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Audiopool - Radio und Hörspiel im Nationalsozialismus

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Hörspiel als Propaganda
Als Radiohören gefährlich war. Radio im Widerstand. Radio als Waffe


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hoerprop xx.xx.1974 Hörspiel als Propaganda Das komplette Hörspiel Der Mai ist gekommen von Götz Otto Karl August Stoffregen (*1896 - † 1953) Soldat des Deutschen Heeres im Ersten Weltkrieg, der Freikorps und Offizier der SA, zuletzt SA-Standartenführer, Intendant des Deutschlandsenders sowie des Reichssenders Berlin und Reichsführer des Reichsverbandes Deutscher Schriftsteller. linkext. Link, gesendet am 1. Mai 1934, kommentiert von Hansjörg Schmitthenner (*20.11.1908 - † 26.05.1993) Dramaturg und langjähriger Leiter der Hörspielabteilung des Bayerischen Rundfunks BR 01:26
radwid_01 02.08.1989 Als Radiohören gefährlich war. Radio im Widerstand. Radio als Waffe (Erstfassung 1/5). A: Franz Richard Reiter, Sprecher: Wolfgang Riemerschmid. Tondokumente: Thomas Mann, Lieder mit Antinazitexten zu populären Schlagermelodien, Robert Lucas „Die Briefe des Gefreiten Hirnschal“, satirische Texte u. a. Ernst Fischer „Der Miesmacher“, Ernst Gombrich, Martin Esslin, Lord Weidenfeld, Erich Dehrmann (ph) und andere. Ö1 44:00
radwid_02 09.08.1989 Als Radiohören gefährlich war. Radio im Widerstand. Radio als Waffe (Erstfassung 2/5). Tondokumente: Thomas Mann, Fritsch Reckert „Der Alois mit dem grünen Hut“, Robert Lucas „Die Briefe des Gefreiten Hirnschal“, Martin Esslin „Hitler gegen Hitler“ und andere. Ö1 43:46
radwid_03 16.08.1989 >Als Radiohören gefährlich war. Radio im Widerstand. Radio als Waffe (Erstfassung 3/5). Tondokumente: „Radio Moskau für Österreich“ (Chefredakteur: Walter Fischer), Schwarzer Sender Österreich (Chefredakteur: Erwin Zucker-Schilling), Radioprogramme aus der Sowjetunion, Algier, Bari und Rom, Jean Rudolf von Salis „Freitagssendungen“ aus der Schweiz. Ernst Fischer „Der Miesmacher“ und andere. Ö1 43:57
radwid_04 23.08.1989 Als Radiohören gefährlich war. Radio im Widerstand. Radio als Waffe (Erstfassung 4/5). Tondokumente: Radioprogramme aus Palästina, Frankreich (vor Besetzung der deutschen Gruppen) und andere. Ö1 43:56
radwid_05 30.08.1989 Als Radiohören gefährlich war. Radio im Widerstand. Radio als Waffe (Erstfassung 5/5). Tondokumente: Radioprogramme aus Amerika, Frankreich (Chefredakteur: Fritz Meznik), Großbritannien (unter amerikanischer Aufsicht), Hermann Langbein, Hans Marschalek, Eduard März, und andere. Ö1 44:49
radwid_2017_# 07+08.2017 Als Radiohören gefährlich war. Radio im Widerstand. Radio als Waffe (Zweitfassung) Special im Rahmen von 50 Jahre Ö1 als Sommer-Serie die erweiterte Wiederholung von Teil 1-5 der Sendereihe aus dem Jahr 1989. A:Franz Richard Red: Irene Suchy Ö1, Salzburger Nachtstudio  
radwid_2017_01 05.07.2017 Als Radiohören gefährlich war - Satirisches aus Großbritannien (Zweitfassung 1/5) - Radioprogramme aus Großbritannien in deutscher Sprache, vor allem Satirisches. "Lili Marleen" und "Es geht alles vorüber, es geht alles vorbei" zählten unter den deutschen Wehrmachtsoldaten zu den beliebtesten Schlagern. London erfand neue Anti-Hitler-Texte. Gesungen hat sie Lucie Mannheim, die in Österreich und Deutschland sehr bekannt war. "Wir fahren immer hin und her, wir haben keine Heimat mehr" singt der österreichische Flüchtling Peter Ihle, später als Peter Illing ein erfolgreicher Schauspieler. Fritz Schrecker, ebenfalls Flüchtling aus Österreich, singt das "Nachtwächterlied" mit neuen Texten. Der österreichische Flüchtling Martin Miller singt eine neue Zeitstrophe zu Nestroys "Kometenlied". Georg Weidenfeld, später Lord Georg Weidenfeld, der später zu den bedeutendsten Verlegern Europas zählte, berichtet über den britischen Abhördienst, dem "Monitoring Service", bei dem er beschäftigt war. Ernst Gombrich, später einer der bekanntesten Kunsthistoriker weltweit, erinnert sich an seine Abhörtätigkeit in der BBC. Sir Hugh Carleton Greene, der Bruder des Schriftstellers Graham Greene, war Leiter der deutschsprachigen Abteilung der BBC. Er erläutert die Prinzipien der BBC-Programme. Musik: Britische und amerikanische war time songs Ö1 58:42
