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ap_2018

Audiopool 2018

30.05.

Archivnummern: AP/a_df/ap_2018_(Dateiname Audiodatei und/oder Begleitinformation)
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Datei Datum Inhalt Quelle Dauer
pippi 03.01 Wo ist die Pippi Langstrumpf des post-faktischen Zeitalters? Öffentlich rechtlicher Rundfunk - Ein Labor für demokratische Erziehung und zivilen Ungehorsam? Gast: Univ. Prof. Katharine Sarikakis, Kommunikationswissenschafterin, Institut für Publizistik, Universität Wien. Moderation: Rainer Rosenberg. Es gibt Menschen, die können (oder wollen) den Unterschied zwischen staatlichem und öffentlich rechtlichem Rundfunk nicht verstehen. Um dieses Verständnis zu verbreitern pflegt der ORF einen ständigen Diskurs mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zum Thema Öffentlichkeit und Rundfunk. Universitätsprofessorin Katharine Sarikakis hat sich in diesem Rahmen vor kurzem mit der Bedeutung von Medien für Kinder auseinandergesetzt, und ob z.B. öffentlich rechtliches Fernsehen nicht eine wichtige Basis für demokratische Erziehung und zivilen Ungehorsam im post-faktischen Zeitalter sein könnte. Denn es ist ja - um bei historischen Beispielen zu bleiben - ein grundlegender Unterschied, ob eine widerständige Figur wie die Pippi Langstrumpf eine Heldin für Kinder ist oder eine Gruppe von Kindern, die als Detektive Recht und Ordnung zum Durchbruch verhelfen. Und grundsätzlich hält Katharine Sarikakis fest: "In der Ära demagogischer Informations-Manipulation und politischer Zersplitterung ist eine Wiederentdeckung und Stärkung einer kulturellen Vermittlungs- und Führungsposition (des öffentlich rechtlichen Rundfunks) wohl notwendig. Ö1 53:57
tesla 04.01 Der Stromkrieg - Zum 75. Todestag von Nikola Tesla Von Ilse Huber. Nachdem Edison die Kohlefaden-Glühbirne erfunden hatte, stieg in Amerika der Bedarf an Elektrizität rapid an, und es stellte sich die Frage: Wie sollte diese Elektrizität übertragen werden? Edison setzte auf Gleichstrom, der allerdings auf weite Distanzen immense Verluste aufwies. Die Konkurrenten George Westinghouse und Nikola Tesla favorisierten Wechselstrom. Es begann ein regelrechter Stromkrieg, der sich über Jahre hinzog. Pikantes Detail: Der Kroate Nikola Tesla, ein genialer Physiker und Elektroingenieur, der in Graz studiert hatte, arbeitete vorher mit Edison zusammen. Als 1890 zum ersten Mal ein Mensch mit Wechselstrom hingerichtet wurde, nutzte Edison das für eine Negativ-Kampagne - erfolglos. Letztlich setzte sich das Wechselstromsystem weltweit durch. - Eine Chronik des Technologiestreits und ein Porträt des Erfinders Nikola Teslas, der über 100 Patente anmeldete und vor 75 Jahren in New York starb. Ö1 24:55
oe-r-rundfunk 04.01 Öffentlich-rechtlicher Rundfunk ist ein Mittel der Demokratisierung - "Wie steht es um die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Journalismus?" - Renata Schmidtkunz im Gespräch mit prominenten Medienmacher/innen. Erbittert kämpfen private Medienanbieter in Deutschland, der Schweiz und Österreich gegen die öffentlich-rechtlichen Anstalten um die heißumkämpften Terrains Fernsehen und Internet. Die Monopole der Öffentlichen fielen schon in den 1980-er bzw. 1990-er Jahren. Aber nun geht es darum, dass das öffentlich-rechtliche Mediensystem immer stärker unter Legitimationsdruck kommt: wofür verwenden sie die großen Budgets, die die Gebührenzahler/innen aufbringen müssen? Und ist die öffentlich-rechtliche Struktur im Zeitalter der medialen Dauerpräsenz durch das Internet überhaupt noch zeitgerecht? Über die Frage, was die Aufgabe des öffentlich-rechtlichen Journalismus sein kann und muss, diskutieren bei Renata Schmidtkunz: Roger de Weck, ehem. Generaldirektor der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft, Publizist und Manager; Ingrid Brodnig, Medienjournalistin, Digital Champion Österreichs in der EU, Vorsitzende der Initiative Qualität im Journalismus (IQ); Barbara Eppensteiner, Senior Community Managerin und ehem. Programmintendantin von Okto, Community-Fernsehen; Alfred Grinschgl, von 2001 - 2016 Geschäftsführer der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH für den Fachbereich Medien Ö1 53:43
