rf_radiofamilie

Unsere Radiofamilie Floriani

06.03.

rf_radiofamiliezoomVom 02.02.1952 bis zum 25.06.1960 begleitete die Familie Floriani, die Urform aller Rundfunkfamilien, in 351 Sendefolgen die Hörer durch ihren und deren Alltag - zunächst bei der Sendergruppe Rot-Weiß-Rot und mit dezidiertem propagandistischen Auftrag (der, das ist einer der größten Erfolge der Serie, von der Hörerschaft nicht wahrgenommen wurde), dann beim Österreichischen Rundfunk. Unter der Regie von Walter Davy gestaltete die erste Riege des Ensembles des "Theaters der Josefstadt" die von Ingeborg Bachmann (anfangs), Jörg Mauthe und Peter Weiser verfassten Manuskripte.
wien_dok_man_rf - rf_Weitere Eigen- und Fremdbestände

Auflistung der Manuskripte im Archivbestand: siehe hier
Sendedaten (1958-1960) noch nicht recherchiert.
8 Folgen beigestellt von Ertl, Dr. Lukas und übergeben an die Österreichische Mediathek: linkext. Link – [Bestandseintrag]

Archivnummern: rf_(Dateinummer)


Datei Datum Inhalt Dauer
    Audio - Originalfolgen  
    Originalfolgen „Unsere Radiofamilie“ Sendedaten (tent.: 1958-1960)  
rf_268.mp3 NN (Titel unbekannt) [Holzinger und Wolferl lernen für die Matura] 29:04
rf_299.mp3 NN Vorfrühlingssamstag. Herr Rath und Andreas schauen sich das Technische Museum an. Wolferl ist in Klosterneuburg zu Besuch bei Holzinger. (Titel unbekannt) [Spaziergang der jungen Paare in Klosterneuburg] 27:08
rf_351_19600625.mp3 25.06.1960 351. (letzte) Folge. Abschied auf Tonband. Alle sprechen Tonbandgrüße an die Zukunft 29:57
rf_ed01-00684.mp3 NN Letzte Sendung vor der Sommerpause. Urlaub und Grein oder Lockenreith? Helli bereits als Fr. Ebeseder verheiratet. Beigestellt von Dr. Lukas Ertl 29:50
rf_ed01-00685.mp3 NN Frühling. Vor Einführung der 40-h-Woche. Familie ist in Purkersdorf. Holzinger badet in der Taubengasse. Wolferl hat eine Freundin, die Netti. Beigestellt von Dr. Lukas Ertl 24:36
rf_ed01-00686.mp3 NN Fr. Gamsbartel hat Grippe, Wolferl mit Schularbeit über Emilia Galotti. Beigestellt von Dr. Lukas Ertl 28:48
rf_ed01-00687.mp3 NN Lotti bekommt vom Holzinger ein Kind. Holzinger hatte die Masern. Beigestellt von Dr. Lukas Ertl 22:23
rf_ed01-00688.mp3 NN Die Florianis haben eine Untermieterin, Frau Mira Timara. KR Ender zu Besuch bei den Florianis. Beigestellt von Dr. Lukas Ertl 27:28
rf_ed01-00689.mp3 NN Poltern aus der Florianischen Wohnung. Beigestellt von Dr. Lukas Ertl 22:42
rf_ed01-00690.mp3 NN Das Ende des Winters naht. Wolferl und Andreas sind alleine zu Hause. Wolfer hat Besuch von Holzinger, Netti, Lotti. Beigestellt von Dr. Lukas Ertl 25:05
rf_ed01-00691.mp3 NN Wolferl hat seine Reifeprüfung bestanden. Beigestellt von Dr. Lukas Ertl 27:47
    Berichte über „Unsere Radiofamilie“  
rf_hoerspielgalerie-20050309.mp3 09.03.2005 „Unsere Radiofamilie – Erinnerungen an ein rundfunkgerechtes Familienleben“ Ö1, Gestaltung: Roland Knie. Ausschnitte aus Einzelfolgen der Reihe "Unsere Radiofamilie" aus den Jahren 1953 bis 1960. Autoren: Jörg Mauthe und Peter Weiser. Interviews 2005 mit Peter Weiser und Wolf Harranth (damals Darsteller des Sohnes). 63:05
helli_servi.mp3 24.10.2010 „Helly Servy“Ö1, Patina, Gestaltung: Roland Knie (helli_servy.doc) 24:13
j7_101228.mp3 28.12.2010 Die Radiofamilie“ ORF Ö1, Morgenjournal, 28.12.2010. Gestaltung: Sebastian Fleischer (j7_101228.doc) 04:03
interviews.mp3 28.12.2010 Rohschnitt Interviews Joseph McVeigh und Wolf Harranth. Gestaltung: Sebastian Fleischer 48:14
ndr.mp3 20.05.2011 Die Radiofamilie. A: Eva Maria Lemke (ndr.doc) 03:02
dlrk.mp3 24.05.2011 Unterhaltsame Dramolette. Langsam werden auch die letzten Geheimnisse in der Vita der legendären Lyrikerin Ingeborg Bachmann (1926-1973) gelüftet: nach Pubertätsgedichten, Liebesbriefen und allerlei privaten Eskapaden erscheint nun ein Band mit 15 frühen Radiohörspielen aus der Unterhaltungssparte. A: Helmutt Böttiger (dlrk.doc) 06:10
rbb.mp3 25.05.2011 Ingeborg Bachmann: "Die Radiofamilie". Wiederentdeckung der beliebten österreichischen Nachkriegs-Sendereihe. A: Anne-Dore Krohn (rbb.doc) 05:17
leporello.mp3 09.06.2011 Ingeborg Bachmann und die Radiofamilie Floriani. Optimistische Wiederaufbaustimmung zu verbreiten und dabei die politischen Schmerzgrenzen der Nachkriegsgesellschaft behutsam zu umschiffen – so lautete der Anspruch, mit dem sich der amerikanische Besatzungssender "Rot-Weiß-Rot" im Wien des Jahres 1951 an die Entwicklung einer Unterhaltungsserie machte. Heraus kam die erste österreichische Seifenoper: "Die Radiofamilie Floriani". An deren Erfindung war, neben den Journalisten Jörg Mauthe und Peter Weiser, im Herbst 1951 auch die junge Dichterin Ingeborg Bachmann beteiligt. Jene elf Folgen, die Bachmann federführend schrieb, hat der amerikanische Germanist Joseph McVeigh im Nachlass Jörg Mauthes entdeckt und nun im Suhrkamp Verlag herausgegeben. Heute Abend wird "Ingeborg Bachmann – Die Radiofamilie" im Literaturhaus präsentiert. Gestaltung: Franziska Dorau, Moderation: Christa Eder, Regie Anna Soucek 07:37

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