Internationale und nationale Antwortscheine - der große Überblick



A - Die Vorgeschichte

A - Die VorgeschichtezoomConfederate Currency, Postal Fractional Currency
Im Amerikanischen Bürgerkrieg etablierten die elf Südstaaten, die Confederate States, eine eigene Währung, den Confederate Dollar. Mangels ausreichender Münzen wurden Banknoten ausgegeben, die Confederate Currency , auch Greybacks genannt, vier jährliche Serien von 1861 bis 1864 in vielfachen Varianten (Cover: 50 Cent, 1864, Richmond, VA). Auch in den Nordstaaten wurden Münzen im täglichen Geldumlauf knapp, als die Menschen Münzen zu horten begannen, weil sie fürchteten, Papiergeld könne wertlos werden könne. Viele Firmen behalfen sich mit der Ausgabe von Jetons oder Briefmarkenbögen. Diesen Gedanken griff die Postverwaltung 1862 auf mit der Fractional Currency auch Postal Currency genannt - vom US Post Office auf Banknotenpapier gedruckten Scheine zu 5¢, 10¢, 25¢ und 50¢, die in fünf Tranchen vom 21. August 1862 bis zum 27. Mai 1863 ausgegeben wurden. Die Werte der Banknoten zu 5¢ und 10¢ glichen den gleichwertigen Briefmarken mit dem Porträt von Thomas Jefferson und George Washington. Die Werte zu 25¢ und 50¢ wurden anfangs aus fünf ineinander verschachtelten Bildern dieser Motive kombiniert. Ihr ursprünglicher Zweck war, dass man sie gegen Briefmarken tauschen konnte. Obwohl sie keine legale Währung darstellten, wurden sie in 5$-Einheiten auch gegen Banknoten zu gleichem Wert getauscht.01






01a/b - 1st issue - 5 Cent - 1st issue - 1862 - Thomas Jefferson - recte/verso
02a/b - 2nd issue - 5 Cent - 1862 - George Washington - recte/verso
03a/b - 3rd issue - 3 Cent - George Washington - recte/verso
04a/b - 3rd issue - 5 Cent - Spencer M. Clark (1811-1890, First Superintendent of the National Currency Bureau) - recte/verso
05a/b - 1st issue - 10 Cent - 1862 - George Washington- recte/verso
06a/b - 2nd issue - 10 Cent - 1862 - George Washington - recte/verso
07a/b - 3rd issue - 10 Cent - George Washington - recte/verso
08a/b - 4th issue - 10 Cent - Bust of Liberty - recte/verso
09a/b - 5th issue - 10 Cent - William Morris Meredith (1799-1873, Secretary of the Treasury)
10a/b - 1st issue - 25 cent - Thomas Jefferson - recte/verso
11a/b - 2nd issue- 25 Cent - Thomas Jefferson - recte/verso
12a/b - 3rd issue - 25 Cent -William Pitt Fessenden (1806-1869, Secretary of the Treasury) - recte/verso
13a/b - 4th issue - 15 Cent - Bust of Columbia - recte/verso
14a/b - 4th issue - 25 Cent - George Washington - recte/verso
15a/b - 5th issue - 25 Cent - Robert John Walker (1801–1869, Secretary of the Treasury) - recte/verso
16a/b - 1th issue - 50 Cent - George Washington - recte/verso
17a/b - 2nd issue - 50 Cent - George Washington - recte/verso
18a-c - 3rd issue - 50 Cent - Francis Elias Spinner (1802-1890, Treasurer of the United States) - recte/verso
19a/b - 3rd issue - 50 Cent - Justice holding scales - recte/verso
20a/b - 4th issue - 50 Cent - Edwin McMasters Stanton 1814–1869, Secretary of War under the Lincoln Administration) - recte/verso
21a/b - 4th issue - 50 Cent - Abraham Lincoln - recte/verso
22a/b - 4th issue - 50 Cent - Samuel Dexter (1761–1816, American Statesman) - recte/verso
23a/b - 5th issue - 10 Cent - William Morris Meredith (1799–1873, Secretary of the Treasury) - recte/verso
24a/b - 5th issue - 25 Cent - Robert John Walker (1801–1869, Secretary of the Treasury) - recte/verso
25a/b - 5th issue - 50 Cent - William Harris Crawford (1772–1834, Secretary of the Treasury) recte/verso



Karten/Briefe mit bezahlter Rückantwort
Auf dem Weltpostkongress in Bern, 1874, hatte man die Einführung von Postwertzeichen mit Gültigkeit im gesamten Weltpostverein diskutiert, was erfolglos blieb. 1878 beschloss die UPU (der Weltpostverein) beim Weltpostkongress Paris die Einführung von Briefkarten mit angehängten vorbezahlten Antwortkarten (Carte postale avec réponse payée). Ab Juli 1879 waren sie zunächst im Versuchsbetrieb zugelassen zwischen Argentinien, Belgien, Frankreich, Italien, Luxemburg, den Niederlanden, Norwegen, Portugal, Rumänien, Spanien, Tunesien und Deutschland. Der UPU-Kongress in Lissabon beschloss 1885 die Zulassung in allen Mitgliedsstaaten. Der Beschluss wurde erst 1969 zurückgenommen. 1903 wurde auf dem Kongress in Rom diskutiert, ob man nicht eine Art Vorauszahlung der Gebühr für einen Antwortbrief ermöglichen solle. Vorgeschlagen wurden Antwortmarken, Kartenbriefe mit Antwort, Umschläge mit Antwortfreimarken - wie beim schwedischen VorschlagAbb 12 - oder Antwortscheine in verschiedenen Werten zur Einlage in den Brief. Am Ende entschied man sich für die von Großbritannien vorgeschlagene Lösung, die wir heute kennen. Der dritte norwegische Entwurf Abb 13 nimmt mit seiner Gestaltung spätere Lösungen vorweg. Der portugiesische Kartenbrief Abb 8 sieht bereits zwei Poststempel für Sender und Rücksender vor.02






01 - Kartenbrief Bayern
02 - Kartenbrief Tschechoslowakei
03 - Kartenbrief Finnland-Russland, 1900
04 - Kartenbrief Honduras, 1893
05 - Kartenbrief Deutsche Post Mazagan, Marokko, 1898
06 - Kartenbrief Niederländisch-Indien
07 - Kartenbrief Norwegen
08 - Kartenbrief Portugal (mit Poststempel Sender/Rücksender), 1896
09 - Kartenbrief Schweiz, 1893
10 - Kartenbrief Schweden
11 - Kartenbrief Venezuela, 1892
12a/b - Entwurf Schweden für einen Internationalen Antwortbrief, UPU-Kongress Rom, 1906 (Sender/Rücksender)
13 - 3. Entwurf Norwegen für einen Internationalen Antwortschein, UPU-Kongress Rom, 1906