tesla_02 07.01 Physiker Nikola Tesla Seine Technik machte den Strom transportfähig Tesla – da denkt man heute an eine prominente Marke für Elektroautos. Namensgeber war der Ingenieur Nikola Tesla, einer der wichtigsten Köpfe in der Geschichte der Elektrotechnik. Der geniale und exaltierte Erfinder starb vor 75 Jahren in New York. A: Frank Grotelüschen (tesla_02.docx) DLF 04:39
schweiz_01 23.02 Schweiz: Volksentscheid über Zukunft des öffentlichen Rundfunks Am 4. März stimmen die Schweizerinnen und Schweizer über die Abschaffung der Radio- und Rundfunkgebühren, Billag genannt, ab. Noch ist unklar, wie das Referendum ausgeht, doch schon jetzt sehen einige die mediale Vielfalt schwinden. Andere gehen noch einen Schritt weiter: Sie sehen die Schweizer Demokratie in Gefahr. Von Dietrich Karl Mäurer (schweiz_01.docx) DLF 19:59
schweiz_02 23.02 Medienquartett: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Europa unter Druck Am 4. März stimmen die Schweizer Bürger über die sogenannte No-Billag-Initiative ab. Sollte die Gebührenfinanzierung gekippt werden, könnte die Schweiz das erste Land in Europa ohne öffentlichen Rundfunk werden. Am Mikrofon: Christian Floto (schweiz_02.docx) DLF 44:59
langw 09.03 Drahtlos aus Königs Wusterhausen - Als die Langwelle entdeckt wurde Aus der Kinderstube des Rundfunks in Deutschland. A: Michael Groth – Der 29. Oktober 1923 gilt als Geburtsstunde des Rundfunks in Deutschland. Aus dem Vox-Haus in Berlin wurde die 'Funkstunde’ ausgestrahlt, die erste Unterhaltungssendung. Radioexperimente über die Langwelle gab es schon seit Ende 1920 - aus dem nahen Königs Wusterhausen wurde damals ein Weihnachtskonzert der Postbeamten übertragen. – DLF1973 DLRK Aus den Archiven 54:59
bbc 16.03 Europajournal - Öffentlich-Rechtlich erwünscht - die Briten und ihre BBC In ganz Europa wird derzeit diskutiert, ob sich die einzelnen Staaten einen unabhängigen öffentlich-rechtlichen Rundfunk leisten wollen und sollen. Die Schweizer haben gerade "ja" gesagt zu ihrer SRG, in Großbritannien hat der BBC lange heftiger Widerstand entgegengeschlagen: Zu teuer, zu kritisch, zu wenig modern, hieß der Vorwurf vor allem des Boulevard. Dem hat die BBC auch einiges zu kritisieren gegeben - unfassbare Honorare für männliche Starjournalisten, einige schlimme Fälle sexueller Belästigung, verkrustete Strukturen. Doch die BBC hat sich gewandelt - vieles wird schlanker, transparenter, bescheidener. Und plötzlich möchten viele Briten "ihre" alte BBC nicht mehr missen, sogar langjährige Kritiker aus der Politik, berichtet aus London Jens Marquardt. Ö1 07:17
df_20180319 19.03 DialogForum Die digitale Weltherrschaft vs. Demokratie mit einer Keynote von Viktor Mayer-Schönberger. Wohin führen uns digitale Technologien? Wie funktioniert der globale Datenkapitalismus? Wie kann sich die Demokratie in der digitalen Welt von Big Data behaupten? Und welche Rolle spielen dabei die öffentlich-rechtlichen Medien? Diese und andere Fragen standen im Mittelpunkt des ORF-DialogForums, das in Kooperation mit der Wochenzeitung „DIE ZEIT“ veranstaltet wurde. RKH 115:37
