dem Auto heimlich zu einem Wohlfahrtsverein. Dort erfährt sie, dass Joëlle an einem anderen Tag kommen wird. Derjenige, der ihr das sagt, ist Lucas, Joëlles Enkel, der sie kurzerhand zu seinem Geburtstag einlädt. Dort trifft Claire inkognito auf ihre Mutter. Der Schock sitzt tief, als Joëlle sie nicht weiter beachtet, abwertend über „Mélina“ urteilt und sagt, außer eines weiteren Sohnes, Bernard, keine weiteren Kinder zu haben. Während Claire weiter versucht, einen Zugang zu ihrer Mutter zu gewinnen und ihr die Wahrheit zu sagen, kommt sie auch Lucas immer näher. (sag.doc) - International Movie Database: linkext. Link 83:22
draht.mp4 Der Antennendraht - Deutschland, 1938. R: Joe Stöckel; M: Karl Valentin, Liesl Karlstadt. - Karl wird von einem Freund gebeten, ein Stück Antennendraht zu besorgen. Während dieser auf dem Hausdach wartet, macht sich Valentin auf den Weg zu einer Sendestation, wird dort aber vom Portier zurückgewiesen. Doch Valentin hat den festen Entschluss gefasst, den Sender nicht ohne den Antennendraht zu verlassen und begibt sich in den Senderaum, wo er das Angebot erhält, als Ersatz für den momentan unerreichbaren Geräuschemacher beim Sender vorübergehend tätig zu sein. Auf der der Stelle beginnt er mit dem neuen Job, wobei etliche Missgeschicke passieren. – secure linkext. Link 18:24
fahrenheit.ts Fahrenheit 451 UK, 1966. - R: François Truffaut. Cast: Oskar Werner (Guy Montag), Cyril Cusack (Der Hauptmann), Julie Christie (Linda Montag / Clarisse) - Nach dem gleichnamigen Roman von Ray Bradbury (1951). In einer Welt der Zukunft, die als utopischer Polizeistaat und System totaler Kontrolle funktioniert, ist das Lesen von Büchern verboten und unter Strafe gestellt. Feuerwehrmann Guy, der Bücher verbrennt, lernt im Monorail-Zug die junge Clarissa kennen, die seiner Frau Linda gleicht und Bücher liebt. Bald ist er selbst der Faszination des Lesens erlegen. Er wird verraten und flieht in die Wälder, wo Menschen leben, die ihre Lieblingslektüren auswendig lernen, um sie der Nachwelt zu erhalten. MP-Bezug: Die TV-Wände. - Internet Movie Database: linkext. Link 107:40
sorge01/02.mp4 Spy Sorge Japan, 2003. E/Jap./japanisch mit chinesischen Untertitel, 2 Teile. R: Masahiro Shinoda. Cast: Iain Glen (Richard Sorge), Masahiro Motoki (Hidemi Ozaki), Kippei Shiina (Mitsusada Yoshikawa) u.a. - Biografische Darstellung des Lebens des sowjetischen Spions Richard Sorge. secure linkext. Link, secure linkext. Link - Internet Movie Database: linkext. Link 90:21 / 92:22
powerplay.wmv Piratensender Powerplay Deutschland, 1982. R: Sigi Rothemund. Cast: Mike Krüger, Thomas Gottschalk, Evelyn Hamann, Gunther Philipp u.a. - Erster von vier Filmen der Supernasen-Reihe mit dem Duo Krüger/Gottschalk. - Die Freunde Tommy und Mike senden regelmäßig montags um 15:00 Uhr als Piratensender aus einem behelfsmäßigen Studio in einer Wohnung, um dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk mit seinem „bescheuerten Programm“ den Spiegel vorzuhalten. Der Sender ist überaus beliebt bei der Bevölkerung, und das ist – neben der Tatsache des Vorhandenseins eines Piratensenders – Unterhaltungschef Dr. Müller-Hammeldorf vom Bayerischen Rundfunk ein Dorn im Auge. Angesichts immer weiter sinkender Einschaltquoten seines eigenen Programms wünscht er sich sehnlich, dem Treiben der illegalen Konkurrenz endlich ein Ende zu setzen. Er ist kurz vor dem Ziel, da bekommen Tommy und Mike unerwartet Hilfe von Mikes Schwester Irmgard. Sie präsentiert den verdutzten Jungs eine neue mobile Sendeanlage, eingebaut in einem Wohnmobil! Mit jetzt 200 Kilometern Reichweite und mehreren Werbeverträgen zur Finanzierung des Projekts geht Radio Powerplay wieder auf Sendung. Es entwickelt sich ein Katz-und-Maus-Spiel mit den Peilwagen der Post und der Polizei, und schon bald haben die Verfolger die wahre Funktion des unscheinbaren Gefährts erkannt. Um dennoch weiter senden zu können, müssen Tommy und Mike fortan in immer neue, teils skurrile Verkleidungen schlüpfen. Schließlich kommt es zum Showdown in einem Mädcheninternat, wo die ganze Sache endgültig auffliegt. Doch anstatt einer Strafe hat der BR-Programmdirektor eine Überraschung für die beiden Freunde: Er engagiert sie für den Bayerischen Rundfunk, und alles löst sich in einer riesigen Fete zum allseitigen Wohlgefallen auf. (powerplay.docx) (Zit.n.: secure linkext. Link ) - Internet Movie Database: linkext. Link 83:19
