Funk auf Luftschiffen


Frankreich: V8

Frankreich: V8zoomDas Foto zeigt die Gondel meiner V8 bei der Abfahrt von Rochefort sur Mer an der französischen Südwestküste. Im Winter, besonders bei Nachtfahrten, hatten wir es manchmal kalt in dieser offenen Gondel. Als Heizung musste eine Flasche Cognac genügen. Neben einem MW-Empfänger und MW-Sender für 200-1.400kHz an einer hundert Meter langen Schleppantenne gab es nur besagten 'Notfunksender': einen Weidenkorb mit zwei Brieftauben. 1934 hatte sich während einer Fahrt der Deckel des Korbes zufälllig geöffnet, und die beiden Tauben waren aufgeflogen, gerieten in die Propeller der beiden Motoren und wurden sofort zu Brei verwandelt."
F6DUQ wurde 1916 in Rouen in der Normandie geboren. 1928 meldete er sich freiwillig zur Marine, diente auf einem Vorpostenboot und einem U-Boot, ehe er zum Flugunterrichtb abkommandiert wurde. Zweieinhalb Jahre fuhr er auf den letzten Luftschiffen der französischen Armee, bis diese 1938 abgewrackt wurden. Von da an war Jean vorwiegend in Nordafrika in Wasserflugzeugen eingesetzt. 1947 trat er als Radio- und Elektrizitätsleiter in den Luftbilderdienst des Nationalen Geographischen Instituts ein und war 28 Jahre lang, bis zu seiner Pensionierung, auf dem Flugplatz Creil stationiert.



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