Recherchen und Forschungsberichte

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<-- Telegrafenlinien quer durch Australien

Der Overland-Telegraph und der East-West-Telegraph

zoomWie schön, wenn eine Nachricht von Europa nach Australien nicht mehr sechs Wochen per Schiff unterwegs ist sondern über das Unterseekabel binnen weniger Minuten in Perth oder Adelaide ankommt. Aber dann dauert es doch noch Tage und Wochen, bis die Nachricht innerhalb Australiens weitergeleitet wird - es sei denn, man errichtet Telegrafenleitungen quer durch den Kontinent...



<-- Faschisten funken aus Großbritannien

Eine Amateurfunkstelle der Faschisten in London, und die Mitte der dreißiger Jahre? Ende der zwanziger Jahre waren rechte Kreise in Großbritannien durchaus von Hitlers Aufstieg in Deutschland fasziniert. Diese Gruppierungen wurden von Anfang an von Nazi-Agenten unterwandert. Die Organisation mit der größten öffentlichen Wirkung war die "Union der Britischen Faschisten".



<-- XA - Amateurfunk der Alliierten Streitkräfte

zoomBis heute ist nicht endgültig geklärt, wie der Präfix XA entstand - X für Feldstationen, A für "Allied Forces" wäre allerdings eine einleuchtende Lösung. Briten und Amerikaner rückten nach der Landung in Südeuropa über Italien und Griechenland nach Mitteleuropa vor. Parallel zum Militärfunk entstand 1946/47 eine Kooperation der Funkamateure bei den Streitkräften. Unser Forschungsprojekt ist diesen Stationen auf der Spur.



<-- SOS von der 'Titanic'

zoomWir beschreiben die Funkstation, stellen die beiden Funker vor, geben eine Chronologie der Abläufe vom Zusammenprall des Luxusliners mit dem Eisberg bis zur Ankunft der Überlebenden in New York, bieten eine ausführliche Tondokumentation und ergänzen den Beitrag mit einer Aufstellung des gesamten Funkverkehrs von und mit der 'Titanic'.



<-- Funk und Amateurfunk von Pol zu Pol

zoomKaum hatten sich die Telegrafie und der Sprechfunk etabliert, spielten sie eine wichtige Rolle bei der Kommunikation von Expeditionen mit ihren Basen und der Heimat. Dies gilt nicht zuletzt für die riskanten und entbehrungsreichen Aufbrüche in die Grenzregionen unseres Globus. Wer heute mit GPS und Satellitentelefon unterwegs ist, lächelt vielleicht über die primitiven Geräte von damals - aber seinerzeit gehörten sie zu den größten technischen Errungenschaften.



<-- Funk von Luftschiffen

zoomAn die Funkstation und die Navigationseinrichtungen an Bord von Luftschiffen waren besondere Anforderungen gestellt: Sie mussten leicht sein und durften unter keinen Umständen Funken auslösen. Wir stellen nicht nur die Ausstattung der Zeppeline vor sondern verfolgen auch die glanzvolle und tragischer Geschichte anderer Luftschiffe.



<-- IRC - Der Internationale Antwortschein

zoomRückportoersatz gab es bereits, ehe der "International Reply Coupon" erfunden wurde. Als heimliche Währung zählt er, trotz erheblicher Nachteile, seit Jahrzehnten zu den unentbehrlichen Beilagen einer QSL-Karte, wenn die Gegenstation die Funkverbindung direkt, nicht über den zeitraubenden Umweg eines QSL-Büros, bestätigen soll. Wir verfolgen die Erfolgsgeschichte des IRC von seinen Anfängen bis zur Gegenwart.



<-- Wer erfand die QSL-Karte?

zoomDass das Kürzel QSL von den frühen Telegrafisten übernommen wurde, ist bekannt. Bekannt ist auch, dass der Q-Code entstand, weil er ausschließlich aus Abkürzungen besteht, bei denen auf das Q kein U folgt - womit jede Verwechslung mit sinnvollen Worten a priori ausgeschlossen ist. Aber welcher frühe Funkamateur hat die QSL-Karte erfunden? Jedenfalls nicht "Uncle Vic", dem dies zugeshrieben wird. Unsere Spurensuche reicht weiter zurück...



<-- CQ von der 'Xarifa'

zoomDass DI9AA nicht für eine herkömmliche Amateurfunkstation steht, verrät schon das DI im Rufzeichen. Wie diese Station an Bord der 'Xarifa' gekommen ist, wohin das Schiff mit Hans Hass, dem Pionier des Flossentauchens, unterwegs war,wie der Bordfunker auch zu filmischen Ehren kam und welch tragisches Schicksal der Kapitän später erlitt, zeigt unser Rückblick.



<-- Die 'Sondergruppe M'

zoomEin Kapitel deutscher Geschichte: Nach dem deutsch-britischen Flottenabkommen rüstete Nazideutschland wieder als Seemacht auf. Die geheime Ausbildung von Schiffsfunkern in Mürwik bei Flensburg konnte aus grotesken Gründen zunächst aber nur durch den DASD erfolgen, also mussten die Kandidaten als Funkamateure posieren...



<-- YLs (Young Ladies) vor 1945

zoomEin Forschungsprojekt, das uns seit Jahren beschäftigt: Wer war in welchem Land die erste weibliche Funkamateurin - oder sagt man: Funkamateuse? Biografische Daten, QSL-Karten, Fotos der Damen sind, je weiter man zurück blickt, umso spärlicher zu finden. Dennoch haben wir eine beträchtliche Liste zusammengestellt.



General Paul W. Tibbets, jr. - K4ZVZ

Hiroshima-Bomberpilot war Funkamateur

General Paul W. Tibbets, jr. - K4ZVZzoomTibbets war Colonel der US Army Air Force und während des Zweiten Weltkriegs Pilot des nach seiner Mutter benannten B-29-Bombers Enola Gay, aus dem am 6. August 1945 um 8:15 Uhr die Atombombe Little Boy auf die japanische Stadt Hiroshima abgeworfen wurde. Bei dem Einsatz kamen zwischen 90.000 und 200.000 Menschen ums Leben. Paul Tibbets wurde mit zahlreichen Auszeichnungen – darunter das Purple Heart – geehrt und blieb bis 1966 in der Air Force. 1969 schied er als Brigadegeneral aus der US-Army aus.
Im Jahr 1975 wurde er Vizepräsident der in Columbus (Ohio) ansässigen Lufttaxigesellschaft Executive Jet Aviation.
Paul Tibbets verfügte, dass es für ihn keine Trauerfeier und keinen Grabstein geben solle. Damit wollte er Demonstrationen verhindern und keine Pilgerstätte für mögliche Gegner des Atombombenabwurfs schaffen. Er wolle verbrannt werden, und seine Asche solle über dem Ärmelkanal verstreut werden. - Tibbets-Homepage: linkext. Link
Seine Lizenz erwarb er in den Fünfzigerjahren, war zuletzt aber nur noch in Telegrafie aktiv, da er schlecht hörte. 1998 lief seine General Class-Kizenz aus, ohne dass er sie erneuerte.



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