ap_2017

Audiopool 2017

13.10.

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Datei Datum Inhalt Quelle Dauer
addx 14.01 ADDX-Sondersendung auf 6145 kHZ im Sender Noratus, Senderichtung: 305° (Europa), die letzten vier Minuten des Programms ADDX 04:30
sirius 18.01 Sirius FM Hörspiel von Philip Stegers und Ulrich Bassenge. In diesem Hybrid aus Reportage und Science-Fiction-Hörspiel fliegt ein Expeditionsteam vom Sirius zur Erde. Seine Mission: Die Suche nach dem “Studio für Elektronische Musik”, jenem sagenumwobenen Soundlabor im WDR, in dem ab 1953 die Avantgarde der modernen Musik unter Führung von Karlheinz Stockhausen nie zuvor gehörte Klangforschung betrieb. (sirius.docx) WDR3 54:25
wellenreiter 02.02 Wellenreiter Hörspiel von Tim Staffel. Ari ist 25 und CB-Funker. Die Station hat er von seinem Vater geerbt. Ari hockt im Keller, ist immer auf dem gleichen Kanal und erfindet sich in den Geschichten, die er erzählt, ein neues Leben. (wellenreiter.docx) WDR3 51:50
atv 03.02 ATV-Verkauf im Finale Ö1-Mittagsjournal. Die Konzentration auf dem österreichischen Medienmarkt erfasst jetzt auch das Fernsehen. Der deutsche ProSieben-Sat1-Konzern will den österreichischen Privatsender ATV kaufen, die Kartellbehörden signalisieren grünes Licht. Die Fusion dürfte in den nächsten Tagen offiziell angemeldet werden, in intensiven Vorgesprächen sind Auflagen vereinbart worden, die der Wettbewerbsbehörde ausreichend erscheinen. Obwohl der deutsche Käufer schon jetzt den TV-Werbemarkt in Österreich beherrscht. Gestaltung: Stefan Kappacher Ö1 03:12
luxembourg_01 08.02 Gathering of Radio Luxembourg DJs in London to mark the publication of a book on the legendary radio station. Tony Prince – On the lasting impact of Radio Luxembourg (luxembourg.doc) RTL Group 01:07
luxembourg_02 08.02 Gathering of Radio Luxembourg DJs Jan Šesták – On the importance of Radio Luxembourg behind the Iron Curtain (luxembourg.doc) RTL Group 00:40
luxembourg_03 08.02 Gathering of Radio Luxembourg DJs David Jensen – On the listeners’ reception (luxembourg.doc) RTL Group 00:32
ungarn 17.02 Der Medienkrieg in Ungarn Seit Viktor Orbán 2010 erneut die Regierung in Ungarn übernahm, krempelt er die Medienlandschaft um. Die öffentlich-rechtlichen Medien ließ er von "unzuverlässigen" Journalisten säubern. In den Nachrichten gibt es Sprachregelungen und Tabus. Journalisten, die unerwünschte Fragen stellen, werden aus dem Parlament geworfen. Orbán-treue Oligarchen übernehmen regierungskritische Zeitungen. Es gibt nur noch wenige Inseln der kritischen Berichterstattung, vor allem im Internet. Investigativ-Journalisten decken unter schwierigen Rahmenbedingungen immer neue Korruptionsfälle auf. Ihre Projekte können vor allem dank Geldspritzen aus dem Ausland überleben. Gleichzeitig versuchen Orbáns politische Gegner ihrerseits, Zeitungen und private Rundfunksender unter ihre Kontrolle zu bringen. Ein Bericht von Stephan Ozsváth Ö1 15:26
tuerkei 23.02 Türkei: Repression gegen Journalisten Am Ostersonntag werden die Menschen in der Türkei über eine neue Verfassung abstimmen; eine, die Präsident Tayip Erdogan anstrebt, um seine Macht einzuzementieren. Journalisten, die diesen Plan kritisch beleuchten, begeben sich in Gefahr; viele sind schon im Gefängnis gelandet. Wie stark die Pressefreiheit in der Türkei bedroht ist, das haben gestern in Wien Journalistinnen und Journalisten aus der Türkei berichtet. Ö1 02:22