14a/b - Business Reply Card - New York, NY, 1901
15a/b - Business Reply Card - Richmond, VA, 30er-Jahre
16a-d - Amateurfunk-Rückantwortkarte für die Bestätigung einer Funkverbindung, 1960






B IRC - International Reply Coupon / IAS Internationaler Antwortschein

16.06.07

B IRC - International Reply Coupon / IAS Internationaler AntwortscheinzoomDer IRC wurde beim 7. Weltpostkongress (7. April bis 6. Mai 1906) des Weltpostvereins (UPU - United Postal Union) 03 in Rom beschlossen. Die Grundlagen sind im Artikel 11 des Abschlussprotokolls festgelegtAbb 1, der Gestaltungs-Standard Abb 3 folgte erst 1974. Ein IRC konnte in allen Mitgliedsländern gegen Briefmarken eingewechselt werden, ursprünglich im Wert von 25 Goldcentimes. Später wurden der Verkaufspreis und die Gültigkeitsdauer bei den folgenden Kongressen immer wieder adaptiert. Beim 17. UPU-Kongress in Lausanne (22. Mai bis 4. Juli 1974) einigte man sich auf den Verrechnungspreis von einem Goldfranken. Beim 21. UPU-Kongress in Seoul (16. August bis 14. September 1994) wurde der Wert des IRC in Sonderziehungsrechten festgelegt, einem internationalen Währungsinstrument, das sich auf einen bestimmten Währungskorb stützt. Jedes Land legt jedoch seinen eigenen Verkaufspreis fest für den Tausch gegen eine Briefmarke im Gegenwert eines Auslandsbriefes der ersten Gebührenstufe (meist die "Standardsendung bis 20 Gramm") zuzüglich dem Aufpreis für die Manipulation und die internationale Verrechnung.
Seit der Schaffung des IRCs obliegt die zentrale Administration dem IB, dem Internationalen Büro der UPU in Bern. Die gegenseitige Verrechnung erfolgte zunächst nach einem äußerst komplizierten Verfahren. Schon beim 16. UPU-Kongress in Tokio (1. Oktober bis 14. November 1969) beschloss man, nach einer einfacheren Lösung zu suchen, aber die konnte erst beim 17. UPU-Kongress in Lausanne zugleich mit dem universalen Modell beschlossen werden. Nicht jedes Mitgliedsland der UPU muss IRCs am Postschalter ausgeben, aber jedes muss sie - theoretisch - annehmen. Im Regelfall wird der IRC bei der Ausgabe im linken Feld gültig gestempelt und bei der Annahme durch einen Stempel im rechten Feld entwertet.
Der IRC erfuhr, nicht zuletzt der komplizierten Manipulation wegen nach seiner Hochblüte (1971: 21,9 Millionen) stetigen Bedeutungsverlust (2001: 1,9 Millionen)01 und ist mittlerweile an vielen Postschaltern nicht mehr vorrätig. Als "Ersatzwährung" für die Anforderung von Amateurfunk-QSL-Karten direkt beim Stationsbetreiber wurde er immer mehr von Dollar-Banknoten (Greenbucks) abgelöst, diese wiederum von bargeldlosen Überweisungen (etwa OQRS via PayPal).

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C Modell Rom (Madrid, Stockholm)

C Modell Rom (Madrid, Stockholm)zoomDarstellung: Von West nach Ost fliegende allegorische Frauenfigur, gefolgt von einer Brieftaube, mit den Armen die beiden Hemisphären verbindend. Schwachgrüner Unterdruck mit Blattwerk und Wolken. verso: Mehrsprachige Texte in französischer alphebetischer Ordnung.
Gestaltung: Eugène Grasset (1845-1917) sign. u.l. -Stecher: F. Florian sign u.r. - im Coverbild hervorgehoben

Modell Rom
Ausgabetag: 1. Oktober 1907, nach dem UPU-Kongress 1906 in Rom
Gültig bis: 1926, teilweise parallel mit Modell Madrid und Modell Stockholm
Farbe/Format: grün und olivgrün; 109x80mm
Wasserzeichen: 25c/UNION POSTALE UNIVERSELLE/25c (WZ1)
Drucker: V. Benziger & C.A.G., Einsiedeln, Schweiz
Ausgabewert: 25 centimes
8 Haupttypen, alle Modell Rom
Typ I - recte: Landesbezeichnung klein, kursiv / verso: Deutsch vierzeilig; Sprachen durch Linien getrennt
Typ II - recte: wie Typ I / verso: Deutsch vierzeilig; keine Linien zwischen den Sprachen
Typ III - recte: wie Typ I / verso: Deutsch verkürzt, dreizeilig; keine Linien zwischen den Sprachen
Typ IV - recte: wie Typ I, Landesbezeichnung Antiqia halbfett / verso: wie Typ III
Modell Madrid
Ausgabetag: 1. Januar 1922, nach dem UPU-Kongress 1920 in Madrid
Wie Modell Rom, Typ IV - außer:
Wasserzeichen: 50c/UNION POSTALE UNIVERSELLE/50c
Drucker: BENZIGER & Cie.S.A. - EINSIEDELN
Ausgabewert angegeben, Gültigkeit Inland zwei Monate, Ausland sechs Monate
2 Haupttypen, beide Modell Rom Typ IV
Typ V - Provisorium. recte: neue Textgestaltung; verso: Landesbezeichnungen überdruckt
Typ VI - Definitive Gestaltung
Modell Stockholm
Ausgabetag: 1. Oktober 1925
Wie Modell Rom, Madrid, Typ VI - außer:
Neues Format: 104x74mm (DIN A7)
Wasserzeichen: 40c/UNION POSTALE UNIVERSELLE/40c
Drucker: BENZIGER & Cie.S.A. - EINSIEDELN
Recte: Die beiden Hemisphären ohne Länge- und Breitengrade
Gültigkeit generell sechs Monate
2 Haupttypen, beide Modell Rom, Typ VI
Typ VII - Provisorium. recte: neue Textgestaltung; verso: Landesbezeichnungen überdruckt
Typ VIII - Definitive Gestaltung






D Modell London (Kairo, Buenos Aires, Paris, Brüssel Ottawa)