radwid_2017_02 12.07.2017 Als Radiohören gefährlich war - Österreicher im Ätherkrieg Zweitfassung 2/5) - Fritz Schrecker singt in einer Originalaufnahme ein Lied aus der Serie "Der Alois mit dem Grünen Hut". Martin Esslin, dessen Bücher heute in der ganzen Welt gelesen werden, erzählt, wie er einen neuen Sendetypus erfand. In seiner Reihe "Hitler versus Hitler" ließ er Hitler in einer Montage von Originalzitaten sich selbst und mit seiner eigenen Stimme widersprechen. Robert Lucas' "Briefe des Gefreiten Hirnschall" an die "teure Amalia", "sein vielgeliebtes Weib", erfreuten sich besonderer Popularität. Kriegsgefangene zählten zu den wichtigen Informationsquellen für die Sendungen aus Großbritannien. Auch österreichische Kriegsgefangene nahmen an Sendungen in ihre okkupierte Heimat teil. Daran erinnern sich Karl Österreicher, später General des Österreichischen Bundesheers, und Julius Kaltenecker, der von der Wehrmacht desertierte. Zudem Ausschnitte aus den mehr als 50 Radiosendungen, die Thomas Mann verfasste und sprach. Ö1 58:41
radwid_2017_03 19.07.2017 Als Radiohören gefährlich war - Wellenreiten in den Reichsrundfunk (Zweitfassung 3/5). Programme nach Österreich aus der Sowjetunion, aus Algier. In der Sowjetunion wurden gleich zwei verschiedene Programme speziell für Österreich produziert. Neben "Radio Moskau für Österreich", das einen offiziellen Status hatte, gab es den schwarzen "Sender Österreich", der angeblich in Österreich selbst stationiert sei. Er brachte auch Falschmeldungen. Sein Chefredakteur Erwin Zucker-Schilling erinnert sich. Vom "Sender Österreich" wurden auch die satirischen Texte von Ernst Fischer, dem späteren österreichischen Unterrichtsminister, mit dem Titel "Der Miesmacher" ausgestrahlt. ... In der Sowjetunion wurde unter der Leitung des österreichischen Flüchtlings Friedrich Hexmann eine Methode entwickelt, sich direkt an die Hörer der Radiosendungen des Dritten Reichs zu wenden. Es war das sogenannte "Wellenreiten": Originalaufnahme, bei der die Einschaltung von der Sowjetunion aus in ein Musikprogramm des Reichsrundfunks erfolgte. Zudem der wahrscheinlich einzige erhaltenen O-Ton der legendären Freitag-Sendungen von Prof. Jean Rudolf von Salis, die von der Schweiz ausgestrahlt wurden. Erich Dermann erinnert sich an die Sendungen für Österreich, die von Algier, dann von Bari und zuletzt von Rom ausgestrahlt wurden: Seltene Tondokumente mit Kennmelodie und Sationsansage des Senders Rom sowie seine Sendung zur Befreiung Wiens. Musik: Singen gegen den Krieg - feministische und pazifistische Lieder. Ö1 58:42
radwid_2017_04 26.07.2017 Als Radiohören gefährlich war" - Radiopredigten und Durchhalteparolen (Zweitfassung 4/5) Programme nach Österreich aus Palästina und von Frankreich vor seiner Besetzung durch deutsche Truppen. In Palästina wandte sich ein Sender eigens an österreichische Soldaten der Wehrmacht. In seinen Programmen sang auch Mario Kranz. Franz Richard Reiter hat ihn vor das Mikrofon gebeten. Aus Frankreich von zwei Stationen in das okkupierte Österreich gesendet. Regelmäßig rief Dr. Fritz Bock, der spätere österreichische Vizekanzler, in seine Heimat: "Harret aus, Österreich wird wieder frei!". Er erinnert sich, dass er nach seiner Entlassung aus dem KZ Dachau in die Gestapo-Zentrale am Morzinplatz vorgeladen wurde, weil die Gestapo ihn mit dem Sendungsmacher verwechselte. Prof. Robert Bauer liest noch einmal aus dem Manuskript einer Sendung des "Österreichischen Freiheitssenders", die am 1. November 1939 Prälat Johannes Österreicher hielt von Paris aus Radiopredigten: Ausschnitt aus der Radiopredigt vom 17. November 1939 mit dem Titel: "Legt die Waffen nieder!", die Prälat Österreicher noch einmal gesprochen hat. Lieder aus dem KZ mit u.a. Ester Bejarano, Coco Schumann und Ilse Weber. Ö1 58:39
