Amateurfunk von Saint Brandon & Agalega


Lage und Geschichte

Kontinent: Afrika - Lage: 10S 57E, LH89 - Zonen: WAZ 39, ITU 41 - Zuweisungen: (VQ8), 3B7, 3B8 - IOTA AF-001 (S.B.), AF-015 (Ag)

Lage und GeschichtezoomDie beiden Inseln waren wahrscheinlich bereits den Malaien und Arabern bekannt, ebenso den Portugiesen, deren unermüdliche Seefahrer im 16. Jhdt. die Meere erkundeten. Man nimmt an, dass Don Pedro de Masceranhas bei seinem Besuch im Jahre 1512 dem damals bereits kartographierten Archipel von Mauritius und Bourbon die Kollektivbezeichnung Maskarenen verlieh und zwei Inseln nach seinen Schiffen "Le Galega" und "Santa Maria" taufte: Agalega und Ste. Marie (die der Ostküste Madagaskars vorgelagert ist).

Das Korallen-Atoll Agalega

liegt etwa 1000 km (700 Meilen) nördlich von Mauritius im Indischen Ozean und besteht aus zwei Inseln, North Island (12.5 km lang, 1.5 km breit) und South Island (7 km lang, 4.5 km breit). Auf der Nord-Insel befindet sich beim Hauptort, Ving Cinq Village (300 Einwohner), eine Landepiste für kleine Flugzeuge. Offizielle Sprache ist Englisch, doch herrscht in der Realität Creole vor. Die Einwophner sind meist Katholiken. Das Klima ist heiß und feucht. Auf beiden Inseln herrschen Mangrovensümpfe vor. Der Vielfalt der Meerestiere stehen aber wenige Landtiere gegenüber. Allgegenwärtig sind die Ibisse. Die Wirtschaft beschränkt sich auf Fischerei für den Eigenbedarf und auf einige Kokosplantagen. Auf der Süd-Insel liegt eine Wetterstation. Ihr Betreuer war/ist Seewoosankar Mandary ("Jacky"), Q8BF/3B8CF. Als einziger Amateur, der regelmäßig die Insel besuchte, hat er meist auch etwas Funkbetrieb gemacht.

St. Brandon (Carajos Shoals)

ist ein Archipel, der aus mehreren Sandbänken, Riffen und kleinen Inseln besteht. Der 430 km nordöstlich von Mauritius gelegene Stützpunkt für Fischer ist als Naturschutzgebiet nicht öffentlich zugänglich.

ist ein Archipel, der aus etwa 16 kleinen Inseln sowie Sandbänken und Riffen besteht. Die gesamte Landmasse beträgt 1.3 km². Der Archipel misst mehr als 50 km von Nord nach Süd bei einer Breite von 5 km und drei Einschnitten (Passagen). Die gesamte Ausdehnung des Archipels beträgt 190 km². Nur wenige Inseln werden von einigen Kreolen bewohnt, Einheimische sowie Zuwanderer aus Mauritius, und sie sind reich an Flora und Fauna. Cargados ist wahrscheinlich das größte Algengebiet im Indischen Ozean. Cargados Carajos war ursprünglich eine einzige große vulkanische Insel und entstand als Teil der Maskarenen beim Entstehen des "Réunion Hotspot". Im Laufe der Jahrtausende erodierte die Insel jedoch, bis sie zum Großteil überflutet war und nur noch das Korallenriff verboieb. Die Formation ist daher heute ein Atoll mit den Inseln, von Nord nach Süd: Albatross Island, Îlot du Nord (North Island), Île Raphael, Îlot Siren, Île Tortue, Pearl Islet (Île Perle), Île du Sud, Avocare Island (Avoquer), Mapare Islet, Frigate Islet (Île Frégate), Îlote du Paul, Baleine Rocks, Île Veronge (Verronge), Veronge Ilot, Palm Islet, Coco Island (île aux Cocos), Grande Capitane, Petite Capitane, Puits A Eau, Île Poulailer, Chaloupe und Courson. Dazu kommen einige unbenannte Inseln und Sandbänke. Die Gesamtzahl der Formationen liegt bei etwa 40. Siren Island, Pearl Island (Île Perle) und Frigate Island (Île Frégate) liegen westlich des Riffs, North Island (Île du Nord) befindet sich etwa 4 km nordöstlich der nördlichen Riffspitze.
Albatros Island, ungefähr 18 km weiter nördlich, ist geografisch gesehen eine separate Koralleninsel bei 16°16'S, 59°35'E. Albatros Island - seit 1988 unbesiedelt - ist die höchst aufragende (bis 6m über Seehöhe) und größte Insel der Gruppe, mt einer Landmasse von 1.01 km². Es folgen Raphael, Avocaré, Cocos Island und Île du Sud. Die relativ größte Ansiedlung ist auf Raphael, mit einer in Privatbesitz befindlichen Fischfangstation (ca. 35 Angestellte), einer Station der Küstenwache und einer Wetterbeobachtungsstation (1996 mit acht Mann Besatzung). nd meteorological station. Kleinere Ansiedlungen befinden sich auf Avocaré, Cocos und Sud. Auf einigen Inseln findet man Kokospalmen, Buschland und Gras.



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