bachmann 03.03 "Die gestohlenen Jahre“ - Zum Start der Ingeborg Bachmann Gesamtausgabe Von Elke Schlinsog. Vom "Verrat, den sie in einer fremden Stadt erduldet hat" schreibt Ingeborg Bachmann auf einem ihrer Entwurfsblätter zum ersten Todesarten-Roman. Der Umstand, dass sich Bachmann in Max Frischs Roman 'Mein Name sei Gantenbein' literarisch ausgebeutet fühlte, bildet den Hintergrund zum 'Buch Goldmann'. Zum ersten Mal werden sehr private Aufzeichnungen der österreichischen Autorin aus dieser Krisenzeit Mitte der 60er-Jahre veröffentlicht: Traumnotate und unzählige Romanentwürfe. In der großen Ingeborg-Bachmann-Gesamtausgabe erscheinen nun neben Lyrik, Essays und bislang unveröffentlichten Briefwechseln auch zum ersten Mal die Todesarten-Romane ungekürzt. Bereits die beiden ersten Bände der Bachmann-Gesamtausgabe 'Male oscuro. Notizen, Traumnotate und Briefe aus der Zeit der Krankheit' und 'Das Buch Goldmann' zeigen Bachmanns einzigartige dramatische Verbindung von Leben und Schreiben - und nicht zuletzt ihr Vorhaben eines rettenden Erzählens. (bachmann.docx) DLRK 29:49
dialog 03.03 ORF-DialogForum "Die Rückkehr des Feudalismus" Der ORF veranstaltet in Kooperation mit dem Europäischen Forum Alpbach ein "ORF-DialogForum" zu folgendem Thema: Big Data, grenzenlose Kommunikation und Überwachungsmöglichkeiten in noch nie gekanntem Ausmaß: Die neue digitale Weltordnung löst gleichzeitig Euphorie und Angst aus. Die vier Internetkonzerne Google, Apple, Facebook und Amazon – kurz GAFA – sind von vielversprechenden Start-ups zu globalen Wirtschaftsmächten herangewachsen. Heute übersteigt ihr Marktwert jenen vieler Volkswirtschaften. Mit Algorithmen, Codes und Werbediensten prägen sie das Informations- und Medienverhalten vieler Menschen. Welche Konsequenzen ergeben sich durch diese digitale Disruption für die Demokratie? Welche Folgen haben Data-Mining, „Filterbubbles“ und personalisierte Kommunikation? Braucht das digitale Zeitalter neue Regeln, Orientierungen und demokratische Grundrechte? Begrüßung: Caspar Einem, Vizepräsident des Europäischen Forums Alpbach, Keynote: Evgeny Morozov, einer der weltweit gefragtesten Netz-Experten, Autor von: „Smarte neuen Welt- Digitale Technik und die Freiheit des Menschen“, Diskussion: Verena Metze-Mangold, Präsidentin der deutschen UNESCO-Kommission, Ingrid Brodnig, PROFIL, Buchautorin von „Hass im Netz“, Patrick Swanson, ORF, ZIB social media, Anna Svec, Bloggerin „Mosaik – Politik neu zusammensetzen”, Moderation: Klaus Unterberger, ORF Public Value RKH 152:41
frisch 05.03 Hörspiel Nun singen sie wieder - Versuch eines Requiems Leben und Sterben im Krieg. Von Max Frisch. Ein Chor gegen den Tod, der die verpassten Momente der Verständigung beklagt. Der Krieg macht Menschen zu Opfern und Tätern. Max Frisch verfolgt das Schicksal von Soldaten und Zivilisten und lässt sie nachsinnen: über ihre verlorene Vergangenheit, ihre geraubte Zukunft; über Gewissen und Gehorsam, über das Böse und die Schönheit der Welt. In einem Kloster begegnen sich Mörder wie Ermordete wieder: "Wir alle sind da, bis wir das Leben kennenlernen, das wir zusammen hätten führen können." Der Chor der Getöteten hebt an zu singen, wann immer Menschen schießen und sterben. (frisch.docx ) DLRK 81:18
meta 06.03 Radio Meta - Hörspiel von und mit Noah Sow Vier frei erfundene Formatradiosender bieten Nachrichten, katastrophale Interviews und natürlich viel Musik. Radio Meta: eine schlimme Radioshow über schlimme Radioshows. Präsentiert werden vier neue Beispiele für Formatradio: Radio Chauvi - da tönt es mächtig frauenfeindlich. Radio Monokultur - für uns, über uns, für uns daheim! - Wobei das Daheim ausschließlich Bayern heißt. Radio Rundfunk Alternatives Forum (RAF) - wo die linke Moderatorin endlich ernst genommen werden will. Schließlich Hit Radio Sick FM - mit Jingle-Frankie am Mikro, der eigentlich ins Fernsehen will. Musik, Moderationen, Studiogäste, Commercials und verunglückte Interviews - hier ist alles selbst erdacht, selbstgemacht und aus einer Kehle: Noah Sow! (meta.docx) DLRK 53:02
koeln 10.03 Kölner Kongress 2017 Live aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal: Freitagabend um zehn nach acht in Deutschland. Von Tina Klopp und Johannes Nichelmann. Regie: Matthias Kapohl. Am Mikrofon: Diane Hielscher. Wie klingt der Freitagabend? Ein Live-Feature aus dem Deutschlandfunk Kammermusiksaal vertauscht die Rollen und stellt für 50 Minuten alle Kanäle auf Empfang: Nicht wir senden - Sie senden! Das Feature verwandelt sich in ein akustisches Forschungsvorhaben. (koeln.docx) DLF 49:48
