Amateurfunk in Österreich 1945-1955


Im Mai 1945 wurde Österreich von amerikanischen, sowjetischen, englischen und französischen Truppen besetzt und im Juli 1945 in vier Besatzungszonen geteilt.
Österreichischen Funkamateuren und den Funkamateuren der russischen Besatzungsmacht war die Sendetätigkeit verboten. Lizenzierte amerikanische, britische und französische Militär- und Zivilpersonen erhielten von der jeweiligen Besatzungsmacht eine Sendegenehmigung.

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Amateurfunk in der britischen Zone

Amateurfunk in der britischen ZoneDie britische Zone umfasste die Bundesländer Kärnten und Steiermark. Britische Funkamateure verwendeten zunächst das Rufzeichen OE9, wechselten dann aber zu MB9 (Military British)

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Britische Funkamateure erinnern sich

Felix Gaggl - DienstzeugnisKlagenfurt
"War 1946 Bahnknotenpunkt und Durchgangslager für die Rückreise der Truppen im mediterranen Operationsgebiet, da damals die Bahnlinie durch Deutschland nach Calais erst wiederrerichtet wurde. Die Fahrt dauerte zwei Tage, oft in fensterlosen Waggons und mit Aufenthalten etwa alle acht Stunden, wenn zwischendurch eine Kantine auf dem Bahnsteig die Reisenden versorgte. ...

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Amateurfunk in der französischen Zone

Amateurfunk in der französischen ZoneDie französische Zone umfasste die Bundesländer Tirol (inklusive Osttirol) und Vorarlberg. Französische Funkamateure verwendeten das ungewöhnliche Rufzeichen FSK8.

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Amateurfunk in der amerikanischen Zone

Amateurfunk in der amerikanischen ZoneDie US-Zone umfasste die Bundesländer Salzburg und Oberösterreich sowie den Bereich Niederösterreich südlich der Donau. Amerikanische Funkamateure verwendeten das Rufzeichen OE13.

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Amerikanische Funkamateure erinnern sich

Steve Takacs: "Das bin ich beim Feldeinsatz, und die anderen Bilder zeigen mich als OE13BR und an der Klubstation OE13USA. Der 3-Element-Beam war Eigenbau aus Holz und Aluminium. ..."

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Die österreichischen Funkamateure

Die österreichischen FunkamateureZum Schweigen und Hören verurteilt, während die Funkkollegen der westlichen Besatzungsmächte anscheinend uneingeschränkt senden durften - das war ein hartes Los für die Mitglieder des gleich nach Kriegsende neu organisierten Österreichischen Versuchssenderverbandes, ÖVSV. Kein Wunder, dass man bald auf illegale Tätigkeit verfiel.

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QSL Collection - Dokumentationsarchiv Funk

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