D Modell London (Kairo, Buenos Aires, Paris, Brüssel Ottawa)zoomDarstellung: Ornamentierte Säulen zu beiden Seiten des Textes; horizontales Textfeld in Bildmitte; Punkt-Strich-Rahmenmuster (Coverbild)
Gestaltung: Franz Helbig


Modell London
Ausgabetag: 1. Juli 1930 (vereinzelt Mai 1930), nach dem UPU-Kongress 1929 in London
Farbe/Format: blau mit gelbbraunem Unterdruck (Globus); 105x74mm (A7)
Wasserzeichen: "UPU" in doppelt ausgezeichneter Linie
Drucker: Benziger & Co S.A. Einsiedeln
Ausgabewert: Nicht vorgegeben
9 Haupttypen, alle Modell London
Typ IX - Grundmodell
Modell Kairo
Ausgabetag: 1. Januar 1935, nach dem UPU-Kongress 1934 in Kairo
Typ X - verso: Deutsch endet mit "einen gewöhnlichen Auslandsbrief der ersten Gewichtsstufe umgetauscht"
Typ XI - verso: Deutsch endet mit "einen einfachen gewöhnlichen Auslandsbrief umgetauscht", Schrift Antiqua
Typ XII - verso: Wie Typ XI, Schrift Fraktur
Modell Buenos Aires
Ausgabetag: 1. Juli 1940, nach dem UPU-Kongress 1939 in Buenos Aires
Typ XIII - Text französisch "Union" erweitert zu "Union postal universelle"; Prov. nur verso
Typ XIV - Wie Typ XIII, recte und verso
Modell Paris
Ausgabetag: 1. Juli 1948, nach dem UPU-Kongress 1947 in Paris
Typ XV - verso: Text in Englisch, Arabisch, Spanisch, Chinesisch, Russisch ("UNO-Sprachen")(4zeilig, XVI oder XVII 3zeilig); Impressum 17mm (XVa:15mm)
Modell Brüssel
Ausgabetag: 1. Juli 1953, nach dem UPU-Kongress 1952 in Brüssel
Typ XVI - recte u.l. "D'EMISSION" statt "D'ORIGINE"; o.r. "FORMULEC22"; verso: Ergänzt mit Deutschem Text (XVIu: Punkt unter dem "u" der Textzeile darüber; XVIn: Punkt unter dem "n" der Textzeile darüber)
Modell Ottawa
Ausgabetag: 1. April 1959, nach dem UPU-Kongres 1957 in Ottawa
Typ XVII - recte o.r. nur "C22"; Texte in Kleinbuchstaben; u.l. "Empreinet de controle du pays d'origine (date facultative)" - (XVII: verso: Arabisch 11mm; XVIIa: Arabisch 13mm)






E Modell Wien (Tokio)

E Modell Wien (Tokio)zoomDarstellung: Text ein- bis dreisprachig in quaratischem Rahmen, die beiden Stempelfelder rechts untereinander
Gestaltung: Donald Brun

Modell Wien
Ausgabetag: 1. Januar 1966, nach dem UPU-Kongress 1964 in Wien
Farbe/Format: blau über goldgelbem Unterdruck (Stempelkreis o: UPU-Logo vom UPU-Denkmal: weibliche um den Globus schwebende Figur mit Brief. Stempelkreis u.: UPU-Hauptqiuartier. Mitte: Globus mit vertikalen Linien und großer nach oben fliegender Taube). Text einsprachig (r1), zweisprachig (r2), dreisprachig (r3) Formularnummer o.r. "C 22" Abgabewert in rot; 105x74mm (A7)
Wasserzeichen: drei Variationen Typ XVIII, XVIIIa und XIX
Kein Impressum (Drucker).
4 Haupttypen, alle Modell Wien
Typ XVIII - Wasserzeichen Provisorium, UPU in einer Zeile, goldgelber Font, Lithografie
Typ XVIIIa - Wasserzeichen Provisorium, UPU in einer Zeile, goldgelber Font, Tiefdruck
Typ XIX - Wasserzeichen mehrere Zeilen UPU
Modell Tokio
Ausgabetag: 1. Juli 1971, nach dem UPU-Kongress 1969 in Tokio
Typ XX - verso: Zweite Zeile im deutschen Text = "Taxe"
Typ XXI - verso: Zweite Zeile im deutschen Text = "Gebühr"
Entwürfe
1966 vom Internationalen Büro entwickelt, dem Kongress aber nicht zur Beschlussfassung vorgelegt






F Modell Lausanne (Rio de Janeiro/Hamburg Washington, Seoul)

F Modell Lausanne (Rio de Janeiro/Hamburg Washington, Seoul)zoomDarstellung/Format: Blauer Druck auf gelbem Unterdruck (Globus und Brieftaube), drei Eingabefelder; Text nur französisch; Landesbezeichnung und Abgabewert (nicht obligatorisch) in Rot; o.l. UPU-Logo (Eine der Figuren zunächst ohne Brief, korrigiert bei der zweiten Ausgabe)-105x74mm (A7)
Gestaltung: Donald Brun (Unterdruck über die gesamte Fläche)
Kein Impressum (Drucker), Formularnummer o.r. C22
10 Haupttypen, alle Modell Lausanne

Modell Lausanne
Ausgabetag: 1. Juli 1975, nach dem UPU-Kongress 1974 in Lausanne
Typ XXII - recte: Kreise in beiden Eingabefeldern; Wasserzeichen längs
Typ XXIII - recte: Kreise in beiden Eingabefeldern; Wasserzeichen quer
Modell Rio de Janeiro
Ausgabetag: 1. Juli 1981, nach dem UPU-Kongress 1979 in Rio de Janeiro
recte: Kein Kreis im linken Feld, Text l. zweizeilig (ohne date facultative)
Typ XXIV - Wasserzeichen quer
Typ XXV - Wasserzeichen quer, Buchstaben senkrecht untereinander
Modell Hamburg
Ausgabetag: 1. Januar 1986, nach dem UPU-Kongress 1984 in Hamburg - unverändert (Nur minimaler Abgabepreis erhöht)
Modell Washington
Ausgabetag: 1. Januar 1991, nach dem UPU-Kongress 1989 in Washington
recte: Tauschwert o.: par voie de surface ersetzt mit: par voie aérienne; Text l.u. ergänzt mit: (facultative)
Typ XXVI - recte: Kein Datum im linken Rand / verso: ab nun Russischer Text volle vier Zeilen
Typ XXVII - recte: Datum im Rand l. 9.199
Typ XXVIII - recte: Datum im Ra l. 8.1993
Verrechnungswert statt in Goldfranken in SDR (Special Drawing Rights) des Internationalen Währungsfonds, Minimum 0,74 SDR
Modell Seoul
Ausgabetag: 1. Januar 1996, nach dem UPU-Kongress 1994 in Seoul
Formularnummer CN01 / ancien C22
Typ XXIX - recte: Datum im Rand l. 4.95
Typ XXX - recte: Datum im Rand l. 10.98; leicht geänderte Gestaltung






G Modell Beijing (Bukarest, Memorial edition 100 Jahre)

G Modell Beijing (Bukarest, Memorial edition 100 Jahre)zoomGrundsätzliche Neugestaltung
Die mit 1. Januar 2002 Beijing Convention-Schein bescherte dem IRC den ersten radikalen Wandel seit 1906: Neues Papier, neues Format, neues Gestaltungsprinzip, Barcode und Hologramm ab Typ XXXII, neue automatisierte Verrechnungsmethode.