nashoerner 12.03 Hörspiel Die Nashörner Von Eugène Ionesco, Regie: Wolfgang Spier, Produktion: RIAS Berlin 1962. Nashörner trampeln durch die Stadt. Sie sind manchem Bewohner nicht unähnlich. Ein frei herumlaufendes Nashorn, das ist nicht gut. Das ist sogar unsinnig. Aber es werden immer mehr: "Heute Morgen waren es sieben, jetzt sind es schon 17, bald werden es 32 sein!" Die Herdentiere bilden ein neues Kollektiv, das die Begriffe und Vorzüge des Menschseins auf die Probe stellt. Selbst der allseits respektierte Logiker unterwirft sich der Masse und wird Nashorn. Allein Herr Behringer versperrt sich der tierischen Bewegung. Einsam pocht der Büroangestellte auf die Überlegenheit seiner Spezies. (nashoerner.docx) DLRK 89:53
partisanen 15.03 Die Partisanen, die aus dem Volksempfänger kamen Jürgen Werth über geheime Sender gegen Hitler. Das Radio zwischen 1933 und 45 war nicht nur willfähriges Instrument der Nazi-Propaganda. Das Radio konnte auch anders: Fingierte Nachrichten, Reden, Lieder und Satiren, überwiegend aus dem Ausland, korrigierten die Nazi-Propaganda. Oder übermittelten in den beliebten Beiträgen mit Kriegsgefangenen ein Lebenszeichen von vermissten Vätern und Söhnen. Die deutschen Hörer der englischen und französischen, der amerikanischen und sowjetischen Geheim-Sender riskierten Kopf und Kragen. Ein spannendes Kapitel europäischer Mediengeschichte. rbb Kulturradio 25:54
oe1_campus 21.03 Vom Provisorium zur Institution. Ö1 Campus feiert. Vor genau 20 Jahren startete das Informations- und Experimentalradioprojekt RADIO 1476. Studierende, Angehörige von Minderheiten, SchülerInnen und Radiointeressierte jeder Art erhielten – damals auf der Mittelwellenfrequenz 1476 kHz, heute als Ö1 CAMPUS im Internet – die Gelegenheit öffentlich in mediale Kommunikation zu treten und ihre Sendung zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. RADIO 1476/Ö1 CAMPUS ist ein Beispiel, wie ein improvisiertes Projekt – ein Provisorium – zur Dauereinrichtung werden kann. Heute dient Ö1 Campus nicht nur als Radioeinrichtung, sondern als Plattform für weitergehende Aktivitäten einzelner Gruppen – die Sendungen werden via Podcasts und auf eigenen Homepages weiterverbreitet, Archive aktiven medialen Lebens entstehen. Und zum 2o. Geburtstag wird im RadioCafe gefeiert. Radio 1476 Begründer Rainer Rosenberg führt durch die dreistündige Livesendung mit den Vertretern der unterschiedlichsten Gruppen von Radiomachern und deren bevorzugter Musik. Ö1 Campus 176:49
oe9_01 21.03 Beitrag über Amateurfunk – ein Portrait des ÖVSV Landesverband 9 in Kultur nach Sechs, Radio Vorarlberg. Martin Hartmann hat eine Gruppe OE9er an der Clubstation in Bregenz interviewt und daraus einen Hörfunk-Bericht gestaltet. (Teil 1) ORF Vorarlberg 13:58
oe9_02 22.03 Beitrag über Amateurfunk – ein Portrait des ÖVSV Landesverband 9 (Teil 2) ORF Vorarlberg 17:09
oe9_03 23.03 Beitrag über Amateurfunk – ein Portrait des ÖVSV Landesverband 9 (Teil 3) ORF Vorarlberg 17:59
kaczynskiland 24.03 Kaczynskiland. Wie polnische Geschichte und Kultur umgedeutet werden Von Malgorzata Zerwe und David Zane Mairowitz. Die Autoren verfolgen die Umdeutung polnischer Geschichte und Kultur am Beispiel der Stadt Gdansk. (kaczynskiland.docx) DLF 49:50