dallas 31.03 Die Lange Nacht über die Fernsehserie "Dallas" - Bohnenstroh im Cowboyhut J. R., Bobby, Sue Ellen: Das sind einige der vertrauten Charaktere der US-Erfolgsserie "Dallas". Obwohl die Serie vor allem das Triviale in den Vordergrund stellte, setzte sie in vielen Bereichen Standards. Vor 40 Jahren, am 2. April 1978, wurde "Dallas" zum ersten Mal im US-Fernsehen ausgestrahlt. Von Peter Kuttler und Guido Meyer. (Bearbeitete Fassung vom 2./3.7.2011) (dallas.docx) DLF 160:55
morsen 11.04. Wenn Vater und Tochter morsen - Kurz. Lang. Pause. Vom globalen Kommunizieren mit zwei verschieden langen Tönen Bereits als Kind war der 58-jährige Osttiroler Johannes Assmayr vom Kurzwellenradio seiner Eltern fasziniert. Beim Drehen durch die Programme empfing er plötzlich seltsame Piepstöne. Später erfuhr er, dass es sich dabei um Morsesignale handelte, über die Menschen auf der ganzen Welt miteinander kommunizieren. Er beschloss, eines Tages selbst Morsen zu lernen. Erst ein halbes Jahrhundert später hat er sich diesen Traum nun verwirklicht und besucht zweimal im Monat einen Morsekurs in Graz. Da er keine Nachmittagsbetreuung für seine Tochter hatte, nahm er sie kurzerhand mit. Und sie war begeistert von dieser 200 Jahre alten "Geheimsprache", wie sie sagt. Gestaltung, Moment-Echo: Jonathan Scheucher; Wort der Woche: Elisabeth Stecker Ö1 14:30
tschech_medien 13.04 Tschechische Medien unter Druck In den vergangenen Wochen gab es in Tschechien einige Großdemonstrationen für die Pressefreiheit - und auch solche gegen den Premierminister Andrej Babiš. Der ist im Amt, obwohl er keine Mehrheit im Parlament hinter sich hat. Nach tschechischer Verfassung geht das so: Der Präsident ernennt ihn und seine Regierung, kurz darauf muss er im Abgeordnetenhaus die Vertrauensfrage stellen. Bekommt er die Mehrheit nicht, bleibt er mitsamt der Regierung weiter im Amt - kommissarisch, bis der Präsident eine neue Regierung angelobt.Weil Babiš mittlerweile seit Monaten von Gnaden des Präsidenten Miloš Zeman regiert, sprechen viele von einem Machtpakt dieser beiden Männer. Zu ihrem gemeinsamen Instrumentarium zählt die Medienschelte: Unliebsame Journalisten werden schlicht als Teil eines Komplotts abgestempelt. Wobei Premierminister Babiš selbst als Eigentümer einiger Zeitungen dafür gesorgt hat, dass Investigativ-Journalisten ins Internet abgewandert sind. Gestaltung: Kilian Kirchgeßner Ö1 08:55
ns_rundfunk 01.05 Der NS Rundfunk und der 1. Mai Wissenschaftliches Essay von Wolfram Wessels mit den Großzitaten "Symphonie der Arbeit" und "Staatsakt für die Arbeit". "Symphonie der Arbeit" war Teil eines "Radiotags", mit dem die Nazis 1933 den 1. Mai feierten. Die akustische Hörspiel-Rekonstruktion "Staatsakt für die Arbeit", zeichnet über die Montage der Dokumente die Gesetze einer "totalen Inszenierung der Wirklichkeit" nach. SWR2 104:59
wienervorlesung 03.05 Der Bürgermeister der Bundeshauptstadt Wien, Michael Häupl, und der amtsführende Stadtrat für Kultur, Wissenschaft und Sport, Andreas Mailath-Pokorny, laden zu einer Wiener Vorlesung ein: Journalismus und Vertreibung. Ari-Rath-Preis für kritischen Journalismus an die Journalistin Alexandra Föderl-Schmid Der „Ari-Rath-Preis für kritischen Journalismus“ wurde auf der Basis einer Privatinitiative eingerichtet, um im Sinne des im Jänner 2017 verstorbenen renommierten ehemaligen Chefredakteurs der Jerusalem Post Journalistinnen und Journalisten auszuzeichnen, die sich in ihrer Arbeit um eine kritische und der Wahrung der Menschenrechte verpflichtete Berichterstattung über Flucht, Vertreibung und Asyl in hervorragender Weise verdient gemacht haben. Eine Jury von Expertinnen und Experten unter dem Vorsitz von Gertraud Auer Borea d’Olmo, der