Papier/Format: Steifes Papier für maschinelle Verarbeitung; 148x105mm (A6)
Barcode: 2 Buchstaben (ISO-Landescode) - 8 Ziffern (Druckdatum JJMMTT) - 8 Ziffern (Letzter Gültigkeitstag JJMMTT) - 7 Ziffern (Seriennummer) - 3 Ziffern (Abgabewert in (in Hundertstel eines SDR, der Einheit des Internationalen Währungsfonds) - 2 Buchstaben (Reihenfolge AA, AB ... ZZ für je 10.000 Exemplare) - Muster (Specimen) tragen den Barcode AA 0000000 20020101 recte und verso
recte: Landescode und Landesname (Französisch) in Schwarz (optional); M.u.: La lettre, une voie vers l’alphabétisation (Der Brief als Weg zur Alphabetisierung). o.r. Formularnummer CN01; u. gelber Streifen für Abrechnung; quadratische Stempelfelder, unterlegt mit blauem UPU kreuzweise. Hologramm mit Kippeffekt: zwei Hemisphären, gekippt mit Brief und UPU-Logo, Blitze, schwarzer Kreis mit negativem UPU-Emblem. verso: Druck in Rot, Barcode schwarz in Feld 105x74mm (A7)
Wasserzeichen: Dreimal Kreis mit acht Punkten, darin mehrfach UPU horizontal und vertikal

Modell Beijing (Beijing 01)
Typ XXXI
Mädchen, in den Händen einen Brief haltend, im Hintergrund Berge und ein See (Coverbild)
Gestaltung:
Ausgabetag: 1. Januar 2002, nach dem UPU-Kongress 1999 in Beijing
Letzter Gültigkeitstag: 31. Dezember 2006
Farbe/Format: recte: blau und gelb; verso: weiß
Modell Bukarest (Beijing 02)
Typ XXXII
Zwei sich nähernde Finger (nach: Die Erschaffung Adams, Michelangelo, Sixtinische Kapelle, Rom) dahinter eine goldene angedeutete Briefmarke mit UPU-Logo; Hologramm mit zwei Hemisphären und schwarzem UPU-Logo
Gestaltung: Volodymir Taran05
Ausgabetag: 1. Juli 2006, nach dem UPU-Kongress 2004 in Bukarest
Letzter Gültigkeitstag: 31. Dezember 2009
Typ XXXIII
Wie Typ XXXII, mit zusätzlichem Text in der Briefmarke 100ans/1907-2007
Ausgabetag: 2. Februar 2007 (nur in 37 Ländern)






H Modell Nairobi

17.05.09

H Modell NairobizoomModell Nairobi
Typ XXXIV
Eine nach einem Globus greifende Hand, goldener perforierter Umriss einer Briefmarke; Hologramm mit UPU-Logo wie Typ XXXII ff
Muster l.o. mit schwarzem Ährenkranz, Ausführung mit blauem Ährenkranz
Gestaltung: Rob van Goor, Luxemburg06
Ausgabetag: 1. Juli 2009, nach dem nach Genf verlegten Kongress 2008 in Genf07
Letzter Gültigkeitstag: 31. Dezember 2013
(Einige Postverwaltungen stellen die Ausgabe von IRCs ein, z.B. die USA und am 21. Dzember 2011 Großbritannien)
Papier/Format: Steifes Papier für maschinelle Verarbeitung; 148x105mm (A6)
Barcode wie Typ XXI-XXXIII
recte: Landescode und Landesnamn (Französisch) in Schwarz (optional); M.u.: Le timbre-poste, vecteur d'èchange (Der Brief als Vehikel des Austausches).M.l. blauer Unterdruck UNis contre le / CHANGEMENT CLIMATIQUE (text blau, contre schwarz kurisiv; r, danebeden blauer Unterdruck Logo UNO und ANUE. o.r. Formularnummer CN01; u. Streifen für Abrechnung; quadratische Stempelfelder, unterlegt mit blauem UPU-Kreuz. Hologramm mit Kippeffekt. verso: Druck in Rot, Barcode schwarz / 105x74mm (A7)
Wasserzeichen: (?? Dreimal Kreis mit acht Punkten, darin mehrfach UPU horizontal und vertikal)
Modell XXXV - Spezifikationen ?






I Modell Doha (Memorial edition 140 Jahre)

06.02.13

I Modell Doha (Memorial edition 140 Jahre)zoomModell Doha
Typ XXXVI
Eine sprudelndes Wasser schöpfende Hand. l.o. der perforierter Umriss einer goldenen Briefmarke; Hologramm mit UPU-Logo und Kippeffekt wie Typ XXXII ff (Variante in der Mustervorlage)
Gestaltung: Michal Sindelar, Tschechische Republik (Wettbewerb)
Ausgabetag: 1. Juli 2013, nach dem UPU-Kongress 2012 in Doha
Letzter Gültigkeitstag: 31. Dezember 2017
Papier/Format: Steifes Papier für maschinelle Verarbeitung; 148x105mm (A6)
Barcode wie ab Typ mit aktualisierten Daten
recte: M.l.: L'eau: source de vie (Wasser: Quelle des Lebens), Motto der Vereinten Nationen für das "Internationale Jahr der Wasserversorgung, 2013". o.r. Formularnummer CN01; u. Streifen für Abrechnung; quadratische Stempelfelder, unterlegt mit blauem UPU-Kreuz. verso: Druck in Rot, Barcode schwarz / 105x74mm (A7)
Wasserzeichen: (?? Dreimal Kreis mit acht Punkten, darin mehrfach UPU horizontal und vertikal)
Typ XXXVII - Wie Typ XXXVI, aber mit Flagge
Commemoration Edition
Typ XXXVIII
Zum 140. Jahrestag der UPU. Wie Typ XXXVIII. Mit Schriftzug 140 ans / D'INNOVATION; rotbraunes Feld mit Jahreszahlen 1874/2014 u.r.
Erster Ausgabetag: 1. Juli 2014 (parallel zu Typ Doha; nicht von allen Postverwaltungen ausgegeben)
Typ XXXIX - Spezifikationen?