abrahams 28.03 ORF-Dialogforum - Fakten: Relativ, alternativ, diskursiv? Nichts ist so umstritten wie die „Wahrheit“. Orientiert man sich am „postfaktischen Zeitalter“, zählen emotionale Befindlichkeiten mehr als objektivierbare Fakten. Folgt man dem politischen Diskurs, bewirken anonyme Hassbotschaften oft mehr als tiefgründige Argumente. Befindet man sich in seiner eigenen „Filterbubble“, zählt die angenehme Wahrheit mehr als die fremde. Doch was sind „Fakten“ eigentlich? Wer muss dabei was beweisen? Wie gehen wir mit Information um? Was hören wir, wenn von der „Wahrheit“ gesprochen wird? Woran erinnern wir uns? Wie vermitteln wir Fakten? Wie wirken sie auf uns? Das ORF-DialogForum geht neue Wege. Statt traditioneller Podiumsrunde argumentieren jeweils zwei Diskutant/innen mit- und gegebenfalls gegeneinander. Wer hat die besseren Fakten, die überzeugenderen Argumente? Die glaubwürdigsten Beispiele? Keynote: Marc Abrahams, Erfinder des "IGNobel-Preises", es diskutieren: Univ.Prof.DDr. Matthias Karmasin, Direktor des CMC, Österreichische Akademie der Wissenschaften/Alpen-Adria-Universität, Richard Schmitt, Chefredakteur von Krone.at, Franziska Tschinderle, Journalistin bei "Datum", Lisa Totzauer, Nachrichtenchefin ORF eins. Moderation: Konrad Mitschka. RKH 113:23
magnus 31.03 "Sorgen Sie doch bitte dafür, dass ich etwas bekomme!" Der Überlebenskampf des Jack-London-Entdeckers Erwin Magnus Von Christian Blees, Regie: Maria Schüller. Erwin Magnus (1881- 1947) übersetzte in den 20er-Jahren fast das gesamte Oeuvre des in Deutschland bis dahin nahezu unbekannten Autors Jack London aus dem Amerikanischen ins Deutsche. Die Rechte hatte er zuvor exklusiv von der Witwe des Schriftstellers erworben. Die deutschen Übersetzungen wurden schnell zu Bestsellern, so dass Magnus - dessen Honorare an die Verkaufszahlen gekoppelt waren - in Berlin zunächst ein wohlhabendes Leben führen konnte. Dies änderte sich schlagartig, als Hitler an die Macht gekommen war: Der Jude Magnus erhielt Berufsverbot und emigrierte nach Skandinavien. Bevor er nach dem Krieg den Kampf um die ihm während der Nazizeit vorenthaltenen Tantiemen aufnehmen konnte, starb Magnus, völlig verarmt, am 31. März 1947 in Kopenhagen. Jahrelang führte seine Frau juristische Auseinandersetzungen mit den aktuellen deutschsprachigen Jack-London-Rechteinhabern - weitgehend vergeblich. (magnus.docx/.pdf) DLF 49:50
weltafu 18.04 Mittags in Mainfranken - Am Weltamateurfunktag: In Zeiten von Internet und Smartphone gibt es sie noch, die Funker aus Würzburg Bayern 1 03:48
oe1dim 18.04 Dimensionen - die Welt der Wissenschaft: Das Radio als Rakete. Meine Missionen zum Mond und Mars. Von Armin Stadler. Mit Baujahr 67 gehören Ö1 und ich der ersten Generation an, für die es ganz normal werden sollte, dass Menschen ins Weltall flogen. Auch wenn Armstrongs erste Schritte auf dem Mond noch heute unfassbar erscheinen. In ihrer heroischen Putzigkeit glichen sie 1969 meinen ersten Gehversuchen auf der Erde. Ein Weltraumfahrer wurde trotzdem nicht aus mir. Als erster und bisher einziger Österreicher flog Franz Viehböck ins All. 1991 besuchte er für knapp eine Woche die MIR. Mir blieb immerhin die Radioberichterstattung über das Ende dieser russischen Raumstation. Das war 2001. Meine längste Radionacht und der Start für viele weitere Missionen in den Weltraum. Ich saß in der Radiokapsel von Ö1 und agierte fortan als eine Art Wissenschaftsdolmetscher: aus dem All kamen komplizierte Funksprüche, und ich sollte daraus verständliche Botschaften für die Öffentlichkeit machen. Und natürlich stellten sich laufend Fragen, die über die reine Wissenschaft hinausgingen. - Was hat ein Privatmann wie Dennis Tito auf der ISS verloren? Wann wird der erste Chinese auf dem Mond stehen? Weshalb soll der Mensch zum Mars fliegen? Und warum brechen wir überhaupt in den Kosmos auf? Nur weil wir es können? Aus purer Neugier? Oder wollen wir da draußen auf unser lebenswertes Zuhause zurückblicken? Dann wäre Weltraumfahrt ja ein geozentrisches und ökologisches Menschheitsprojekt? Von wegen Aufbruch ins Unbekannte. Oder leiden wir doch an kosmischem Fernweh? Oder fühlen wir uns nur einsam? Eine Sendung im Rahmen des Schwerpunkts "Baujahr 67 - Zeitreisen mit Ö1". Ö1 29:59
