Ende und Nachspiel

Die Xarifa" und ihre Besatzung

Ende und NachspielIrenäus Eibl-Eibesfeldt
widmete sich später verstärkt der Verhaltensfischung und gilt heute als eine der weltweit bedeutendsten Kapazitäten auf dem Gebiet der Humanethologie. Darüber hinaus hat der Prof. Dr. Drh.hc.mult. von seiner ersten Reise mit Hans Hass und der Begegnung mit den Schildkröten auf den Galapagos-Inseln ein lebenslanges Engemament für den Fortbestand dieser Mehr über ihn auf der Homepage: linkext. Link

Wulf Emmo Ankel
(7. August 1897, Frankfurt a.M. - 25. März 1983, Laubach, Oberhessen) zuvor, seit 1939 ordentlicher Professor an der TH Darmstadt, lehrte er von 1952 bis 1965 er an der Universität Gießen, deren Rektor er von 1957 bis 1959 war. Ankel forschte unter anderem auf den Gebieten der Ökologie, der Physiologie der Süßwasserschwämme und der Mollusken.

Auch Georg Scheer blieb als Zoologe am Landesmuseum Darmstadt (?) der Wissenschaft treu.

Kurt Hirschel
erlangte später Weltruhm als Kameramann für komplizierte Trick- und Spezialaufgaben. Hans Hass ging im Oktober 1957 erneut mit der "Xarifa" auf Filmexpedition. Er hatte sich verpflichtet, zur Finanzierung dieser Forschungsreise 26 Halbstunden-Fernsehfilme für den Süddeutschen Rundfunk und die BBC zu drehen und sendefertig abzuliefern. Für diese schwierige Aufgabe - Unterwasser-Aufzeichnungen für das Fernsehen waren ein Novum - ging abermals Kurt Hirschel mit an Bord. (Man löste das Problem übrigens mit einem technischen Trick: Die Aufnahmekamera war mit einem über hundert Meter langen Kabel mit einem Monitor verbunden. Das dort erscheinende Bild wurde mit einer 16mm Arri abgefilmt. Die Route führte vom Mittelmeer durch das Rote Meer in den Indischen Ozean, zu den Malediven, nach Ceylon und über die Nikobaren nach Singapore. Obwohl ein Foto Hirschel vor der - etwas modifizierten - Funkstation zeigt, wurde bei dieser Expedition kein Amateurfunkband aktiviert. Homepage:
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Alfons Hochhauser
(15. Mai 1906, Judenburg, Österreich - 15. Januar 1981, Veneton, Griechenland) blieb zeitlebens, was er von Kindheit an gewesen war: erin charismatischer Aussteiger. 1957 kehrte er nach Griechenland zurück. Auf der Insel Trikeri, an der Südspitze der Pilion-Halbinsel, pachtete er ein verlassenes Kloster und baute es zu einer einfachen Herberge mit zwanzig Zimmern um. Er heiratete Chariklia, eine Freundin, die er schon dreißig Jahre zuvor im Pilion kennengelernt hatte. Der alternative Betrieb lief recht erfolgreich. Allerdings trieb die Kirche den Pachtzins für das Kloster immer mehr in die Höhe, so dass Hochhauser 1969 schließlich aufgab. Am Kap Kuluri bei Veneton an der Ostküste des Pilion wagte er einen Neuanfang. Unter schwierigen Bedingungen beherbergte er seine Sommergäste in einfachen Laubhütten bis 1980. Am 15. Januar 1981 brach Alfons Hochhauser, der an einer unheilbaren Krankheit litt, von Kuluri aus zu einer beschwerlichen Wanderung hoch ins Gebirge auf. Auf einem einsamen Bergrücken ließ er sich erfrieren. Homepage: linkext. Link

Die "Xarifa"
Mit Unverständnis und Bedauern reagierte die Taucher-Welt, als Hans Hass 1960 sein Forschungsschiff verkaufte. Es blieb ihm aber keine andere Wahl, da die Deutsche Forschungs-Gemeinschaft DFG entgegen früherer Zusagen nicht sonderlich an einer finanziellen Unterstützung interessiert war.

Hans Hass
Von nun an widmete sich Hans Hass für viele Jahre nur noch seinen wissenschaftlichenForschungen. In den Sechzigerjahren entwickelte er seine "Energontheorie": Alle Lebensprozesse stellen Erscheinungsformen von Energie dar. Tiere, Pflanzen, aber auch Unternehmen und Staaten haben ihre Gemeinsamkeit darin, dass sie "energieerwerbende" Systeme sind. Sie ziehen mehr an arbeitsfähiger Energie an sich als sie selbst verbrauchen. Berufstätige Menschen, Staaten und Unternehmen sind auf eine positive Energiebilanz angewiesen. Als Hass 1970 die Ergebnisse seiner Studien in dem Buch "Energon - Das verborgene Gemeinsame" veröffentlichte, stiex seine Theorie auf groxes Interesse in der Wirtschaft.
"Ich wurde oft gefragt", schreibt er, "wie ich es übers Herz bringen konnte, mein schönes Schiff zu verkaufen, um mich dann mit Wirtschaft und Staatslehre zu befassen. Es handelt sich hier jedoch durchaus nicht um einen Berufswechsel. Vielmehr wuchs ein Forschungsinteresse sehr unmittelbar aus einem anderen hervor."
Als Hans Hass am 23. Januar 2004 seinen 85. Geburtstag beging, war dies Anlass für zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen. Seine Gattin Lotte bekam ihn weiterhin nur selten zu sehen: Jeden Tag ging er in sein Büo in dem nach ihm benannten Internationalen Institut für Energon-Forschung.



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