J Modell Istanbul

08.10.17

J Modell IstanbulzoomModell Istanbul
Obwohl immer weniger Postverwaltungen den IRC anerkennen, hat die UPU für 2017-2021 das "Istanbul model" ausgegeben
Typ XL
Eine Taube mit Ölzweig vor einer goldenen Briefmarke und gegen einen arktischen Hintergrund sowie zwei Hände symbolisieren die nachhaltige Entwicklung im Postsektor.
Gestaltung: Nguyen Du, Vietnam (Wettbewerb)
Ausgabetag: 1. Januar 2017, nach dem UPU-Kongress 2016 in Istanbul
Letzter Gültigkeitstag: 31. Dezember 2021
Papier/Format: Steifes Papier für maschinelle Verarbeitung; 148x105mm (A6)
Barcode wie ab Typ mit aktualisierten Daten
recte: M.l.: La poste et le développement durable (Die Post und die nachhaltrige Entwicklung), o.r. Formularnummer CN01; u. Streifen für Abrechnung; quadratische Stempelfelder, unterlegt mit blauem UPU-Kreuz. Hologramm UPU mit Kippeffekt. verso: Druck in Rot, Barcode schwarz / 105x74mm (A7)
Wasserzeichen: (?? Dreimal Kreis mit acht Punkten, darin mehrfach UPU horizontal und vertikal)
Typ XLI - Wie Typ XL, mit Flagge
Typ XLII - recte;: Abbildung des ersten Internationalen Antwortscheins, Typ I, Rom 1906; Text 1907-2017 / 110 ans d'échangesM ohne Flagge
Typ XLIII - Wie Typ XLII, mit Flagge
Typ XLIV - Wie Typ XL, mit Bild- und Textfeld 145 ans / LIVRER LA CROISSANCE






K Antwortscheine nationaler Postverwaltungen

Neben den vom Weltpostverein herausgegebenen Antwortscheinen sind oder waren auch Antwortscheine einzelner Postvereine im Verkehr. Diese Scheine haben/hatten jedoch nur im Bereich dieser Vereine Gültigkeit. Sie unterscheiden sich von denen des Weltpostvereins unverkennbar durch ihre Gestaltung.



zoomImperial Reply Coupon08
Herausgeber: 1927-1953, Britische Postverwaltung / Darstellung: Britannia mit Schild und Dreizack auf einem Felsen am Meeresufer, mit Blick auf ein Schiff im Hintergrund. Landesname und Ausgabewert über dem Schiff, u.r. Textfeld / Lithografie, blau auf gelbem Grund, 80x110mm. Verso leer
Typen mit Wertänderungen und verändertem Wasserzeichen werden hier nicht gelistet
Typ I - Drucker: WATERLOW & SONS LIMITED LONDON / Text endet: Valid for six month exclusive of the month of issue / - Coverbild
Typ II/III -Drucker: HARRISON & SONS. LTH. St MARTINS LANE, W.C. / Text endet: To a destination within the Empire
Typ IV/V: Text endet:Exceptionally, the exchance value / in India is 2 1/2 Annas
Typ VI: Text endet:Exceptionally, the exchance value in India is 2 1/2 Annas (ohne Schrägstrich)
Typ VII: Text endet:Exceptionally, the exchance value in India and Burma is 2 1/2 Annas
Typ VIII:Text endet:Exceptionally, the exchance value in India and Pakistan is 2 1/2 Annas

Commonwealth Reply Coupon
Herausgeber: 1953-1976, Britische Postverwaltung (Letzter Abgabetag an Postschaltern 001. Novvember 1975, letzter Gültigkeitstag für Tausch gegen Briefmarken 03.01.1976), / Darstellung: Ovales Textfeld, ornamental gerahmt für Erläuterungen, Landesname und Abgabewert; darüber horizontales Textfeld COMMONWEALTH REPLY COUPON / VALID ONLY FOR EXCHANCE BETWEEN THE COUNTRIES OF THE COMMONWEALTH ; zwei Stempelkreise; Lithografie,lila auf weißem Grund, 80x110mm.- Drucker: (Typ IX-XIII): Harrison & Sons.Ltd. St. Martin's Lane, London (Typ XIV-XVI) Harrison & Sons.Ltd. 7, Cavendish Square, London (Typ XVII-XXI) Harrison & Son s.Ltd - Verso leer
Typen mit Wertänderungen und verändertem Wasserzeichen werden hier nicht gelistet.
Typ IX: Text endet: Exceptionally the exchange value in India is 2 1/2 annas and in Pakistan 1 anna 9 pies.
Typ XVI: Typ IX: Text endet: Exceptionally the exchange value in India is 16 naye paise and in Pakistan 2 1/2 annas
Typ XIIIa:Text endet: ...on a single-rate letter. Text endet Exceptionally the exchange value in India is 16 naye paise and in Pakistan 20 paisa.
Typ XIIIb: Wie XIIIa. Text endet: on a ordinary rate letter.
Typ XXIIIc: Wie XIIIa. Text endet: ...on a ordinary single-rate letter.
Typ XIV: Drucker: Harrison & Sons, Ltd., 7, Cavendish Square, London
Typ XV: Text endet: Exceptionally, the exchange value in India is 16 paise, Pakistan 20 paisa, and in Territory of Papua and New Guinea 5d
Typ XVI: Text endet: Exceptionally, the exchange value in India is 25 paise, Pakistan 20 paisa, Nigeria 6d, and in the Territory of Papua and New Guinea 5c
Typ XVIa: Wie Typ XI, aber Abgabewert in alter und dezimalisierter Währung
Typ XVII: Wie Typ XVI, aber in India 20 paise
Typ XVIII: Text endet: Exceptionally, the exchange value in India is 20 paise, Pakistan 20 paise, Nigeria 6d, and coupons are not exchangeable in Ceylon
Typ XIX: Wie Typ XVIII aber ohne Hinweis auf Ceylon
Typ XX: Text beinhaltet: At the 30 June 1972, Coupons were no longer valid for exchange in: AUSTRALIA, CANADA, SRI LANKA (FORMERLY CEYLON), LESOTHO, PAKISTAN, PAPUA and NEW GUINEA, SINGAPORE, TRINIDAD and TOBAGO. For latest details of countries no longer exchanging Commonwealth Reply Coupons, please consult your local Post Office
Typ XXI: Text beinhaltet: AT 30 JULY 1973, COUPONS WERE NO LONGER VALID FOR EXCHANGE IN: AUSTRALIA, SOLOMON ISLANDS, CANADA, CHRISTMAS ISLAND (INDIAN OCEAN), COCOS (KEELING) ISLANDS, INDIA, JAMAICA, LESOTHO, NIGERIA, NORFOLK ISLAND, PAPUA NEW GUINEA, SINGAPORE, SRI LANKA, TORTOLA, TRINIDAD AND TOBAGO, ZAMBIA
Sonderausgabe Canada, zweisprachig