Generalsekretärin des Bruno Kreisky Forums für internationalen Dialog und enge Vertraute von Ari Rath, ehrt bei dieser Wiener Vorlesung in Zusammenarbeit mit dem Kreisky Forum die einstimmig gewählte Alexandra Föderl-Schmid als erste Preisträgerin. Begrüßung: Andreas Mailath-Pokorny, Stadtrat für Kultur, Wissenschaft und Sport; Laudatio: Bundeskanzler a.D. Franz Vranitzky; Anschließendes Gespräch mit: Preisträgerin Alexandra Föderl-Schmid, Franz Vranitzky, Gertraud Auer Borea d’Olmo, Vorsitzende der Preis-Jury, und Anna Thalhammer, Die Presse; Moderation: Peter Pelinka, Journalist und Medienberater RKH 83:26
df_20180516 16.05 Dialogforum Der Unterschied Diskussion über den Unterschied – und wer ihn macht, in Gesellschaft, Wirtschaft, vor allem aber auch: In den Medien. Mit dabei sind u.a. Martin Schenk von der Armutskonferenz und der Schriftsteller Ingo Schulze. (df_20180516.docx/jpg) RKH 95:45
steger 18.05 ORF-Stiftungsrat Steger: "Wollte wachrütteln" Seit gestern hat der ORF einen neuen Stiftungsratsvoristzenden. Der ehemalige FPÖ-Vizekanzler Norbert Steger wurde mit neun Gegenstimmen und einer Enthaltung gewählt. Im Vorfeld war er mit Drohungen gegenüber ORF-Mitarbeitern über "unbotmäßige Interviews" und mögliche Entlassungen aufgefallen. Aussagen, die erzieherische Zwecke gehabt haben, erklärt Steger nach der Wahl. Gestaltung: Stefan Kappacher Ö1 04:27
homages 15.05 Hundert Häuser - 15 Hommagen - Ö1- Sonderserie und Klanginstallation im Funkhaus Nicht in einem Konzert oder über Lautsprecher, sondern in einem Rundgang mit 15 Stationen und über Kopfhörer lässt sich ein Puzzle aus musikalischen Hommagen zusammensetzen: 15 österreichische Komponistinnen und Komponisten gestalteten jeweils eine Hommage an eine New Yorker Musikerpersönlichkeit. So interpretiert der österreichische Saxophonist Max Nagl den New Yorker Komponisten John Zorn, Peter Herbert widmet Charles Mingus eine gebührende Hommage. Nach dem Austrian Cultural Forum in New York und dem Stadtwerke-Haus in Graz ist die vom ORF musikprotokoll produzierte Klanginstallation "Homages" nun im Wiener Funkhaus zu erleben. Alle drei Bauwerke sind auch Teil der Ö1-Reihe "Hundert Häuser - Die Geschichte der Republik im Spiegel ihrer Architektur". Diese von Anna Soucek und Christian Scheib konzipierte Sonderserie stellt die Geschichte der Republik Österreich von 1918 bis zur Gegenwart anhand von ausgewählten Bauwerken dar. Den Anfang der Reihe macht das Wiener Funkhaus selbst. - Gestaltung: Jakob Fessler Ö1 07:52
100haeuser_funkhaus 15.05 Das Haus der Radios - 1935 - Funkhaus Wien Mit der Sendereihe Hundert Häuser wird anlässlich des Jubiläums der Ausrufung der Ersten Republik eine Geschichte Österreichs anhand seiner Bauwerke erzählt. Für jedes Jahr zwischen 1918 und 2017 steht ein Gebäude, das in einem Radiobeitrag porträtiert wird. Den Beginn macht das Funkhaus in der Wiener Argentinierstraße. Von 1935 bis 1938 wurde es errichtet, nach Plänen der im sozialen Wohnbau des Roten Wien erprobten Architekten Hermann Aichinger und Heinrich Schmid. Der Star-Architekt des Ständestaats, Clemens Holzmeister, übernahm die Planung und verpasste dem funktionalistischen Straßentrakt eine für das austrofaschistische Regime repräsentative, monumentale Front. Die Inbetriebnahme erfolgte 1938 durch die NS-Reichsrundfunkgesellschaft. Heute ist das Funkhaus der Sitz der ORF-Radios FM4 und Ö1, des Radiosymphonieorchesters Wien sowie des ORF-Landesstudios Wien. Architekten: Heinrich Schmid & Hermann Aichinger; Clemens Holzmeister. Baubeginn: 1935. Adresse: 1040 Wien, Argentinierstraße 30a. - Gestaltung: Christian Scheib Ö1 03:56

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