medienkritik 27.04 ORF-DialogForum "Medienkritik - Zuckerbrot und Peitsche, nichts dazwischen?" „Was wir über die Welt wissen, erfahren wir aus den Medien“. Dieses Selbstverständnis der Journalistinnen und Journalisten wird zurzeit massiv erschüttert. Ob Lügenpressendebatte oder Vertrauensverlust: die Medien sind zur Reflexion gefordert. Doch was kann Medienkritik? Wie selbstkritisch sind Journalistinnen und Journalisten? Braucht es Bürgerjournalismus zur Journalismuskritik? Und: Lässt sich mit Medienberichten Medienkompetenz im digitalen Zeitalter fördern? Ein DialogForum zur Präsentation des Public-Value-Berichts des ORF. Begrüßung: Dr. Alexander Wrabetz, Generaldirektor des ORF. Keynote: „DIE ZEHN GEBOTE DER MEDIENKRITIK“ - Univ.-Prof. Dr. Fritz Hausjell, Universität Wien. Diskussion: Helge Fahrnberger, „Kobuk“, Harald Fidler, „Der Standard“, Nadja Hahn, MSc, ORF-Medienmagazin, Mag.a Anna-Maria Wallner, „Die Presse“ RKH 119:10
span 05.05 Kampf um den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in Spanien In Spanien wird die Rolle und die Finanzierung des öffentlichen-rechtlichen Rundfunks heftig diskutiert. Seit die konservative Regierung unter Mariano Rajoy die Modalitäten zur Bestellung des Rundfunk-Generaldirektors geändert hat wächst der politische Einfluss auf die Anstalt. Deren Redakteur/innen und die Opposition wollen den zunehmenden Durchgriff der Politiker auf die Informationssendungen nun abstellen und fordern eine grundlegende Reform des Rundfunkgesetzes. Gestaltung: Josef Manola EU-Journal Ö1 07:59
gutjour 19.05 Gespräch, Interview oder Verhör? Eine Debatte über Möglichkeiten und Grenzen des guten Journalismus. Gäste: Peter Vitouch, ORF-Publikumsrat, Psychologe und Publizistikprofessor; Armin Wolf, ZIB 2 Moderator, Journalist. Moderation: Philipp Blom. Nach dem Rücktritt von Vizekanzler Reinhold Mitterlehner steht ZIB 2 Moderator Armin Wolf vielfach in der Kritik. Sein beharrlicher Interviewstil wird nicht zum ersten Mal kritisiert. Diesmal empfahl auch der ORF-Publikumsrat, Psychologe und Publizistikprofessor Peter Vitouch dem Starmoderator ein Interviewtraining. Aber wie weit darf und muss ein Interviewer gehen, um Macht zu hinterfragen und Antworten zu bekommen? Wofür ist Journalismus in Zeiten der alternativen Fakten da? Leisten kritische Interviews einen Beitrag zur Demokratie, oder polarisieren sie nur unnötig? Peter Vitouch und Armin Wolf debattieren darüber, was guten Journalismus ausmacht und erforschen dessen Möglichkeiten und Grenzen im Gespräch mit Moderator Philipp Blom und mit Hörerinnen und Hörern. Ö1 54:34
kurzw 29.05 Wer heute noch Kurzwelle hört - Die Welt am Drehknopf. Kurzwellenradio als Hobby (Moment - Leben heute) Die Kurzwelle ist die älteste Radiowelle und die mit der größten Reichweite. Die Signale können am ganzen Globus über sogenannte Weltempfänger gehört werden. Besonders wichtig ist die Technologie für entlegene Gebiete wie Pazifikinseln, die hohe See oder Wüsten, die anders kaum erreichbar sind. Die meisten Länder strahlen Kurzwellenprogramme aus, viele sogar in deutscher Sprache. Aus finanziellen Gründen wurden in den letzten 15 Jahren zahlreiche Sender eingestellt. So auch der österreichische Auslandssender des ORF "Radio Österreich International". Heute ist das Kurzwellenhören vor allem ein vereinsmäßig organisiertes Hobby. Ö1 24:52
frequ 29.05 Kriminalhörspiel: Niedere Frequenzen Von Hannelore Hippe, Regie: Christoph Dietrich. Feature-Redakteur Paatsch, eine ungeliebte Instanz, stirbt an der Überdosis eines Medikaments. Kommissarin Dettke trifft auf Neid, Hass und Eitelkeiten. "Endlich was los beim Hörfunk", konstatiert Sekretärin Gunda Korwitz. Friedrich Paatsch ist tot, Herzversagen. Harald Rondeleux fand den Redakteur in einem Abhörraum, der junge Autor wollte mit ihm über sein neues Feature sprechen. Mord oder Selbstmord, das ist für Kommissarin Dettke die Frage, denn Paatsch starb an der Überdosis eines Medikaments. Weshalb aber ist die Sendung von Rondeleux plötzlich verschwunden? Und was ist mit dem Entwurf eines Briefes nach Wales? Spur oder Ablenkungsmanöver? (frequ.docx) DLFK 51:30