zoomCoupon-réponse Franco-Colonial09
Geschichte: Am 29. April 1926 wurde die französische Postverwaltung ermächtigt, einen Gutschein für die Verbindung zu den Kolonien zu erstellen.Ein Dekret vom 9. November legte den Abgabepreis fest; eine Erhöhung um 10 Cent von den Kosten eines Briefes im französisch-kolonialen Regime. Der Dienst wurde am 27. Februar 1927 aufgenommen, zunächst für Frankreich, Algerien, Marokko (französischer Raum) und Tunesien. Bis 1956 gibt es zwqei Provisorien, sechs definitive Typen und mehrere Untertypen mit geänderten Abgabenwerten und Geltungsbereichen. Die Ausgabe endete im April 1957, für französische Exemplare bis 1959.
Typ I - Provisorium. Typ Rom IV, recte mit Überdruck, verso Annulierung des Textes. Eine von der UPU eingekaufte Großmenge wurde bis 30. September ausgegeben
Typ II - Provisorium. recte (bis 1963): Unterdruck: Marianne auf einem Podest, umgeben von weiblichen Figuren. Text: POSTES / REGIME / FRANCO-COLONIAL verso leer
Typ III - Definitivum. (Covberbild) Ausgabe April 1928. Gültig sechs Monate ab Veröffentlichung. verso: Geltungsbereich Kolonien und die Fürstentümer Monaco und Andorra
Typ IV - Ausgabe Oktober 1931. Ohne Gültigkeitsbeschränkung (Typ IV-A Ausgabe 1. Mai 1947: verso neuer Abgabewert. Roter Aufdruck)
Typ V - verso: Text mit neun Zeilen
Typ VI - Ausgabe 6. Januar 1949. Tarifänderung. verso: Text mit acht Zeilen
Typ VI-B - Ausgabe 1. Januar 1957. recte: Neue Bezeichnung Coupon-réponse de l'Union Francaise
Typ VII - Neues Format 100x75mm. verso. Text mit sieben Zeilen, Fettdruck majoré ergänzt: majoré de 1 franc metropolitan (Typ VII-A bis Typ VII-E Änderungen der Tarife und Gültigkeitsbereiche)
Typ VIII - recte: Unterdruck/Wasserzeichen REGIME POSTAL verso: weiße Fläche statt Zona francaise et Bureau chérifien de Tanger (Typ VIII-A bis I - Tarif- und Ausgabeänderungen. VIII-B: recte C.F.P. unter dem Tarif. - Typ VIII-G recte ohne Aufdruck C.F.P. - Typ VIII-I: Französische Exemplare nach den Tarifänderungen vom 1. Juli 1975 und 6. Januar 1959

Coupon-réponse de la Communauté
Löst am 26. April 1963 den Coupon-réponse Franco-Colonial ab. Nur ein Typ ohne Variationen.
recte: Wie Modelle I-VIII, mit geänderter Titelzeile. - verso: Liste der teilnehmenden Länder.






zoomCoupon-réponse E
Ersetzte mit der Ausgabe im April 1963 den Coupon-réponse dela Communauté francaise. Mit der Bezeichnung E (pour extension du régime intérieur) gilt er bis heute zum einen innerhalb Frankreichs und zum anderem nach und zwischen den D.O.M. (Départements d’outre-mer , ehemalige Kolonien) und den T.O.M (Territoires d’outre-mer, überseeischen Gebiete) sowie Monaco und Andorra. Der Abgabepreis entspricht einem Standardbrief mit 20 Gramm.
recte: Hellbrauner Unterdruck mit der Büste von Odysseus (Ulysses) zwischen Säulen und einem Muster aus der Bezeichnung des. Aufdruck mit dem Abgabepreis und dem Abgabeland.- verso: Text mit der Liste der Länder und Territorien des Geltungsbereiches.
Format: 100x75mm
Bisher sechs Typen analog der politischen Entwicklung und der Tarifänderungen.

Typ X - Vierzeilige Erläuterung, Liste Länder und Gebiete in drei Gruppen: Frankreich mit seinen Übersee-départments, Andora und Monaco / Übersee-Territorien / Staaten der Afrikanischen Union, Madagaskar und weitere Länder
Typ XI - 1972. Länderliste und Fünfzeilige Erläuterung
Ab 2. Juli 1977 nicht mehr gültig für die relatioms réciproques zwischen Frankreich den D.O.M. Guadeloupe, Martinique, Guyana und Réunion, den T.O.M. (Franz.-Polynesien, St. Pierre & Miquelon, Wallis & Futuna, Mayotte, Neukaledonien und die T.A.A.F = Terres australes et antarctiques françaises, Andorra (Franz. Büro) und Monaco
Typ XII - 1979. Geänderter Text, Zusammenfassung der Länderliste
Typ XII-A - 2000. recte: ohne Preisangabe
Typ XIII - Mai 2002. recte: Preis in EUR, verso: Text neu angeordnet, Barcode
Typ XIII-A - 2005. recte: Ohne Preisangabw. verso: ohne "Etait de l'Union Africaine et Malgache
Typ XIV - Ende 2009. recte: Neue Farbgestaltung. verso: wie Typ XIII, aber ohne Barcode. Nachgewiesen bisher nur für Franz.-Polynesien

Conférence Africaine des Postes et Télécommunications des états de l'Afrique de l'Ouest - CAPTEAO
Die Konferenz der Post- und Telekommunikationsverwaltungen westafrikanischer Staaten (Ab 2001 Conférence del postes d’Afrique del l’Ouest – CPAO) umfasst ehemalige französische Kolonien in dieser Region. Die Ausgabe von Antwortscheinen wurde bei der Konferenz in Cotonou 1975 von der Elfenbeinküste vorgeschlagen und 1978, ein Jahr nach der Konferenz in Ouagadougou (Obervolta, heute Burkina Faso) verwirklicht. Sechs Länder traten dem Dienst bei: Benin, Obervolta, Elfenbeinküste, Mali, Niger und Senega sowie 1979 Mauretanien.
Typ I - 1978. recte: Portträt von xxx vor ornamentalem Muster, zwei Stempelkreise und Text schwarz, gestrichelter schwarzer Rahmen. Format 100x75mm.Weißes Papier ohne Wasserzeichen. verso: Text schwarz. Die Gutscheine konnten in Mauretanien nicht verwendet werden.
Typ II - 1979, mit dem Beitritt Mauretaniens. recte: Wie Typ I, aber Porträt von xxx und Text auch in Arabisch, keine Wertangabe. verso: Text auch in Arabisch. Die Gutscheine konnten nach dem Austritt von Mali dort nicht mehr verwendet werden. 2002 traten auch der Senegal und Burkina Faso aus.






