"Wien hat immer Saison" - digitale Rückreise

Ein Projekt des DokuFunk Archiv gefördert von Stadt Wien Kultur (MA 7)





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Methoden und Quellen

Walter NiesnerzoomPrimärquelle ist der Nachlass von Programmgestalter Walter Niesner (1. 12.1918 - 4.11.2003). Nach seinem Ableben fand sich im Funkhaus ein Privatarchiv bestehend aus 192 Tonbändern. Redaktionsleiter Votava übergab das Konvolut am 05.05.1992 an das ORF-Unternehmensarchiv zur Einlagerung für zehn Jahre im Lager Wien-Liesing, An den Steinfeldern 4a. Das gesamte Konvolut wurde dem Dokumentationsarchiv Funk zur weiteren Betreuung übergeben. Die Tonbänder, die davon angefertigten Digitalisate und nichtkommerzielle Nutzung für Lehre, Forschung und öffentliche Beistellung sind Eigentum des Dokumentationsarchivs Funk, allfällige urheberrechtlichen Nutzungsrechte verbleiben beim Rechtewahrer.



Projektbeschreibung

Live vor PublikumzoomDie erste Pilotsendung von „Wien hat immer Saison“ wurde am 2. Juli 1964 im 1. Programm des Österreichischen Rundfunks aus dem Funkhaus Wien ausgestrahlt und wurde Teil der Programmreformen nach dem Rundfunk-Volksbegehren. Die von der Hörerschaft als langweilig, in ihrer Absicht zu plump durchschaubaren zeitlich geblockten „Belangsendungen“ sollten zu einem spannenden, abwechslungsreichen und Informationsgewinn versprechenden Format gewandelt werden, das „die Wiener und ihre Gäste auf knappe und unterhaltsame Weise darüber informiert, was in Wien geschieht“ und zugleich die Sponsoren als gemeinschaftsbewusste Promoter in öffentlichem Interesse präsentierte. Kostenträger waren die Stadt Wien, deren Fremdenverkehrsstelle und die Zentralsparkasse. Das Kalkül ging auf, als man diese Sendereihe und einige andere zB. „Flieg mit Uns“ im Tandem mit der äußerst populären täglichen Sendung „Autofahrer unterwegs“ – und ebenfalls live vor Publikum - aus dem Ausstellungs- und Einkaufszentrum (AEZ) Wien-Landstraße ausstrahlte, als Präsentatoren das beliebte „Autofahrer“-Team, verstärkt durch Fritz Muliar und, am Klavier, Norbert Pawlicki (von der Heinz Conrads-Sendung „Was gibt es Neues hier in Wien“).
Das Format war strikt getaktet: Man stellte zunächst aus aktuellem Anlass einen prominenten Gast vor (z.B.: Burgschauspieler Fred Liewehr, Oberst Hans Handler von der Spanischer Hofreitschule und Bürgermeister Franz Jonas). Es folgte ein musikalischer Beitrag, begleitet von dessen Kunstschaffenden (Autor, Komponist, Interpret). Im zentralen Mittelteil wurde eine Wiener Sehenswürdigkeit, deren Bedeutung und Geschichte vorgestellt. Ein eigenes Plauder-Feature Abschnitt war unter dem Thema „Die Wienerin als Gastgeberin und vorbildliche Hausfrau“ Frauenfragen gewidmet - aus zeittypischer Sicht der Mode, Küchenfragen, spezifischen Wiener Geschenkartikel und rationalem Haushalten.
Leiter und Sprecher der Sendung war Walter Niesner, seit 1946 Programm-Pionier für Service-Sendungen im Radio.







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