dreyeckland 30.05 Das älteste freie Radio in Deutschland, Radio Dreyeckland in Freiburg, wird im Juni 40 Jahre alt Von Philipp Schnee. 40 Jahre Radio Dreyeckland. Anfangs, 1977, sind die Sendeanlagen noch im Rucksack untergebracht. Das Programm kommt illegal aus dem Elsass über die Grenze nach Deutschland. Nach der Zulassung von freien Radios 1981 in Frankreich sendete man weiter von dort - später aus wechselnden Untergrund-Studios in Freiburger Kellern. Freies Radio ist noch ein Politikum in Deutschland, das mit der Polizei in einem Katz-und-Maus- oder besser einem Hase-Igel-Spiel ausgefochten wird. Aber auch nach 1988 muss Radio Dreyeckland finanzielle und politische Krisen überwinden. Heute stellt sich die Frage, wie ein alternatives Radio mit dem Internet umgeht. (dreyeckland.docx) DLFK 13:09
dokufunk 16.06 "Dokumentationsarchiv zur Erforschung der Geschichte des Funkwesens" Wolf Harranth betreibt mit einigen Mitarbeiterinnen das "Dokumentationsarchiv zur Erforschung der Geschichte des Funkwesens und der elektronischen Medien", kurz "DokuFunk", das dem Zentrallager des Österreichischen Rundfunks in Wien-Liesing angeschlossen ist und als gemeinnütziger Verein betrieben wird. Leporello begleitet den Radio-Liebhaber und Funk-Connaisseur Harranth durch das Archiv mit angeschlossener Schausammlung. Einen großen Teil der rund 9 Millionen Sammlungsobjekte machen sogenannte "QSL-Karten" aus, die einen eigenen Sammlungsbereich des "DokuFunk" bilden. Erst kürzlich wurde das Archiv um einen sensationellen Fund erweitert: ein Konvolut an Radiomanuskripten, das 2014 entdeckt worden ist und nun von "DokuFunk" systematisch aufgearbeitet wird. Diese Manuskripte machen nachvollziehbar, wie Radio gemacht wurde und geklungen hat, als es noch keine Aufzeichnungsmöglichkeiten gab, enthalten sie doch neben den Sprechtexten auch Regieanweisungen, Musikangaben und Notizen der Tonmeister. Um diesen Radio-Schatz zu konservieren, zu digitalisieren und über die Datenbank auf "scriptdepartment" öffentlich zugänglich machen zu können, werden Patenschaften für die einzelnen Dokumente vergeben. - Gestaltung: Anna Soucek Ö1 Leporello 07:53
rtl60_01-04 15.07 60 Jahre RTL Radio, Helmer Spezial, 4 Teile. Spezialprogramm zum 60. Geburtstag von Radio Luxemburg von RTL Radio-Moderator Helmer Litzke. Das Programm startete am 15. Juli 1957. (rtl60.docx) RTL Radio 66:34, 56:47, 67:38, 39:14
freispiel 17.07 Das ganze Chaos live Radio 100: Zeitreise in die Gegenöffentlichkeit. Ein Originalton-Feature von Katharina Döbler und Annette Schäfer. Privatradio Westberlin: Radiomacherinnen und Radiomacher von Radio 100 erzählen vom Experimentieren im Äther. Am 1. März 1987 ging in Westberlin Radio 100 auf Sendung, der erste private Sender Berlins und ein Versuchslabor für radikale Ideen der 80er-Jahre. Basisdemokratisch, ohne Budget und mit sehr unterschiedlichen Stimmen: Kurden, Araber, Schwule, Lesben, Hausbesetzer, Politaktivisten, Protagonisten der Subkultur und DDR-Bürgerrechtler bekamen Sendezeit. Hier erzählen ehemalige Radiomacherinnen und Radiomacher von der Diskrepanz zwischen Wunsch und Wirklichkeit. (freispiel.docx) DLFK 54:36
pause 25.07. Die Werkpause - Radiounterhaltung bei den Nazis Radio und Nationalsozialismus, das ging fast reibungslos zusammen, weil die regionalen Sender damals unter direktem staatlichen Einfluss standen. Neue Tondokumente belegen, dass auch Radiounterhaltung dazu passte, aber die Quellenlage dazu ist sehr dünn. Die Tondokumente wurden fast alle im Krieg vernichtet. Umso erfreuter waren die Kollegen aus dem historischen Archiv des WDR, als sie eine Anfrage aus Lemgo auf den Tisch bekamen, in der es um die Geschichte der Firma „Leinen-Kracht“ ging. Im dortigen Firmenarchiv hatte man einen Teilmitschnitt einer „Werkpause“ gefunden, einer Sendereihe des Reichssenders Köln. Bis jetzt die einzige dokumentierte Sendung. Gesendet wurde live zur Mittagszeit aus Werken im Rheinland und Westfalen. - A: Matz Kastning, Red: Ursula Daalmann WDR5 Neugier genügt 19:00