Arabische Postunion
Die Liga der Arabischen Staaten جامعة الدول العربية dschāmiʿat ad-duwal al-ʿarabiyya, wurde am 22. März 1945 in Kairo gegründet und besteht aus 21 Mitgliedsstaaten in Afrika und Asien sowie Palästina. Der Vorschlag, einen eigenen Antwortschein zu schaffen, wurde erstrmals 1946 beim Kongress im Libanon eingebracht und 1955 vom Kongress in Kairo beschlossen. Der Vertrieb begann am 1. März 1956 in Ägypten und schrittweise in den den anderen Ländern (1956: Libyen und Syrien, am 1. April, Saudi-Arabien, am 1. August, Libanon, am 1. Oktober; 1957: Sudan am 2. Februar, Irak am 1. Juni; 1958: Jemen am 1. Juni, Marokko am 1. Oktober; usw.) Im Laufe der Zeit haben sich auch Algerien, Kuwait, die Vereinigten Arabischen Emirate, Jordanien, Oman und Katar angeschlossen. Die Nachfrage war aber so gering, dasss bis Ende 1994 die meisten Länder den Verkauf einstellten. Der Sudan und Syrien brauchen seitdem nur noch die Lagerbestände auf.
Gestaltung: recte Text in arabischer Sprache, grüne Schrift auf gelbem Unterdruck. Zwei Stempelkreise, schwarzer Rahmen mit Länderangabe in schwarz. Rahmen in unterschiedlichen Farben, unterschiedliche Druckgröße. - verso: leer
Drei Wasserzeichen in verschiedenen Positionen WZ 1: Kreis mit arabischen Schriftzeichen und Text * IMPRIMERIE * MISR *. - WZ 2: "Cleopatra" in zwei Größen: 65 und 70mm. - WZ 3: Text EXTRA STRONG / BANK
Typ I -Ausgabe ab 1. März 1956 (in Ägypten). WZ 1. Format: 123 x 85 mm. Druckbereich: 102 x 72 mm.
Typ II- Ausgabe ab 1958 Wie Typ I, aber mit kräftigerem Unterdruck. WZ 1 oder ohne WZ. Ab Juni 1960 WZ 3. Format: 123 x 92 mm. Druckbereich: 102 x 72 mm
Typ III - Wie Typ II, aber mit invertiertem WZ (65 mm). recte: Grüner Unterdruck mit dem Emblem der APU
Typ IV - Wie Typ II, aber mit kopfstehendem WZ (70 mm). Format: 123 x 85 mm. Druckbereich: 102 x 72 mm.
Typ V- Ausgabe ab 1971. recte: Preisangabe in einem Rahmen ohne Doppellinien und Zierecken. Grüner Unterdruck mit dem Emblem der APU. WZ 3 (12mm) oder ohne WZ. Format: 124 x 87mm
Typ VI - Wahrscheinlich nur in Marokko ausgegeben. Kein WZ. recte: Zierrahmen und Text schwarz. Preisangabe in rot in einem roten quadratischen Feld, zusätzlich mit lateinischen Ziffern. Format: 111 x 82mm. Druckbereich: 102 × 71mm.
Typ VII - Ab 1992. Nur in Marokko. Wie Typ VI, aber Preisangabe nur in Arabisch.






K Nationale Postverwaltungen - historisch

Ein Jahrhundert Weltgeschichte spiegelt sich auch in den Antwortscheinen vergangener Länder







Unión Postal de las Américas y España
Gegründet 1931. 1936 beschloss der Kongress von Panama die Ausgabe eigener Antwortgutscheine. Da die Regeln für die Ausgabe und Einlösung der Gutscheine nicht mehr eingehalten werden konnten, wurden die Scheine bei einem überarbeiteten Übereinkommen gestrichen, das am 1. März 1956 in Kraft trat. Die Umtauschfristen endeten am 30. Juni. 1956.
Gestaltung: recte: Geschwungener Schriftzug, zwei Hermes-Figuren, zwei Posthörner, zwei Stempelkreise. Dunkelgrün auf weißem Papier ohne Wasserzeichen. Abgabepreis und Landesname schwarz. verso: Erläuternde Texte in Spanisch, Englisch und Französisch.
Format: 77 × 127mm, Buchdruck. Drucker: Typen I und II Casa Barreiro Y Ramos S.A. Typ III Lagomarsino - Montevideo
Typ I - verso: Spanischer Text in drei oder vier Zeilen, die letzte zentriert. Ausgegeben in Costa Rica, Kolumbien, Haito, Mexiko, Spanien und Venezuela
Typ II - verso: Spanischer Text in vier Zeilen, die letzte zentriert. Ausgegeben in El Salvador, Kolumbien, Kuba, Ekuador, Guatemala, Panama, Paraguay und Venezela
Typ III - verso: Die Texte beginnen mit einer Einrückung. Ausgegeben in Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Paraguay und Spanien






Vale de Respuestas Colonias Espanaolas
Ausgabezeitraum: 1933 aktiviert bis erste Hälfte der 70er Jahre.
Geltungsbereich: Spanien, Andorra, das besetzte Gebiet von Tanger und die Kolonien
Gestaltung: recte: Onament mit Flügeln u.l. und u.r. Zwei Stempelkreise. Portofeld mit Symbol Briefumschlag. Erklärungen in Textfeld u. Brauner Druck auf cremefarbigem Papier. Blauer Unterdruck mit dem spanischen Wappen, für das Gebiet des Protektorats Marokko mit sechszackigem Stern. verso: Fast alle Gutscheine mit drei- oder vierstelliger Nummer.
Format: 106 × 80 mm. Kein Wasserzeichen
Typ I-IV mit der Bezeichnung VALE DE RESPUESTA
Typ I- recte: Titel HISPANO COLONIAL / ESPAÑA Spanisches Emblem
Typ II - recte: Titel COLONIAS ESPAÑOLAS Spanisches Emblem/i> Sechszackiger Stern
Typ III - Dieser Typ ist eine Folge der administrativen Änderungen der Jahre 1958-59 im Zusammenhang mit der neuen Definition afrikanischer Gebiete, die als "Übersee-Provinzen" bezeichnet werden.
Typ IV: recte: Typ I mit handschriftlicher Modifikation Provincias Africanas oben und Modifikationen mit Stempeln