imitation.mp4 The Imitation Game (D: The Imitation Game - Ein streng geheimes Leben) – 2014, USA/UK. - R: Morten Tyldum. Cast: Benedict Cumberbatch (Alan Turing), Keira Knightley (Joan Clark), Matthew Goode (Hugh Alexander) u.a. Buch: Graham Moore nach der Turing. Biografie Enigma von Andrew Hodges. - 1927: Der junge Alan Turing ist ein introvertierter Junge, der von seinen Schulkameraden aufgrund seiner Andersartigkeit gemobbt wird. Lediglich sein Freund Christopher steht zu ihm. Sie tauschen im Mathematikunterricht untereinander verschlüsselte Botschaften aus. Alan beginnt, sich in Christopher zu verlieben. Als er ihm nach den Ferien seine Liebe offenbaren möchte, erfährt er, dass Christopher an Tuberkulose gestorben ist. -1939–1941: Nach Beginn der Kriegshandlungen zwischen Deutschland und Großbritannien bewirbt sich Turing um eine Stelle bei der Government Code and Cypher School in Bletchley Park. Er soll die durch die Enigma verschlüsselten Nachrichten der deutschen Armee knacken. Schnell entwickelt Turing die Idee, eine kryptanalytische Maschine zu bauen, um den sich täglich ändernden Schlüssel schneller herauszufinden. Turing stellt dafür Joan Clarke an und macht ihr einen Heiratsantrag, damit sie weiter an dem Projekt arbeiten kann. Turing stellt seine elektromechanische Turing-Bombe fertig; sie arbeitet aber zu langsam. Als eine Kollegin erwähnt, dass ihr deutsches Gegenüber seine Funksprüche immer gleich einleitet, hat Turing die entscheidende Idee. Da zu Beginn jedes Tages ein Wetterbericht verschlüsselt gesendet wird, der stets mit denselben Worten beginnt und endet, kann das Team den Suchraum für die Maschine erheblich einschränken, und endlich gelingt es, den Code zu knacken. Turing offenbart seiner Verlobten Joan Clarke gegenüber seiner Homosexualität. - 1951: Bei Turing zu Hause wird eingebrochen. Bei den Ermittlungen kommt per Zufall heraus, dass Turing homosexuell ist. Er wird wegen „grober Unzucht und sexueller Perversion“ verurteilt und soll sich einer Hormontherapie unterziehen. Bei einem Besuch Joan Clarkes erleidet er einen emotionalen Zusammenbruch. Suizid mit 41 Jahren. - Das Verhör mit Detective Nock, in dem Turing ihm seine geheime Tätigkeit im Zweiten Weltkrieg erzählt, stellt die Rahmenhandlung des Films dar. (imitation.docx) (Zit.n.: secure linkext. Link ) - Internet Movie Database: linkext. Link 105:33
radler_01/02.ts Easy Radler - Abenteuer in Australien (1+2) Österreich/ORF, 1979. R: Kurt Ockermüller, Buch: Sepp Tatzel, Cast: Karl Merkatz (Karl Roitinger) - Für Karl Roitinger, ÖBB-Fahrdienstleiter kurz vor der Pensionierung und begeisterter Amateurfunker, naht der große Tag, das größte Abenteuer seines Lebens: Er bricht auf, um mit dem Fahrrad Australien zu erkunden. Die Idee hatte er durch den Funkkontakt mit Maggy, einer australischen Funkkollegin, Sie soll ihm in Australien via Äther zur Seite stehen. 01:49 / 61:23
sterne_moser Solang’ die Sterne glüh’n (Alternativtitel: Zirkuskinder) - Österreich, 1958. R: Franz Antel, Drehbuch: Kurt Nachmann Cast: Gerhard Riedmann, Heidi Brühl, Hans Moser, Josef Meinrad - Der kleine Zirkus „Marinelli“ steht vor dem Aus. Neben dem Zirkusgelände gibt der „Milchkönig“ Runkelmann eine Pressekonferenz, um die Öffentlichkeit darüber zu informieren, dass er das Zirkusgelände kaufen wolle, um seine Großmolkerei noch größer machen zu können. Reporter und Mitarbeiter des Zirkus beginnen mehrere Versuche dieses Unternehmen zu boykottieren. (Zit.n.: secure linkext. Link ) Rundfunkbezug: Hans Moser als Clown Pipo stürmt in den Großen Sendesaal des Wiener Funkhauses und kapert sich ein Mikrofon, um seine Botschaft anzubringen (ca. ab Stunde 01:07:30) 114:43
orphee_01 - oprhee_05 Orphée Frankreich, 1950. R: Jean Cocteau. Buch: Jean Cocteau. Cast: Jean Marais, Marie Déa, Maria Casarès, François Périer - Der Film basiert auf der antiken Sage von Orpheus und Eurydike, hat jedoch den Unterschied, dass die Prinzessin des Todes, fast schon besessen, sich Orpheus zuwendet, dieser jedoch selbiges bei ihr durchlebt. - Fünf Ausschnitte aus dem Film zum Thema Morsen und Radio (Zit. n.: secure linkext. Link ) - Internet Movie Database: linkext. Link 02:56, 00:10, 02:14, 06:28, 01:21

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