telegramm 29.07 Jedes Wort zählt Eine Lange Nacht der Telegramme. – A: Godehard Weyerer, R: Rita Höhne, Red: Monika Künzel - Vor Mail, WhatsApp und Twitter war das Telegramm. Es war lange Zeit die schnellste Art, weltweit zu kommunizieren. In knappen Zeilen wurde Weltgeschichte wie auch Privates übermittelt - der Kriegsausbruch, die Ankunft am Bahnhof, die Liebe. Teuer waren Telegramme in jedem Fall: 1866 kosteten 20 Wörter, die zwischen Europa und Amerika hin- und hergeschickt wurden, 400 Mark - ein kleines Vermögen. Acht Jahre zuvor war das erste Transatlantikkabel auf dem Meeresboden verlegt worden. Die Nachricht eilte ab dann der Ware voraus: Das machten Börsen- und Warenterminspekulationen möglich. Kein Fortschritt ohne Temposteigerung. Depeschen und Funksprüche markierten da einen Meilenstein in der Beschleunigungsgeschichte der menschlichen Zivilisation. Längst haben andere, schnellere und billigere Kommunikationswege der Telefonie und der Telegrafie den Rang abgelaufen. Es bleibt die Frage, was in Zeiten von E-Mail, WhatsApp und Twitter aus dem guten, alten Telegramm geworden ist. (telegramm.pdf/docx) DLF 165:14
musik2wk 05.08 Vor der Kaserne vor dem großen Tor - Eine Lange Nacht über Musik im Zweiten Weltkrieg Von Knut Benzner. ‚Lily Marleen‘ kannte jeder. Dieses sentimentale Soldatenlied, 1939 von Lale Andersen gesungen, ist wohl bis heute das bekannteste aus jenen vernebelten Jahren. Als Andersens Kontakte zu Schweizer Juden öffentlich wurden, ließ Joseph Goebbels das Lied 1942 verbieten. Musik, ob Gospel, Swing, Oper oder Schlager, wurde zur Propaganda, als Instrument des Widerstands, zur Agitation und nicht zuletzt zum Vergnügen der Bevölkerung eingesetzt. Der Rundfunk bot zum ersten Mal ein Medium zur weltweiten Verbreitung. Musik wurde zum Massenphänomen. „Wir haben es hier mit einer rätselhaften Situation zu tun: dem Nebeneinander von Kunst und Verbrechen”, so der britische Historiker Patrick Bade, Autor einer Kulturgeschichte der Musik im Zweiten Weltkrieg, Musik war für die Kriegsbemühungen allgegenwärtig. Eine ‚Lange Nacht‘ voller Beispiele aus Radio-Ansprachen, Durchhalteparolen, lärmenden Lauten und schrillen, scharfen Tönen. (musik2wk.docx) DLF 173:05
piratenradio 21.08 Piratenradio im Realsozialismus der DDR Ende der 1970er Jahre entstanden in zahlreichen westdeutschen Städten illegale Piratensender, die aus Protest gegen Atomkraftwerke oder Wohnraumnot via UKW agitierten. Doch nicht nur in der BRD, auch in der DDR existierten Piratenradios. - AutorIn: Alex Körner (Neugier genügt – Das Feature) WDR 5 20:20
mitjo_hoppala 07.09 Mittagsjournal Beitrag "Türkei: Menschenrechtslage katastrophal" Beginnt mit dem falschen Einspieler, dauert 4 Sekunden, wurde abgebrochen und der richtige eingespielt. Ö1 03:03
borchardt 14.09 The German Schoolboy Arrested for Writing a Letter Karl-Heinz Borchardt was arrested just after his 18th birthday by communist secret police in East Germany. His crime was writing a letter to the BBC World Service in protest at the Soviet invasion of Czechoslovakia. He has been speaking to Abby Darcy about how he was caught out by the Stasi. (borchardt.docx) BBC World Service 08:25
iles 19.09 Mitschnitt „Urgence Info Iles du Nord“: Radio France startet einen eigenen Katastrophendienst für die von Hurrikan Irma verwüsteten Überseegebiete Saint-Martin und Saint-Barthélemy. (iles.docx) linkext. Link 21:06