Mandschuko10
Mandschuko, ein von Japan als Kaiserreich errichteter Marionettenstaat in der Mandschurei, bestand vom 1. März 1932 bis zum 18. August 1945, wurde aber international nur von 23 Staaten anerkannt. Zum Herrscher wurde Puyi eingesetzt, als Kleinkind von 1908 bis 1912 formell der letzte Kaiser von China, 1932 als Präsident und ab 1934 Kaiser von Mandschukuo. Es ist heute Teil der Volksrepublik China.
Da es zwischen Japan und Mandschuko einerseits und zwischen Mandschuko und Japan unterschiedliche Posttarife gab,bedurfte es für jede Richtung eigener Antwortscheine.
Gestaltung: recte. Druck schwarz. Rahmen, ornamentales Blumenmuster, zwei Stempelkreise, Verkaufspreis in Yen im Textfel u. Unterdruck in verschiedenen Farben, je nach Drucker, Landkarte von Japan und Mandschuko. - verso: leer
Format: 95 x 65 mm. Weißes Papier. Kein Wasserzeichen.
Ausgabe Mandschuko
Man-Jap 01 - 26. Mai 1936. Erste Auflage. Verkaufspreis 4 fen (Standardpreis 3 fen plus Aufschlag) - Abb.: Ersttag
Man-Jap 02 - 25. Dezember 1938 = 5.12.25. Verkaufspreis 5 fen ´(Standardpreis 4 fen plus Aufschlag) - Abb.: Ersttag
Man-Jap 03 - 10. Juli 1941 = 8.7.10. Verkaufspreis 4 fen (Überdruck auf 5 fen)
Man-Jap 04 - 27. März 1944 = 11.5.27. Verkaufspreis: 10 fen (5 fen überstempelt)
Ausgabe Japan
26, Januar 1936. Erste Ausgabe. Verkaufspreis 4 sen. - 1. April 1937. 5 sen
Jap-Man 01 - 26. Oktober 1941. Verkaufspreis 4 sen (Gummistempel über 4 sen) - Ersttag
Jap-Man 02 - 1. April 1942 - Verkaufspreis 6 sen (Überdrück über 5 sen auf 4 send) - Ersttag
Jap-Man 03 - 18. Februar 1944. Verkaufspreis 6 sen (Überdruck auf 5 sen) - Ersttag
Jap-Man 04 - 20. März 1944 = 19.3.20. Verkaufspreis 6 sen (Überdruck auf 5 sen) - Ersttag
Jap-Man 05 - 1. Oktober 1944. Letzte Ausgabe. Verkaufspreis 10 sen (Überdruck auf 5 sen) - Ersttag






Ryukyu-Inseln11
Die Ryukyu-Inseln, eine Inselgruppe südlich von Japan, wurden am Ende des Zweiten Weltkriegs von amerikanischen Truppen besetzt und am 15. September 1972 an Japan zurückgegeben. Zwischen den Inseln und dem Mutterland wurde eine regionale Postunion gegründet.
Gestaltung: recte. Druck schwarz. Rahmen, ornamentales Blumenmuster, zwei Stempelkreise, Verkaufspreis in Yen oder Dollar-Cent. Gelber Unterdruck mit Blumenmuster - verso: leer
Format: 102 x 73 mm mit minimalen Größenabweichungen. Weißes Papier. Kein Wasserzeichen.
Ausgabe Japan
Typ I - 1. Juli 1956. Verkaufspreis 15 Yen. Erläuternder Text in fünf Zeilen
Typ II -1966. Verkaufspreis auf 20 Yen angehoben. Erläuternder Text in fünf Zeilen
Typ III -1969. Verkaufspreis 20 Yen. Erläuternder Text in sechs Zeilen.
Ausgabe Ryukyu
Typ I -A - 1958 (?) Verkaufspreis 5 Yen. - Typ I-B -16. September 1958. Verkaufspreis 4 US-Cent - Typ I-C -1966. An einigen Stellen geringfügige Änderungen. - Typ I-D - 1. September 1971 Verkaufspreis 5 Cent
Typ II - Verkaufspreis 4 Cent. Etwas kleineres Format
Typ III - 1966. Verkaufspreis 4 Cent. Etwas größeres Format
Typ IV - 1971. Verkaufspreis auf 5 Cent erhöht
Typ V - 1. Februar 1972. Verkaufspreis auf 6 Cent erhöht. Unterdruck rosa.






L Charles Ponzi - Millionenbetrug mit IRCs

L Charles Ponzi - Millionenbetrug mit IRCszoomCharles Ponzi (d.i. Carlo Pietro Giovanni Guglielmo Tebaldo Ponzi, Pseudonyme: Charles Ponei, Charles P. Bianchi), * 3. März 1882, Parma, Italien; † 18. Januar 1949, Rio de Janeiro, Brasilien, war ein italienischer Immigrant in den USA und einer der größten Schwindler und Betrüger der amerikanischen Geschichte.12 Im englischen Sprachraum ist der Begriff „Ponzi scheme“ (deutsch etwa: „Ponzi-Trick“) bis heute eine gebräuchliche Bezeichnung für Schneeballsysteme und Pyramidenspiele. - Ponzi wanderte im November 1903 mit 2,50 Dollar in die USA ein. Er arbeitete zunächst in einem Restaurant. Nach Betrügereien – kreativer Buchhaltung – wurde er entlassen. 1907 zog er als Bankangestellter nach Montréal, Kanada, wo er wegen eines Scheckbetrugs zu drei Jahren Gefängnis verurteilt wurde. Wegen Menschenschmuggels verbrachte Ponzi anschließend eine weitere Gefängnisstrafe, dieses Mal in Atlanta , USA. Ponzi begann nach der Entlassung zunächst damit, Branchenbücher zu verkaufen, die Firma ging jedoch bald bankrott.

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Fußnoten

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Bildnachweise

16.03.

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