radwid_2017_05 02.08.2017 Als Radiohören gefährlich war - Die akustische Begleitung der Befreiung (Zweitfassung 5/5) Seltene Tondokumente von Programmen die aus Amerika, Frankreich und unter amerikanischer Aufsicht aus Großbritannien speziell nach Österreich ausgestrahlt wurden. Bald nach der Befreiung von Paris wurden von dort deutschsprachige Radiosendungen ausgestrahlt. Leiter der österreichischen Programme war Dr. Fritz Metznik, später Chef des Bundespressedienstes in Wien. Manuskripte und Tonmaterial gingen mit Ausnahme der mehrere Programme nach Österreich. Der Flüchtling Eduard März, später Universitätsprofessor für Wirtschaftsgeschichte, sprach sie von Boston aus in den Äther. Die Sendungen auf Kurzweile gab es ab 1942, in der Regel einmal in der Woche. Sie begannen mit der Losung "Freiheit Österreich!" Franz Richard Reiter hat die Kennmelodie nachgebaut. Prof. Eduard März spricht noch einmal Ausschnitte aus diesen Sendungen nach Österreich. Das freie Radio spielte auch in den KZs eine wichtige Rolle. Häftlinge schnappten Informationen der ausländischen Sender auf, die von der SS vor ihnen gehört wurden. In manchen KZs bauten Häftlinge Empfangsgeräte. Hermann Langbein berichtet, dass es der "Internationalen Widerstandsbewegung" im KZ Auschwitz gelang, die Personalien von SSlern, die eine Schlüsselfunktion in der Mordmaschinerie einnahmen, an polnische Zivilarbeiter weiterzugeben, mit der Bitte, diese nach London zu übermitteln, samt dem Ersuchen, dass London die Angaben zu den Personalien sende. Tatsächlich hörten die SSler ihre Namen samt Personalien im verbotenen ausländischen Radio. Das hatte eine sehr starke demoralisierende Wirkung. Ein anderes Programm, das eigens in den USA für Österreich hergestellt wurde, kam aus London. An ihm wirkte maßgeblich Dr. Clementine Czernik mit, vor ihrer Flucht Rechtsanwältin in Wien. Sie war Austrian Editor, verfasste Manuskripte, war Sprecherin und Übersetzerin. Wir bringen einen Ausschnitt aus dem Programm "Herr und Frau Adabei im trauten Zwiegespräche am häuslichen Herd", u. a. gesprochen und gesungen von Dr. Clementine Czernik. Das größte Programm, das sie gestaltete, war das zur Befreiung Wiens. Franz Richard Reiter hat Dr. Clementine Czernik vors Mikrophon gebeten. Sie selbst wusste nicht, dass die Originalaufnahme aufbewahrt wurde. In der Musik-Coda Lieder von Arik Brauer und Theodorakis, André Heller und den Schmetterlingen. Ö1 58:42
zimmerh 1948 Der Zimmerherr Von Gerhart Hermann Mostar. Hitler als kleinbürgerlichen Despoten mit Hang zum Nachbarschaftsstreit. Die Familie der Zimmerwirtin steht synonym für das deutsche Volk, die übrigen Nachbarn für Europa.Roman 1946.1948 bearbeitete Mostar seinen Roman als Hörspiel. Spr: Franz Kutschera (Herr Huber, der Zimmerherr , d.i. Adolf Hitler) Albert Garbe (Gustav, der Muskelmann); Bearb: Traute Wach, R: Rudolf Hahn, Komposition: Joachim Werzlau MDR 71:20
olymp1936 01.08.1036 Eröffnung der Olympischen Sommerspiele Berlin – Reichssender Hamburg (R0139) 29:52
musik2wk 05.08.2017 Vor der Kaserne vor dem großen Tor Eine Lange Nacht über Musik im Zweiten Weltkrieg - "Lily Marleen" kannte jeder: Dieses sentimentale Soldatenlied, 1939 von Lale Andersen gesungen, ist wohl bis heute das bekannteste aus jenen vernebelten Jahren. Als Andersens Kontakte zu Schweizer Juden öffentlich wurden, ließ Joseph Goebbels das Lied 1942 verbieten. – A: Knut Benzner DLF 173:05
1mai xx.1996 Staatsakt für die Arbeit. Der 1. Mai und die Nazis A: Wolfgang Wessels HR 50:200
belgrad nn Soldatensender Belgrad Das Auswärtige Amt erwarb im Mai 1941 den Mittelwellensender Belgrad; betrieben wurde er dann von der Wehrmacht. Mit Sendern in Saloniki und Athen wurde er im April 1942 zur Wehrmachtsendergruppe Südost zusammengeschlossen. Schallplatten wurden vom Reichssender Wien zur Verfügung gestellt. Der Sender war von Narvik bis Nordafrika zu empfangen und hatte bis zu 6 Millionen Zuhörer auf beiden Seiten der Fronten. Er sendete mit 20kW auf 686 kHz. In die Geschichte eingegangen ist der Soldatensender Belgrad durch das Lied Lili Marleen, das Radio Belgrad seit 1941 allabendlich kurz vor zehn Uhr abends ausstrahlte und zu seiner Erkennungsmelodie machte. Seine letzten Sendungen erfolgten vor dem Einmarsch der Roten Armee aus Bad Sauerbrunn aus der Hartigvilla. Die Technik wurde später vom RIAS verwendet. ADDX-CD#23/03 06:40
geheim nn Geheimsender im 2. Weltkrieg ADDX-CD#23/4 06:50

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