digi 27.09 DialogForum "Verantwortung in der digitalen Welt" Haben die Risiken des Internets inzwischen die viel gepriesenenen Chancen überholt? Wer trägt die Verantwortung in der digitalen Welt? Dieses Thema wird am 27.09.2017 unter anderem von Jeff Jarvis, (Center for entrepreneurial Journalisms, City University of New York) und Max Schrems, Jurist und Datenschutzaktivist, im DialogForum "Verantwortung in der digitalen Welt" diskutiert. Außerdem am Podium: Daniela Kraus (fjum), Alexander Egit (Greenpeace Österreich und Organisator von NETPEACE), Thomas Wagner (Autor von "Das Netz in unserer Hand"), sowie Alexander Wrabetz (Generaldirektor ORF). RKH 121:00
heimspiel 01.10 Ö1 Off-Air: Mitarbeiter, die man nicht auf Sendung hört. Ö1 - das sind für die allermeisten Zuhörer/innen jene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Sendungen gestalten und diese auch selbst sprechen. Doch das ist, im wahrsten Sinne des Wortes, nur die Spitze des Eisberges. Denn ohne die vielen anderen, die nicht On Air sind, gäbe es auch keine Sendungen und kein Programm. Andreas Wolf hat einige jene Mitarbeiter, von denen man die Namen gemeinhin niemals hört, vor den Vorhang geholt und dazu gleich auch nachgezeichnet, wie Ö1 intern - sozusagen - funktioniert. Wobei auch dieser Beitrag keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebt. Zu Wort kommen in dieser Sendung: Didi Gandler, Chauffeur Ö1 Mobil, Maria Wald, Disposition, Fridolin Stolz, Tontechnik, Stefan Ortner, Messtechnik, Erik Stanek, Archiv, Herbert Nußbaumer, Ü-Stelle (Übernahme-Stelle), Senad Mujakic, Haustechnik Ö1 Heimspiel Spezial 19:37
nr5 06.10 Radiostation Nummer 5 - ein georgisches Dorf ohne Namen Während des Kalten Krieges wurde zwischen dem Westen und der Sowjetunion ein heißer Informationskampf ausgefochten. Die Sowjetunion störten die Radio-Sendungen der feindlichen westlichen Staaten, die auf Russisch bzw. in den Sprachen der vielen Völker der Sowjetunion übertragen wurden: "BBC", "The Voice of America", "Radio Liberty", "Radio Free Europe", "Deutsche Welle", "Die Stimme Vatikans" und einige andere. Für diese Stör-Arbeit hat der Kreml kolossale Geldsummen ausgegeben. Auf dem Gebiet der UdSSR wurden ganze Siedlungen gebaut, die nur dem Zwecke dienten, die "westliche Propaganda" die Ohren der Sowjetbürger nicht erreichen zu lassen. Eine dieser geheimen Siedlungen, die so genannte Radiostation Nummer 5, hat Tatjana Montik in Georgien ausfindig gemacht. Ö1 Europa-Journal 09:37
passe 07.10 Feature: Passé - Das Newsgeschäft in Momentaufnahmen Von Stella Luncke und Josef Maria Schäfers. Realisation: die Autoren. Produktion: Deutschlandradio Kultur 2010. EA: 27.03.2010. Schlagzeilen entwerfen. Möglichst schnell, möglichst viel, möglichst richtig. Agenturen, Reporter, Medien, Rezipienten. Was wird zur Meldung, was fällt hinten runter? Und was passiert, wenn nichts passiert? Der Puls der Zeit vibriert. Der Newswire läuft heiß. Die Aktualität brennt. Ein Schwein hat die Grippe. Ein Rind wird wahnsinnig. Fieber via Satellit. News im Sekundentakt. Zugvögel fallen vom Himmel. Ein unaufhörlicher Strom. Von Norden ein dichtes Wolkenfeld. Das Weltgeschehen wird kanalisiert. Immer auf Draht. Reporter werden stationiert. Experten herangezogen. (passe.docx) DLFK 52:12
cq 12.10 CQ, CQ! Wer ist QRV? - Morsen, telegrafieren, verbinden. Vom anachronistischen Hobby des Amateurfunkens Sie heißen OE6RDD, OE3MZC oder OE9THH. Rund 6.000 staatlich geprüfte Funkamateurinnen und Funkamateure sind bei der Obersten Fernmeldebehörde in Österreich registriert. Lange vor der Verbreitung der Videotelefonie kommunizierten einige von ihnen bereits in den 1970er Jahren mit Bewegtbildern in Schwarzweiß, die sie über Funkverbindungen in Echtzeit übertrugen. Anderseits wird immer noch telegrafiert. In der internationalen Kürzelsprache des Morsens können sich Funkamateure weltweit verständigen. Gestaltung: Jonathan Scheucher Ö1 Moment - Leben heute 15:25

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